Stadtgefühl
So fühlt sich Lörrach an
Lörrach verströmt eine weltoffene, heitere Atmosphäre, in der sich badische Gemütlichkeit und schweizerische Urbanität begegnen. Die großzügigen Plätze der Fußgängerzone füllen sich bei sonnigem Wetter rasch mit Leben in Straßencafés und Eisdielen. Überall im Straßenbild setzen moderne Skulpturen spannende künstlerische Akzente vor historischen und zeitgenössischen Fassaden. Das leise Rauschen der Wiese und das Grün der umliegenden Schwarzwaldberge verleihen der Stadt einen erfrischenden Naturbezug. In den Gasthäusern genießen Einheimische und Schweizer Nachbarn badische Spezialitäten und Markgräfler Weine in freundschaftlicher Runde. Die Straßenbahn und die S-Bahn verbinden die Quartiere fast geräuschlos mit Basel. Hier verschmelzen Grenzgeschichte, Spitzenkultur und sonnige Lebensart zu einem unverwechselbaren Stadtgefühl.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Erstmals im Jahr 1102 urkundlich erwähnt, entwickelte sich Lörrach unter der Herrschaft der Herren von Rötteln zu einem wichtigen Marktort im Wiesental. Im Jahr 1682 verlieh Markgraf Friedrich Magnus von Baden-Durlach dem Ort die Stadtrechte, was den wirtschaftlichen Aufstieg begründete. Im 18. und 19. Jahrhundert wurde Lörrach zu einem Zentrum der Textilindustrie und des Textildrucks in Süddeutschland. Im September 1848 schrieb die Stadt Geschichte, als Gustav Struve hier die Deutsche Republik ausrief und Lörrach zum Brennpunkt der Badischen Revolution machte. Die Ansiedlung weltbekannter Schokoladenfabriken wie Suchard prägte das wirtschaftliche Profil der Stadt über Generationen hinweg. Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich Lörrach durch die enge Verflechtung mit der Schweizer Nachbarschaft zu einem modernen Dienstleistungs- und Kulturzentrum. Museen, Theater und Skulpturenwege halten diese reiche badische und europäische Grenzgeschichte lebendig. Bis heute pflegt Lörrach sein kulturelles Erbe mit großem Stolz.