Stadtgefühl
So fühlt sich Kriens an
Kriens besticht durch eine einladende Atmosphäre, die alpine Aufbruchstimmung mit der Gemütlichkeit einer lebendigen Stadt verbindet. Über den Straßen ragen die gewaltigen Felsabstürze des Pilatus auf und prägen das tägliche Stadtbild. Auf dem Stadtplatz und in den Cafés begegnen sich Bergsteiger in Funktionskleidung, Familien und Einheimische in ungezwungener Harmonie. Das Schloss Schauensee setzt auf seinem Weinhügel einen malerischen historischen Akzent über den Dächern. In den Kulturräumen von Schappe Süd spürt man eine kreative und dynamische Aufbruchstimmung. Die Stadt wirkt gepflegt, aktiv und eng mit der umgebenden Gebirgsnatur verwoben. An sonnigen Tagen zieht es Jung und Alt hinauf zu den Mittelstationen der Bergbahnen. An den Abenden kehrt in den Wohnquartieren an den Berghängen eine erholsame Ruhe ein.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Die Besiedlung des Krienser Raumes reicht bis in die römische und alemannische Epoche zurück. Im 9. Jahrhundert wurde der Ort urkundlich erwähnt und stand unter der Grundherrschaft des Klosters Sankt Leodegar in Luzern. Das Schloss Schauensee wurde im 13. Jahrhundert von den Rittern von Schauensee erbaut und diente später als Landsitz Luzerner Patrizier. Im 19. Jahrhundert setzte mit der Wasserkraft der Bäche eine rasante Industrialisierung ein, insbesondere durch die Maschinenfabrik Bell und die Seidenweberei Schappe. Kriens entwickelte sich zu einer der wichtigsten Industriegemeinden der Zentralschweiz. Der Bau der Pilatusbahn und später der Luftseilbahnen begründete den weltweiten Ruf als Tourismusdestination am Pilatus. Im 20. Jahrhundert gelang der erfolgreiche Wandel vom Industriestandort zur modernen Stadt mit hoher Wohnqualität. Kulturell pflegt Kriens ein reiches Vereinsleben, traditionsreiche Fasnachtsbräuche und moderne Kunst im Museum Bellpark. Das Zusammenspiel von industrieller Pionierleistung und alpiner Tourismusgeschichte prägt bis heute die Identität des Ortes.