Stadtgefühl
So fühlt sich Cortina d'Ampezzo an
Cortina d'Ampezzo verströmt die unverwechselbare, mondäne und zugleich naturverbundene Atmosphäre einer alpinen Weltmetropole. Auf dem eleganten Corso Italia flanieren in Schafwolle und Pelzen gekleidete Gäste und internationale Bergsteiger unter stilvollen Leuchtern. Der Blick nach oben fällt unweigerlich auf die gigantischen, oft schneeübersähten Felswände der Tofana und der Cristallo-Gruppe. In den traditionellen Konditoreien und alpinen Restaurants duftet es nach frisch gebackenem Strudel, Polenta und starkem Espresso. Das internationale Publikum genießt die gelassene Eleganz und den diskreten Luxus des Ortes. Abends beleuchten warme Lampen die holzverzierten Fassaden und schaffen ein gemütliches, exklusives Bergambiente. So erleben Reisende hier die perfekte Symbiose aus sportlicher Herausforderung und höchstem Komfort.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Die Besiedlung des Ampezzotals reicht bis in vorgeschichtliche Zeit zurück, bevor die Region im Mittelalter unter den Einfluss des Patriarchats von Aquileia und später der Habsburger geriet. Jahrhundertelang war das Tal durch eine eigenständige bäuerliche Kultur und das ladinische Erbe geprägt, das bis heute lebendig ist. Im Jahr 1511 fiel das Ampezzotal an das Kaiserreich Österreich und blieb bis zum Ersten Weltkrieg Teil Tirols. Nach den schweren Gebirgskriegen des Ersten Weltkriegs, deren Spuren heute noch in Form von Freilichtmuseen sichtbar sind, kam die Region an Italien. Der touristische Aufschwung begann im späten neunzehnten Jahrhundert und erreichte mit den Olympischen Winterspielen von 1956 seinen weltweiten Höhepunkt. Bis heute bewahrt die Bürgerschaft ihre ladinische Sprache, die alpenländische Architektur und das alpine Erbe mit großem Stolz.