Stadtgefühl
So fühlt sich Malo an
Malo verströmt die warme, gastfreundliche und naturverbundene Atmosphäre einer historischen Marktgemeinde am Fuß der Voralpen. Über den weiten Plätzen liegt vormittags das lebendige Treiben des Marktes und das freundliche Gespräch der Anwohner vor barocken Palastfassaden. In den Straßen verbindet sich der stolze Charme venezianischer Patriziervillen mit der ländlichen Sachlichkeit von Mühlen und Quellbächen. An den Nachmittagen prägen Spaziergänger und Radfahrer das entspannte Bild in den Alleen und an den Hängen. Der Duft von traditioneller venetischer Küche und Bergluft weht aus den Gasthöfen in die Gassen. Abends kehrt eine wohltuende Ruhe ein, wenn die beleuchteten Paläste den Hauptplatz erstrahlen lassen. So erleben Reisende hier das authentische Italien mit reicher Kunst und Natur.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Die Siedlungsgeschichte der Region reicht bis in vorrömische und römische Zeit zurück, als das fruchtbare Land am Fuße der Voralpen besiedelt wurde. Im Mittelalter entwickelte sich der Ort zu einem wichtigen befestigten Zentrum unter der Herrschaft verschiedener Adelsfamilien der Region. Im frühen fünfzehnten Jahrhundert trat Malo in den Herrschaftsbereich der Republik Venedig ein, was eine lange Friedensperiode einleitete. Wohlhabende venezianische Patrizier errichteten prachtvolle Sommerresidenzen und machten das Land zu einem Zentrum von Kunst und Landwirtschaft. Im neunzehnten und zwanzigsten Jahrhundert wandelte sich die Gemeinde zu einem modernen Kultur- und Handwerksort. Bis heute bewahrt die Bürgerschaft dieses reiche architektonische Erbe mit großem Stolz.