Stadtgefühl
So fühlt sich Leinfelden-Echterdingen an
Leinfelden-Echterdingen vermittelt eine faszinierende Mischung aus weltoffener Messehektik und behaglicher schwäbischer Gemütlichkeit. Die Weite der Filderlandschaft schenkt der Stadt ein offenes, lichtdurchflutetes Raumgefühl unter weitem Himmel. In den historischen Gassen von Echterdingen spürt man die Verbundenheit mit der heimatlichen Scholle und dem traditionsreichen Krautanbau. Auf den Marktplätzen treffen sich Einheimische und Messegäste aus aller Welt in entspannter Atmosphäre. Das Plätschern des Reichenbachs im Siebenmühlental bietet einen friedvollen Kontrast zur modernen Großstadtinfrastruktur. In den Gaststätten servieren Traditionsbetriebe schwäbische Spezialitäten in herzlicher Runde. Hier verbinden sich internationale Innovationskraft, geschichtliches Bewusstsein und hohe Lebensqualität auf harmonische Weise.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Die Besiedlung der fruchtbaren Filderebene reicht bis in die Vor- und Frühgeschichte zurück, während die Stadtteile im Mittelalter erstmals urkundlich erwähnt wurden. Echterdingen und Leinfelden gehörten über Jahrhunderte hinweg zu Alt-Württemberg und waren durch Landwirtschaft und Mühlenhandwerk geprägt. Weltbekannt wurde Echterdingen im August 1908 durch die Landung und das tragische Unglück des Luftschiffs LZ 4 von Ferdinand Graf von Zeppelin, was eine weltweite Spendenwelle zur Rettung des Luftschiffbaus auslöste. Die heutige Stadt entstand 1975 im Zuge der Gebietsreform durch die Vereinigung der vier selbstständigen Gemeinden. Mit der Eröffnung des neuen Landesmessegeländes im Jahr 2007 entwickelte sich die Stadt zu einem der modernsten Kongress- und Messestandorte Europas. Kulturdenkmäler wie die spätgotische Stephanuskirche und alte Zehntscheuern halten die Fildertradition lebendig. Bis heute pflegt die Stadt ihr reichhaltiges kulturelles Erbe und die Tradition des Filderkrauts mit großem Stolz.