Stadtgefühl
So fühlt sich Forio an
In Forio verbindet sich die romantische Melancholie einer Künstlerstadt mit der unbeschwerten Leichtigkeit eines mondänen Seebads. Am Hafen schaukeln Jachten und Fischerboote im blauen Wasser, während im Hintergrund die grünen Hänge des Epomeo aufragen. Auf der Piazzale del Soccorso versammeln sich Menschen am Abend, um schweigend den spektakulären Sonnenuntergang über dem Meer zu beobachten. In den Gärten der La Mortella weht der Duft von seltenen Blüten und Orangenblüten herüber. Die Bürger pflegen eine aufgeschlossene, herzliche Gastfreundschaft. Forio wirkt mondän, künstlerisch und maritim.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Forio blickt auf eine uralte Geschichte als bedeutender Seefahrts- und Handelsort an der Westküste Ischias zurück, der jahrhundertelang durch Sarazeneneinfälle bedroht wurde. Zum Schutz der Bevölkerung errichteten die Bürger im Mittelalter zahlreiche wuchtige Wehrtürme wie den Torione im Zentrum. Im 20. Jahrhundert entwickelte sich der Ort zu einem kosmopolitischen Anziehungspunkt für europäische Dichter, Maler und Komponisten wie W. H. Auden und William Walton. Das alljährliche Patronatsfest im Sommer wird mit feierlichen Prozessionen und spektakulären Feuerwerken auf dem Meer gefeiert. Diese Bräuche halten die reiche Identität der Bürgerschaft lebendig.