Stadtgefühl
So fühlt sich Einsiedeln an
Einsiedeln verströmt die tiefe, erhabene Atmosphäre eines europäischen Spiritualitätszentrums inmitten einer unberührten Voralpenlandschaft. Auf dem monumentalen Klosterplatz herrscht eine feierliche und zugleich friedliche Stille, die durch das Läuten der Glocken getragen wird. Die barocken Klosterfassaden leuchten in warmer Harmonie, während im Hintergrund die Hochmoore und der Sihlsee schimmern. In den traditionellen Pilgergasthöfen wird herzliche Gastfreundschaft gepflegt. Der Ort verbindet barocke Pracht mit ländlicher Gemütlichkeit auf eindrucksvolle Weise. An den Wochenenden beleben Wallfahrer und Wanderer die Strassen. Die Abende bringen eine besinnliche und tiefe Ruhe in das Tal.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Die Geschichte von Einsiedeln ist untrennbar mit dem heiligen Meinrad verbunden, der sich im 9. Jahrhundert als Eremit in dieser einsamen Wildnis niederliess. Nach seiner Ermordung wuchs der Ort rasch zu einem spirituellen Zentrum heran, und im Jahr 934 wurde das Benediktinerkloster gegründet. Über die Jahrhunderte erlebte das Kloster Brände und Kriege, wurde jedoch immer prachtvoller im Barockstil neuerrichtet. Die Schwarze Madonna zog unzählige Könige, Pilger und Künstler an, darunter Paracelsus und Casanova. Die Mönche von Einsiedeln betreiben bis heute Bildung, Wissenschaft und Landwirtschaft. Die Klosterbibliothek bewahrt jahrhundertealtes Wissen. Bis heute ist Einsiedeln ein lebendiges Zeugnis europäischer Klosterkultur und Frömmigkeit.