Stadtgefühl
So fühlt sich Bärnbach an
Bärnbach verströmt das weltoffene und farbenfrohe Flair einer lebendigen Kunststadt im Herzen der Weststeiermark. Die leuchtenden Farben und goldenen Zwiebeltürme der Hundertwasserkirche ziehen Besucher aus vielen Ländern in ihren Bann. Im Stadtpark rund um den Mosesbrunnen genießen Spaziergänger die Ruhe im Schatten alter Bäume. Das traditionsreiche Glaswerk verbindet historisches Handwerk mit moderner Formgebung. Entlang der Kainachpromenade rauscht das Wasser sanft durch die grünen Talwiesen. Die sanften Hügelketten der Umgebung rahmen das Stadtgebiet malerisch ein. In den gemütlichen Gasthäusern wird steirische Wirtshaustradition mit regionalen Produkten gepflegt. Diese gelungene Nachbarschaft von avantgardistischer Architektur, Glasbläserkunst und landschaftlicher Ruhe prägt den Geist des Ortes.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Funde von Hügelgräbern belegen eine frühe Besiedlung des mittleren Kainachtals bereits in der Urnenfelderzeit. Im 13. Jahrhundert wurde der Ort unter dem Namen Pernpach erstmals urkundlich erwähnt. Das Schloss Alt-Kainach entstand im 16. Jahrhundert als wehrhafter Ansitz der Familie von Kainach. Im späten 18. Jahrhundert begründete die Errichtung der ersten Glashütte durch Joseph von Moscon den Aufstieg zur bedeutenden Glasmacherstadt. Die Entdeckung reicher Braunkohlelager im 19. Jahrhundert förderte die industrielle Entwicklung weiter. Im Jahr 1953 wurde Bärnbach zur Stadt erhoben. Die Neugestaltung der Stadtpfarrkirche durch Friedensreich Hundertwasser im Jahr 1988 machte die Stadt zu einem internationalen Pilgerort für Kunstbegeisterte. Heute bewahrt Bärnbach seine reiche Industriekultur im Glasmuseum und behauptet sich als innovatives Kulturzentrum in der Lipizzanerheimat.