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Spanien · Kanaren (El Hierro)

Frontera

Frontera begeistert im fruchtbaren El-Golfo-Tal von El Hierro mit dem Freiluftmuseum Guinea, der Riesenechsen-Zuchtstation und dem Naturpool Charco Azul.

Willkommen in

Über Frontera

Frontera erstreckt sich im Herzen des spektakulären Tals von El Golfo an der Nordwestküste von El Hierro. Das weit geschwungene Amphitheater entstand vor rund fünfzigtausend Jahren durch einen gigantischen Erdrutsch, bei dem ein Drittel der Urinsel im Meer versank und eine bis zu tausend Meter hohe, senkrechte Steilwand hinterließ. Durch die geschützte Kessellage herrscht hier ein fruchtbares, subtropisches Mikroklima mit hoher Sonnenscheindauer. Das Gemeindegebiet ist das landwirtschaftliche Herz der Insel, in dem Bananen, tropische Ananas, Papayas und Weinreben in üppigen Plantagen gedeihen. Die Siedlungsstruktur verteilt sich locker über die Talsohle mit dem historischen Zentrum rund um die Pfarrkirche Nuestra Señora de la Candelaria und ihren markanten, freistehenden Glockenturm auf dem roten Vulkankegel Joapira. Traditionelle Natursteinfincas wechseln sich mit modernen Agrarbetrieben ab. Kulturell beherbergt Frontera mit dem Freiluftmuseum Guinea und der Zuchtstation für die vom Aussterben bedrohte Riesenechse Lagarto Gigante de El Hierro herausragende Schätze der Inselgeschichte. Entlang der zerklüfteten Basaltküste laden spektakuläre Meerwasserpools wie der Charco Azul und La Maceta zum Baden ein. Frontera verbindet subtropische Naturfülle mit gelebter kanarischer Dorfkultur unter gewaltigen Felswänden.

Passt besonders zu
NaturfreundeWandererBadeurlauberKulturinteressierte
Orientierung

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Das Lebensgefühl von Frontera

Stadtgefühl

So fühlt sich Frontera an

In Frontera erleben Besucher eine kraftvolle, ländliche Harmonie, die von der Geborgenheit unter der gewaltigen Felswand und der Weite des Meeres geprägt ist. Morgens liegt das Tal oft in strahlendem Sonnenschein, während an den oberen Klippen dichte weiße Wolkenbänke hängen. In den Plantagen herrscht geschäftiges Treiben bei der Ernte von Bananen und Ananas, während Einheimische in den Cafés von Tigaday bei einem Kaffee verweilen. Das tiefe Grün der subtropischen Vegetation bildet einen lebendigen Kontrast zum dunklen Basaltgestein und dem Blau des Atlantiks. Am späten Nachmittag füllen sich die Sonnenterrassen der Naturpools mit Badegästen, die das Meeresrauschen genießen. Die herzliche Gastfreundschaft der Bewohner und das Fehlen jeglicher Hektik verleihen dem Tal eine wohltuend friedliche Atmosphäre.

Geschichte & Kultur

Zwischen Vergangenheit und Gegenwart

Die Besiedlung des El-Golfo-Tals geht auf die altkanarischen Bimbaches zurück, die die natürlichen Höhlen und Lavablasen der Region als Wohnstätten nutzten. Nach der spanischen Kolonisierung entstand im Dorf Guinea eine der ältesten kontinuierlich bewohnten Bauernsiedlungen der Insel. Über Jahrhunderte praktizierten die Bewohner das System der Mudadas, den saisonalen Umzug zwischen den kühleren Höhenweiden im Sommer und den fruchtbaren Küstenfeldern im Winter. Durch den Bau des Túnel de Los Roquillos im Jahr 2003 wurde die historische Isolation des Tals von der Hauptstadt überwunden, was einen wirtschaftlichen Aufschwung im Obst- und Weinbau auslöste. Das jährliche Fest zu Ehren der Schutzpatronin Virgen de la Candelaria im August vereint die Bewohner zu traditioneller Folkloremusik, Trachtenumzügen und dem Klang der Inseltrommeln Pitos y Chácaras.

Highlights auf einen Blick

Kirche

Iglesia de Nuestra Señora de la Candelaria

Die dreischiffige Pfarrkirche aus dem frühen siebzehnten Jahrhundert bildet das Wahrzeichen des Tals von El Golfo. Das weiß getünchte Gotteshaus besticht durch kunstvolle Holzdecken im Mudéjar-Stil und barocke Altarbilder. Vor der Kirche erstreckt sich ein weitläufiger, von Palmen gesäumter Platz.

Plaza de Candelaria, 38911 Frontera

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Bauwerk

Campanario de Joapira

Der markante, leuchtend weiße Glockenturm steht separat auf dem Gipfel des roten Schlackenkegels Montaña de Joapira oberhalb der Pfarrkirche. Ein gewundener Stufenweg führt hinauf zur Glockenplattform mit Panoramablick über das gesamte Tal. Der Turm dient seit Jahrhunderten als Orientierungspunkt für das Tal.

Montaña de Joapira, 38911 Frontera

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Freiluftmuseum

Ecomuseo de Guinea

Das Freilichtmuseum umfasst eine originalgetreu erhaltene Siedlung aus traditionellen Bruchsteinhäusern vom fünfzehnten bis zum zwanzigsten Jahrhundert. Besucher erkunden die historischen Wohnräume, Stallungen und landwirtschaftlichen Geräte der Inselbauern. Ein unterirdischer Lavatunnel, der Tubo Volcánico de Guinea, ist ebenfalls begehbar.

Carretera General Las Puntas, s/n, 38911 Frontera

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Artenschutzzentrum

Lagartario de El Hierro

Die offizielle Zuchtstation widmet sich dem Schutz und der Wiederansiedlung der vom Aussterben bedrohten Riesenechse Gallotia simonyi. In Schutzkäfigen können Besucher die bis zu sechzig Zentimeter langen Reptilien aus nächster Nähe beobachten. Informationstafeln schildern die dramatische Wiederentdeckung der Art an den Steilwänden.

Carretera General Las Puntas, 38911 Frontera

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Naturpool

Charco Azul

Das spektakuläre Naturbecken liegt geschützt in einer offenen Basalthöhle direkt an der tosenden Atlantikküste. Türkisfarbenes, glasklares Meerwasser füllt die vulkanische Grotte bei jeder Flut neu auf. Befestigte Stege und Liegeflächen aus Holz ermöglichen ein außergewöhnliches Badeerlebnis.

Carretera Los Llanillos, 38911 Los Llanillos, Frontera

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Naturpool

Piscinas Naturales de La Maceta

Die weitläufige Anlage umfasst mehrere terrassierte Meerwasserbecken unterschiedlicher Tiefe direkt an der Brandungskante. Breite Sonnenterrassen, Picknicktische und Geländer sorgen für bequemen Zugang zum Wasser. Familien schätzen die sicheren Badebedingungen im flachen Pool.

Carretera La Maceta, 38911 Frontera

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Aussichtspunkt

Mirador de Bascos

Die Aussichtskanzel liegt an der westlichsten Kante des El-Golfo-Amphitheaters hoch über dem Ozean. Von der Felsplattform reicht der Blick über das gesamte geschwungene Tal, die Steilwände und die Brandung von Arenas Blancas. Ein befestigter Steinweg führt sicher an die Kante heran.

Carretera del Sabinar, 38912 Frontera

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Naturdenkmal

El Sabinar Wacholderwald

Das Naturdenkmal im Westen der Gemeinde ist berühmt für seine uralten, vom Passatwind bizarr gebogenen Phönizischen Wacholderbäume. Die Stämme der Bäume sind durch die stetigen Stürme fast parallel zum Erdboden gewachsen. Das Gebiet steht unter strengem Naturschutz.

Camino del Sabinar, 38912 Sabinosa, Frontera

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Historisches Dorf

Sabinosa Heilbaddorf

Das westlichste Dorf der Kanaren schmiegt sich terrassenförmig an die steilen Hänge des Vulkans. Bekannt ist der Ort für das traditionsreiche Heilbad Pozo de la Salud mit seinen mineralstoffreichen Heilquellen. Schmale Gassen mit weiß getünchten Bauernhäusern prägen das Ortsbild.

Calle Principal de Sabinosa, 38912 Sabinosa, Frontera

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Historisches Bauwerk

Hotel Puntagrande (Kleinstes Hotel der Welt)

Das historische Gebäude auf einer schmalen Basaltlandzunge im Ortsteil Las Puntas diente einst als Zollstation und Hafenspeicher. Zeitweise im Guinness-Buch der Rekorde als kleinstes Hotel der Welt geführt, trotzt das Natursteinbauwerk der Brandung. Ein Steg führt zur Spitze der Landzunge.

Calle Las Puntas, 2, 38911 Las Puntas, Frontera

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Kirche

Santuario Insular de Nuestra Señora de los Reyes

Die einsame Wallfahrtskapelle liegt auf der abgelegenen Hochebene La Dehesa im äußersten Westen der Insel. Sie beherbergt die Statue der Schutzpatronin von El Hierro, die alle vier Jahre in einer großen Prozession über die Insel getragen wird. Weiß gekalkte Wehrmauern umgeben das Sakralgebäude.

Carretera de la Dehesa, 38912 Frontera

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Platz

Plaza de Tigaday

Der moderne Geschäfts- und Marktplatz bildet das urbane Einkaufszentrum der Gemeinde Frontera. Entlang der Fußgängerzonen reihen sich Boutiquen, Cafés, Banken und Fachgeschäfte aneinander. Schattige Bänke laden zum Verweilen ein.

Calle Tigaday, 38911 Frontera

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Naturpool

Charco de Los Sargos

Das naturbelassene Meeresbecken liegt eingebettet in dunkle Basaltfelsen und Tuffsteinformationen. Angelegte Natursteinpfade und Aussichtsbalkone führen entlang der wilden Felsküste. Das Baden ist in den geschützten Felsspalten bei ruhiger See möglich.

Carretera Los Sargos, 38911 Frontera

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Strand

Playa de Arenas Blancas

Der einzige helle Strand der Insel besteht aus feinstem Muschelkalk und zerriebenen Schalen von Meerestieren. Der weiße Strandstreifen bildet einen faszinierenden Kontrast zu den pechschwarzen Lavafeldern der Umgebung. Wegen der starken Meeresströmung dient der Strand Spaziergängen.

Carretera de la Dehesa, 38912 Frontera

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Kapelle

Ermita de San Salvador de Los Llanillos

Die kleine Dorfkapelle im Weiler Los Llanillos stammt aus dem frühen zwanzigsten Jahrhundert und fügt sich harmonisch in die ländliche Umgebung ein. Schlichtes weißes Mauerwerk und ein kleiner Glockengiebel zeichnen das Gebäude aus. Umgeben ist die Kapelle von Obstgärten und Rebstöcken.

Calle Los Llanillos, 38911 Los Llanillos, Frontera

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Kulinarische Besonderheiten in Frontera

Die Gastronomie in Frontera profitiert vom fruchtbaren Boden des El-Golfo-Tals und der traditionsreichen Weinherstellung. Eine weit über die Insel hinaus bekannte Spezialität ist die süße Ananas herreña, die hier in weitläufigen Plantagen angebaut wird. Aus den Weinbergen des Tals stammen prämierte Weißweine der geschützten Herkunftsbezeichnung Vinos de El Hierro, insbesondere aus der autochthonen Rebsorte Verijadiego blanco. Frischer Atlantikfisch wie Papageifisch Vieja und Wrackbarsch Cherne wird meist zart gegrillt und mit Papas arrugadas sowie rotem Mojo serviert. Deftiges Schmorgericht wie Carne de cabra compuesta mit aromatischen Kräutern bildet den Fleischklassiker. Süße Nachspeisen wie Quesadillas und Mousse de higos aus sonnengetrockneten Feigen runden das Angebot ab.

Wissenswertes für Ihre Reise

Anreise

Die Anreise nach Frontera erfolgt vom Inselflughafen El Hierro mit dem IATA-Code VDE, der etwa fünfundzwanzig Kilometer nordöstlich liegt. Mit dem Mietwagen erreicht man das Tal über die Landstraße HI-5 und durch den Straßentunnel Túnel de Los Roquillos in rund fünfundzwanzig Minuten Fahrzeit. Das öffentliche Busunternehmen Transhierro verbindet Frontera über die Linie 03 mehrmals täglich direkt mit der Inselhauptstadt Valverde. Für Autofahrer von den südlichen Fähranlegern in Puerto de la Estaca führt die Route über die HI-1 und den Tunnel zügig ins Tal. Im gesamten Gemeindegebiet stehen kostenfreie Parkplätze im Zentrum von Tigaday und an den Naturpools bereit.

Unterwegs vor Ort

Das Zentrum von Tigaday und die Plaza de Candelaria lassen sich bequem zu Fuß erkunden. Für Ausflüge zu den weit verstreuten Naturbecken wie Charco Azul, nach Sabinosa oder zum Wacholderwald El Sabinar ist ein Mietwagen dringend zu empfehlen. Auf den breiten Gehwegen der Hauptorte können Kinderwagen oder Buggys problemlos geschoben werden. Hunde dürfen an der Leine auf allen öffentlichen Wegen und Straßen mitgeführt werden, haben in Linienbussen jedoch Beschränkungen. Für Radfahrer bietet die Talsohle ebene Strecken, während die Bergstraßen extreme Kondition fordern.

Beste Reisezeit

Frontera profitiert durch die geschützte Lage im Kessel von El Golfo vom sonnigsten, wärmsten und beständigsten Mikroklima auf ganz El Hierro. Die Monate von Mai bis November bieten verlässliche Tagestemperaturen um 26 Grad und ideale Bedingungen für Badeurlaub in den Naturpools, Wanderungen und Gleitschirmfliegen. Im Hochsommer von Juli bis August sorgen sanfte Meeresbrisen für angenehme Frische an den Küsten. Der Herbst von September bis November zeichnet sich durch sehr warmes Meerwasser und beste Bedingungen für die Weinlese aus. In den Wintermonaten von Dezember bis März bleibt es mit durchschnittlich 22 Grad tagsüber sehr mild, was das Tal zu einem idealen Winterziel macht.

Orientierung vor Ort

Bereiche und Stadtteile

Frontera erstreckt sich über die gesamte Talsohle des El-Golfo-Kessels im Nordwesten von El Hierro. Das Gemeindegebiet gliedert sich in das urbane Einkaufszentrum Tigaday, den historischen Kern Candelaria rund um die Pfarrkirche sowie die ländlichen Küstendörfer Las Puntas, Los Llanillos und Sabinosa im Westen. Die Hauptverkehrsachse bildet die Landstraße HI-5, die das Tal von Ost nach West durchquert. Der Straßentunnel Túnel de Los Roquillos verbindet das Tal zügig mit der Inselhauptstadt Valverde.

Zentrum

Tigaday Einkaufszentrum

Der moderne Stadtteil bündelt Geschäfte, Banken, Post und Restaurants entlang der Fußgängerzonen. Hier spielt sich der alltägliche Handel der Talbevölkerung ab. Die Straßen sind eben angelegt und gut zu Fuß passierbar.

Calle Tigaday, 38911 Frontera

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Altstadt

Candelaria und Joapira

Das historische Viertel liegt am Fuße des Vulkankegels Joapira rund um die alte Pfarrkirche. Traditionelle weiß getünchte Häuser und alte Palmen prägen das Bild. Von hier aus führen Pfade hinauf zum berühmten Glockenturm.

Plaza de Candelaria, 38911 Frontera

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Uferbereich

Las Puntas Küstenzone

Der östliche Küstenort liegt direkt am Atlantik und beherbergt historische Zollgebäude und Stege. Das Viertel besticht durch maritime Atmosphäre und das berühmte Hotel Puntagrande. Schotterpfade führen entlang der Basaltklippen.

Calle Las Puntas, 38911 Las Puntas, Frontera

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Draußen unterwegs

Natur und Outdoor

Naturmonument

Naturbecken Charco Azul

Die offene Basalthöhle bietet ein spektakuläres Badebecken mit klarem Meerwasser direkt an der Brandungskante. Befestigte Steintreppen und Holzstege führen hinab in die Grotte. Hunde dürfen an der Leine auf den Aussichtsplattformen oberhalb der Bucht mitgeführt werden.

Vulkanische Meeresgrotte mit türkisblauem Wasser zum Baden

Carretera Los Llanillos, 38911 Los Llanillos, Frontera

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Naturdenkmal

El Sabinar Wacholder-Reservat

Das Schutzgebiet auf der Hochebene beherbergt eindrucksvolle Bäume, deren Kronen vom Wind flach über den Boden gedrückt wurden. Naturpfade führen durch die karge Weidelandschaft mit weitem Blick über das Meer. Festes Schuhwerk ist für die steinigen Pfade unerlässlich.

Jahrhundertealte, vom Passatwind bizarr geformte Wacholderbäume

Camino del Sabinar, 38912 Sabinosa, Frontera

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Felsmassiv

Steilwand Risco de Tibataje

Die gewaltige Felswand ragt senkrecht hinter den Plantagen des Tals auf und bildet die imposante Kulisse von Frontera. Oft stauen sich Passatwolken an der oberen Kante und fließen als Nebelkaskade herab. Entlang der Hänge nisten seltene Greifvögel.

Tausend Meter hohe senkrechte Basaltwand des Einsturzkessels

Carretera HI-5, 38911 Frontera

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Aktiv reisen

Sport und Bewegung

Die spektakuläre Kulisse zwischen den tausend Meter hohen Steilwänden und dem Atlantischen Ozean macht Frontera zu einem erstklassigen Zentrum für Outdoorsportler. Gleitschirmflieger aus aller Welt nutzen die verlässlichen thermischen Aufwinde an den Abbruchkanten für spektakuläre Flüge über das Tal. Wanderer und Geländeläufer finden herausfordernde Bergpfade wie den Camino de Jinama oder Routen durch den windgepeitschten Wacholderwald El Sabinar. In den Naturbecken La Maceta und Charco Azul finden Schwimmer geschützte Trainingsmöglichkeiten im Meerwasser. Rennradfahrer schätzen die anspruchsvollen Passstraßen mit beträchtlichen Höhenunterschieden hinauf zum Inselkamm. Wintersport ist auf Grund des ganzjährig subtropischen Klimas auf der gesamten Insel ausgeschlossen.

Gleitschirmfliegen

Gleitschirmzentrum El Golfo

Lokale Flugschulen bieten Tandemflüge mit erfahrenen Piloten von den Höhenstartplätzen hinab in das Tal an. Passagiere benötigen keine Vorkenntnisse, sondern lediglich feste Schuhe und wetterfeste Kleidung. Tiere sind auf den Start- und Landeplätzen aus Sicherheitsgründen untersagt.

Thermikflüge von den Klippenkanten mit Landung im Tal

Calle Tigaday, 38911 Frontera

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Bergwandern und Trailrunning

Wanderroute El Sabinar Rundweg (PR EH 9)

Der markierte Wanderpfad führt über das Hochplateau La Dehesa vorbei an den berühmten windgebeugten Bäumen. Hunde dürfen an der Leine auf dem gesamten Streckenverlauf mitgeführt werden. Trittsichere Kinder erleben hier faszinierende Baumgestalten in unberührter Natur.

Naturwanderung durch den windgeformten Wacholderwald

Camino del Sabinar, 38912 Sabinosa, Frontera

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Hallenballsport und Fitness

Polideportivo Municipal de Frontera

Die Mehrzweckhalle bietet Hallenspielfelder und Fitnessräume für den lokalen Vereinssport. Über stufenlose Rampen gelangen Zuschauer und Sportler schwellenlos in das Gebäude. Haustiere haben in den Innenräumen der Sportanlage keinen Zutritt.

Städtische Sporthalle für Basketball, Futsal und Lucha Canaria

Calle La Corredera, s/n, 38911 Frontera

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Bummeln & entdecken

Shopping

Einkaufsstraße

Calle Tigaday Einkaufszone

Entlang der zentralen Geschäftsstraße reihen sich Lebensmittelgeschäfte, Weinfachhändler und kleine Boutiquen aneinander. Auf den breiten Bürgersteigen können Hunde problemlos an der Leine geführt werden. Das ebene Pflaster ermöglicht Familien mit Kinderwagen einen entspannten Einkauf.

Lokale Agrarprodukte, Bio-Ananas, Weine und kanarisches Handwerk

Calle Tigaday, 38911 Frontera

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Wochenmarkt

Mercadillo Municipal de Frontera

Jeden Sonntag bieten Bauern und Handwerker des Tals frische Ananas, Bananen, Honig und Holzarbeiten auf dem Marktplatz an. Angeleinte Hunde sind auf dem Freiluftgelände überall gestattet. Breite Wege ermöglichen einen barrierefreien Rundgang mit Kinderwagen.

Frisches Obst, tropische Früchte, Ziegenkäse und Kunsthandwerk

Plaza de Benito Padrón Gutiérrez, 38911 Frontera

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Ausflüge

Tagesausflüge ab Frontera

Hauptstadt

Valverde Inselhauptstadt

Die Hauptstadt von El Hierro liegt im bergigen Landesinneren und beherbergt die barocke Kirche Nuestra Señora de la Concepción. Schmale Pflastergassen und das Völkerkundemuseum Casa de las Quinteras laden zum Erkunden ein. Hier befinden sich die zentralen Behörden der Insel.

Historisches Zentrum im Hochland mit Museen und Verwaltung

Etwa 18 Kilometer östlich durch den Straßentunnel

Plaza de la Iglesia, 38900 Valverde

Aussichtspunkt

Mirador de La Peña

Das spektakulär in den Fels gebaute Aussichtsrestaurant bietet einen atemberaubenden Blick über das gesamte Tal von Frontera. Große Panoramafenster eröffnen spektakuläre Fotomotive auf die Plantagen und das Meer. Das Gebäude gilt als Meisterwerk moderner kanarischer Architektur.

Panoramablick im César-Manrique-Bauwerk an der oberen Felskante

Rund 14 Kilometer nordöstlich über die Passstraße

Carretera de Peña, 38916 Guarazoca, Valverde

Kurort

Pozo de la Salud Heilbad

Das traditionsreiche Kurbad nutzt das hochmineralisierte Heilwasser der historischen Küstenquelle für therapeutische Anwendungen. Ein befestigter Weg führt entlang der tosenden Atlantikbrandung. Das angeschlossene Hotel bietet Wellnessbehandlungen im ruhigen Inselwesten.

Historische Mineralheilquelle direkt an der tosenden Felsküste

Etwa 10 Kilometer westlich in Sabinosa

Calle Pozo de la Salud, 38912 Sabinosa, Frontera

Mit Kindern reisen

Familienangebote in Frontera

Für Familien mit Babys und Kleinkindern bieten die terrassierten Naturbecken von La Maceta mit ihren breiten Liegeflächen und flachen Wasserbecken ideale Bedingungen für Ausfahrten mit dem Kinderwagen und sicheres Planschen. Grundschulkinder erleben im Ecomuseo de Guinea und im Lagartario faszinierende Abenteuer, wenn sie durch echte Lavatunnel wandern und die seltenen Riesenechsen füttern sehen. Jugendliche und Teenager schätzen den Sprung in das kristallklare Wasser der Felsengrotte Charco Azul oder beobachten die Gleitschirmflieger bei ihren Landungen im Tal. Bei regnerischem Wetter bieten die überdachten Schauwerkstätten im Freilichtmuseum Guinea und das Reptilienzentrum wetterunabhängige Alternativen im Trockenen. An sonnigen Tagen laden die schattigen Plätze an der Plaza de Candelaria und die Naturpools zu erholsamen Stunden am Wasser ein.

Artenschutzzentrum

Besuch der Riesenechsen im Lagartario

Kinder können die faszinierenden Riesenechsen in naturnah gestalteten Freigehegen aus nächster Nähe bestaunen. Schautafeln und Filme schildern kindgerecht das Auswilderungsprogramm der Biologen. Das Gelände ist sicher ausgebaut und stufenlos zugänglich.

Führungen zur bedrohten Riesenechse von El Hierro mit Terrarien

Carretera General Las Puntas, 38911 Frontera

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Erlebnismuseum

Lavatunnel-Erkundung im Ecomuseo de Guinea

Familien wandern mit Schutzhelmen durch eine echte unterirdische Lavaröhre und erforschen die erstarrten Magmastrukturen. Im angeschlossenen Museumsdorf können historische Steinhäuser besichtigt werden. Der Pfad ist gesichert und für Schulkinder gut begehbar.

Begehbarer unterirdischer Vulkantunnel mit Helmen und Beleuchtung

Carretera General Las Puntas, s/n, 38911 Frontera

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Barrierefrei unterwegs

Barrierefreiheit in Frontera

Das Tal von Frontera verfügt dank seiner überwiegend ebenen Talsohle über eine gute Zugänglichkeit für mobilitätseingeschränkte Personen. Die zentrale Einkaufszone in Tigaday und der Platz an der Kirche Candelaria sind schwellenlos gepflastert und mit abgesenkten Bordsteinen versehen. Die Naturschwimmbäder von La Maceta sind ein Vorzeigeprojekt für Barrierefreiheit mit befestigten Rampen bis zu den Liegeterrassen und rollstuhlgerechten Sanitäreinrichtungen. Das Freilichtmuseum Guinea ist im Außenbereich über gewalzte Schotterwege gut befahrbar, wenngleich der unterirdische Lavatunnel Treppenstufen aufweist. Ausgewiesene Behindertenparkplätze stehen an den Naturbädern, Museen und Einkaufszentren zur Verfügung.

Küsteninfrastruktur

Barrierefreie Meerwasserbecken La Maceta

Breite Betonrampen ermöglichen Rollstuhlnutzern den stufenlosen Zugang von den Parkplätzen direkt zu den Sonnenterrassen am Meerwasserpool. Eine behindertengerechte Sanitäranlage steht während der Öffnungszeiten zur Verfügung. Ausgewiesene Behindertenparkplätze liegen direkt am Zugang.

Feste Rampenwege zu den Becken, flache Liegeterrassen und Behinderten-WCs

Carretera La Maceta, 38911 Frontera

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Öffentlicher Raum

Stufenlose Zone Plaza de Benito Padrón

Der zentrale Marktplatz ist vollkommen eben angelegt und lässt sich mühelos mit Rollstühlen oder Gehhilfen befahren. Geschäfte und Cafés im Umfeld verfügen über ebenerdige Eingangsbereiche. Taktile Bodenrillen an Fußgängerüberwegen unterstützen sehbehinderte Personen.

Ebenerdiger Marktplatz mit glatten Steinplatten und Rampen

Plaza de Benito Padrón Gutiérrez, 38911 Frontera

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Reiseideen

Vorgeschlagene Routen

halber Tag

Auf den Spuren der Kirchen- und Inselarchitektur

Die Tour beginnt an der historischen Pfarrkirche Nuestra Señora de la Candelaria mit ihren geschnitzten Holzdecken im Innenraum. Anschließend steigen Sie über den gewundenen Pfad auf den roten Vulkankegel Joapira zum freistehenden Glockenturm mit Panoramablick über das Tal. Weiter geht es mit dem Wagen in das Freilichtmuseum Ecomuseo de Guinea, um die historischen Steinhäuser der Bauern zu besichtigen. Direkt nebenan besuchen Sie die Zuchtstation der Riesenechsen im Lagartario. Der Spaziergang führt weiter zum kleinsten Hotel der Welt an der Basaltküste von Las Puntas. Die Route endet mit einer Pause in einem Café am Hafensteg.

1 Tag

Große Naturpool-, Kultur- und Wacholderwald-Tour

Der Vormittag startet mit einem Bad im spektakulären Naturpool Charco Azul in einer offenen vulkanischen Basaltgrotte. Anschließend fahren Sie auf das Hochplateau La Dehesa und wandern durch das Naturdenkmal El Sabinar mit seinen windgebeugten Wacholderbäumen. Weiter führt die Fahrt zur abgelegenen Wallfahrtskapelle Nuestra Señora de los Reyes. Zur Mittagszeit kehren Sie in Sabinosa ein und genießen frischen Fisch und Ananas aus lokalem Anbau. Am Nachmittag entspannen Sie auf den Sonnenterrassen der Meerwasserbecken von La Maceta. Der Tag schließt mit einem atemberaubenden Blick vom Mirador de Bascos über das gesamte Tal ab.

mehrere Tage

Subtropische Natur, Vulkanismus und Inselkultur

Am ersten Tag erkunden Sie das Zentrum von Frontera, besteigen den Glockenturm Joapira und besuchen das Freilichtmuseum Guinea sowie das Lagartario. Der zweite Tag widmet sich ganz den vulkanischen Badebecken mit Aufenthalten am Charco Azul, La Maceta und Los Sargos. Am dritten Tag unternehmen Sie eine anspruchsvolle Wanderung auf dem alten Hirtenpfad Camino de Jinama mit spektakulären Tiefblicken. Der vierte Tag führt Sie in das Heildorf Sabinosa, zum Kurbad Pozo de la Salud und zu den bizarren Wacholderbäumen von El Sabinar. Am fünften Tag verkosten Sie die Weine und Früchte des Tals und genießen das Treiben auf dem Sonntagsmarkt in Tigaday.

halber Tag

Klippen- und Naturpoolwanderung an der Basaltküste

Diese Route widmet sich den bizarren Felsküsten und Meeresgrotten des El-Golfo-Tals. Sie starten an den weitläufigen Meerwasserbecken von La Maceta und wandern auf befestigten Naturpfaden entlang der Küste nach Westen. Unterwegs passieren Sie die Felsformationen und Aussichtsbalkone am Charco de Los Sargos. Weiter führt der Weg über Basaltstufen zur spektakulären Meeresgrotte Charco Azul mit ihrem türkisblauen Wasser. Hier bietet sich eine erfrischende Badepause in geschützter Lage an. Die Wanderung schließt mit einem Spaziergang durch die Obstgärten des Weilers Los Llanillos ab.

1 Tag

Familientag zwischen Riesenechsen, Lavahöhle und Naturbad

Der Tag beginnt spannend im Lagartario von Frontera, wo Kinder die seltenen Riesenechsen in ihren Freigehegen aus nächster Nähe beobachten können. Direkt danach setzen Sie Helme auf und erforschen gemeinsam den echten unterirdischen Lavatunnel im Ecomuseo de Guinea. Zur Mittagszeit gibt es traditionelle Tapas und frische Ananas in einem kinderfreundlichen Lokal in Tigaday. Am Nachmittag fahren Sie zu den Meerwasserpools von La Maceta, wo die Kleinen im flachen, geschützten Becken sicher planschen können. Der Tag klingt mit einem leckeren Eis auf den Sitzbänken der Plaza de Benito Padrón gemütlich aus.

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