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Frankreich · Provence-Alpes-Côte d'Azur (Département Bouches-du-Rhône)

Marseille

Marseille begeistert als älteste Metropole Frankreichs mit dem Vieux-Port, dem Panier-Viertel, MuCEM und wilden Fjord-Calanques.

Willkommen in

Über Marseille

Malerisch an einem gewaltigen natürlichen Meeresbecken gelegen, verkörpert Marseille als zweitgrößte Stadt Frankreichs das pulsierende, weltoffene Tor zum Mittelmeer. Gegründet vor über zweitausendsechshundert Jahren von phokäischen Seefahrern als Massalia, gilt die Metropole als älteste Stadt des Landes mit einer unvergleichlichen Seefahrertradition. Umrahmt von den schroffen weißen Kalksteinmassiven der Calanques und der Hügelkette des Étoile, genießt die Hafenstadt über dreihundert Sonnentage im Jahr. Das urbane Herz schlägt im geschichtsträchtigen Alten Hafen Vieux-Port, wo seit der Antike Schiffe festmachen und heute jeden Morgen frischer Fisch feilgeboten wird. Hoch über den Dächern thront die neobyzantinische Basilika Notre-Dame de la Garde, von den Einheimischen liebevoll Bonne Mère genannt, und wacht über Seeleute und Stadt. Direkt am Hafen öffnet sich das historische Altstadtviertel Le Panier mit seinen steilen Treppengassen, bunten Fassaden und Künstlerateliers. Spektakuläre Kulturakzente setzt das avantgardistische Museum MuCEM am Eingang des Hafens, das historische Festungsmauern kühn mit moderner Betonspitzen-Architektur verbindet. Entlang der kilometerlangen Küstenstraße Corniche Kennedy flanieren Spaziergänger mit weitem Blick auf die vorgelagerten Frioul-Inseln und das sagenumwobene Château d'If. Marseille verbindet so auf faszinierende Weise die raue Authentizität eines traditionsreichen Mittelmeerhafens mit kosmopolitischem Kulturreichtum und atemberaubender Natur.

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Das Lebensgefühl von Marseille

Stadtgefühl

So fühlt sich Marseille an

In Marseille schlägt der raue, herzliche Puls einer uralten Mittelmeermetropole, in der die Seeluft nach Salz, gebratenem Knoblauch und Anis duftet. Schon am frühen Morgen hallen die lauten Rufe der Fischer über den Alten Hafen, während die Silberflossen frisch gefangener Meerbrassen in der Sonne glänzen. Unter dem schützenden Spiegeldach an der Kaikante mischen sich Geschäftsleute, Studenten und Seefahrer aus aller Welt auf dem Weg zur Fähre. Das gleißende Licht des Südens lässt die weißen Kalksteinklippen der Calanques im Hintergrund wie eine unwirkliche Theaterkulisse leuchten. Oben auf dem Felsen wacht die goldene Marienstatue der Bonne Mère über das unendliche Häusermeer und die weite Bucht. In den engen Gassen des Panier-Viertels trocknet die bunte Wäsche zwischen den Fenstern, während aus den offenen Fenstern Klänge orientalischer Weisen und französischer Chansons dringen. Wenn die Abendsonne das Fort Saint-Jean in feuriges Rot taucht, strömen die Menschen an die Kaimauern, um bei einem kühlen Glas Pastis den Tag ausklingen zu lassen. Eine milde Meeresbrise zieht vom Golf herauf und trägt das ferne Rauschen der Wellen durch die Straßen.

Geschichte & Kultur

Zwischen Vergangenheit und Gegenwart

Bereits um 600 vor Christus gründeten griechische Seefahrer aus Phokaia die befestigte Handelskolonie Massalia, die durch den Austausch mit den einheimischen Kelten rasch zu Wohlstand gelangte. Als stolze Stadtrepublik widerstand die Metropole über Jahrhunderte wechselnden Herrschern und gründete eigene Tochterstädte wie Nizza und Antibes entlang der Küste. Im Bürgerkrieg zwischen Cäsar und Pompejus stellte sich Massalia auf die Seite des Senats und wurde nach einer monatelangen Belagerung im Jahr 49 vor Christus von römischen Legionen eingenommen. Im Mittelalter erlebte die Stadt als bedeutender Einschiffungshafen für die Kreuzzüge und Handelsplatz der Grafen der Provence eine erneute Blütezeit. Nach dem Anschluss an Frankreich unter Ludwig XIV. wurden die monumentalen Festungen Saint-Jean und Saint-Nicolas errichtet, um sowohl äußere Feinde als auch rebellische Bürger zu kontrollieren. Während der Französischen Revolution marschierten fünfhundert Freiwillige aus Marseille nach Paris und machten das Kampflied der Rheinarmee als Nationalhymne La Marseillaise weltberühmt. Im neunzehnten Jahrhundert brachte die Eröffnung des Suezkanals einen gigantischen wirtschaftlichen Aufschwung als wichtigster Kolonialhafen Frankreichs. Als Europäische Kulturhauptstadt 2013 erfand sich die Stadt durch spektakuläre Bauten wie das MuCEM neu und rückte ihr reiches Mittelmeer-Erbe in den globalen Fokus. Bis heute bewahrt Marseille seine unverwechselbare Identität als rebellische, stolze und weltoffene Hauptstadt des Mittelmeers.

Highlights auf einen Blick

Hafen

Vieux-Port (Alter Hafen)

Das historische Hafenbecken bildet seit der Antike das lebendige Herzstück der Stadt und dient heute als Liegeplatz für tausende Yachten und Fischerboote. Jeden Vormittag bieten Fischer am Quai des Belges ihren fangfrischen Fisch direkt vom Kutter auf dem traditionellen Fischmarkt an. Das futuristische Spiegeldach Ombrère von Norman Foster reflektiert das bunte Treiben der Fußgänger auf faszinierende Weise.

Quai des Belges, 13001 Marseille

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Kirche

Basilika Notre-Dame de la Garde

Die neobyzantinische Wallfahrtskirche aus dem neunzehnten Jahrhundert thront auf einem einhundertvierundfünfzig Meter hohen Kalksteinfelsen über der gesamten Metropole. Eine monumentale vergoldete Marienstatue krönt den Glockenturm und bildet das weithin sichtbare Wahrzeichen der Stadt. Im Innenraum faszinieren prachtvolle Marmorstreifen, bunte Mosaike und hunderte historische Votivschiffe der Seeleute.

Rue Fort du Sanctuaire, 13006 Marseille

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Museum

MuCEM (Musée des Civilisations de l'Europe et de la Méditerranée)

Das spektakuläre Kulturmuseum am Eingang des Hafens besticht durch seine avantgardistische Fassade aus filigranem schwarzem Faserbeton, entworfen von Rudy Ricciotti. Über eine kühne Fußgängerbrücke ist der moderne Bau mit der historischen Festung Fort Saint-Jean verbunden. Die Ausstellungen widmen sich den Kulturen, Mythen und Religionen des Mittelmeerraums.

1 Esplanade J4, 13002 Marseille

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Altstadt

Le Panier (Ältestes Stadtviertel)

Das älteste Quartier Frankreichs staffelt sich nördlich des Alten Hafens empor und verzaubert durch enge Treppengassen und Wäscheleinen zwischen den bunten Fassaden. Kleine Kunsthandwerksläden, provenzalische Seifensieder und gemütliche Cafés prägen die dörfliche Atmosphäre. Das Viertel gilt als Geburtsort der modernen Street Art der Metropole.

Rue du Panier, 13002 Marseille

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Festung

Fort Saint-Jean

Die mächtige Festungsanlage aus dem siebzehnten Jahrhundert sicherte unter König Ludwig XIV. den Hafeneingang gegen Angriffe von See. Heute können Besucher die weitläufigen Wehrmauern, Kanonengänge und den mittelalterlichen Wehrturm Tour du Roi René frei erkunden. Ein duftender mediterraner Schaugarten auf den Festungszinnen lädt zum Verweilen ein.

Promenade Robert Laffont, 13002 Marseille

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Festung

Fort Saint-Nicolas

Gegenüber dem Fort Saint-Jean gelegen, kontrollierte dieses sternförmige Bollwerk historisch die Hafeneinfahrt und die Bürger der Stadt. Die massiven Bastionen aus rosafarbenem Kalkstein bieten einen hervorragenden Blick auf das Hafenbecken und die Altstadt. Teile der Anlage beherbergen heute ein Kulturzentrum und Werkstätten für Denkmalpflege.

Boulevard Charles Livon, 13007 Marseille

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Kirche

Kathedrale La Major (Cathédrale Sainte-Marie-Majeure)

Die monumentale Bischofskirche aus dem neunzehnten Jahrhundert besticht durch ihren Wechsel aus grünem Kalkstein aus Florenz und weißem Marmor aus Carrara. Mit ihren byzantinischen Kuppeln und einer Länge von über einhundertvierzig Metern gehört sie zu den größten Sakralbauten Frankreichs. Die Kathedrale thront auf einer Esplanade direkt am Fährhafen.

Place de la Major, 13002 Marseille

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Bauwerk

Palais Longchamp

Das monumentale Palastensemble aus dem neunzehnten Jahrhundert wurde als feierliches Wassertor für den Canal de Marseille errichtet. Ein gigantischer Kaskadenbrunnen mit allegorischen Skulpturen bildet den prächtigen Mittelpunkt zwischen zwei klassizistischen Kolonnadenflügeln. Der Palast beherbergt das Museum der Schönen Künste sowie das Naturhistorische Museum.

Boulevard Jardin Zoologique, 13004 Marseille

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Promenade

Corniche Kennedy

Die spektakuläre Küstenstraße schlängelt sich über mehrere Kilometer an den Klippen entlang und bietet freie Blicke auf das offene Meer. Entlang der Straße verläuft die angeblich längste steinerne Sitzbank der Welt, die zum Rasten mit Meerespanorama einlädt. Unterwegs passiert man malerische Fischerbuchten wie das Vallon des Auffes.

Corniche Président John Fitzgerald Kennedy, 13007 Marseille

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Hafen

Vallon des Auffes

Die winzige, malerische Fischerbucht liegt tief eingeschnitten unter einem monumentalen Brückenbogen der Küstenstraße. Bunte Fischerhütten, traditionelle Holzboote und renommierte Fischrestaurants schmiegen sich eng an das kleine Wasserbecken. Hier servieren Traditionslokale eine der authentischsten Bouillabaisse-Fischsuppen der gesamten Stadt.

Vallon des Auffes, 13007 Marseille

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Festung

Château d'If

Die berühmt-berüchtigte Festungsinsel liegt auf einem kargen Kalksteinfelsen im Golf von Marseille und wurde im sechzehnten Jahrhundert erbaut. Weltruhm erlangte das ehemalige Staatsgefängnis durch Alexandre Dumas' Roman Der Graf von Monte Christo und die fiktive Flucht von Edmond Dantès. Besucher erkunden die finsteren Steinzellen und die Wehrgänge per Ausflugsboot.

Île d'If, 13007 Marseille

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Museum

La Vieille Charité

Das barocke Meisterwerk des königlichen Architekten Pierre Puget diente im siebzehnten Jahrhundert als städtisches Armen- und Arbeitshaus. Vier dreistöckige Arkadenflügel aus rosafarbenem Haustein umschließen einen Innenhof mit einer prachtvollen ovalen Kuppelkapelle. Heute beherbergt der Baukomplex das Museum für Archäologie und das Museum für Kunst aus Afrika, Ozeanien und Amerika.

2 Rue de la Charité, 13002 Marseille

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Kloster

Abtei Saint-Victor

Das trutzige Wehrkloster aus dem fünften Jahrhundert erhebt sich am südlichen Ufer des Alten Hafens und gleicht einer Festung mit Zinnentürmen. Die romanische Oberkirche verbirgt eine der ältesten unterirdischen Kryptenanlagen der christlichen Welt mit spätantiken Sarkophagen und Katakomben. Alljährlich zu Mariä Lichtmess pilgern tausende Gläubige zur schwarzen Madonna.

3 Rue de l'Abbaye, 13007 Marseille

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Straße

La Canebière

Die legendäre Prachtstraße zieht sich vom Alten Hafen schnurgerade hinauf zu den Reformierten Kirchen im Zentrum. Historische Kaufhäuser, Theater und Hotels spiegeln den kolonialen Handelsreichtum der Metropole um die Jahrhundertwende wider. Breite Gehwege laden zum Bummeln und Einkaufen ein.

La Canebière, 13001 Marseille

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Park

Parc Borély und Schloss

Die weitläufige, siebzehn Hektar große Parkanlage nahe den Stränden von Prado verbindet einen französischen Barockgarten mit einem englischen Landschaftspark. Ein malerischer See mit Bootsverleih, ein Botanischer Garten und weitläufige Liegewiesen machen das Areal zu einer Oase der Erholung. Das elegante Château Borély beherbergt das Museum für Kunstgewerbe und Mode.

Avenue du Prado, 13008 Marseille

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Architektur

Cité Radieuse (Le Corbusier)

Das revolutionäre Wohnhochhaus des Architekten Le Corbusier wurde zwischen 1947 und 1952 als vertikales Dorf aus Sichtbeton erbaut. Das Monument umfasst dreihundertsiebenunddreißig Maisonette-Wohnungen, eine interne Einkaufsstraße, ein Hotel und ein Kunstzentrum auf dem frei zugänglichen Dachgarten. Das Bauwerk steht als UNESCO-Weltkulturerbe unter Denkmalschutz.

280 Boulevard Michelet, 13008 Marseille

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Strand

Plages du Prado

Die weitläufigen Sand- und Kieselstrände wurden in den 1970er-Jahren aus dem Aushub des U-Bahn-Baus künstlich angelegt und ziehen sich über mehrere Kilometer. Ausgedehnte Liegewiesen, Beachvolleyballfelder und ein weltweit berühmter Skaterpark bieten perfekte Freizeitmöglichkeiten. Das saubere Mittelmeerwasser wird von Rettungsschwimmern überwacht.

Promenade Georges Pompidou, 13008 Marseille

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Museum

Grotte Cosquer (Cosquer Méditerranée)

In der futuristischen Villa Méditerranée neben dem MuCEM wurde die prähistorische Unterwasserhöhle Cosquer detailgetreu und maßstabsgetreu nachgebaut. Besucher gleiten in autonomen Elektro-Erkundungsmodulen an über dreißigtausend Jahre alten Felsmalereien von Pferden, Steinböcken und Pinguinen vorbei. Eine interaktive Ausstellung erklärt den Anstieg des Meeresspiegels seit der Eiszeit.

Promenade Robert Laffont, 13002 Marseille

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Sportanlage

Stade Vélodrome (Orange Vélodrome)

Das legendäre Fußballstadion ist die Heimspielstätte des Traditionsvereins Olympique de Marseille und fasst über siebenundsechzigtausend enthusiastische Zuschauer. Die spektakuläre geschwungene weiße Dachkonstruktion schützt die Ränge vor Wind und Witterung. Geführte Touren führen durch Spielertunnel, Umkleidekabinen und den Trophäensaal.

3 Boulevard Michelet, 13008 Marseille

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Markt

Noailles (Marktviertel)

Das lebendige Viertel wird wegen seiner exotischen Düfte und Gewürzhändler als Bauch von Marseille bezeichnet. Auf dem täglichen Markt am Marché des Capucins türmen sich frische Minze, Couscous-Grieß, Koriander und tropische Früchte. Hier pulsiert das multikulturelle Herz der Hafenmetropole.

Rue du Marché des Capucins, 13001 Marseille

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Naturdenkmal

Frioul-Inseln (Archipel du Frioul)

Die vier kargen Kalksteininseln liegen vor der Küste und begeistern durch bizarre weiße Felsformationen und einsame Badebuchten mit türkisfarbenem Wasser. Auf der Insel Ratonneau verbindet ein historischer Damm alte Lazarettbauten mit schmalen Wanderpfaden. Regelmäßige Fähren vom Alten Hafen ermöglichen einfache Tagesausflüge.

Archipel du Frioul, 13007 Marseille

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Platz

Place aux Huiles

Der weitläufige Fußgängerplatz am Südufer des Alten Hafens war historisch ein Kanal für den Umschlag von Speise- und Olivenöl für die Seifenfabriken. Heute wird der von alten Speicherhäusern gesäumte Platz von unzähligen Restaurants und Bistros belebt. Eine kleine Fußgängerbrücke verbindet den Platz mit den Hafenstegen.

Place aux Huiles, 13001 Marseille

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Park

Jardin du Pharo

Die öffentlich zugängliche Parkanlage umschließt den kaiserlichen Palais du Pharo, den Napoléon III. für Kaiserin Eugénie erbauen ließ. Von den weiten Rasenflächen an der Klippe eröffnet sich der wohl spektakulärste Panoramablick auf die gesamte Einfahrt des Alten Hafens und das MuCEM. Bänke unter Pinien laden zum Verweilen bei Sonnenuntergang ein.

58 Boulevard Charles Livon, 13007 Marseille

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Altstadt

Cours Julien

Das pulsierende Szeneviertel auf einer Anhöhe gilt als Hochburg der alternativen Kunstszene, Musikbars und unabhängigen Buchläden. Fast jede Hausfassade ist mit bunten Street-Art-Murals und kreativen Graffiti verziert. Breite Fußgängerzonen mit Brunnen und Außenterrassen schaffen eine entspannte, jugendliche Atmosphäre.

Cours Julien, 13006 Marseille

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Museum

Port Antique (Jardin des Vestiges)

Der archäologische Garten im Herzen der Stadt legt die monumentalen Überreste des antiken griechischen und römischen Hafens frei. Besucher spazieren zwischen antiken Wehrmauern, Kais und Verteidigungstürmen aus dem vierten Jahrhundert vor Christus. Das angrenzende Musée d'Histoire de Marseille vertieft die zweitausendsechshundertjährige Stadtgeschichte.

2 Rue Henri Barbusse, 13001 Marseille

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Kulinarische Besonderheiten in Marseille

Die Gastronomie in Marseille spiegelt die zweitausendsechshundertjährige Seefahrertradition und die Verschmelzung mediterraner Kulturen wider. Unangefochtenes Nationalgericht ist die Bouillabaisse, eine legendäre Fischsuppe aus mindestens vier verschiedenen Felsfischarten wie Drachenkopf, Knurrhahn und Seeteufel, die getrennt vom Fischsud mit einer feurigen Knoblauch-Rouille und Röstbrot serviert wird. Ebenso typisch sind die Pieds et Paquets nach Marseiller Art, zarte Päckchen aus Lammkutteln und Lammfüßen, die viele Stunden lang in einer reichen Weißwein-Tomaten-Soße schmoren. Aus dem Ofen duftet die Navette de Marseille, ein traditionelles, bootsförmiges Hefegebäck mit feinstem Orangenblütenwasser, das seit dem achtzehnten Jahrhundert gebacken wird. Als Aperitif unverzichtbar ist der Pastis de Marseille, ein erfrischender Anisschnaps, der mit eisgekühltem Quellwasser milchig eingetrübt genossen wird. An warmen Tagen verführen zudem frische Seeigel Oursins direkt an den Kaimauern sowie knusprige Panisses aus Kichererbsenmehl.

Wissenswertes für Ihre Reise

Anreise

Die Anreise nach Marseille erfolgt über die Autobahnen A7 aus Richtung Lyon und A55 entlang der Küste direkt in das Stadtzentrum am Alten Hafen. Flugreisende aus aller Welt nutzen den internationalen Großflughafen Marseille Provence mit dem IATA-Code MRS als ergänzende Flugoption zur Anreise per Leihwagen oder Schnellbus, der rund fünfundzwanzig Kilometer nordwestlich liegt. Vom Flughafenterminal verkehrt ein Expressbus im Zehn-Minuten-Takt direkt zum Hauptbahnhof Gare de Marseille-Saint-Charles. Dieser monumentale Bahnhof bietet dichte Direktverbindungen mit dem TGV nach Paris, Brüssel, Frankfurt und London. Zudem verbinden moderne Fährlinien den Hafen regelmäßig mit Korsika, Sardinien und den Ländern Nordafrikas.

Unterwegs vor Ort

Das historische Zentrum rund um den Alten Hafen und das Panier-Viertel lässt sich dank ausgedehnter Fußgängerbereiche vollkommen unkompliziert zu Fuß erkunden. Die ebenen Wege entlang der Kais und über die Prachtstraße La Canebière sind hervorragend für Spaziergänge mit Hund oder Kinderwagen geeignet. Ein dichtes Netz aus zwei U-Bahn-Linien, drei modernen Straßenbahnen und über achtzig Buslinien der RTM ermöglicht die schnelle Fortbewegung zwischen allen Quartieren. Kleine Passagierfähren, die sogenannten Ferry-Boats, überqueren das historische Hafenbecken mehrmals stündlich auf direktem Weg.

Beste Reisezeit

Die Monate Mai bis Oktober bieten sonnenreiches und beständiges Wetter mit idealen Bedingungen für Stadtbesichtigungen, Museumsbesuche und Badeausflüge. Im Hochsommer von Juli bis August herrscht lebhafter Betrieb, doch Meeresbrisen sorgen stets für ein angenehmes Klima an den Uferpromenaden. Kunst- und Fotoliebhaber schätzen besonders das Frühjahr und den Frühherbst, wenn das weiche Licht die Kalksteinfelsen der Calanques in magische Farben taucht. Die milden Wintermonate locken mit sonnigen Tagen und ruhiger Atmosphäre in den großen Kulturmuseen.

Orientierung vor Ort

Bereiche und Stadtteile

Marseille breitet sich halbkreisförmig um den Alten Hafen aus und gliedert sich in sechzehn weitläufige Stadtbezirke, die Arrondissements genannt werden. Das historische Zentrum wird durch die Achse des Vieux-Port und der Prachtstraße La Canebière klar gegliedert. Nördlich schmiegt sich das Altstadtviertel Le Panier an die Hügel, während südlich die vornehmen Wohnquartiere und die Küstenstraße Corniche Kennedy in Richtung der Calanques führen.

Hafen

Le Vieux-Port et l'Hôtel de Ville

Das historische Herzstück verbindet den Alten Hafen mit den Quais, Fischmärkten und dem modernen Kulturareal am MuCEM. Hier konzentrieren sich Straßencafés, Fährterminals und Prachtbauten in geschäftiger Kulisse. Weite Uferpromenaden sind für Fußgänger reserviert und bieten freien Blick auf die Schiffe.

Quai des Belges, 13001 Marseille

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Altstadt

Le Panier

Das älteste Viertel Frankreichs staffelt sich nördlich des Hafens auf einem Hügel empor und bezaubert durch steile Treppengassen und bunte Steinhäuser. Hier residieren Kunsthandwerkerateliers, Seifenläden und historische Kulturzentren wie La Vieille Charité. Für den Autoverkehr weitgehend gesperrt, bietet das Viertel ein intimes Ambiente.

Rue du Panier, 13002 Marseille

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Uferbereich

La Corniche et Roucas-Blanc

Dieser elegante Küstenbezirk folgt der geschwungenen Panoramastraße Corniche Kennedy entlang des Meeres nach Süden. Kleine Fischerhäfen wie das Vallon des Auffes wechseln sich mit herrschaftlichen Villen und Stadtstränden ab. Die endlose Meeresbrise prägt das mondäne Riviera-Gefühl.

Corniche Président John Fitzgerald Kennedy, 13007 Marseille

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Draußen unterwegs

Natur und Outdoor

Nationalpark

Parc National des Calanques (Abschnitt Marseille)

Der spektakuläre Nationalpark beginnt direkt an den südlichen Stadtgrenzen und begeistert durch dramatische Kalksteinabstürze wie in der Calanque de Sugiton. Schmale Bergpfade führen durch duftende Pinienwälder zu einsamen Buchten mit türkisblauem Wasser. Wegen unebener Felsen und steiler Geröllhänge ist festes Schuhwerk zwingend erforderlich.

Fjordartige weiße Felsenschluchten mit glasklarem Meereswasser

Départ Luminy, 13009 Marseille

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Promenade

Parc Balnéaire du Prado

Der asphaltierte Weg verläuft vollkommen flach entlang der kilometerlangen Strände und bietet uneingeschränkte Sicht auf die vorgelagerten Inseln. Familien mit Buggys oder Laufrädern finden hier sichere und ebene Bedingungen vor. Angeleinte Hunde dürfen auf der befestigten Promenade mitgeführt werden, müssen jedoch von den Badestränden fernbleiben.

Weitläufige Uferpromenade und Grünflächen entlang der Strände

Promenade Georges Pompidou, 13008 Marseille

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Aktiv reisen

Sport und Bewegung

Marseille bietet als maritime Metropole ein herausragendes Spektrum für Wassersportler, Wanderer und Kletterer direkt am Mittelmeer. Die geschützte Bucht von Marseille zählt zu den besten Segel- und Regattareviere der Welt und war Austragungsort der olympischen Segelwettbewerbe 2024. Der spektakuläre Nationalpark Calanques lockt Kletterer und Bergwanderer auf fordernden Kalksteingraten mit Tiefblick auf türkisfarbene Buchten. Entlang der kilometerlangen Corniche Kennedy und an den Stränden von Prado trainieren täglich tausende Läufer, Radfahrer und Triathleten bei permanenter Meeresbrise.

Wassersport

Stade Nautique du Roucas Blanc (Marina Olympique)

Das hochmoderne Segelzentrum bietet strukturierte Kurse für Jollen, Katamarane und Windsurfen für Anfänger und Fortgeschrittene an. Über barrierefreie Steganlagen gelangen Sportler direkt auf das offene Wasser der geschützten Bucht. Haustiere dürfen aus Sicherheitsgründen nicht mit an Bord der Sportboote genommen werden.

Olympische Segelbasis und Wassersportzentrum in der Bucht

Promenade Georges Pompidou, 13008 Marseille

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Klettern und Bergwandern

Kletter- und Wandergebiet Parc National des Calanques

Das schroffe Felsmassiv bietet über zweitausendfünfhundert Kletterrouten und fordernde Fernwanderwege wie den GR 98 entlang der Klippen. Wegen steiler Abstürze, Sommerhitze und fehlender Trinkwasserquellen erfordert das Gelände Trittsicherheit und feste Bergschuhe. Hunde dürfen an der Leine mitgeführt werden, müssen an Felsstufen jedoch gesichert werden.

Senkrechte weiße Kalksteinfelsen über tiefblauen Meeresfjorden

Départ Callelongue, 13008 Marseille

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Schwimmen

Complexe Nautique Pierre de Coubertin

Das städtische Schwimmstadion verfügt über ein wettkampftaugliches Becken mit elektronischer Zeitmessung sowie ein separates Sprungbecken. Barrierefreie Umkleidebereiche und Fahrstühle ermöglichen Familien mit Kinderwagen einen vollkommen unkomplizierten Eintritt. Haustiere dürfen aus hygienischen Gründen nicht auf das Gelände mitgenommen werden.

Olympisches Fünfzig-Meter-Hallenbecken für sportliches Training

Avenue de Saint-Jérôme, 13013 Marseille

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Skateboard und BMX

Skatepark de Marseille (Bowl du Prado)

Die legendäre Skateanlage zählt zu den bekanntesten Bowls der Welt und zieht internationale Profis und Freizeitsportler an. Zuschauer können von den umliegenden Rasenhügeln die spektakulären Sprünge direkt vor der Meeresbrandung beobachten. Das Tragen von Schutzausrüstung wird auf den Betonrampen dringend empfohlen.

Weltberühmte Freiluft-Betonbowl-Anlage direkt am Strand

Plages du Prado, 13008 Marseille

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Bummeln & entdecken

Shopping

Fischmarkt

Marché aux Poissons du Vieux-Port

Jeden Morgen verkaufen die Fischer von Marseille ihren frischen Fang direkt von den Booten am Kai des Alten Hafens. Das feilschende Treiben unter dem Spiegeldach von Norman Foster bietet ein unvergessliches maritimes Schauspiel. Kinderwagen lassen sich auf den breiten Kaimauern bequem manövrieren.

Tagesfrischer Mittelmeerfisch, Felsfische und Meeresfrüchte

Quai des Belges, 13001 Marseille

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Spezialitätenladen

Savonnerie Marseillaise de la Licorne

In dieser historischen Seifenmanufaktur am Hafen erleben Besucher das traditionelle Sieden der echten Marseiller Seife mit alten Stempelmaschinen. Das Sortiment reicht von klassischen Olivenölblöcken bis zu duftenden Lavendel- und Eisenkrautseifen. Angeleinte Hunde dürfen ihre Besitzer in den Verkaufsraum begleiten.

Traditionelle Savon de Marseille auf Basis reinen Pflanzenöls

34 Quai du Port, 13002 Marseille

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Ausflüge

Tagesausflüge ab Marseille

Küstenstadt

Malerischer Fischerhafen Cassis

Das malerische Küstenstädtchen schmiegt sich an eine geschützte Bucht unterhalb des gewaltigen Felsenkaps Cap Canaille. Vom Hafen aus starten Ausflugsboote zu den berühmtesten Fjorden der Calanques wie Port-Miou und En-Vau. In den engen Gassen probieren Besucher den renommierten weißen Cassis-Wein in gemütlichen Lokalen.

ca. 25 km südöstlich

Quai des Baux, 13260 Cassis

Historische Stadt

Universitätsstadt Aix-en-Provence

Die vornehme ehemalige Hauptstadt der Provence bezaubert durch ihre barocken Adelspaläste, Brunnen und den platanengesäumten Cours Mirabeau. Auf den Spuren von Paul Cézanne besichtigen Gäste sein originales Atelier und das Kunstmuseum Musée Granet. Lebhafte Wochenmärkte prägen das bürgerliche Flair.

ca. 30 km nördlich

Cours Mirabeau, 13100 Aix-en-Provence

Historische Stadt

Kanalstadt Martigues

Das als Venedig der Provence berühmte Städtchen fasziniert durch seine historischen Wasserkanäle, bunten Fischerhäuser und Brücken. Maler wie Felix Ziem verewigten das unvergleichliche Licht des Kanals Miroir aux Oiseaux in ihren Werken. Gemütliche Restaurants servieren frischen Fisch direkt am Wasser.

ca. 40 km nordwestlich

Quai Brescon, 13500 Martigues

Historische Stadt

Aubagne und die Hügel von Marcel Pagnol

Die traditionsreiche Töpferstadt am Fuße des Garlaban-Massivs ist die Wiege der handgemachten provenzalischen Krippenfiguren Santons. Auf den Spuren des Schriftstellers und Filmemachers Marcel Pagnol wandern Besucher durch die kargen Hügel seiner Kindheit. Das Geburtshaus im Zentrum vermittelt Einblicke in sein Werk.

ca. 18 km östlich

Place Joseph Rau, 13400 Aubagne

Mit Kindern reisen

Familienangebote in Marseille

Für Ausflüge mit Babys und Kinderwagen eignet sich die vollkommen ebene Uferpromenade am Alten Hafen sowie die weiten Grünflächen im Parc Borély hervorragend. Grundschulkinder lassen sich bei der Fahrt mit der kleinen Bimmelbahn zur Basilika Notre-Dame de la Garde und bei der Bootstour zum geheimnisvollen Château d'If begeistern. Jugendliche finden beim Skaten im weltberühmten Bowl du Prado oder beim Segelkurs an der Marina olympischen Ausgleich. Sollte es regnen, bietet die Cosquer Méditerranée mit ihren elektrischen Erkundungsmodulen durch die prähistorische Höhle ein spektakuläres Schutzdach. Bei Sonnenschein laden die feinen Sandstrände am Prado zu unbeschwerten Badestunden im Mittelmeer ein.

Museumsangebot

Höhlen-Erkundungsfahrt in der Cosquer Méditerranée

In sechssitzigen High-Tech-Fahrzeugen gleiten Familien vollkommen barrierefrei durch die originalgetreue Nachbildung der versunkenen Steinzeithöhle. Über mehrsprachige Kopfhörer erfahren Kinder spannende Geschichten über Höhlenbären, Pinguine und die Jäger der Eiszeit. Das angeschlossene Dokumentationszentrum bietet interaktive Forschertische.

Fahrt in lautlosen Elektrokapseln an prähistorischen Malereien vorbei

Promenade Robert Laffont, 13002 Marseille

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Ausflugsfahrt

Bootsausflug zum Château d'If

In zwanzig Minuten befördern Passagierschiffe vom Alten Hafen zur Festungsinsel mitten im Meer. Kinder können finstere Verliese und Wehrmauern erkunden, von denen einst der Romanheld Edmond Dantès ins Meer sprang. Kinderwagen werden an Bord der modernen Schiffe kostenfrei befördert.

Schifffahrt zur Felseninsel des Grafen von Monte Christo

Quai des Belges, 13001 Marseille

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Spielplatz

Spielplatz und Bootsverleih im Parc Borély

Die weitläufige Spielanlage im Park bietet sichere Holzspielgeräte und Rutschen für Kinder aller Altersstufen unter alten Bäumen. Auf dem künstlichen See können Familien kleine Tretboote mieten und Wasservögel beobachten. Schattige Wiesen laden zu entspannten Picknicks ein.

Kletterburgen und Tretbootfahren auf dem Parksee

Avenue du Prado, 13008 Marseille

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Barrierefrei unterwegs

Barrierefreiheit in Marseille

Das historische Hafenbecken Vieux-Port, die Strandbereiche von Prado und die modernen Kulturzentren am Meer sind vollkommen eben angelegt und für mobilitätseingeschränkte Personen vorbildlich barrierefrei. Die Kais und Promenaden verfügen über glatten Steinbelag ohne störende Schwellen sowie abgesenkte Kanten an allen Querungen. Das historische Altstadtviertel Le Panier weist hingegen steile Treppengassen und Natursteinpflaster auf, lässt sich jedoch auf ausgewählten Routen befahren. Wichtige Einrichtungen wie das MuCEM, die Kathedrale La Major und die Cosquer-Höhle wurden mit modernen Aufzügen und Rampen schwellenlos ausgebaut.

Museum

Barrierefreier Zugang zum Kulturzentrum MuCEM

Aufzugsanlage zu allen Ebenen und stufenlose Brücke zum Fort

1 Esplanade J4, 13002 Marseille

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Strandanlage

Barrierefreier Strandabschnitt Plage Handiplage du Prado

Die zertifizierte Strandanlage ermöglicht Rollstuhlnutzern über einen festen Holzsteg den stufenlosen Zugang bis ans Wasser. Rettungsschwimmer stellen während der Sommersaison schwimmfähige Strandrollstühle bereit und unterstützen gehbehinderte Badegäste beim Einstieg ins Meer. Ein barrierefreies WC und rollstuhlgerechte Duschen stehen direkt am Promenadenzugang bereit.

Feste Holzrampen bis zur Wasserlinie und Strandrollstühle

Promenade Georges Pompidou, 13008 Marseille

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Öffentlicher Nahverkehr

Niederflurstraßenbahnen der RTM Linien

Sämtliche Bahnsteige der modernen Straßenbahnlinien sind exakt auf das Einstiegsniveau der Züge abgestimmt, sodass Rollstühle schwellenlos einfahren können. Im Innenraum der Bahnen stehen breite Stellflächen mit Sicherheitsgurten und Notruftastern zur Verfügung. Blindenleitsysteme am Boden erleichtern die Orientierung für sehbehinderte Fahrgäste.

Niveaugleicher Einstieg ohne Stufen an allen Haltestellen

Rue de la République, 13002 Marseille

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Reiseideen

Vorgeschlagene Routen

halber Tag

Alter Hafen, Panier-Viertel und MuCEM-Avantgarde

Der Rundgang beginnt am Quai des Belges unter dem Spiegeldach von Norman Foster beim bunten Treiben des täglichen Fischmarktes. Anschließend schlendert man entlang des Quai du Port und biegt in die engen, malerischen Gassen des Altstadtviertels Le Panier ein. Vorbei an kleinen Handwerksläden und bunten Murals erreicht man den imposanten Barockkomplex La Vieille Charité mit seiner ovalen Kuppelkapelle. Weiter führt der Weg über die weite Esplanade zur monumentalen Kathedrale La Major mit Blick auf die Fährschiffe. Über eine kühne Fußgängerbrücke gelangt man in die historischen Wehranlagen des Fort Saint-Jean und zum avantgardistischen Museum MuCEM. Die Tour schließt auf der Dachterrasse des Museums mit einem spektakulären Blick auf den Alten Hafen ab.

1 Tag

Aufstieg zur Bonne Mère und Klippenpanoramen

Der Vormittag startet mit der Fahrt der kleinen Panoramabahn vom Alten Hafen hinauf zur Basilika Notre-Dame de la Garde auf ihrem steilen Felssporn. Besucher bewundern die goldenen Mosaike im Kircheninneren und genießen den atemberaubenden Dreihundertsechzig-Grad-Blick über die gesamte Metropole und die Calanques. Nach dem Abstieg führt der Weg zum trutzigen Wehrkloster Abtei Saint-Victor mit seinen spätantiken Krypten. Zur Mittagszeit lädt ein traditionelles Restaurant am Place aux Huiles zu authentischer Bouillabaisse und gekühltem Weißwein ein. Am Nachmittag spaziert man entlang der Panoramastraße Corniche Kennedy bis zur malerischen Fischerbucht Vallon des Auffes. Den Tag beschließt ein Sonnenuntergang auf der Mole der Fischerbucht mit Blick auf das Meer.

mehrere Tage

Die große Mittelmeer-, Calanques- und Kulturwoche

In den ersten beiden Tagen entdecken Gäste intensiv den Alten Hafen, das Panier-Viertel, das MuCEM und die Basilika Notre-Dame de la Garde. Tag drei widmet sich einer Wanderung durch die spektakulären weißen Felsenbuchten des Nationalparks Calanques bei Sugiton mit Badepause. Am vierten Tag steht eine Fährüberfahrt zur Festungsinsel Château d'If und zu den kargen Stränden der Frioul-Inseln auf dem Programm. Tag fünf führt zu einer geführten Tour durch die Cité Radieuse von Le Corbusier und in den Kunstpalast Longchamp. Der sechste Tag bietet maritime Erholung an den Stränden von Prado und den Besuch der prähistorischen Cosquer Méditerranée. Am siebten Tag rundet ein Bummel über den bunten Markt von Noailles die Reise ab.

halber Tag

Auf den Spuren der Händler und Seifenmacher

Diese thematische Route widmet sich ganz der Handelsgeschichte und den traditionellen Seifensiedern von Marseille. Die Tour beginnt am Place aux Huiles, wo früher die Ölfässer für die Seifenproduktion aus den Kähnen entladen wurden. Anschließend besichtigen Besucher die historische Savonnerie de la Licorne am Quai du Port und verfolgen das Handwerk des Seifensiedens. Weiter führt der Weg durch das Noailles-Viertel mit seinen orientalischen Gewürzläden und Kräuterständen. Im Jardin des Vestiges erkunden Gäste die freigelegten Reste des antiken griechischen Handelshafens aus dem vierten Jahrhundert vor Christus. Der Rundgang endet auf der historischen Prachtstraße La Canebière bei einem Glas kühlem Pastis.

1 Tag

Fischerflair und kaiserliche Gartenresidenzen

Der Morgen beginnt mit einem Spaziergang durch den schattigen Jardin du Pharo mit spektakulärem Blick auf die einlaufenden Schiffe im Alten Hafen. Anschließend wandert man entlang der Klippenpromenade der Corniche Kennedy zur malerischen Bucht Vallon des Auffes unter dem Brückenbogen. Zur Mittagszeit kehrt man in ein traditionsreiches Fischlokal ein, um gegrillten Seebarsch und Panisses aus Kichererbsenmehl zu genießen. Am Nachmittag geht die Fahrt weiter zum prachtvollen Parc Borély mit seinem Schloss, dem Rosengarten und dem Bootssee. Danach lädt der feine Sandstrand am Prado zu einem entspannten Fußbad in der Brandung ein. Ein Abendessen am Place aux Huiles rundet den erlebnisreichen Tag perfekt ab.

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