Stadtgefühl
So fühlt sich Kharga an
Das Lebensgefühl in Kharga ist geprägt von einer tiefen Oasenruhe, weltoffener bürgerlicher Würde und herzlicher Gastfreundschaft. Das sanfte Rauschen der Palmenkronen im Wüstenwind und das friedvolle Ambiente der Oase begleiten den Tag. In den Straßencafés rund um den Hauptplatz sitzen Einheimische, Gelehrte und Reisende bei starkem Mokka und süßem Tee beisammen und tauschen Neuigkeiten aus. Hektik und Lärm existieren hier nicht. Die Bewohner begegnen Besuchern mit respektvoller Herzlichkeit und großem Stolz auf ihr persisches und frühchristliches Erbe. Kharga vermittelt den erhabenen Zauber einer geschichtsträchtigen Metropole im Herzen der Wüste.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Kharga blickt auf eine über viertausendjährige Geschichte als wichtigste Oasenstation an der berühmten Karawanenstraße Darb el-Arbain (Vierzig-Tage-Straße) zwischen Sudan und Ägypten zurück. Im sechsten Jahrhundert vor Christus errichteten die persischen Achämenidenkönige den monumentalen Hibis-Tempel, der als herausragendes Zeugnis persischer Herrschaft in Ägypten gilt. In der Spätantike und römischen Kaiserzeit entwickelte sich die Oase durch den Bau mächtiger Grenzfestungen wie Qasr el-Ghueita zu einem florierenden Vorposten des Römischen Reiches. Als Zufluchtsort verfolgter Christen florierte hier ab dem vierten Jahrhundert die frühchristliche Kultur, wovon die monumentale Nekropole Al-Bagawat zeugt. Bis heute bewahrt Kharga sein reiches Welterbe mit Stolz.