Stadtgefühl
So fühlt sich Ercolano an
In Ercolano verbindet sich die atemberaubende Magie einer versunkenen antiken Küstenstadt mit dem lebendigen Temperament des modernen Neapel. Auf der Piazza Pugliano genießen Einheimische ihren Espresso und blicken auf den mächtigen Vesuv. In den Gassen duftet es nach frischem Fisch und neapolitanischen Spezialitäten. Die Ruinen von Herculaneum vermitteln eine intakte, fast intime Vorstellung des römischen Alltags. Die Bürger pflegen eine aufgeschlossene, gastfreundliche Lebensart. Ercolano wirkt geschichtsbewusst, maritim und gastfreundlich.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Ercolano entstand in vorrömischer Zeit als griechische und oskische Siedlung und wurde nach der Eroberung durch die Römer zu einer luxuriösen Bade- und Villenstadt für reiche Patrizier. Im Jahr 79 nach Christus wurde Herculaneum im Gegensatz zum von Bimsstein bedeckten Pompeji von einer massiven Schlammlawine aus dem Vesuv überrascht und luftdicht verschlossen. Dies führte zur spektakulären Konservierung von organischem Material wie Holzmöbeln, Stoffen und Lebensmitteln. Die Wiederentdeckung im 18. Jahrhundert durch Tunnelsuche legte den Grundstein für die moderne Archäologie. Das alljährliche Fest im Sommer wird mit feierlichen Prozessionen und Märkten im Zentrum zelebriert. Diese Bräuche halten die reiche Identität der Bürgerschaft lebendig.