Stadtgefühl
So fühlt sich Benafim an
In Benafim verschmelzen die erhabene Ruhe der Bergnatur und die bodenständige Herzlichkeit einer traditionellen Algarve-Landgemeinde. Das sanfte Rauschen des Windes an den Steilwänden der Rocha da Pena bildet die ständige akustische Kulisse des Ortes. Auf den sonnigen Terrassen der Dorfcafés treffen sich Wanderer, Kletterer und Einheimische zum gemeinsamen Austausch bei einem Bica. Der Duft von blühenden Mandelbäumen im Frühjahr und von reifem Johannisbrot im Spätsommer liegt über den Gassen. Hektik und Konsumtrubel sind hier völlig unbekannt. Reisende tauchen ein in eine Welt friedlicher Naturschönheit und unverfälschter Gastfreundschaft.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Die Besiedlung von Benafim reicht nachweislich bis in die Bronze- und Eisenzeit zurück, als das Hochplateau der Rocha da Pena als befestigte Zufluchtstätte diente. Während der islamischen Epoche ab dem 8. Jahrhundert entwickelte sich der Ort zu einer wohlhabenden Agrargemeinde mit ausgeklügelten Bewässerungssystemen. Der Legende nach suchten die Mauren während der christlichen Reconquista im 13. Jahrhundert in den Höhlen des Felsmassivs Schutz vor den Truppen des Königs. Die im 18. Jahrhundert errichtete Pfarrkirche zeugt vom kontinuierlichen Wachstum des Dorfes als landwirtschaftliches Versorgungszentrum. Bis heute pflegen die Bewohner stolz ihre bäuerlichen Traditionen und das Wissen um die traditionelle Verarbeitung von Feigen und Mandeln.