Stadtgefühl
So fühlt sich Majuro an
Majuro empfängt seine Besucher als entspanntes, tropisches Inselparadies, in dem das Leben im ruhigen Rhythmus des Pazifischen Ozeans schwingt. Die schmale Landzunge lässt an vielen Stellen gleichzeitig den Blick auf die spiegelglatte Lagune und die schäumenden Wellen des offenen Ozeans zu. Die Menschen begegnen Gästen mit einer tiefen, ehrlichen polynesischen Herzlichkeit und einem ansteckenden Lächeln. Auf den Straßen geht es gemütlich zu, Autos teilen sich den Weg mit Fußgängern und winkenden Kindern. Die warme Meeresluft und das ständige Rauschen der Palmen erzeugen eine zutiefst friedliche Atmosphäre. So fühlt sich der Aufenthalt wie eine echte Auszeit am Ende der Welt an.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Die Geschichte von Majuro reicht Jahrtausende zurück, als mikronesische Seefahrer das Atoll mit ihren traditionellen Auslegerbooten besiedelten. Im 19. Jahrhundert nahmen europäische Händler und später das Deutsche Kaiserreich Einfluss auf die Inseln, gefolgt von der japanischen Verwaltung im Ersten Weltkrieg. Während des Zweiten Weltkriegs war das Atoll Schauplatz bedeutender militärischer Operationen im Pazifik. Nach dem Krieg verwalteten die Vereinigten Staaten das Gebiet als Treuhandgebiet, ehe 1979 die Unabhängigkeit der Republik Marshallinseln erklärt wurde. Kulturell ist das Atoll bis heute für seine Meeresnavigation, traditionelle Handwerkskunst und die Verbundenheit zum Ozean bekannt.