Stadtgefühl
So fühlt sich Nuweiba an
Das Lebensgefühl in Nuweiba ist von einer tiefen, wohltuenden Ruhe und der zeitlosen Gelassenheit der Beduinenkultur geprägt. Das sanfte Rauschen der Wellen am Golf von Akaba und der Blick auf die fernen Bergketten bestimmen den Tagesablauf. In den offenen Strandhütten sitzen Einheimische und Reisende bei frisch gebrühtem Habak-Tee zusammen und lauschen den Geräuschen der Natur. Hektik und Massentourismus sind hier völlig fremd. Die Bewohner begegnen Gästen mit unaufdringlicher Wärme und aufrichtiger Gastfreundschaft. Nuweiba vermittelt das Gefühl eines friedlichen Zufluchtsortes zwischen Wüste und Meer.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Nuweiba blickt auf eine lange Geschichte als Knotenpunkt der Beduinenstämme im östlichen Sinai zurück. Der Name Nuweiba al-Tarabin verweist auf die historische Siedlung des Tarabin-Stammes rund um die Süßwasserquellen der Oase. Im späten neunzehnten Jahrhundert errichtete die osmanische Verwaltung eine Wehranlage zur Kontrolle der Küstenstraße und zur Absicherung von Pilgergruppen. Mit der Rückgabe der Sinai-Halbinsel an Ägypten im Jahr 1982 begann die behutsame touristische Erschließung mit Fokus auf Natur- und Tauchtourismus. Der Ausbau des Fährhafens im Jahr 1985 machte die Stadt zur wichtigsten maritimen Brücke nach Jordanien. Bis heute bewahren die Beduinen ihre Lebensweise und Kultur im Einklang mit der Natur.