Preisniveau €€€-€€€€ Preisniveau: mittel
Panama · Provinz Panama

Panama-Stadt

Panama-Stadt fasziniert an der Pazifikeinfahrt des Panamakanals mit dem historischen Casco Viejo, tropischem Regenwald und spektakulärer Wolkenkratzerarchitektur.

Willkommen in

Über Panama-Stadt

Die panamaische Hauptstadt Panama-Stadt erstreckt sich entlang einer geschwungenen Bucht am östlichen Ufer des Pazifischen Ozeans, unmittelbar an der südlichen Einfahrt des weltberühmten Panamakanals. Als kontinentale Schnittstelle zwischen Nord- und Südamerika vereint die Metropole eine dynamische Banken- und Handelsinfrastruktur mit tief verwurzelten kolonialen Traditionen. Die markante Skyline moderner Hochhaustürme ragt direkt am Ozean empor und spiegelt die Rolle der Stadt als maritimes Drehkreuz von Weltrang wider. Das historische Fundament der Ansiedlung gliedert sich in zwei unterschiedliche Epochen: Während die weitläufigen Steinruinen von Panamá Viejo von der ersten spanischen Gründung im frühen sechzehnten Jahrhundert zeugen, besticht die denkmalgeschützte Halbinsel Casco Viejo durch restaurierte Kolonialbauten im spanischen und französischen Stil. Schmale Ziegelgassen führen hier an schmiedeeisernen Balkonen, schattigen Innenhöfen und neoklassizistischen Palästen vorbei. Die Uferstraße Cinta Costera verbindet das historische Viertel über eine geschwungene Meeresbrücke mit den modernen Geschäftsbezirken. Unmittelbar an die Stadtgrenzen grenzen üppige Primärregenwälder wie der Parque Natural Metropolitano, in denen Faultiere, Affen und Tukane in Sichtweite der Wolkenkratzer leben. Zudem bildet der Schiffsverkehr in den Miraflores-Schleusen des Kanals ein dauerhaftes technologisches Schauspiel von globaler Tragweite. Für Kulturreisende fungiert Panama-Stadt als facettenreiches Bindeglied zwischen kolonialer Historie, tropischer Naturvielfalt und urbaner Moderne.

Passt besonders zu
KulturliebhaberGeschichtsinteressierteArchitekturbegeisterteNatur- und Tierbeobachter
Orientierung

Karte von Panama-Stadt

Route in Google Maps öffnen ↗
Eintauchen & entdecken

Das Lebensgefühl von Panama-Stadt

Stadtgefühl

So fühlt sich Panama-Stadt an

In Panama-Stadt verbindet sich das pulsierende Tempo einer globalen Handelsmetropole mit der entspannten Gelassenheit der Tropen. Am frühen Morgen liegt oft feiner Dunst über der Pazifikbucht, während Hunderte Frachtschiffe lautlos vor der Kanaleinfahrt auf Reede liegen. Auf den breiten Boulevards eilen Geschäftsleute in klimatisierten Bankentürmen umher, während der Duft von geröstetem Kaffee und frittierten Teigtaschen aus den Garküchen weht. Nur wenige Schritte weiter herrscht in den schattigen Gassen des Casco Viejo eine fast koloniale Beschaulichkeit, untermalt vom fernen Rauschen der Meeresbrandung. Am Nachmittag füllen sich die Bänke an der Cinta Costera mit Menschen, die bei einem Becher kühlem Kokoswasser den Sonnenuntergang über dem Meer genießen. Die Bewohner begegnen Gästen mit offener Herzlichkeit und großem Stolz auf ihre völkerverbindende Wasserstraße. Panama-Stadt verströmt das packende Selbstbewusstsein eines Ortes, an dem die ganze Welt zusammenfließt.

Geschichte & Kultur

Zwischen Vergangenheit und Gegenwart

Panama-Stadt blickt auf eine traditionsreiche Geschichte zurück, die am 15. August 1519 mit der spanischen Gründung durch Pedro Arias Dávila ihren Anfang nahm. Als Ausgangspunkt für die spanische Eroberung des Inka-Reiches entwickelte sich die Stadt zur zentralen Drehscheibe für den Transport von Silber und Gold über den Isthmus. Im Jahr 1671 plünderte und zerstörte der walisische Freibeuter Henry Morgan die ursprüngliche Siedlung, woraufhin die Stadt zwei Jahre später an der heutigen Stelle des Casco Viejo als wehrhafte Festungsstadt neu errichtet wurde. Nach der Loslösung von Spanien 1821 und der Unabhängigkeit von Kolumbien 1903 begann unter US-amerikanischer Leitung der monumentale Bau des Panamakanals, der 1914 vollendet wurde. Über Jahrzehnte spaltete die exterritoriale Kanalzone das Land, ehe die Wasserstraße zum Jahreswechsel 1999 vollständig an Panama übergeben wurde. Kulturell spiegelt die Stadt eine faszinierende Synthese aus hispanischem Erbe, afrokaribischer Musik und indigenen Kunstformen wie den Mola-Stickereien wider. Diese weltoffene historische Identität bestimmt den Charakter der Metropole bis in jeden Stadtteil.

Highlights auf einen Blick

Altstadt

Casco Viejo (San Felipe)

Die historische Altstadt auf einer felsigen Halbinsel verzaubert durch schmale Pflastergassen mit restaurierten Kolonial- und Neorenaissancebauten. Auf den Plätzen laden Straßencafés zum Verweilen unter schattigen Bougainvillea-Büschen ein. Ein Rundgang über die steinerne Wehrmauer Paseo de las Bóvedas eröffnet spektakuläre Blicke auf den Pazifik und die Skyline.

Casco Antiguo, San Felipe, Panama-Stadt

Route mit Google Maps planen ↗
Kanalbauwerk

Miraflores-Schleusen (Esclusas de Miraflores)

Das Besucherzentrum an den historischen Kanalschleusen ermöglicht die unmittelbare Beobachtung gewaltiger Containerschiffe beim Heben und Senken im Kanalbett. Mehrstöckige Aussichtsterrassen und ein modernes IMAX-Kino dokumentieren die Baugeschichte der Wasserstraße im Detail. Elektrische Zahnradlokomotiven führen die Schiffe präzise durch die schmalen Betonkammern.

Canal de Panamá, Clayton, Panama-Stadt

Route mit Google Maps planen ↗
Archäologische Stätte

Panamá Viejo Archäologiestätte

Die Ruinenstadt im Osten der Metropole umfasst die verbliebenen Fundamente und Mauern der ersten europäischen Siedlung an der Pazifikküste Amerikas. Der markante quadratische Glockenturm der früheren Kathedrale ragt weithin sichtbar aus den gepflegten Grasflächen empor. Das angeschlossene Museum zeigt kostbare Grabungsfunde aus vorkolonialer und spanischer Zeit.

Vía Cincuentenario, Panama-Stadt

Route mit Google Maps planen ↗
Museum

Biomuseo

Der vom Architekten Frank Gehry entworfene Museumsbau am Causeway Amador besticht durch gewaltige, bunt gefaltete Dachpaneele über dem Wasser. Acht interaktive Galerien schildern anschaulich, wie die Entstehung der Landbrücke von Panama die globale Meereszirkulation und Tierwanderungen veränderte. Ein botanischer Park mit heimischen Nutzpflanzen umgibt die Ausstellungsräume.

Calzada de Amador 136, Panama-Stadt

Route mit Google Maps planen ↗
Promenade

Calzada de Amador (Amador Causeway)

Der mehrere Kilometer lange befestigte Damm verbindet vier kleine Pazifikinseln unter Verwendung von Aushubmaterial des Kanalbaus mit dem Festland. Radfahrer, Jogger und Spaziergänger nutzen die breiten Uferpromenaden mit unverstelltem Blick auf wartende Frachter vor der Kanaleinfahrt. Marinas, Fischrestaurants und Fähranleger säumen den Weg.

Calzada de Amador, Panama-Stadt

Route mit Google Maps planen ↗
Nationalpark

Parque Natural Metropolitano

Das über zweihundert Hektar große Schutzgebiet gilt als einziger tropischer Primärregenwald innerhalb der Stadtgrenzen einer lateinamerikanischen Metropole. Schattige Naturpfade schlängeln sich zwischen Feigenbäumen und Zedern hindurch, in denen Faultiere und Wickelbären leben. Vom Aussichtspunkt Cerro Cedro überblickt man das grüne Kronendach und die Wolkenkratzer.

Avenida Juan Pablo II, Panama-Stadt

Route mit Google Maps planen ↗
Park

Cinta Costera

Der weitläufige Uferpark zieht sich in mehreren Abschnitten an der Bucht von Panama entlang und vereint Sportanlagen mit Grünflächen. Ein moderner Viadukt führt Fußgänger und Autos in einem weiten Bogen um die historische Altstadt herum über das Meer. Am Abend füllen sich die beleuchteten Flanierwege mit Sportlern und Familien.

Avenida Balboa, Panama-Stadt

Route mit Google Maps planen ↗
Sakralbau

Metropolitankathedrale Santa María la Antigua

Die Hauptkirche am Plaza Mayor im Casco Viejo beeindruckt durch ihre monumentale Fassade aus behauenem Stein und zwei zierliche, mit Perlmutt verkleidete Türme. Nach aufwendiger Restaurierung erstrahlt das dreischiffige Innere mit hellen Marmorböden und kunstvollen Altären. Das Gotteshaus blickt auf eine über zweihundertjährige Baugeschichte zurück.

Plaza de la Independencia, Casco Viejo, Panama-Stadt

Route mit Google Maps planen ↗
Aussichtspunkt

Cerro Ancón

Der markante, fast zweihundert Meter hohe Dschungelhügel überragt die Dächer der Hauptstadt und wird von einer riesigen Nationalflagge gekrönt. Eine asphaltierte Straße windet sich durch dichten Wald, in dem Tukane und Pfeilgiftfrösche heimisch sind, hinauf zur Spitze. Die Aussichtsplattform bietet freie Sicht auf den Panamakanal und die Pazifikbucht.

Quartier Ancón, Panama-Stadt

Route mit Google Maps planen ↗
Sakralbau

Iglesia de San José mit dem Goldenen Altar

Die schlichte Kolonialkirche im Casco Viejo birgt den berühmten Altar Altar de Oro aus kunstvoll geschnitztem und vergoldetem Mahagoniholz. Der Legende nach strich ein einfallsreicher Mönch den Altar mit schwarzer Farbe ein, um ihn vor den Plünderungen des Piraten Henry Morgan zu retten. Das goldene Kunstwerk zieht täglich zahlreiche Besucher an.

Avenida A / Calle 8a, Casco Viejo, Panama-Stadt

Route mit Google Maps planen ↗
Regierungsgebäude

Palacio de las Garzas (Präsidentenpalast)

Die offizielle Residenz des panamaischen Staatspräsidenten liegt direkt an der Meereskante der Altstadt und fällt durch weiße Kolonialfassaden auf. Im Innenhof stolzieren afrikanische Reiher frei um einen Brunnen, was dem Palast seinen volkstümlichen Namen einbrachte. Der repräsentative Bau wird von Ehrengarden aufmerksam bewacht.

Avenida Eloy Alfaro, Casco Viejo, Panama-Stadt

Route mit Google Maps planen ↗
Markt

Mercado de Mariscos (Fischmarkt)

Der geschäftige Markt am Beginn der Cinta Costera ist das unbestrittene Zentrum für fangfrischen Fisch und Meeresfrüchte. Auf den überdachten Edelstahltheken türmen sich rote Schnapper, Garnelen und Tintenfische direkt aus den Fischerbooten. Dutzende kleine Außenlokale servieren frisch zubereitete Ceviche in Plastikbechern zu günstigen Preisen.

Avenida Balboa / Calle 15 Este, Panama-Stadt

Route mit Google Maps planen ↗
Brücke

Brücke von Amerika (Puente de las Américas)

Die elegante Stahlbogenbrücke überspannt die pazifische Kanaleinfahrt und verbindet die beiden Hälften des amerikanischen Doppelkontinents. Ein befestigter Aussichtspunkt mit einem chinesischen Pavillon am Westufer bietet spektakuläre Fotomotive auf passierende Ozeanriesen. Das Bauwerk bildete über Jahrzehnte die einzige feste Straßenverbindung über den Kanal.

Carretera Panamericana, Panama-Stadt

Route mit Google Maps planen ↗
Museum

Museo del Canal Interoceánico

Das Museum residiert im ehemaligen Hauptquartier der französischen Kanalbaugesellschaft an der Plaza de la Independencia. Historische Fotografien, Dokumente, Werkzeuge und interaktive Modelle beleuchten die technischen und menschlichen Opfer des Kanalbaus. Audioguides führen durch die Epochen von Ferdinand de Lesseps bis zur Rückgabe der Kanalzone.

Plaza de la Independencia, Casco Viejo, Panama-Stadt

Route mit Google Maps planen ↗
Tierpark

Punta Culebra Nature Center

Die meeresbiologische Station des Smithsonian Tropical Research Institute liegt auf einer der Inseln des Causeway Amador. Besucher können in Freiluftbecken Seesterne und Schildkröten beobachten oder Faultiere in den Bäumen am Uferweg suchen. Ein Schautunnel veranschaulicht die unterschiedlichen Ökosysteme von Karibik und Pazifik.

Isla Naos, Calzada de Amador, Panama-Stadt

Route mit Google Maps planen ↗
Platz

Plaza de Francia

Der monumentale Platz an der Südspitze der Altstadt ehrt die tausenden französischen Arbeiter und Ingenieure des ersten Kanalbauversuchs. Ein hoher Obelisk mit einem gallischen Hahn überragt die kreisförmige Arkadenanlage am Meer. Schattige Wandelgänge unter alten Steinbögen beherbergen kleine Kunsthandwerksstände.

Punta Chiriquí, Casco Viejo, Panama-Stadt

Route mit Google Maps planen ↗
Historisches Bauwerk

Arco Chato (Flachbogenruine)

Die freistehende Bogenruine des früheren Dominikanerklosters Santo Domingo aus dem siebzehnten Jahrhundert überspannt den Kirchenraum ohne Mittelstütze. Seine über Jahrhunderte bewiesene Standfestigkeit diente Ingenieuren als Beweis für die Erdbebensicherheit Panamas beim Kanalbau. Die Ziegelruine bildet heute eine stimmungsvolle Freiluftbühne.

Calle 3a Este, Casco Viejo, Panama-Stadt

Route mit Google Maps planen ↗
Architektur

F&F Tower (El Tornillo)

Der über zweihundert Meter hohe Bürokomplex im Bankenviertel Calle 50 fällt durch seine spektakuläre schraubenförmige Torsionsarchitektur auf. Die verspiegelten grünen Glasfassaden drehen sich spiralförmig um die vertikale Mittelachse empor. Das markante Gebäude prägt das moderne Stadtbild und dient als beliebtes Fotomotiv.

Calle 50, Obarrio, Panama-Stadt

Route mit Google Maps planen ↗
Markt

Mercado de Artesanías de 5 de Mayo

Der Kunsthandwerksmarkt nahe dem Altstadtzugang bietet eine riesige Auswahl an traditionellen Textil- und Schnitzarbeiten der indigenen Gemeinschaften. Farbenfrohe Mola-Applikationen der Guna, handgeflochtene Körbe der Emberá und Tagua-Nuss-Skulpturen füllen die Holzstände. Besucher können den Kunsthandwerkerinnen beim Sticken zusehen.

Plaza 5 de Mayo, Calidonia, Panama-Stadt

Route mit Google Maps planen ↗
Theater

Teatro Nacional de Panamá

Das 1908 eröffnete neoklassizistische Theatergebäude besticht durch prunkvolle Ränge mit Blattgold und Deckenfresken von Roberto Lewis. Kronleuchter aus Kristallglas tauchen den Zuschauerraum während Opern- und Ballettaufführungen in festliches Licht. Das Haus liegt malerisch an der Uferlinie der Altstadt.

Avenida B / Calle 3a, Casco Viejo, Panama-Stadt

Route mit Google Maps planen ↗
Park

Parque Recreativo Omar Torrijos

Die über fünfzig Hektar große öffentliche Parkanlage im Stadtteil San Francisco fungiert als grüne Lunge im dicht bebauten Wohngebiet. Breite, asphaltierte Rundwege führen durch gepflegte Rasenflächen mit schattenspendenden Regen- und Trompetenbäumen. Sportplätze, Freiluft-Gyms und Spielplätze laden zur aktiven Erholung ein.

Vía Porras, San Francisco, Panama-Stadt

Route mit Google Maps planen ↗
Sakralbau

Iglesia del Carmen

Die neugotische Pfarrkirche im belebten Viertel Bella Vista beeindruckt durch ihre schlanken Doppeltürme und filigranen Spitzbogenportale. Weiße Steinelemente und kunstvolle Buntglasfenster heben das Gotteshaus von den umliegenden Glasfassaden der Hotels ab. Das Innere bietet eine andächtige Ruhe abseits des Verkehrslärms der Vía España.

Vía España, Bella Vista, Panama-Stadt

Route mit Google Maps planen ↗
Sakralbau

Baha'i-Haus der Andacht (Templo Bahá'í)

Der moderne Kuppelbau thront auf dem Berg Cerro Sonsonate nördlich der Stadt und erinnert an ein gefaltetes Zelt aus weißem Naturstein. Der stützenfreie Innenraum steht Gläubigen aller Religionen zur stillen Meditation und Einkehr offen. Von den umgebenden Gärten eröffnet sich ein weiter Ausblick auf den Pazifik und das Fjordland.

Cerro Sonsonate, San Miguelito, Panama-Stadt

Route mit Google Maps planen ↗
Nationalpark

Soberanía Nationalpark Einstieg (Pipeline Road)

Das weltbekannte Schutzgebiet entlang des Kanals beginnt knapp zwanzig Kilometer nordwestlich des Zentrums und birgt dichten Tieflandregenwald. Die unbefestigte Pipeline Road gilt unter Ornithologen als einer der besten Orte weltweit zur Beobachtung von Tukanen, Trogonen und Kolibris. Ein Baumkronenpfad mit Aussichtsturm erschließt die oberen Stockwerke des Waldes.

Camino del Oleoducto, Gamboa

Route mit Google Maps planen ↗
Straße

Avenida Balboa

Die vierspurige Küstenavenue säumt die Bucht von Panama und bildet die spektakulärste Prachtstraße der modernen Metropole. Entlang der Fahrspuren reihen sich Luxushotels, Apartmenttürme und Bankenzentralen mit verspiegelten Glasfronten aneinander. Die angrenzenden Gehwege sind nahtlos mit den Freizeitanlagen der Cinta Costera verknüpft.

Avenida Balboa, Panama-Stadt

Route mit Google Maps planen ↗

Kulinarische Besonderheiten in Panama-Stadt

Die Gastronomie in Panama-Stadt vereint spanische, afrokribische, indigene und US-amerikanische Einflüsse zu einer aromatischen Fusionküche. Als Nationalgericht gilt Sancocho, eine kräftige Hühnersuppe mit großen Stücken von weißem Yamswurzelgemüse und frischem Korianderkraut Culantro. Fangfrischer Meeresfisch wird am liebsten als Ceviche serviert, in feine Würfel geschnitten und in reinem Limettensaft mit Zwiebeln und Habanero-Chilis kalt mariniert. Beliebt zum Frühstück oder als Snack sind knusprig ausgebackene Maistaschen namens Empanadas und runde Carimañolas, die aus püriertem Maniokteig geformt und mit würzigem Rinderhack gefüllt werden. Eine traditionelle Festmahlzeit bildet Arroz con Pollo, bei dem Langkornreis mit Hähnchenfleisch, Erbsen, Paprikastreifen und Oliven gedämpft wird. Als süße Spezialität werden goldbraun frittierte Teigkringel Hojaldras gereicht, die mit Puderzucker bestreut oder herzhaft mit Frischkäse belegt werden.

Wissenswertes für Ihre Reise

Anreise

Panama-Stadt bildet den zentralen Verkehrsknotenpunkt Mittelamerikas mit erstklassigen Straßen- und Flugverbindungen. Die berühmte Panamericana durchquert das Stadtgebiet und verbindet die Metropole über die Brücke von Amerika mit den westlichen Landesteilen. Der moderne Überlandbusbahnhof Albrook Gran Terminal Nacional de Transporte wickelt täglich Hunderte Busverbindungen in sämtliche Provinzen und nach Costa Rica ab. Für die Weiterfahrt im Stadtgebiet stehen Tausende gelbe Taxis und moderne Metrozüge bereit. Der internationale Flugverkehr wird vorwiegend über den Flughafen Tocumen International Airport abgewickelt, der das IATA-Kürzel PTY trägt.

Unterwegs vor Ort

Die Metro de Panamá verbindet das Stadtzentrum auf zwei modernen Linien schnell und staufrei mit dem Busbahnhof Albrook und den Außenbezirken. Taxis sind zahlreich vorhanden, besitzen jedoch keine Taxameter, weshalb der Fahrpreis vor dem Einsteigen erfragt werden sollte. Mit einem Kinderwagen lassen sich die breiten Uferwege der Cinta Costera und des Causeway Amador hervorragend befahren, während in der Altstadt stellenweise Treppenabsätze vorkommen. Hundehalter müssen ihre Tiere an den Promenaden stets an der kurzen Leine führen, da dichter Fußgänger- und Radverkehr herrscht.

Beste Reisezeit

Die trockenere Jahreszeit von Mitte Dezember bis April gilt als optimaler Zeitraum für eine Reise nach Panama-Stadt. In diesen Monaten herrschen sonnige Tage mit angenehmen Winden und deutlich geringeren Niederschlägen als im restlichen Jahr. Die Tagestemperaturen liegen ganzjährig konstant bei warmen dreißig bis zweiunddreißig Grad Celsius bei hoher Luftfeuchtigkeit. Während der Regenzeit von Mai bis November kommt es meist am Nachmittag zu heftigen, aber zeitlich begrenzten tropischen Schauern.

Orientierung vor Ort

Bereiche und Stadtteile

Panama-Stadt erstreckt sich als langgezogener Küstenstreifen am Golf von Panama und gliedert sich in klar unterscheidbare Zonen. Im Südwesten bildet die Halbinsel Casco Viejo den historischen Stadtkern nahe der Kanaleinfahrt, während östlich die Wolkenkratzer des Finanzzentrums in Bella Vista und San Francisco emporragen. Nördlich und westlich umschließen ausgedehnte tropische Regenwälder und frühere Kanalzonen wie Clayton das Stadtgebiet.

Altstadt

Casco Viejo (San Felipe)

Das historische Viertel besticht durch spanische Kolonialpaläste, schattige Plätze und neoklassizistische Fassaden auf einer befestigten Halbinsel. Kopfsteingepflasterte Gassen werden von Boutiquen, Kulturmuseen und Dachterrassenlokalen gesäumt. Viele Straßen sind verkehrsberuhigt und laden zum Schlendern zu Fuß ein.

San Felipe, Panama-Stadt

Route mit Google Maps planen ↗
Zentrum

Obarrio und Bella Vista

Das moderne Finanz- und Bankenzentrum wird von spektakulären Wolkenkratzern wie dem F&F Tower und breiten Geschäftsstraßen wie der Calle 50 dominiert. Hier konzentrieren sich internationale Bankhäuser, Luxushotels und Unternehmenszentralen. Die Straßen weisen ein hohes Verkehrsaufkommen auf, bieten jedoch befestigte Gehwege.

Obarrio, Bella Vista, Panama-Stadt

Route mit Google Maps planen ↗
Wohnviertel

San Francisco und Punta Pacífica

Das gehobene Wohn- und Geschäftsviertel grenzt direkt an die Meeresfront und beherbergt moderne Apartmenttürme und Einkaufszentren. Ruhige Seitenstraßen mit Einfamilienhäusern wechseln sich mit urbanen Avenuen ab. Der Parque Omar Torrijos fungiert als grünes Erholungszentrum des Quartiers.

San Francisco, Panama-Stadt

Route mit Google Maps planen ↗
Landschaftsraum

Ancón und Clayton

Die ehemalige US-Kanalzone zeichnet sich durch weitläufige Grünflächen, tropische Hügel und Gebäude im Kolonialstil der 1930er-Jahre aus. Hier befinden sich die Miraflores-Schleusen, Universitätsinstitute und der bewaldete Cerro Ancón. Das Areal wirkt fast ländlich und ist von dichtem Dschungel umgeben.

Ancón, Panama-Stadt

Route mit Google Maps planen ↗
Draußen unterwegs

Natur und Outdoor

Regenwald

Parque Natural Metropolitano Waldzone

Das Naturschutzgebiet bewahrt dichten Tropenwald mit mächtigen Würgefeigen und Lianen direkt am Rande der Hochhausviertel. Auf markierten Pfaden lassen sich Brüllaffen, Tukane und Agutis in freier Wildbahn beobachten. Zum Schutz der sensiblen Wildtiere ist das Mitführen von Hunden auf allen Waldwegen streng verboten.

Primärer Tieflandregenwald mit Faultieren und Affen

Avenida Juan Pablo II, Panama-Stadt

Route mit Google Maps planen ↗
Aussichtsberg

Cerro Ancón Naturpark

Eine schattige Asphaltstraße führt stetig ansteigend durch dichten Dschungel hinauf zur Aussichtsplattform mit der großen Nationalflagge. Entlang der Strecke können Spaziergänger bunte Pfeilgiftfrösche und Schmetterlinge am Straßenrand entdecken. Hunde dürfen an der kurzen Leine auf der Fahrstraße mitgeführt werden.

Bewaldeter Hausberg mit Panoramablick

Cerro Ancón, Panama-Stadt

Route mit Google Maps planen ↗
Küstennatur

Punta Culebra Meerespfad

Der befestigte Lehrpfad auf der Insel Naos führt an felsigen Gezeitenzonen vorbei und bietet offene Blicke auf den Pazifik. Informationstafeln schildern die Anpassungsmechanismen von Meerestieren und Küstenvögeln. Haustiere sind auf dem Gelände der Forschungsstation nicht gestattet.

Gezeitenbecken und Küstenwald

Isla Naos, Calzada de Amador, Panama-Stadt

Route mit Google Maps planen ↗
Aktiv reisen

Sport und Bewegung

Sportbegeisterte finden in Panama-Stadt dank der ausgedehnten Küstenlinie und moderner Parkanlagen hervorragende Bedingungen für unterschiedlichste Disziplinen. Entlang der kilometerlangen Uferpromenaden der Cinta Costera und des Causeway Amador dominieren Jogger, Inlineskater und Rennradfahrer auf kreuzungsfreien Asphalttrassen das Bild. Das olympische Schwimmstadion Piscina Olímpica Eileen Coparropa bietet ganzjährig wettkampftaugliche Fünfzig-Meter-Becken unter tropischem Himmel für das Bahnschwimmen. In den umliegenden Regenwäldern wie dem Parque Soberanía nutzen Mountainbiker und Trailrunner anspruchsvolle Naturpfade. Wassersportler schätzen die ruhigen Buchten am Causeway für Stand-Up-Paddling und Kajakausflüge, während Skisport oder alpiner Wintersport im ganzjährig feuchtheißen Tropenklima vollkommen undenkbar sind.

Laufsport und Radfahren

Cinta Costera Sport- und Laufpromenade

Die breite Uferpromenade verläuft vollkommen eben über mehrere Kilometer am Wasser entlang und bietet beste Bedingungen für Ausdauerläufe. Familien können mit Kinderwagen auf den getrennten Spuren gefahrlos spazieren, während ältere Kinder mit Rollern vorfahren. Hunde dürfen an der kurzen Leine auf dem gesamten Promenadenweg mitgeführt werden.

Kreuzungsfreie Asphalttrasse entlang der Bucht

Avenida Balboa, Panama-Stadt

Route mit Google Maps planen ↗
Schwimmsport

Piscina Olímpica Eileen Coparropa

Die staatliche Sportanlage verfügt über ein normiertes Fünfzig-Meter-Becken mit abgetrennten Trainingsbahnen für das sportliche Bahnschwimmen. Schwimmlehrer unterrichten Kinder und Jugendliche in beaufsichtigten Übungsgruppen. Haustiere dürfen das Schwimmbadgelände aus hygienischen Gründen nicht betreten.

Olympisches 50-Meter-Sportbecken

Ciudad Deportiva Irving Saladino, Juan Díaz, Panama-Stadt

Route mit Google Maps planen ↗
Radsport und Inlineskaten

Causeway Amador Rad- und Skatestrecke

Der befestigte Dammweg verbindet vier Inseln im Pazifik und bietet eine stetige Meeresbrise abseits des dichten Straßenverkehrs. Verleihstationen am Beginn der Strecke halten Fahrräder und mehrsitzige Familienmobile bereit. Hunde dürfen an der Leine auf dem breiten Fußgängerbereich mitlaufen.

Vier Kilometer Meeresdamm mit Pazifikbrise

Calzada de Amador, Panama-Stadt

Route mit Google Maps planen ↗
Wassersport

Stand Up Paddle Club Amador

Die Wassersportschule bietet Verleih und geführte Touren mit Stehpaddelbrettern in den ruhigen Gewässern hinter dem Damm an. Für Schulkinder stehen passende Schwimmwesten und leichte Paddel unter Aufsicht bereit. Tiere können aus Sicherheitsgründen nicht auf die Bretter mitgenommen werden.

Paddeln in geschützten Meeresbuchten

Isla Flamenco, Calzada de Amador, Panama-Stadt

Route mit Google Maps planen ↗
Bummeln & entdecken

Shopping

Einkaufszentrum

Albrook Mall

Das größte Einkaufszentrum Lateinamerikas beherbergt hunderte Fachgeschäfte, Supermärkte und Kinosäle unter vollklimatisierten Dächern. Breite, ebene Ladenstraßen und rollstuhlgerechte Aufzüge ermöglichen einen entspannten Einkaufsbummel mit Kinderwagen. Tiere sind in den Einkaufspassagen mit Ausnahme von zertifizierten Blindenhunden nicht gestattet.

Riesige Markenauswahl, Boutiquen und Familienbereiche

Avenida Marginal, Ancón, Panama-Stadt

Route mit Google Maps planen ↗
Einkaufsviertel

Casco Viejo Kunsthandwerksboutiquen

Entlang der Kolonialgassen verkaufen Kunsthandwerkerinnen der Guna farbenfrohe Textilapplikationen, echten Geisha-Hochlandkaffee und originale Panamahüte. Auf den Gehwegen lässt sich der Schaufensterbummel mit der Familie in historischem Ambiente gestalten. Angeleinte Hunde werden in den Außenbereichen und vielen offenen Läden toleriert.

Handgefertigte Mola-Textilien, Panamahüte und Kaffee

Avenida Central / Calle 4a, Casco Viejo, Panama-Stadt

Route mit Google Maps planen ↗
Einkaufszentrum

Multiplaza Pacific Mall

Das moderne Luxuscenter im Viertel Punta Pacífica bietet internationale Modemarken, Juweliere und exklusive Feinkostgeschäfte. Klimatisierte Galerien mit Marmorböden schaffen eine angenehme Einkaufsatmosphäre abseits der tropischen Hitze. Haustiere sind im gesamten Innenbereich der Einkaufspassage untersagt.

Internationale Luxusmarken und Designermode

Calle Isaac Hanono Missri, Punta Pacífica, Panama-Stadt

Route mit Google Maps planen ↗
Ausflüge

Tagesausflüge ab Panama-Stadt

Regenwaldreservat

Gamboa und Soberanía Nationalpark

Die ehemalige Kanalsiedlung dient als perfekter Ausgangspunkt für Bootstouren auf dem Gatún-See vorbei an passierenden Frachtschiffen zu Affeninseln. Die berühmte Pipeline Road lockt mit Hunderten Vogelarten und dichten Dschungelpfaden unter riesigen Urwaldbäumen. Eine Seilbahn schwebt durch das Kronendach des Regenwaldes.

Etwa 30 Kilometer nordwestlich von Panama-Stadt am Panamakanal gelegen

Gamboa, Provinz Colón

Inselgruppe

Perleninseln (Archipiélago de las Perlas)

Schnellfähren verbinden den Causeway Amador in knapp anderthalb Stunden mit den weißen Sandstränden der Insel Contadora. Glasklares, türkisblaues Wasser lädt zum Schnorcheln an intakten Korallenriffen und zum Schwimmen ein. Von Juli bis Oktober ziehen Buckelwale durch die Gewässer der Inselgruppe.

Rund 60 Kilometer südöstlich im Golf von Panama

Isla Contadora, Perleninseln

Festungsruine

Kolonialfestung San Lorenzo

Das spanische Bollwerk aus dem sechzehnten Jahrhundert thront dramatisch auf einer Klippe über den tosenden Wellen des Karibischen Meeres. Besucher erkunden tiefe Trockengräben, historische Kanonen und Kasematten, die einst Piratenüberfälle abwehren sollten. Das Areal gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist von dichtem Dschungel umgeben.

Ungefähr 75 Kilometer nordwestlich an der Karibikmündung des Chagres-Flusses

Fuerte San Lorenzo, Provinz Colón

Indigene Kulturgemeinschaft

Emberá-Dorf am Chagres-Fluss

Traditionelle Einbäume befördern Besucher über den Fluss zu den auf Pfählen errichteten Runddörfern der indigenen Emberá-Gemeinschaft. Gäste erhalten Einblicke in traditionelle Tänze, Heilpflanzenkunde und das kunstvolle Flechten von Palmenkörben. Ein gemeinsames Essen mit frittiertem Fisch und Kochbananen auf Bananenblättern rundet den Besuch ab.

Zirka 45 Kilometer nordöstlich im Chagres-Nationalpark

Parque Nacional Chagres, Río Chagres

Mit Kindern reisen

Familienangebote in Panama-Stadt

Familien mit Kindern finden in Panama-Stadt eine faszinierende Mischung aus technischen Großbauten und exotischer Tropennatur. Für Babys und Kleinkinder eignen sich die asphaltierten Uferwege der Cinta Costera und die barrierefreien Terrassen des Biomuseo hervorragend für Fahrten mit dem Kinderwagen. Schulkinder lassen sich im Besucherzentrum Miraflores von den gigantischen Schiffen in den Schleusenkammern oder von Faultieren im Parque Metropolitano begeistern. Jugendliche und Teenager finden beim Radfahren auf dem Causeway Amador oder bei einer Bootstour zu den Affeninseln auf dem Gatún-See packende Abenteuer. Als Schlechtwetter-Alternative bei heftigen tropischen Regenschauern bieten das interaktive Biomuseo, das Kanalmuseum im Casco Viejo und das riesige Einkaufszentrum Albrook Mall trockenen Schutz, während sonnige Vormittage den Uferpromenaden gehören.

Mitmachmuseum

Biomuseo Kinder-Galerien

Kinder können im Museum lebensgroße Skulpturen prähistorischer Tiere der Landbrücke berühren und dreidimensionale Filmprojektionen erleben. Sämtliche Ausstellungsbereiche sind vollkommen stufenlos angelegt und mit dem Kinderwagen mühelos befahrbar. Schattige Außenbereiche im Biodiversitätspark laden zum Picknicken ein.

Interaktive Biodiversitäts-Schauen

Calzada de Amador 136, Panama-Stadt

Route mit Google Maps planen ↗
Technikmuseum

Besucherzentrum Miraflores-Schleusen

Auf gesicherten Aussichtsterrassen können Kinder beobachten, wie gigantische Frachtschiffe zum Greifen nah durch die Schleusenkammern gleiten. Das moderne IMAX-Kino zeigt packende 3D-Dokumentationen über den Bau und Betrieb der Wasserstraße. Der Komplex ist wettergeschützt und vollständig barrierefrei erschlossen.

Schiffspassagen und Kanal-Erlebnisausstellung

Esclusas de Miraflores, Clayton, Panama-Stadt

Route mit Google Maps planen ↗
Naturlehrpfad

Punta Culebra Entdeckerpfad

Kinder können in flachen Meerwasserbecken Seesterne und Seegurken unter Anleitung von Biologen vorsichtig berühren. Entlang des schattigen Naturwegs hängen häufig wilde Faultiere in den Baumkronen über den Köpfen der Besucher. Der Weg ist fest befestigt und für die ganze Familie geeignet.

Berührungsbecken und Faultierbeobachtung

Isla Naos, Calzada de Amador, Panama-Stadt

Route mit Google Maps planen ↗
Barrierefrei unterwegs

Barrierefreiheit in Panama-Stadt

Die Barrierefreiheit in Panama-Stadt weist dank moderner Großprojekte ein überdurchschnittliches Niveau im Vergleich zu vielen Regionen Mittelamerikas auf. Die Metro de Panamá gilt als vollständig barrierefrei ausgebaut mit stufenlosen Aufzügen, taktilen Blindenleitsystemen und niveaugleichen Zugeinstiegen an allen Stationen. Entlang der Uferpromenade Cinta Costera und auf dem Causeway Amador sind die Wege durchgehend asphaltiert und ohne störende Kanten angelegt. In der historischen Altstadt Casco Viejo wurden viele Gehwege mit Rampen saniert, wenngleich stellenweise unebenes Ziegelpflaster und enge Passagen vorkommen. Das Biomuseo und die Besucherzentren des Kanals bieten vorbildliche Rampensysteme und behindertengerechte Sanitäranlagen.

Verkehrsstation

Metro-Station 5 de Mayo

Moderne Aufzugsanlagen verbinden die Straßenebene direkt mit den Schalterhallen und den Bahnsteigen der U-Bahn-Linie 1. Taktile Rillenstreifen im Bodenbelag führen sehbehinderte Fahrgäste sicher zu den Waggontüren. Das Bahnhofspersonal unterstützt mobilitätseingeschränkte Personen beim Zusteigen.

Stufenlose Aufzüge und taktile Bodenleitsysteme

Plaza 5 de Mayo, Calidonia, Panama-Stadt

Route mit Google Maps planen ↗
Museumsgebäude

Biomuseo Hauptrampe

Der Zugang zum Museumskomplex erfolgt über breite, flach geneigte Betonrampen mit doppelten Handläufen. Sämtliche Galerien im Innen- und Außenbereich sind schwellenlos miteinander verbunden und bieten viel Wendefläche für Rollstühle. Rollstühle können kostenfrei an der Kasse entliehen werden.

Flache Auffahrten und schwellenlose Säle

Calzada de Amador 136, Panama-Stadt

Route mit Google Maps planen ↗
Promenade

Cinta Costera Flanierstrecke

Der Uferweg verläuft vollkommen flach und schwellenlos über mehrere Kilometer entlang der Bucht von Panama. Abgeschrägte Bordsteine an den Zugängen erleichtern das Auffahren für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen. Zahlreiche feste Sitzbänke bieten regelmäßige Ruhezonen mit Meerblick.

Ebene Plattenwege ohne Bordsteine

Avenida Balboa, Panama-Stadt

Route mit Google Maps planen ↗
Reiseideen

Vorgeschlagene Routen

halber Tag

Kolonialzauber und Pazifikpanorama im Casco Viejo

Die Tour beginnt in den Morgenstunden am Plaza de la Independencia mit der Besichtigung der restaurierten Metropolitankathedrale. Anschließend führt der Spaziergang durch die kühlen Ziegelgassen zur Iglesia de San José mit ihrem legendären Goldenen Altar. Weiter geht der Weg vorbei an Kolonialpalästen zur geschichtsträchtigen Ruine des Arco Chato. Auf der Wehrmauer am Paseo de las Bóvedas eröffnet sich ein herrlicher Rundblick über das Meer und die Hochhaustürme. Nach einem Abstecher zum monumentalen Plaza de Francia endet der Rundgang an den Kunsthandwerksständen unter den Steinbögen. Bei einem Glas frisch gepresstem Maracujasaft in einem Altstadtcafé klingt dieser geschichtliche Vormittag entspannt aus.

1 Tag

Panama-Stadt kompakt: Schleusenzauber, Altstadt und Meeresdamm

Der Vormittag startet mit einer Fahrt zum Besucherzentrum der Miraflores-Schleusen, um gewaltige Containerschiffe bei der Passage durch das Kanalbett zu beobachten. Nach dem Technikspektakel führt die Route an den Causeway Amador zum farbenfrohen Biomuseo von Frank Gehry. Zur Mittagszeit lockt der traditionelle Fischmarkt Mercado de Mariscos für eine Kostprobe fangfrischer Ceviche mit Röstbananen. Am Nachmittag schlendern die Besucher durch die kopfsteingepflasterten Gassen des historischen Casco Viejo mit seinen Plätzen und Kirchen. Anschließend geht es auf die Promenade der Cinta Costera für einen Spaziergang mit Blick auf die Skyline. Der Tag schließt mit einem Abendessen auf einer Dachterrasse der Altstadt bei beleuchteter Kulisse ab.

mehrere Tage

Große Isthmus-Entdeckung: Kultur, Ingenieurskunst und Regenwald

Der erste Tag widmet sich ganz den historischen Schätzen im Casco Viejo, dem Panamakanal-Museum und der Festungsmauer am Meer. Am zweiten Tag erleben die Reisenden das Schleusensystem von Miraflores und wandern auf schattigen Dschungelpfaden im Parque Natural Metropolitano. Tag drei steht im Zeichen eines ganztägigen Ausflugs nach Gamboa mit einer Bootstour zu den Affeninseln auf dem Gatún-See. Am vierten Tag führt eine Exkursion zu den prachtvollen Ruinen der ersten Stadtgründung Panamá Viejo und auf den Gipfel des Cerro Ancón. Der fünfte Tag bietet Zeit für eine Radtour auf dem Causeway Amador und einen Einkaufsbummel in den Kunsthandwerksmärkten. Die Reise endet am sechsten Tag mit einem Ausflug zu den Karibikfestungen von San Lorenzo an der Mündung des Chagres-Flusses.

halber Tag

Auf den Spuren der Konquistadoren und Piraten

Frühmorgens beginnt die historische Zeitreise an den weitläufigen Steinruinen von Panamá Viejo am Ostufer der Bucht. Der Aufstieg auf den erhaltenen Kathedralturm belohnt mit einem weiten Blick über die Grundmauern der von Henry Morgan geplünderten Siedlung. Anschließend bringt ein Taxi die Gäste zum Casco Viejo, der befestigten Nachfolgestadt aus dem Jahr 1673. Ein Spaziergang führt vorbei am Präsidentenpalast Palacio de las Garzas zur Kirche San Francisco de Asís. Unter den schattigen Arkaden am Plaza de Francia wird die bewegte Geschichte des französischen Kanalbauversuchs lebendig. Mit einer Tasse Geisha-Kaffee in einem traditionsreichen Kolonialhof endet dieser archäologische Vormittagsausflug.

1 Tag

Tropenwald, Fjordblicke und Uferpromenaden

Die Naturroute startet am Morgen im artenreichen Parque Natural Metropolitano mit einer geführten Wanderung zur Beobachtung von Faultieren und Tukanen. Nach dem Abstieg führt die Fahrt auf den bewaldeten Cerro Ancón, um den weiten Blick auf den Panamakanal und die Pazifikbucht zu genießen. Zur Mittagszeit stärkt man sich mit frischem Fisch und Kokosreis in einem Lokal auf den Inseln des Causeway Amador. Am Nachmittag widmet sich die Erkundung dem Meeresforschungszentrum Punta Culebra mit seinen Berührungsbecken und Gezeitenzonen. Weiter geht es zu Fuß über den asphaltierten Dammweg mit Blick auf passierende Schiffe. Zum Sonnenuntergang lädt die Cinta Costera ein, um den Tag bei einer erfrischenden Meeresbrise und dem Blick auf die beleuchteten Wolkenkratzer zu beschließen.