Bauwerk
Tour Eiffel
Der zur Weltausstellung von 1889 errichtete Pylon aus Schmiedeeisen ragt über dreihundert Meter über dem Marsfeld in die Höhe. Auf drei öffentlich zugänglichen Plattformen eröffnet sich ein weiter Panoramablick über das gesamte Stadtgebiet und die Seine-Schleife. Das monumentale Bauwerk gilt weltweit als das markanteste Erkennungszeichen der französischen Hauptstadt.
Champ de Mars, 5 Avenue Anatole France, 75007 Paris
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Museum
Musée du Louvre
Die einstige Residenz der französischen Könige beherbergt heute eine der bedeutendsten und umfangreichsten Kunstsammlungen der Erde. Hinter der modernen Glaspyramide von Ieoh Ming Pei erstrecken sich Ausstellungsflächen von der Antike bis zum 19. Jahrhundert. Zu den bekanntesten Exponaten zählen die Mona Lisa, die Venus von Milo und die Nike von Samothrake.
Rue de Rivoli, 75001 Paris
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Kirche
Cathédrale Notre-Dame de Paris
Das gotische Gotteshaus auf der Seine-Insel Île de la Cité besticht durch seine frühgotische Fassade, die markanten Rosettenfenster und das kühne Strebewerk. Nach dem verheerenden Großbrand im April 2019 wurde das weltberühmte Baudenkmal aufwendig nach historischen Plänen rekonstruiert. Die Kathedrale markiert zugleich den offiziellen Nullpunkt für die Vermessung der französischen Nationalstraßen.
6 Parvis Notre-Dame - Pl. Jean-Paul II, 75004 Paris
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Kirche
Basilique du Sacré-Cœur de Montmartre
Auf der Kuppe des Montmartre-Hügels thront die im neoromanisch-byzantinischen Stil erbaute Wallfahrtskirche aus weißem Chateau-Landon-Kalkstein. Die weithin sichtbare Kuppel bietet nach dem Treppenaufstieg eine freie Aussicht über das Häusermeer der Metropole. Vor den Freitreppen versammeln sich tagsüber wie abends Einheimische und Gäste mit Blick auf die Stadt.
35 Rue du Chevalier de la Barre, 75018 Paris
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Bauwerk
Arc de Triomphe
Napoleon Bonaparte gab den monumentalen Triumphbogen nach dem Sieg von Austerlitz zur Ehrung der kaiserlichen Armeen in Auftrag. Das Bauwerk steht im Mittelpunkt des kreisförmigen Platzes Charles de Gaulle, an dem zwölf breite Prachtstraßen sternförmig zusammenlaufen. Unter dem Bogen befindet sich das Grabmal des unbekannten Soldaten mit der ewigen Flamme der Erinnerung.
Place Charles de Gaulle, 75008 Paris
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Museum
Musée d'Orsay
In der monumentalen Halle des ehemaligen Bahnhofs Gare d'Orsay am linken Seine-Ufer wird französische und europäische Kunst aus den Jahren 1848 bis 1914 präsentiert. Die Sammlung schließt die Lücke zwischen den Werken des Louvre und dem Museum für moderne Kunst. Herausragend ist der weltweit größte Bestand an Meisterwerken des Impressionismus und Postimpressionismus.
1 Rue de la Légion d'Honneur, 75007 Paris
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Museum
Centre Pompidou
Das von Renzo Piano und Richard Rogers entworfene Kulturzentrum setzt mit seiner außen liegenden Gebäudetechnik und den bunten Versorgungsrohren ein radikales architektonisches Zeichen. Im Inneren befindet sich das Musée National d'Art Moderne mit herausragenden Beständen der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Die Rolltreppen in transparenten Röhren an der Außenfassade eröffnen weite Ausblicke über das Viertel Beaubourg.
Place Georges-Pompidou, 75004 Paris
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Kirche
Sainte-Chapelle
König Ludwig IX. ließ die zweigeschossige Palastkapelle im 13. Jahrhundert als Aufbewahrungsort für kostbare Passionsreliquien errichten. Die Oberkapelle wird fast vollständig von fünfzehn Meter hohen, filigran gefassten Buntglasfenstern umschlossen, die das einfallende Sonnenlicht in ein dichtes Farbenspiel tauchen. Das Bauwerk gilt als eines der vollendetsten Meisterwerke des hochgotischen Rayonnant-Stils.
10 Boulevard du Palais, 75001 Paris
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Park
Jardin du Luxembourg
Der historische Schlosspark im Quartier Latin wurde im frühen 17. Jahrhundert auf Initiative von Maria von Medici nach italienischem Vorbild angelegt. Breite Kieswege, strenge Baumalleen, der Medici-Brunnen und ein großes Wasserbecken mit traditionellen Segelbooten prägen die Anlage. Der Palast am Nordrand dient heute als Tagungsort des französischen Senats.
Rue de Médicis - Rue de Vaugirard, 75006 Paris
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Bauwerk
Panthéon
Ursprünglich als monumentale Kirche zu Ehren der heiligen Genoveva konzipiert, fungiert das klassizistische Kuppelbauwerk seit der Französischen Revolution als nationale Ruhmeshalle. In der weitläufigen Krypta ruhen herausragende Persönlichkeiten der französischen Geschichte wie Voltaire, Jean-Jacques Rousseau, Victor Hugo und Marie Curie. Im Hauptschiff demonstriert das Foucaultsche Pendel die Rotation der Erde.
Place du Panthéon, 75005 Paris
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Kulturstätte
Palais Garnier
Das historische Opernhaus am Boulevard des Capucines verkörpert die prunkvolle Architektur des Second Empire unter Napoleon III. Charles Garnier schuf ein vielschichtiges Gesamtkunstwerk aus Marmortreppen, vergoldeten Foyers und einem monumentalen Zuschauersaal. Die Decke des Auditoriums wurde 1964 mit einem farbenfrohen Deckengemälde von Marc Chagall neu gestaltet.
Place de l'Opéra, 75009 Paris
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Platz
Place des Vosges
Der älteste geplante Platz der Stadt wurde unter König Heinrich IV. zu Beginn des 17. Jahrhunderts im Marais-Viertel vollendet. Sechsunddreißig streng symmetrisch gestaltete Pavillons aus rotem Backstein mit hellen Kalksteingliederungen säumen die quadratische Freifläche. Unter den schattigen Arkaden reihen sich heute Kunstgalerien, kleine Cafés und der einstige Wohnsitz von Victor Hugo aneinander.
Place des Vosges, 75004 Paris
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Historische Stätte
Hôtel des Invalides
König Ludwig XIV. stiftete den weitläufigen Gebäudekomplex im 17. Jahrhundert zur standesgemäßen Unterbringung und Versorgung kriegsversehrter Soldaten. Der weithin leuchtende goldene Dom beherbergt das monumentale Porphyr-Sarkophag-Grabmal von Napoleon Bonaparte. Zudem informiert das Musée de l'Armée auf dem Areal über die französische Militärgeschichte von der Antike bis zum 20. Jahrhundert.
129 Rue de Grenelle, 75007 Paris
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Museum
Musée Rodin
Das Hôtel Biron, ein elegantes Stadtpalais des 18. Jahrhunderts, präsentiert das Lebenswerk des Bildhauers Auguste Rodin. Im weitläufigen Skulpturengarten sind Meisterwerke wie Der Denker, Das Höllentor und Die Bürger von Calais unter freiem Himmel platziert. Das Museum bewahrt auch bedeutende Arbeiten von Camille Claudel sowie persönliche Kunstsammlungen des Meisters.
77 Rue de Varenne, 75007 Paris
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Historische Stätte
Cimetière du Père-Lachaise
Die größte Begräbnisstätte der Stadt im Osten von Paris ist als weitläufiger Landschaftspark mit schattigen Alleen und gewundenen Wegen angelegt. Hier befinden sich die Ruhestätten berühmter Persönlichkeiten wie Oscar Wilde, Édith Piaf, Frédéric Chopin und Jim Morrison. Neben aufwendigen neugotischen Mausoleen erinnert die Mauer der Föderierten an die letzten Kämpfe der Pariser Kommune von 1871.
16 Rue du Repos, 75020 Paris
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Museum
Musée de l'Orangerie
Das ehemalige Orangeriegebäude am westlichen Ende des Tuileriengartens wurde eigens für die Seerosen-Monumentalgemälde von Claude Monet umgestaltet. Zwei ovale Säle bieten dem Betrachter ein geschlossenes Panorama des Lichts und der Wasserreflexionen von Giverny. Im Untergeschoss ergänzt die renommierte Sammlung Walter-Guillaume mit Werken von Cézanne, Matisse und Picasso die Schau.
Jardin des Tuileries, 75001 Paris
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Park
Jardin des Tuileries
Der historische Schlosspark erstreckt sich zwischen dem Louvre und der Place de la Concorde entlang der Achse der Champs-Élysées. André Le Nôtre gestaltete den Park im 17. Jahrhundert im klassischen französischen Stil mit geraden Achsen, Skulpturen und großen Wasserbecken um. Breite Spazierwege und die typischen grünen Metallsessel laden zum Ausruhen mitten im urbanen Zentrum ein.
Place de la Concorde, 75001 Paris
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Platz
Place de la Concorde
Der größte Platz von Paris liegt direkt am Beginn der Avenue des Champs-Élysées und blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Während der Französischen Revolution stand hier die Guillotine, unter der Ludwig XVI. und Marie-Antoinette hingerichtet wurden. Im Zentrum ragt der über dreitausend Jahre alte Obelisk von Luxor auf, flankiert von zwei monumentalen Monumentalbrunnen.
Place de la Concorde, 75008 Paris
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Historische Stätte
Catacombes de Paris
In den unterirdischen Gängen ehemaliger Kalksteinbrüche wurden ab dem späten 18. Jahrhundert die Gebeine von Millionen Toten aus überfüllten Friedhöfen überführt. Ein rund eineinhalb Kilometer langer Parcours führt durch die sorgfältig aufgeschichteten Knochenwände tief unter den Straßen des 14. Arrondissements. Die Anlage gewährt einen faszinierenden Einblick in die Hygiene- und Stadtgeschichte vergangener Jahrhunderte.
1 Avenue du Colonel Henri Rol-Tanguy, 75014 Paris
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Historische Stätte
Conciergerie
Als Teil des ehemaligen königlichen Palastes auf der Île de la Cité zeugt der Saal der Gens d'Armes von gotischer Profanbaukunst. Während der Terrorherrschaft der Französischen Revolution diente das Gebäude als gefürchtetes Staatsgefängnis und Vorstufe zum Schafott. Die nachgebildete Zelle von Marie-Antoinette erinnert an die letzten Tage der abgesetzten Königin vor ihrer Hinrichtung.
2 Boulevard du Palais, 75001 Paris
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Bauwerk
Pont Neuf
Trotz ihres Namens handelt es sich um die älteste noch im Originalzustand erhaltene Steinbrücke über die Seine in Paris. König Heinrich IV. ließ die Verbindung über die Westspitze der Île de la Cité im frühen 17. Jahrhundert ohne die damals übliche Häuserbebauung errichten. Hundertvierzig geschnitzte Maskarons an den Brückenbögen und halbrunde Ausbuchtungen für Passanten prägen das historische Bauwerk.
Pont Neuf, 75001 Paris
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Park
Parc des Buttes-Chaumont
Auf dem Gelände ehemaliger Gipssteinbrüche im 19. Arrondissement schuf Jean-Charles Alphand einen dramatisch inszenierten Landschaftspark. Steile Felsklippen, ein künstlicher See, ein Wasserfall in einer Grotte und eine Hängebrücke von Gustave Eiffel prägen das abwechslungsreiche Gelände. Auf der Spitze eines fünfzig Meter hohen Felsens steht ein kleiner Tempel nach römischem Vorbild.
1 Rue Botzaris, 75019 Paris
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Museum
Musée Picasso-Paris
Im barocken Hôtel Salé im Marais-Viertel ist eine der umfassendsten Sammlungen von Werken Pablo Picassos untergebracht. Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen, Keramiken und persönliche Dokumente zeichnen alle kreativen Phasen des spanischen Meisters nach. Das sorgfältig restaurierte Stadtpalais aus dem 17. Jahrhundert bildet einen spannungsvollen architektonischen Rahmen für die moderne Kunst.
5 Rue de Thorigny, 75003 Paris
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Bauwerk
Grand Palais
Für die Weltausstellung von 1900 errichtet, beeindruckt das monumentale Ausstellungsgebäude an der Avenue des Champs-Élysées durch sein riesiges Glasdach auf filigranen Stahlträgern. Die Architektur verbindet eine opulente Beaux-Arts-Steinfassade mit fortschrittlichster Ingenieurskunst der Jahrhundertwende. Der lichtdurchflutete Innenraum dient als repräsentativer Rahmen für Kunstmessen, Sportveranstaltungen und internationale Großausstellungen.
3 Avenue du Général Eisenhower, 75008 Paris
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Uferbereich
Canal Saint-Martin
Die von Napoleon Bonaparte initiierte, viereinhalb Kilometer lange Wasserstraße verbindet das Flussbecken von La Villette mit der Seine. Historische Drehbrücken, eiserne Fußgängerstege und mehrere Schleusentreppen verleihen dem von alten Platanen gesäumten Kanal eine beschauliche Atmosphäre. Entlang der Uferstraßen Quai de Valmy und Quai de Jemmapes florieren unabhängige Boutiquen und Straßencafés.
Quai de Valmy, 75010 Paris
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