Stadtgefühl
So fühlt sich Negrar di Valpolicella an
Negrar di Valpolicella verströmt die warme, genussvolle und gastfreundliche Atmosphäre einer weltberühmten Weinhauptstadt im Herzen der Voralpen. Über den weiten Plätzen liegt vormittags das lebendige Treiben des Marktes und das freundliche Gespräch der Anwohner vor barocken Palastfassaden. In den Straßen verbindet sich der stolze Charme erstklassiger Weingüter mit der ruhigen Sachlichkeit von Tälern und Bergen. An den Nachmittagen prägen Spaziergänger in den Weinbergen und Radfahrer das entspannte Bild in den Alleen. Der Duft von feinstem Amarone, reifen Trauben und traditioneller venetischer Küche weht aus den Gasthöfen in die Gassen. Abends kehrt eine wohltuende Ruhe ein, wenn die beleuchteten Paläste den Hauptplatz erstrahlen lassen. So erleben Reisende hier das authentische Italien mit reicher Weinkultur und Natur.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Die Siedlungsgeschichte der Region reicht bis in vorrömische und römische Zeit zurück, als das fruchtbare Valpolicella-Tal für den Weinbau entdeckt wurde. Im Mittelalter entwickelte sich der Ort zu einem wichtigen befestigten Zentrum unter der Herrschaft verschiedener Adelsfamilien der Region. Im frühen fünfzehnten Jahrhundert trat der Ort in den Herrschaftsbereich der Republik Venedig ein, was eine lange Friedensperiode und den Bau prächtiger Villen einleitete. Die lokale Bevölkerung perfektionierte über Jahrhunderte die kunstvolle Technik der Traubentrocknung zur Herstellung des legendären Amarone. Im neunzehnten und zwanzigsten Jahrhundert wandelte sich die Gemeinde zu einem globalen Zentrum der Spitzenweine. Bis heute bewahrt die Bürgerschaft dieses reiche weinbauliche und architektonische Erbe mit großem Stolz.