Stadtgefühl
So fühlt sich Payerne an
In Payerne verbindet sich die stolze Würde eines romanischen Klosterortes mit der geschäftigen Betriebsamkeit einer modernen Verwaltungshauptstadt. Die mächtige Abteikirche ragt mit ihren steinernen Mauern erhaben über den Dächern der Altstadt empor. In den gepflasterten Gassen spürt man auf Schritt und Tritt den Hauch jahrhundertelanger Geschichte. Der Duft von frischem Gebäck und Kaffee liegt warm in der Luft auf dem Marktplatz. Gleichzeitig sorgt der nahe Militärflugplatz gelegentlich für das dynamische Aufheulen von Jet-Triebwerken am Himmel. Einheimische und Besucher begegnen sich in den historischen Cafés zu einem freundlichen Plausch. Die weite, grüne Ebene der Broye umschließt die Stadt mit beruhigender ländlicher Weite. Am Abend kehrt in den Gassen eine friedliche, entspannte Stille ein. Es ist ein Ort der sakralen Kunst, der Luftfahrt und der echten Waadtländer Gastfreundschaft.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Die Geschichte von Payerne ist untrennbar mit der Gründung des Benediktinerklosters im zehnten Jahrhundert durch König Rudolf II. von Burgund verknüpft. Die Abtei entwickelte sich rasch zu einem der mächtigsten und reichsten Klöster der Region mit weitreichendem Einfluss. Im elften Jahrhundert entstand die heutige Abteikirche als prächtiger Neubau im romanischen Stil. Nach der Berner Eroberung im Jahr 1536 wurde das Kloster säkularisiert und die Gebäude wurden für administrative Zwecke genutzt. Im neunzehnten Jahrhundert stieg Payerne zum Hauptort des Bezirks auf und profitierte vom Anschluss an das Schweizer Bahnnetz. Der Militärflugplatz wurde im zwanzigsten Jahrhundert zu einem der wichtigsten Stützpunkte der Schweizer Luftwaffe ausgebaut. Die umfassende Restaurierung der Abteikirche im späten zwanzigsten Jahrhundert rettete das einzigartige Kulturdenkmal vor dem Verfall. Heute pflegt Payerne sein reiches sakrales und historisches Erbe mit grossem Stolz.