Stadtgefühl
So fühlt sich Pompei an
In Pompei verbindet sich die faszinierende, dramatische Aura einer antiken Weltstadt mit der tiefen Frömmigkeit eines modernen Wallfahrtsortes. Auf der Piazza Bartolo Longo genießen internationale Gäste und Pilger ihren Espresso vor der prächtigen Basilika. In den Gassen duftet es nach frischer Pizza, traditionellem Gebäck und Souvenirs. Nur wenige Schritte entfernt erwacht im archäologischen Park die römische Antike in beeindruckender Klarheit zum Leben. Die Bürger pflegen eine aufgeschlossene, gastfreundliche Lebensart. Pompei wirkt weltberühmt, geschichtsbewusst und gastfreundlich.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Pompei entstand im achten Jahrhundert vor Christus als oskische Siedlung in der Sarno-Ebene und wurde später von Etruskern, Samniten und Römern beherrscht, die die Stadt zu einem wohlhabenden Handels- und Villenort ausbauten. Am 24. August des Jahres 79 nach Christus zerstörte der verheerende Ausbruch des Vesuvs Pompeji und begrub die Stadt unter einer meterdicken Schicht aus Bimsstein und Asche. Die wissenschaftlichen Ausgrabungen ab dem 18. Jahrhundert machten Pompeji zur berühmtesten archäologischen Stätte der Welt und revolutionierten unser Wissen über die Antike. Im 19. Jahrhundert begründete der Selige Bartolo Longo die moderne Wallfahrtsstadt mit dem Bau der Basilika. Das alljährliche Fest im Herbst wird mit feierlichen Prozessionen im Zentrum gefzeliert. Diese Bräuche halten die reiche Identität der Bürgerschaft lebendig.