Lebensgefühl
So fühlt sich die Reise an
Die Atmosphäre im Ennepe-Ruhr-Kreis verbindet den stolzen, rauen Charme der frühen Ruhr-Industriekultur mit der idyllischen, waldreichen Romantik des märkischen Mittelgebirges und pittoresken Fachwerkstädten. In den Städten bestimmen rote Ziegelbauten, alte Fördertürme, schattige Alleen, gemütliche Marktplätze und historische Giebelhäuser das Bild, während in den Tälern Flüsse und dichte Wälder dominieren. Das Tempo des täglichen Lebens verläuft herzlich, bodenständig und geschichtsbewusst. Wanderer auf den Bergbau-Wegen, Kulturreisende in Hattingen und Radfahrer an der Ruhr spiegeln das reiche Erbe wider. Kulturreisende und Naturliebhaber schätzen die kurzen Wege zwischen weltberühmten Industriedenkmalen und ruhigen Wäldern. Kirchtürme und Hochöfen ragen als Landmarken über die Region. Die Natur reicht von den Ruhrufern bis zu den Höhlen im Ennepetal. Das harmonische Zusammenspiel von Industriegeschichte, Fachwerk und Natur prägt das Erlebnis.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Die Geschichte des Ennepe-Ruhr-Kreises ist tief mit dem frühen Bergbau, der Erz- und Kohleverarbeitung und der Grafschaft Mark verknüpft. Schon im Mittelalter und der Frühen Neuzeit wurde in den Tälern von Ennepe und Ruhr Steinkohle abgebaut und Eisen verarbeitet, wodurch die Region zu einer der frühesten Wiegen der Industrialisierung auf dem europäischen Festland wurde. Die Henrichshütte in Hattingen und das Muttental in Witten stehen symbolisch für diesen Epochenwechsel. Zahlreiche Museen wie das LWL-Industriemuseum Henrichshütte oder das Bergbau-Museum bewahren diese reiche Geschichte. Die Kulturpflege wird durch aktive Gemeinden, Museen und historische Feste aufrechterhalten. Die Architektur zeigt eine faszinierende Schichtung von mittelalterlichen Fachwerkstädten, barocken Schlössern, imposanten Hochöfen und moderner Infrastruktur. Das historische Erbe bildet ein stabiles Fundament für die Identität des Kreises.