Stadtgefühl
So fühlt sich Leonberg an
Leonberg verströmt die noble Eleganz einer ehemaligen herzoglichen Residenzstadt, verbunden mit schwäbischer Gemütlichkeit. Das prächtige Fachwerkensemble rund um den Marktplatz schafft eine malerische und geschichtsträchtige Kulisse. Im Pomeranzengarten verströmen Bitterorangenbäume und Kräuterbeete einen mediterranen Duft unter der warmen Sonne. In den Gassen der Altstadt und in den modernen Einkaufsquartieren herrscht ein reges, freundliches Treiben. Der Blick vom Schlossberg hinab in das grüne Glemstal vermittelt ein Gefühl von Weite und Naturverbundenheit. In den Weinstuben und Traditionsgasthäusern genießen Einheimische und Gäste regionale Spezialitäten in herzlicher Atmosphäre. Hier treffen Renaissance-Gartenkunst, bürgerlicher Stolz und Innovationsgeist harmonisch aufeinander.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Erstmals im Jahr 1248 durch Graf Ulrich I. von Württemberg als befestigte Stadt gegründet, entwickelte sich Leonberg zu einem wichtigen Verwaltungs- und Residenzort. Herzogin Sibylla von Württemberg wählte das Schloss im 16. Jahrhundert als Witwensitz und beauftragte Heinrich Schickhardt mit dem Bau des berühmten Pomeranzengartens. Im 17. Jahrhundert verteidigte der Astronom Johannes Kepler seine Mutter Katharina in einem aufsehenerregenden Hexenprozess erfolgreich vor dem Leonberger Gericht. Im Jahr 1775 wurde der bedeutende Philosoph Friedrich Wilhelm Joseph Schelling am Marktplatz geboren. Der Stadtrat Heinrich Essig züchtete ab 1846 durch die Kreuzung von Bernhardinern und Neufundländern den weltbekannten Leonberger Hund. Der Bau des ersten Autobahntunnels Deutschlands am Engelberg im Jahr 1938 und der moderne Wiederaufbau nach dem Krieg prägten die Stadtentwicklung. Museen und Denkmäler halten diese reiche Residenz-, Philosophie- und Gartenbaugeschichte lebendig. Bis heute pflegt die Stadt ihr meisterhaftes Renaissance- und Architekturerbe mit großem Stolz.