Stadtgefühl
So fühlt sich Lomé an
Lomé strahlt eine entspannte, ozeanische Lebensart aus, die sich deutlich von hektischen afrikanischen Metropolen unterscheidet. Die weite Meeresküste und die allgegenwärtigen Kokospalmen verleihen der Stadt ein luftiges und natürliches Gepräge. Auf den Boulevards flaniert eine bunte Mischung aus Einheimischen und internationalen Gästen. Die französischsprachige Kultur verbindet sich im Alltag unaufdringlich mit togolesischer Lebensfreude. Zwar zeugen Regierungsbauten von der Funktion als Hauptstadt, doch die entspannte Mentalität prägt jede Begegnung. Am Abend kühlt die Meeresbrise die tropische Hitze ab.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Die Geschichte von Lomé reicht bis ins 18. Jahrhundert zurück, als das Gebiet von Ewe-Stämmen besiedelt wurde. Im Jahr 1897 machten die deutschen Kolonialherren die Stadt zur Hauptstadt des Protektorats Togo, wodurch eine rasche städtebauliche Entwicklung einsetzte. Nach dem Ersten Weltkrieg übernahmen die Franzosen die Verwaltung im Rahmen eines Völkerbundmandats. Im Jahr 1960 erlangte Togo mit Lomé als Hauptstadt die volle Unabhängigkeit. Kulturell spiegelt die Stadt die Traditionen zahlreicher ethnischer Gruppen wider, die ihre Bräuche in Musik und Handwerk pflegen.