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Italien · Venetien

Padova

Padova in Venetien fasziniert mit der Scrovegni-Kapelle, dem riesigen Prato della Valle, der Antonius-Basilika und einer der ältesten Universitäten.

Willkommen in

Über Padova

Padova bildet eines der bedeutendsten wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und kulturellen Zentren der Region Venetien. Die traditionsreiche Universitätsstadt liegt eingebettet in die fruchtbare Po-Ebene, unweit der markanten Euganeischen Hügel. Über Jahrhunderte hinweg entwickelte sich der Ort zu einem strahlenden Knotenpunkt für europäische Gelehrte, herausragende Künstler und den überregionalen Fernhandel. Das städtische Leben wird maßgeblich durch die ehrwürdige Universität geprägt, die seit dem dreizehnten Jahrhundert Persönlichkeiten wie Galileo Galilei anzog. Weltberühmte Freskenzyklen des frühen vierzehnten Jahrhunderts schmücken zahlreiche Sakralbauten und zählen zum geschützten Welterbe der Menschheit. Eindrucksvolle Großplätze, allen voran der monumentale Prato della Valle, verleihen dem Stadtbild eine majestätische Großzügigkeit. Gleichzeitig durchziehen endlose Kilometer eleganter Laubengänge die Innenstadt und bieten Schutz bei jedem Wetter. Als administratives Zentrum der Provinz bündelt die Stadt wichtige Gerichte, Institutionen und medizinische Forschungseinrichtungen. Die Flussarme des Bacchiglione und historische Kanäle prägen die Topografie und dienten früher als wichtige Transportwege bis nach Venedig. Täglich beleben traditionelle Märkte auf der Piazza delle Erbe und der Piazza della Frutta das historische Herz. Kunstschätze von Weltrang ziehen Kulturinteressierte und Pilger aus allen Kontinenten an. Die Verbindung aus dynamischem Studentenleben und tief verwurzelter Geschichte verleiht der Stadt eine unverwechselbare Vitalität. Grüne Parks, botanische Sammlungen und ruhige Uferwege ergänzen das dichte urbane Gefüge. Padova fungiert somit als pulsierende Metropole, die ihr grandioses Erbe mit moderner Innovationskraft verbindet.

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Das Lebensgefühl von Padova

Stadtgefühl

So fühlt sich Padova an

Padova strahlt eine faszinierende Mischung aus studentischer Leichtigkeit, geschäftigem Handel und ehrwürdiger Kultur aus. Unter den kilometerlangen Arkaden herrscht zu jeder Tageszeit ein reges Treiben von Radfahrern, Gelehrten und Besuchern. Die Luft ist erfüllt vom Klang der Kirchenglocken und dem lebhaften Stimmengewirr auf den Märkten. Historische Paläste aus rotem Backstein und weißem Kalkstein verleihen den Straßen ein warmes, edles Antlitz. An den Nachmittagen verwandeln sich die Plätze in Freiluft-Salons, wo Einheimische bei einem Getränk Neuigkeiten austauschen. Die allgegenwärtige Präsenz junger Studenten verleiht der uralten Stadt ein erstaunlich dynamisches und zukunftsorientiertes Flair. In den stillen Seitengassen und Klosterhöfen weicht der Trubel hingegen einer fast klösterlichen Ruhe. Der Duft von frischem Gebäck und Espresso zieht aus den traditionellen Kaffeehäusern auf die Trottoirs. Abends spiegeln sich die beleuchteten Fassaden malerisch in den dunklen Wassern der alten Kanäle. So vereint die Stadt intellektuelle Tiefe mit venetischer Lebensfreude in einem harmonischen Ganzen.

Geschichte & Kultur

Zwischen Vergangenheit und Gegenwart

Der römische Geschichtsschreiber Livius, selbst ein Sohn der Stadt, führte die Gründung Paduas auf den trojanischen Helden Antenor zurück. In der Antike florierte das römische Patavium als eine der reichsten Städte des Reiches. Nach den Wirren der Völkerwanderung stieg die Kommune im Mittelalter zu einer mächtigen Stadtrepublik auf. Im Jahr 1222 gründeten Gelehrte die Universität, die sich rasch zu einer Hochburg der europäischen Wissenschaft und Denkfreiheit entwickelte. Im vierzehnten Jahrhundert schufen Künstler wie Giotto hier Kunstwerke, die den Übergang zur Renaissance einleiteten. Die Herrschaft der Familie Da Carrara förderte Kunst und Philosophie, bevor die Stadt Anfang des fünfzehnten Jahrhunderts an Venedig fiel. Unter venezianischem Schutz erlebte Padua eine langanhaltende Phase des Friedens und des urbanen Ausbaus. Im neunzehnten Jahrhundert spielte die Stadt eine bedeutende Rolle bei den italienischen Einigungskriegen. Die tiefe Verwurzelung in Bildung, Wissenschaft und Kunst prägt das kulturelle Selbstverständnis der Bürgerschaft bis zum heutigen Tag.

Highlights auf einen Blick

Sakralbau

Cappella degli Scrovegni

Die weltberühmte Kapelle beherbergt den revolutionären Freskenzyklus von Giotto aus dem frühen vierzehnten Jahrhundert. Die lebendige Darstellung biblischer Szenen markiert den Beginn der modernen Malerei in Europa. Besucher betreten das Bauwerk über einen klimatisierten Vorraum zum Schutz der empfindlichen Farben.

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Sakralbau

Basilika Sant'Antonio

Das monumentale Gotteshaus mit seinen byzantinisch anmutenden Kuppeln gilt als eine der bedeutendsten Pilgerstätten weltweit. Im prächtigen Innenraum befinden sich das Grabmal des Heiligen Antonius sowie Meisterwerke der Renaissance-Bildhauerei. Weitläufige Kreuzgänge laden zur Besinnung abseits des Besucherstroms ein.

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Platz

Prato della Valle

Mit seiner elliptischen Form und der von Statuen gesäumten Wassergräfte zählt das Areal zu den größten Plätzen Europas. Die grüne Insel in der Mitte dient den Bürgern als beliebter Treffpunkt zum Verweilen und Spazieren. Umgeben ist der Platz von herrschaftlichen Palästen und ehrwürdigen Kirchen.

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Bauwerk

Palazzo della Ragione

Der monumentale mittelalterliche Gerichtspalast beeindruckt durch seinen freitragenden Dachstuhl in Form eines umgedrehten Schiffsrumpfs. Der riesige obere Saal ist vollständig mit astrologischen Fresken des Mittelalters ausgeschmückt. Im Untergeschoss bieten traditionelle Lebensmittelhändler regionale Spezialitäten feil.

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Bauwerk

Palazzo Bo der Universität

Der historische Hauptsitz der Universität beherbergt das älteste feste anatomische Theater der Welt aus dem sechzehnten Jahrhundert. Hier lehrte einst Galileo Galilei vor Studenten aus ganz Europa. Kunstvoll gestaltete Wappen zieren die Wände der ehrwürdigen Innenhöfe und Vortragssäle.

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Garten

Botanischer Garten Orto Botanico

Der im sechzehnten Jahrhundert gegründete Garten gilt als ältester akademischer Botanischer Garten der Welt und gehört zum Welterbe. Besucher bewundern jahrhundertealte Bäume, seltene Heilkräuter und moderne Gewächshäuser für verschiedene Klimazonen. Die Anlage verbindet historische Gartenarchitektur mit zeitgenössischer Forschung.

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Platz

Piazza dei Signori

Der elegante Platz besticht durch den imposanten Uhrturm mit einer der ältesten astronomischen Uhren Italiens. Früher diente der Ort als repräsentatives Machtzentrum der venezianischen Herrscher und Stadtfürsten. Heute säumen Cafés und Restaurants die sonnigen Freiflächen vor historischer Kulisse.

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Sakralbau

Kathedrale Santa Maria Assunta

Der Dom von Padua beeindruckt durch seine monumentale Fassade und ein lichtdurchflutetes, harmonisch proportioniertes Kirchenschiff. Gleich nebenan befindet sich das romanische Baptisterium mit außergewöhnlich gut erhaltenen Fresken von Giusto de' Menabuoi. Das Ensemble bildet das religiöse Herz der Diözese.

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Sakralbau

Basilika Santa Giustina

Das gewaltige Renaissance-Bauwerk an der Piazza Prato della Valle gehört zu den flächenmäßig größten Kirchenbauten der Christenheit. Acht markante Kuppeln prägen die Silhouette des Gotteshauses am südlichen Rand der Altstadt. Der weite Innenraum beherbergt bedeutende Altargemälde und historische Reliquienschreine.

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Architektur

Caffè Pedrocchi

Das berühmte historische Kaffeehaus aus dem neunzehnten Jahrhundert galt einst als Treffpunkt von Intellektuellen, Künstlern und Studenten. Das Bauwerk vereint klassizistische Säulen mit neugotischen Elementen im Obergeschoss. Bis heute schätzen Besucher das traditionelle Ambiente in den stilvollen Sälen.

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Museum

Astronomisches Observatorium La Specola

Der markante Festungsturm der ehemaligen Stadtburg wurde im achtzehnten Jahrhundert in eine renommierte Sternwarte umgewandelt. Heute beherbergt das Gebäude ein faszinierendes Museum für historische wissenschaftliche Instrumente und Astronomie. Von den oberen Plattformen bietet sich ein herrlicher Blick über die Dächer der Stadt.

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Sakralbau

Kirche der Eremitani

Die augustinische Klosterkirche aus dem dreizehnten Jahrhundert zeichnet sich durch ihre gewaltige Holzdecke und wertvolle Wandmalereien aus. In der Ovetari-Kapelle sind meisterhafte Fresken von Andrea Mantegna nach aufwendiger Restaurierung zu sehen. Der Sakralbau grenzt direkt an den Museumskomplex der Stadt.

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Wissenswertes für Ihre Reise

Anreise

Mit dem Auto erfolgt die Anreise über die Autobahnen A4 Turin-Triest sowie die A13 aus Richtung Bologna direkt an das städtische Autobahnkreuz. Der Hauptbahnhof Padova Centrale ist ein hochrangiger Eisenbahnknotenpunkt mit dichten Direktverbindungen im nationalen Hochgeschwindigkeitsnetz. Aus dem gesamten Umland führen Regionalbusse der venetischen Verkehrsgesellschaften zu den zentralen Busbahnhöfen der Stadt. Ein dichtes Netz an Staats- und Provinzstraßen wie die SS16 verbindet den Ort mit den Nachbargemeinden. Für Flugreisende bietet der Flughafen mit dem IATA-Code TSF eine bequeme Option für die Anreise mit anschließender Weiterfahrt per Bahn oder Bus.

Unterwegs vor Ort

Die Altstadt lässt sich dank der kompakten Wege und großzügigen Fußgängerzonen hervorragend zu Fuß oder mit dem Leihrad erkunden. Eine moderne Tramlinie auf gummibereiften Schienen durchquert die Stadt von Nord nach Süd und verbindet den Bahnhof mit dem Prato della Valle. Ergänzt wird das Angebot durch zahlreiche städtische Buslinien, die auch die äußeren Bezirke anbinden. Viele Straßen im Zentrum sind für den privaten Autoverkehr gesperrt, was für ruhige Verkehrsverhältnisse sorgt.

Beste Reisezeit

Die Frühlingsmonate von April bis Juni sowie der Frühherbst von September bis Oktober bieten ideale Temperaturen für Stadtbesichtigungen. Im Hochsommer können die Temperaturen in der Ebene spürbar ansteigen, weshalb sich die schattigen Laubengänge bezahlt machen. Der Herbst lockt mit Weinfesten und kulturellen Veranstaltungen im gesamten Umland. Die Wintermonate sind oft kühl und neblig, bieten jedoch den Vorteil ruhiger Museumsbesuche ohne Wartezeiten.

Orientierung vor Ort

Bereiche und Stadtteile

Das Stadtgebiet von Padova breitet sich in der venezianischen Tiefebene aus und wird von historischen Kanalsystemen durchzogen. Der historische Stadtkern wird im Norden durch den Bahnhof und die Arena-Gärten begrenzt, während im Süden der monumentale Prato della Valle den Abschluss bildet. Zwischen der Piazza dei Signori, dem Palazzo della Ragione und der Universität erstreckt sich die belebte Fußgängerzone mit weit verzweigten Arkadengängen. Die Stadtteile außerhalb des historischen Rings sind durch breite Ausfallstraßen und Wasserläufe gegliedert.

Altstadt

Centro Storico

Das Herz der Stadt zeichnet sich durch enge Gassen, weitläufige Marktplätze und durchgehende Arkadengänge aus. Hier konzentrieren sich Verwaltung, Einzelhandel und die wichtigsten historischen Monumente. Zahlreiche Straßencafés prägen das pulsierende urbane Bild.

Zentrum

Universitätsviertel Il Bo

Rund um den historischen Universitätspalast herrscht ein lebendiges Treiben aus Studierenden, Lehrenden und Besuchern. Historische Buchhandlungen, Institute und traditionelle Gaststätten säumen die Straßen. Die Atmosphäre ist durch Wissenschaft, Debatte und Kultur geprägt.

Stadtteil

Santo-Viertel

Dieses Viertel rund um die Antonius-Basilika besitzt einen ausgesprochen ruhigen und andächtigen Charakter. Pilgerherbergen, Souvenirläden und kleine Werkstätten bestimmen das Straßenbild. Schattige Kreuzgänge und begrünte Innenhöfe bieten Oasen der Ruhe.

Draußen unterwegs

Natur und Outdoor

Naturgebiet

Regionalpark der Euganeischen Hügel

Die markanten Hügel vulkanischen Ursprungs erheben sich südwestlich der Stadt unvermittelt aus der flachen Ebene. Wanderpfade führen durch dichte Kastanienwälder, Weinberge und vorbei an historischen Klöstern. Naturbegeisterte schätzen die außergewöhnliche Artenvielfalt und das milde Mikroklima der Region. Schöne Aussichtspunkte ermöglichen weite Blicke über das gesamte Umland bis zur Lagune.

vulkanische Hügellandschaft

Aktiv reisen

Sport und Bewegung

Die flache Topografie der Po-Ebene und die weitläufigen Kanalsysteme bieten hervorragende Bedingungen für Radfahrer und Wassersportler. Entlang der Uferwege führen kilometerlange, autofreie Routen bis weit in das Umland hinein. Sportbegeisterte nutzen zudem die Grünzüge und Sportzentren rund um das Universitätsviertel. Die nahegelegenen Hügelketten fordern Rennradfahrer und Mountainbiker mit sportlichen Anstiegen heraus.

Radsport

Radweg am Brenta-Kanal

Der ausgebaute Uferradweg führt entlang historischer Wasserstraßen von der Innenstadt in Richtung der venezianischen Lagune. Auf der asphaltierten und verkehrsarmen Strecke passieren Radler prachtvolle Patriziervillen und alte Schleusenanlagen. Die ebene Streckenführung eignet sich hervorragend für genussvolle Ganztagestouren mit der ganzen Familie. Rastplätze entlang des Weges laden zu erholsamen Pausen am Wasser ein.

ebene Fernradwege

Ausflüge

Tagesausflüge ab Padova

Stadt

Vicenza

Die elegante Nachbarstadt ist weltberühmt für die wegweisenden Paläste und Villen des Renaissancebaumeisters Andrea Palladio. Die Basilica Palladiana und das Teatro Olimpico bilden architektonische Höhepunkte europäischen Rangs. Spaziergänge durch den verkehrsberuhigten Stadtkern offenbaren prachtvolle Bauwerke an jeder Ecke. Eine kurze Bahnfahrt verbindet die beiden geschichtsträchtigen Orte mühelos.

eignet sich als Ziel für einen halben oder ganzen Tag

Marktort

Monselice

Das charmante Städtchen schmiegt sich an die Ausläufer der Hügel und wird von einer weithin sichtbaren Wehranlage gekrönt. Ein monumentaler Treppenweg führt vorbei an sieben historischen Votivkapellen hinauf zu einer Panoramaterrasse. Der historische Ortskern lädt mit traditionellen Osterien und Festungsmauern zum Entdecken ein. Die Anbindung über die Regionalbahn ermöglicht eine unkomplizierte Anreise.

gut für einen Ausflug in die nähere Umgebung

Kurort

Abano Terme

Der traditionsreiche Thermalort ist seit der Antike für seine heißen Heilquellen und vulkanischen Schlammanwendungen bekannt. Großzügig angelegte Kuranlagen und weite Parklandschaften laden zu entspannenden Spaziergängen ein. Moderne Kureinrichtungen bieten umfangreiche Wellnessangebote für Erholungssuchende. Die Nähe zu Padua macht den Ort zu einem perfekten Refugium für entspannte Nachmittage.

liegt in derselben Region

Dorf

Arquà Petrarca

Das mittelalterliche Dorf zählt zu den schönsten Ortschaften des Landes und war der letzte Wohnort des Dichters Francesco Petrarca. Sorgsam restaurierte Steinhäuser und enge Gassen schmiegen sich malerisch an die sonnigen Hänge. Besucher können das historische Wohnhaus und das Steingrabmal des Gelehrten besichtigen. Lokale Betriebe bieten Spezialitäten aus Oliven und regionalen Früchten an.

ist über das regionale Straßennetz erreichbar

Mit Kindern reisen

Familienangebote in Padova

Padova präsentiert sich als sehr familienfreundliche Metropole mit zahlreichen Grünflächen, autofreien Zonen und spannenden Entdeckungsorten. Kinder können auf den riesigen Plätzen wie dem Prato della Valle gefahrlos rennen und spielen. Die weitläufigen Arkadengänge machen Stadterkundungen auch bei Regen oder sommerlicher Hitze unkompliziert. Wissenschaftliche Sammlungen und historische Gärten bieten zudem lehrreiche Erlebnisse für jede Altersstufe.

Park

Gärten der Arena Giardini dell'Arena

Der öffentliche Park umgibt die antiken Überreste des römischen Amphitheaters und die Scrovegni-Kapelle. Schattenspendende alte Bäume, Rasenflächen und Spazierwege bieten Raum für Entspannung mitten in der Stadt. Ein Kiosk und Spielbereiche machen die Anlage zu einem beliebten Treffpunkt für Familien.

zentrale Grünanlage

Platz

Prato della Valle Freiflächen

Die zentrale Insel des Platzes bietet riesige Rasenflächen und breite Wege abseits des Straßenverkehrs. Hier können Kinder Inline-Skaten, Fahrradfahren oder einfach über die Wiesen toben. Der Wassergraben mit seinen Brücken und Statuen regt die Fantasie der jungen Besucher an.

großzügige Fußgängerzone

Museum

Naturwissenschaftliche Sammlungen

Die universitären Museen bieten spannende Einblicke in Geologie, Paläontologie und historische Technik. Anschauliche Exponate und Skelettfunde wecken die Neugier von Kindern auf naturwissenschaftliche Phänomene. Spezielle Rundgänge vermitteln Wissen auf kindgerechte und unterhaltsame Weise.

interaktive Bildungsangebote

Barrierefrei unterwegs

Barrierefreiheit in Padova

Die flache Lage in der Ebene verschafft Padova hervorragende Voraussetzungen für barrierearme Erkundungen im gesamten Stadtbereich. Weite Teile der Altstadt sind als Fußgängerzonen ausgewiesen und verfügen über glatte Steinplatten oder Asphaltbeläge. Viele historische Laubengänge ermöglichen ein bequemes Fortkommen ohne Barrieren durch den Straßenverkehr. Wichtige Kultureinrichtungen und Museen wurden mit Rampen oder Aufzugsanlagen für alle Besucher zugänglich gemacht.

Zentrum

Fußgängerzone Corso Umberto I

Die zentrale Einkaufsstraße verbindet den Bahnhofsbereich mit den Hauptplätzen über einen vollständig ebenen Verlauf. Die Beläge sind glatt verlegt und ermöglichen ein müheloses Fortbewegen mit Rollstühlen oder Gehhilfen. Bordsteinkanten sind an allen Kreuzungspunkten großzügig abgesenkt.

ebene Pflasterung

Museum

Museumskomplex Eremitani

Das städtische Museum verfügt über barrierefreie Eingänge und geräumige Aufzüge zu allen Ausstellungsebenen. Breite Gänge in den ehemaligen Klostergebäuden garantieren uneingeschränkte Bewegungsfreiheit für alle Besucher. Behindertengerechte Sanitäranlagen sind im Eingangsbereich vorhanden.

stufenarme Zugangswege

Garten

Botanischer Garten Neuanlagen

Der moderne Erweiterungsbau des Gartens wurde nach zeitgemäßen Kriterien der Barrierefreiheit mit breiten Rampen konzipiert. Die Wege durch die verschiedenen Klimazonen sind schwellenlos und bieten bequeme Durchfahrtsbreiten. Taktile Leitelemente und Schautafeln unterstützen die Orientierung zusätzlich.

barrierefreie Gewächshäuser

Reiseideen

Vorgeschlagene Routen

halber Tag

Giotto und die Schätze der Wissenschaft

Starten Sie Ihren Rundgang mit der vorab reservierten Besichtigung der Scrovegni-Kapelle und bewundern Sie Giottos Meisterwerk. Spazieren Sie anschließend durch die Arena-Gärten zur nahegelegenen Eremitani-Kirche mit den Fresken Mantegnas. Über die Fußgängerzone gelangen Sie zum historischen Palazzo Bo der Universität, um das älteste anatomische Theater zu sehen. Gönnen Sie sich danach eine Kaffeepause im traditionsreichen Caffè Pedrocchi direkt gegenüber. Schlendern Sie weiter zur Piazza dei Signori und bestaunen Sie die astronomische Uhr am Uhrturm. Der Rundgang endet mit einem Spaziergang über die lebhaften Marktplätze Piazza delle Erbe und Piazza della Frutta.

1 Tag

Auf den Spuren des Heiligen Antonius

Beginnen Sie den Tag am monumentalen Prato della Valle und umrunden Sie die von Statuen gesäumte Gräfte im Morgenlicht. Besichtigen Sie anschließend die gewaltige Basilika Santa Giustina direkt an der Platzkante. Ein kurzer Spaziergang führt Sie zum Botanischen Garten, wo Sie jahrhundertealte Pflanzen im ältesten Universitätsgarten bewundern. Danach besuchen Sie die Basilika Sant'Antonio mit dem Grabmal des Heiligen und den meisterhaften Bronzearbeiten Donatellos. Verweilen Sie in den ruhigen Kreuzgängen des Klosters und besuchen Sie das angeschlossene Antoniusmuseum. Beenden Sie den Tag mit einem Spaziergang durch das historische jüdische Ghetto und einem Abendessen in einer traditionellen Trattoria.

mehrere Tage

Große Kultur- und Entdeckungsreise

Nutzen Sie den ersten Tag, um das historische Zentrum mit seinen Palästen, dem Palazzo della Ragione und den Plätzen intensiv zu erkunden. Der zweite Tag steht ganz im Zeichen der herausragenden Kunstschätze in der Scrovegni-Kapelle und den städtischen Sammlungen der Eremitani. Am dritten Tag unternehmen Sie eine entspannte Radtour entlang des Brenta-Kanals oder besuchen den Regionalpark der Euganeischen Hügel. Am vierten Tag erkunden Sie die historische Sternwarte La Specola und schlendern durch die alten Handwerkerviertel entlang der Bacchiglione-Kanäle. Die Reise verbindet so urbane Hochkultur mit erholsamen Ausflügen in die venetische Kulturlandschaft.

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