Stadtgefühl
So fühlt sich Bawiti an
Das Lebensgefühl in Bawiti ist geprägt von wohltuender Oasenruhe, antiker Mystik und herzlicher Beduinengastfreundschaft. Das Rascheln der Palmenwedel im warmen Wüstenwind und das leise Plätschern der Thermalquellen bestimmen den Tag. In den traditionellen Lehmcafés sitzen Einheimische und Wüstenreisende bei frisch gebrühtem Beduinentee beisammen und tauschen Geschichten aus. Die Uhren gehen hier merklich langsamer. Die Bewohner begegnen Gästen mit ehrlicher Herzlichkeit und großem Stolz auf ihr kulturelles Erbe. Bawiti vermittelt das unverfälschte Gefühl einer Oase der Geborgenheit inmitten der Weite der Sahara.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Bawiti blickt auf eine über dreitausendjährige Geschichte als florierende Oasenmetropole an den Karawanenrouten der Libyschen Wüste zurück. Im Neuen Reich und in der 26. Dynastie erlebte die Oase eine Blütezeit als wichtigster Lieferant von Wein und landwirtschaftlichen Gütern für das Niltal. Der historische Besuch Alexanders des Großen um 331 v. Chr. hinterließ den einzigen ihm persönlich geweihten Tempel Ägyptens. In griechisch-römischer Zeit war die Stadt so wohlhabend, dass tausende Bürger ihre Toten mit echtem Blattgold bestatten ließen, wie die Funde im Tal der Goldenen Mumien bezeugen. Bis heute bewahren die Bewohner von Bawiti ihre unverwechselbare Oasenkultur mit großem Stolz.