Stadtgefühl
So fühlt sich Neckarsulm an
Neckarsulm fasziniert durch die spürbare Dynamik einer modernen Hightech-Metropole, die harmonisch mit traditioneller Weinbaugemütlichkeit verschmilzt. In den Straßen rund um das Deutschordensschloss herrscht eine geschichtsträchtige, ruhige Würde vor barocken Fassaden. Wenige hundert Meter weiter prägen internationale Geschäftsgäste und zukunftsweisende Fahrzeugtechnik das weltoffene Straßenbild. Über der Stadt leuchten die sonnigen Steillagen des Scheuerbergs und verleihen dem Ort ein heiteres, süddeutsches Profil. In den traditionellen Besenwirtschaften und Weinstuben genießen Einheimische und Gäste regionale Spitzenweine und schwäbische Spezialitäten in geselliger Runde. Das stetige Rauschen von Neckar und Sulm begleitet Spaziergänger durch die Uferanlagen. Hier treffen handwerklicher Erfindergeist, globale Spitzenindustrie und bodenständige Gastlichkeit auf vollendete Weise aufeinander.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Erstmals im Jahr 771 im Lorscher Codex als Villa Sulmana urkundlich erwähnt, stieg der Ort 1484 zur Residenz des Deutschen Ordens auf. Über drei Jahrhunderte lang prägte der Deutsche Orden das Stadtbild durch den Ausbau des Schlosses und die Förderung des Weinbaus. Im 19. Jahrhundert leitete Christian Schmidt mit der Gründung einer Strickmaschinenfabrik die industrielle Entwicklung ein, aus der die weltbekannten NSU-Werke hervorgingen. In den 1950er Jahren wurde NSU zum größten Motorradhersteller der Welt und schrieb mit dem Wankelmotor Technikgeschichte. Die Übernahme durch Audi und der Ausbau zum High-Tech-Standort sicherten den wirtschaftlichen Wohlstand der Großen Kreisstadt. Museen wie das Zweiradmuseum und historische Baudenkmäler halten diese stolze Deutschordens- und Fahrzeugbautradition lebendig. Bis heute pflegt die Bürgerschaft ihr reiches Erbe mit großem Stolz.