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Nordkorea · Pyongyang-si

Pyongyang

Pyongyang empfängt Reisende am Taedong-Fluss mit dem Juche-Turm, dem Kumsusan-Palast, monumentalen Granitplätzen und prachtvollen U-Bahn-Palästen.

Willkommen in

Über Pyongyang

Die nordkoreanische Hauptstadt Pyongyang breitet sich in einer weiten Schwemmlandebene zu beiden Ufern des mächtigen Taedong-Flusses im Südwesten des Landes aus. Als historischer Siedlungsplatz der legendären Gojoseon-Dynastie und einstige Metropole des Goguryeo-Reiches zählt der Ort zu den ältesten Stadtgründungen der koreanischen Halbinsel. Nach den verheerenden Zerstörungen des Koreakrieges in den frühen 1950er-Jahren wurde die Stadt nach den städtebaulichen Leitlinien des sozialistischen Klassizismus vollkommen neu auf dem Reißbrett als monumentale Vorzeigemetropole errichtet. Das Stadtbild wird von gigantischen Sichtachsen, symmetrisch angelegten Prachtboulevards und monumentalen Granitplätzen geprägt, an denen monumentale Bronzestatuen der Staatsführer Kim Il-sung und Kim Jong-il thronen. Über dem Ostufer des Flusses ragt der einhundertsiebzig Meter hohe Turm der Juche-Ideologie empor, dessen rote Fackel nachts weithin sichtbar leuchtet. Dazwischen erstrecken sich geometrisch angeordnete Wohnblocks in Pastelltönen und repräsentative Prestigestraßen wie die Mirae Scientists Street mit futuristischen Hochhaustürmen. Unter der Erdoberfläche spannt die Metro Pyongyang ein tief liegendes U-Bahn-Netz auf, dessen prunkvoll ausgestaltete Stationen als unterirdische Paläste mit Kronleuchtern und Monumentalmosaiken weltweite Bekanntheit besitzen. Weitläufige Parkanlagen wie auf dem Moran-Hügel bieten Erholungsraum unter Kiefern und Weiden entlang historischer Festungstore. Das Reisen in dieser hochgradig reglementierten Metropole erfolgt ausschließlich im Rahmen staatlich geführter Reiserouten und gewährt unvergleichliche Einblicke in ein geschlossenes Gesellschaftssystem und monumentale Monumentalästhetik.

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Das Lebensgefühl von Pyongyang

Stadtgefühl

So fühlt sich Pyongyang an

In Pyongyang herrscht eine feierliche, fast unwirkliche Ruhe und Ordnung, die in scharfem Kontrast zur Hektik anderer asiatischer Metropolen steht. Auf den breiten, vielspurigen Prachtboulevards bewegen sich nur wenige Fahrzeuge, während disziplinierte Menschengruppen schweigend zu Fuß oder mit Oberleitungsbussen zur Arbeit eilen. Aus versteckten Lautsprechern an den Kreuzungen dringen patriotische Marschmelodien und Chorgesänge, die die morgendliche Frische untermalen. Die monumentalen Granitfassaden leuchten makellos sauber, während Verkehrspolizistinnen in Uniformen mit präzisen, fast tänzerischen Handbewegungen den spärlichen Verkehr leiten. Am Nachmittag füllen sich die Parks am Moran-Hügel mit Einheimischen, die im Schatten der Kiefern entspannen und traditionelle Weisen singen. Besucher erleben eine hochgradig choreografierte städtische Realität, die von kollektiver Disziplin und monumentaler Monumentalästhetik bestimmt wird. Pyongyang verströmt die Aura einer hermetisch geschlossenen Theaterstadt, die ihre eigene historische Weltanschauung mit absolutem Ernst zelebriert.

Geschichte & Kultur

Zwischen Vergangenheit und Gegenwart

Pyongyang blickt auf eine mehr als zweitausendjährige Geschichte zurück, die der Legende nach 2333 vor Christus mit der Gründung der Stadt Asadal durch Urkönig Dangun begann. 427 nach Christus erhob König Jangsu von Goguryeo die Festungsstadt zur Hauptstadt seines mächtigen Reiches, wovon erhaltene Tore und Wallanlagen zeugen. Im späten neunzehnten und frühen zwanzigsten Jahrhundert wurde die Ansiedlung durch die Gründung zahlreicher protestantischer Kirchen als Jerusalem des Ostens bekannt, ehe die japanische Kolonialherrschaft einsetzte. Im Koreakrieg von 1950 bis 1953 wurde das gesamte Stadtgebiet durch alliierte Bombardements fast vollständig dem Erdboden gleichgemacht. Unter Führung von Staatsgründer Kim Il-sung entstand ab 1953 eine moderne sozialistische Planhauptstadt, die als architektonische Verkörperung der Juche-Ideologie konzipiert wurde. Kulturell prägen bis heute monumentale Bildwerke, das staatliche Revolutionsopern-Ensemble und gigantische gymnastische Massenspiele das geistige Leben der Metropole. Dieses historisch-ideologische Fundament bestimmt das Antlitz der Stadt bis in die Gegenwart hinein.

Highlights auf einen Blick

Denkmal

Turm der Juche-Ideologie (Juche-Turm)

Das einhundertsiebzig Meter hohe Granitmonument erhebt sich am Ostufer des Taedong-Flusses genau gegenüber dem Kim-Il-sung-Platz. Der vierkantige Obelisk besteht aus über fünfundzwanzigtausend weißen Steinblöcken, gekrönt von einer zwanzig Meter hohen beleuchteten Fackel aus rotem Glas. Ein schneller Aufzug befördert Besucher zur Aussichtsplattform unterhalb der Flamme für den besten Rundblick über die Metropole.

Taedonggang-guyok, Pyongyang

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Platz

Kim-Il-sung-Platz (Kim Il-sung Square)

Der monumentale Granitplatz im Herzen der Hauptstadt dient als weltberühmte Bühne für staatliche Militärparaden und Massenaufmärsche. Umrahmt von neoklassizistischen Monumentalbauten wie der Großen Studienhalle des Volkes und Ministeriengebäuden, fällt der Blick über das Flussbett zum Juche-Turm. Weiße Markierungspunkte im Pflaster koordinieren die präzisen Marschformationen.

Chung-guyok, Pyongyang

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Denkmal

Großmonument Mansudae (Mansu Hill Grand Monument)

Die über zwanzig Meter hohen monumentalen Bronzestatuen der Staatsführer Kim Il-sung und Kim Jong-il überragen das Stadtzentrum auf dem Mansu-Hügel. Dahinter erstreckt sich ein gewaltiges Wandmosaik des Berges Paektu auf der Fassade des Revolutionsmuseums. Flankiert werden die Figuren von zwei monumentalen Skulpturengruppen aus Granit, die den revolutionären Kampf darstellen.

Mansudae, Chung-guyok, Pyongyang

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Mausoleum

Kumsusan-Palast der Sonne (Kumsusan Memorial Palace)

Das monumentale Mausoleum im Nordosten war die einstige offizielle Residenz von Präsident Kim Il-sung und birgt heute die einbalsamierten Leichname der beiden verstorbenen Staatsführer. Besucher durchqueren auf langen Fahrsteigen prunkvolle Hallen aus Marmor, gesäumt von Orden und Staatsgeschenken. Der weitläufige Schlossplatz wird von tiefen Wassergräben und Ziergärten umgeben.

Taesong-guyok, Pyongyang

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Kultureinrichtung

Große Studienhalle des Volkes (Grand People's Study House)

Die monumentale Nationalbibliothek im traditionellen koreanischen Palaststil dominiert die Westseite des Kim-Il-sung-Platzes mit geschwungenen blauen Ziegeldächern. Das Gebäude beherbergt über dreißig Millionen Bücher, Lesesäle für tausende Besucher und Vortragssäle. Von der zentralen Freiluftterrasse bietet sich der klassische Ausblick auf den Aufmarschplatz.

Chung-guyok, Pyongyang

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Denkmal

Triumphbogen von Pyongyang (Arch of Triumph)

Der sechzig Meter hohe Monumentalbogen aus weißem Granit wurde 1982 errichtet und übertrifft sein Pariser Vorbild in den Abmessungen deutlich. Das Bauwerk erinnert an die Rückkehr von Kim Il-sung und die Befreiung Koreas von der japanischen Kolonialherrschaft im Jahr 1945. Reliefs aus Bronze zieren die vier wuchtigen Torpfeiler am Fuße des Moran-Hügels.

Moranbong-guyok, Pyongyang

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Verkehrsbauwerk

Metro Pyongyang (Pjöngjang U-Bahn)

Das tiefste U-Bahn-Netz der Erde verläuft über einhundert Meter unter der Erdoberfläche und dient im Ernstfall als atombombensicherer Schutzraum. Stationen wie Puhung und Yonggwang sind als unterirdische Paläste mit monumentalen Deckenkronleuchtern, Marmorsäulen und Mosaiken gestaltet. Fahrten in den historischen Waggons gehören zu den festen Programmpunkten geführter Reisen.

Station Puhung, Pyongchon-guyok, Pyongyang

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Park

Moran-Hügel (Moranbong Park)

Der bewaldete Höhenzug erhebt sich direkt am Ufer des Taedong-Flusses und fungiert als beliebteste Parkanlage der Hauptstadt. Entlang schattiger Kiefern- und Kirschbaumalleen stehen historische Festungstore und Pavillons aus der Goguryeo-Dynastie. An Feiertagen versammeln sich hier einheimische Familien zum gemeinsamen Picknick und Tanz.

Moranbong-guyok, Pyongyang

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Museum

Museum über den Vaterländischen Befreiungskrieg

Der gigantische Museumskomplex widmet sich der nordkoreanischen Sichtweise auf den Verlauf des Koreakrieges von 1950 bis 1953. Im Außenbereich sind erbeutete amerikanische Panzer, Flugzeuge und das 1968 gekaperte US-Spionageschiff USS Pueblo ausgestellt. Ein riesiges rotierendes Panoramagemälde veranschaulicht die Schlacht um Daejeon mit Sound- und Lichteffekten.

Sosong-guyok, Pyongyang

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Denkmal

Denkmal zur Gründung der Partei der Arbeit Koreas

Das fünfzig Meter hohe Monument zeigt drei monumentale Hände aus Beton, die Hammer, Sichel und Pinsel als Symbole für Arbeiter, Bauern und Intellektuelle emporhalten. Ein kreisrunder Steingürtel umschließt die drei Pfeiler und trägt Inschriften zur Einheit des Volkes. Das Areal liegt im Zentrum einer symmetrisch angelegten Parkachse.

Munsu Street, Taedonggang-guyok, Pyongyang

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Architektur

Ryugyŏng-Hotel

Die pyramidenförmige Landmarke ragt mit einhundertfünf Stockwerken und über dreihundert Metern Höhe als höchstes Gebäude des Landes in den Himmel. Die schimmernde Glasfassade ist mit tausenden LED-Leuchten ausgestattet, die nachts monumentale Animationen über der Silhouette abspielen. Das monolithische Bauwerk prägt die Skyline aus jeder Himmelsrichtung.

Potonggang-guyok, Pyongyang

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Sportstätte

Stadion Erster Mai (Rungrado May Day Stadium)

Die gigantische Sportarena auf der Flussinsel Rungra fasst rund einhundertfünfzigtausend Zuschauer und gilt als eines der größten Stadien der Welt. Das geschwungene Dach erinnert an die Blütenblätter einer offenen Magnolie über dem Taedong-Fluss. Das Stadion dient als Schauplatz für die weltberühmten gymnastischen Massenspiele Arirang.

Rungra Island, Pyongyang

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Historische Stätte

Geburtshaus von Kim Il-sung in Mangyongdae

Die reetgedeckte Bauernkate liegt rund zwölf Kilometer südwestlich des Zentrums inmitten eines gepflegten Parks mit uralten Bäumen. In den Lehmräumen sind historische Haushaltsgegenstände, Ackergeräte und Strohmatten der Familie ausgestellt. Ein geschützter Brunnen auf dem Gelände spendet Quellwasser für Besucher.

Mangyongdae-guyok, Pyongyang

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Kultureinrichtung

Schülerpalast Mangyongdae (Mangyongdae Children's Palace)

Die halbkreisförmige Bildungs- und Kultureinrichtung umfasst Hunderte Fachräume für die außerschulische Förderung begabter Kinder in Musik, Tanz und Sport. Besucher können Unterrichtsstunden im Akkordeonspiel, traditioneller Kalligrafie und Turnen beiwohnen. Der Rundgang schließt regelmäßig mit einer meisterhaften Musik- und Tanzgala im schuleigenen Theatersaal ab.

Mangyongdae-guyok, Pyongyang

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Straße

Mirae Scientists Street (Straße der Zukunftswissenschaftler)

Der futuristische Prachtboulevard am Ufer des Taedong-Flusses wurde für Universitätsdozenten und Wissenschaftler errichtet. Bunt verglaste Wohntürme mit gewundenen Fassaden und atomförmigen Skulpturen prägen die moderne Vorzeigearchitektur. Breite Fußgängerzonen mit Beleuchtung säumen die Ladenfronten.

Chung-guyok, Pyongyang

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Handwerksstätte

Mansudae-Kunststudio (Mansudae Art Studio)

Das staatliche Kunstzentrum ist die größte Produktionsstätte für Monumentalkunst, Mosaiken, Gemälde und Skulpturen in Nordkorea. In den lichten Ateliers fertigen Meisterkünstler monumentale Statuen und Ölgemälde im Stil des sozialistischen Realismus. Im angeschlossenen Ausstellungssaal können Besucher handgefertigte Stickereien und Grafiken erwerben.

Pyongchon-guyok, Pyongyang

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Historisches Tor

Taedong-Tor (Taedongmun)

Das historische Festungstor aus dem sechsten Jahrhundert bildete das östliche Hauptportal der antiken Stadtmauer des Goguryeo-Reiches. Der zweistöckige Holzpavillon mit geschwungenem Pagodendach ruht auf einem mächtigen Sockel aus behauenem Granit direkt am Flussufer. Das Denkmal gehört zu den wenigen erhaltenen vorkolonialen Bauwerken.

Taedongmun Street, Chung-guyok, Pyongyang

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Historisches Bauwerk

Pyongyang Glockenturm (Pyongyang Bell)

Der offene Holzpavillon unmittelbar neben dem Taedong-Tor birgt die über dreizehn Tonnen schwere historische Bronzeglocke aus dem achtzehnten Jahrhundert. Die Glocke schlug einst Alarm bei feindlichen Angriffen und kündete von der Öffnung der Stadttore. Reliefs von Himmelsgöttern und Drachen zieren das geschwungene Metall.

Chung-guyok, Pyongyang

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Museum

Koreanische Revolutionsmuseum

Das monumentale Museumsgebäude hinter den Mansudae-Statuen erstreckt sich über hunderte Meter Länge mit einem Paektu-Bergmosaik. Über achtzig Säle dokumentieren die Geschichte des anti-japanischen Guerillakampfes und die Entwicklung des sozialistischen Staates. Das Museum veranschaulicht die offizielle Staatsdoktrin im monumentalen Maßstab.

Mansu Hill, Chung-guyok, Pyongyang

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Archäologische Stätte

Grab von König Tongmyong

Die monumentale Grabanlage liegt rund zwanzig Kilometer südöstlich der Stadt und birgt die letzte Ruhestätte des Gründers des antiken Goguryeo-Reiches. Steinfiguren von Kriegern und Beamten flankieren den aufgeschütteten Grabhügel inmitten eines dichten Kiefernwaldes. Die UNESCO-Welterbestätte umfasst zudem den buddhistischen Chongrungsa-Tempel.

Ryongsan-ri, Ryokpo-guyok, Pyongyang

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Theater

Zirkus von Pyongyang (Pyongyang Circus)

Das markante Kuppeltheater auf der Kwangbok-Straße bietet Platz für dreitausend Zuschauer und dient als Bühne für weltberühmte Akrobatik. Die Aufführungen umfassen waghalsige Flugtrapez-Nummern, Seiltanz und Jonglage auf höchstem artistischem Niveau. Das Gebäude fällt durch seine geschwungene Betonkuppel auf.

Kwangbok Street, Mangyongdae-guyok, Pyongyang

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Wissenschaftszentrum

Wissenschafts- und Technikkomplex (Sci-Tech Complex)

Das futuristische Bildungszentrum auf der Flussinsel Suk erstreckt sich in Form eines gigantischen Atoms über das Wasser. Tausende Computerarbeitsplätze und interaktive Experimentierzonen stehen Schülern und Forschern zur Verfügung. In der zentralen Halle ist das maßstabsgetreue Modell einer Unha-Rakete ausgestellt.

Suk Island, Taedonggang, Pyongyang

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Kaufhaus

Kwangbok Kaufhaus (Kwangbok Area Shopping Center)

Das moderne dreistöckige Warenhaus im Westen der Stadt ist eine der wenigen Einrichtungen, in denen ausländische Gäste direkt mit lokalen Won-Währungen einkaufen können. Im Erdgeschoss erstreckt sich ein riesiger Supermarkt mit einheimischen und chinesischen Lebensmitteln. Eine Imbissetage im Obergeschoss serviert traditionelle Nudel- und Teiggerichte.

Kwangbok Street, Mangyongdae-guyok, Pyongyang

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Denkmal

Denkmal für die Wiedervereinigung (Chongryon Denkmal)

Der monumentale Bogen über der Tongil-Autobahn im Süden zeigte zwei über die Fahrbahn gebeugte Frauen in traditioneller Tracht, die eine Karte des vereinten Koreas halten. Das Bauwerk symbolisierte das offizielle Staatsziel der friedlichen Wiedervereinigung. Das Monument bildete das monumentale Südtor der Stadt.

Tongil Street, Rangnang-guyok, Pyongyang

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Promenade

Taedong-Fluss Uferpromenade

Die gepflegte Promenade zieht sich entlang beider Ufer des Stroms und wird von alten Trauerweiden und Bänken gesäumt. Am Flussufer liegen traditionelle Restaurantschiffe vor Anker, während Ruderer über das ruhige Wasser gleiten. Von den Uferwegen bieten sich unverstellte Blicke auf die Brückenbauten der Metropole.

Riverside Walk, Chung-guyok, Pyongyang

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Kulinarische Besonderheiten in Pyongyang

Die Gastronomie in Pyongyang basiert auf den jahrhundertealten Rezepturen der koreanischen Küche und zeichnet sich durch frische, milde und ausgewogene Aromen aus. Das weltberühmte Aushängeschild der Stadt sind Pyongyang Naengmyeon, kalte Buchweizennudeln, die in einer eisgekühlten, klaren Rinder- und Fasanenbrühe mit Rettichstreifen, Gurken, hartgekochtem Ei und Rindfleischscheiben in massiven Messingschalen serviert werden. Gewürzt wird die Nudelspeise am Tisch mit Essig und scharfem Senf. Ein weiteres Traditionsgericht ist Taedonggang Sunoguk, eine klare, delikate Suppe aus fangfrischem Forellenbarsch aus dem Taedong-Fluss mit schwarzem Pfeffer. Beliebt ist zudem Pyongyang Onban, ein wärmendes Reisgericht, bei dem gedämpfter Rundkornreis mit Hühnerfleisch, Mungobohnenpfannkuchen und Waldpilzen in heißer Hühnerbrühe geschichtet wird. Zu jeder Mahlzeit wird unverzichtbar Baek-Kimchi serviert, milder weißer Chinakohl, der ohne rote Chilipaste fermentiert wird. Als traditionelles Getränk gilt Taedonggang-Bier, das in mehreren staatlichen Sorten frisch gebraut wird.

Wissenswertes für Ihre Reise

Anreise

Die Anreise nach Pyongyang unterliegt strengen staatlichen Regularien und erfolgt für internationale Reisende ausschließlich über geführte Gruppen- oder Privatreisen mit lizenzierten Reiseagenturen. Der internationale Fernzug verkehrt viermal wöchentlich vom Hauptbahnhof Peking über die Grenzstadt Dandong direkt zum Hauptbahnhof Pyongyang Station. Straßenverbindungen aus dem Ausland sind für den Individualverkehr vollständig geschlossen. Vor Ort werden alle Transfers ausnahmslos in organisierten Fahrzeugen mit festen Reiseleitern durchgeführt. Der internationale Flugverkehr wird vorwiegend über den Flughafen Sunan International Airport abgewickelt, der den IATA-Code FNJ führt.

Unterwegs vor Ort

Die Fortbewegung im Stadtgebiet erfolgt für ausländische Besucher ausnahmslos in bereitgestellten Reisebussen oder Limousinen in ständiger Begleitung offizieller Reiseleiter. Eigenständige Fahrten mit regulären Stadtbussen oder Taxis sind für Touristen nicht gestattet. Mit einem Kinderwagen lassen sich die ebenen Monumentalanlagen und Museen hervorragend befahren, Treppen an Metrostationen erfordern jedoch Tragen. Das Mitbringen privater Haustiere wie Hunde ist im Rahmen der Einreisebestimmungen für ausländische Besucher grundsätzlich untersagt.

Beste Reisezeit

Die Monate April und Mai sowie September und Oktober gelten als die klimatisch angenehmste Reisezeit für einen Besuch in Pyongyang. In diesen Frühlings- und Herbstmonaten herrschen milde Tagestemperaturen zwischen achtzehn und dreiundzwanzig Grad Celsius bei geringen Niederschlägen und klarer Sicht. Der Sommer von Juli bis August ist heiß, feucht und vom ostasiatischen Sommermonsun mit starken Regengüssen geprägt. Der Winter von Dezember bis Februar bringt klaren Himmel, aber eisige sibirische Winde und anhaltenden Dauerfrost mit sich.

Orientierung vor Ort

Bereiche und Stadtteile

Pyongyang erstreckt sich über ein weites Talbecken und wird durch den geschwungenen Lauf des Taedong-Flusses in eine westliche und eine östliche Stadthälfte gegliedert. Das repräsentative Zentrum Chung-guyok liegt am Westufer und umfasst den Kim-Il-sung-Platz und Regierungsbauten. Östlich des Flusses erstrecken sich Monumentalanlagen wie der Juche-Turm in Taedonggang-guyok, während im Norden der Moran-Hügel und im Nordosten der Kumsusan-Palast liegen.

Zentrum

Chung-guyok (Zentralbezirk)

Das Herz der Metropole umfasst den Kim-Il-sung-Platz, die Große Studienhalle des Volkes und Ministerienkomplexe. Breite Alleen mit monumentalen Granitfassaden und geometrischen Plätzen prägen das repräsentative Bild. Der Durchgangsverkehr ist geregelt und Fußgänger nutzen breite Boulevards.

Chung-guyok, Pyongyang

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Zentrum

Taedonggang-guyok (Ostbezirk)

Der Bezirk am Ostufer des Taedong beherbergt monumentale Gedenkstätten wie den Juche-Turm und das Monument zur Parteigründung. Breite Avenuen verbinden diplomatische Wohnviertel mit Parkanlagen entlang des Ufers. Von den Kais bietet sich der klassische Blick auf die Altstadt.

Taedonggang-guyok, Pyongyang

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Landschaftsraum

Moranbong-guyok

Der nördliche Stadtbezirk wird vollständig vom bewaldeten Moran-Hügel und dem Triumphbogen geprägt. Hier wechseln sich historische Befestigungstore mit Theaterbauten und Sportstadien ab. Die Straßen sind grün gesäumt und wirken parkartig.

Moranbong-guyok, Pyongyang

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Wohnviertel

Mangyongdae-guyok

Der südwestliche Vorortbezirk umfasst das historische Geburtshaus von Kim Il-sung, Sportstraßen und den Schülerpalast. Breite Prachtstraßen wie die Kwangbok Street werden von Wohnhochhäusern gesäumt. Das Areal ist weiträumig und begrünt.

Mangyongdae-guyok, Pyongyang

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Draußen unterwegs

Natur und Outdoor

Parkanlage

Moran-Hügel Naturwald

Der bewaldete Höhenzug bietet schattige Asphalt- und Kieswege unter uralten Nadelbäumen mitten im Stadtgebiet. Von historischen Aussichtspavillons blickt man direkt auf das Flussbett des Taedong und die Rungra-Insel. Das Mitführen von Haustieren ist im Parkgelände nicht gestattet.

Historischer Kiefernwald mit Blick auf den Fluss

Moranbong Park, Pyongyang

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Insel

Rungra-Flussinsel Naturzone

Die langgestreckte Insel mitten im Taedong-Fluss verbindet Sportgroßbauten mit gepflegten Grünflächen am Ufer. Befestigte Wege führen unter Weidenbäumen entlang der Wasserlinie mit Blick auf die Monumentalbauten. Die Insel ist über Straßenbrücken erschlossen.

Weite Flussinsel mit Parkanlagen und Trauerweiden

Rungra Island, Taedonggang, Pyongyang

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Berglandschaft

Taesongsan Naturpark

Das Berggebiet im Nordosten umfasst bewaldete Kämme mit den rekonstruierten Wehrmauern der historischen Festung Taesong. Schattige Wanderwege führen zu klaren Gebirgsseen und buddhistischen Pavillons. Der Park bietet weite Ausblicke über das Umland der Hauptstadt.

Bewaldete Berghänge mit antiken Festungsmauern

Taesongsan, Taesong-guyok, Pyongyang

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Aktiv reisen

Sport und Bewegung

Sport genießt in Pyongyang eine immense staatliche Förderung und wird durch monumentale Sportarenen und Freiluftsportanlagen im Stadtbild sichtbar zelebriert. Die Insel Rungra und die Sportstraße Chongchun Street bilden riesige Komplexe mit spezialisierten Hallen für Gewichtheben, Kampfsportarten und Badminton. Fußball gilt als die populärste Mannschaftssportart und füllt das Stadion Erster Mai und das Kim-Il-sung-Stadion regelmäßig mit zehntausenden Zuschauern. Der Taedong-Fluss wird von Ruderern und Kanuten für Trainingseinheiten genutzt, während Eisläufer im runden Pyongyang Ice Rink ganzjährig auf Kunsteis trainieren. Öffentliche Golfplätze wie der Pyongyang Golf Complex liegen rund dreißig Kilometer außerhalb am Taesong-See, während alpiner Skisport ausschließlich im Wintersportresort Masikryong betrieben werden kann.

Hallenballsport und Kampfsport

Chongchun Sport Street Hallenkomplex

Die Sportstraße umfasst monumentale Hallenbauten für Taekwondo, Basketball, Schwimmen und Geräteturnen auf internationalem Meisterschaftsniveau. Ausländische Delegationen können Trainingsstunden und Schaukämpfe lokaler Athleten nach Voranmeldung besuchen. Haustiere sind auf dem gesamten Sportgelände ausnahmslos verboten.

Zehn spezialisierte Monumentalhallen für olympische Sportarten

Chongchun Street, Mangyongdae-guyok, Pyongyang

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Laufsport und Walking

Moran-Hügel Wander- und Joggingpfade

Die schattigen Wege schlängeln sich sanft ansteigend durch dichte Kiefernwälder vorbei an alten Festungstoren und bieten gute Bedingungen für Ausdauerläufe. Reisegruppen können hier im Rahmen des geführten Programms morgendliche Spaziergänge unternehmen. Das Mitführen privater Haustiere ist im Parkgelände nicht gestattet.

Asphaltierte Waldwege durch historische Parkanlagen

Moranbong Park, Pyongyang

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Eiskunstlauf und Eishockey

Pyongyang Ice Rink (Eislaufhalle)

Die markante Halle in Form eines traditionellen Kriegerhuts bietet eine normierte Kunsteisfläche für sechslausend Zuschauer. Hier trainieren nationale Eishockeymannschaften und Nachwuchs-Eiskunstläufer. Das Gebäude ist klimatisiert und wird für offizielle Schauläufe genutzt.

Kegelförmige Monumental-Eishalle mit Kunsteis

Potonggang-guyok, Pyongyang

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Schwimmsport

Changgwang Health Complex Hallenbad

Das Sportzentrum am Ufer des Potong-Flusses verfügt über Fünfzig-Meter-Schwimmbecken und Sprungtürme für den Wasserspringsport. Schulkinder und Leistungssportler trainieren auf abgetrennten Bahnen unter Anleitung von Verbandstrainern. Tiere dürfen das Sportbad aus hygienischen Gründen nicht betreten.

Olympisches 50-Meter-Hallenbecken und Sprunganlage

Changgwang Street, Chung-guyok, Pyongyang

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Bummeln & entdecken

Shopping

Kaufhaus

Kwangbok Kaufhaus (Kwangbok Area Shopping Center)

Das dreistöckige Kaufhaus bietet Besuchern die seltene Gelegenheit, Waren direkt mit nordkoreanischem Won zu bezahlen. In den Regalen stehen einheimische Ginsengprodukte, traditionelle Kleidung, Süßigkeiten und Haushaltsgeräte. Das Center ist modern beleuchtet und rollstuhlgerecht mit Fahrstühlen erschlossen.

Lokale Lebensmittel, Porzellan und Textilwaren

Kwangbok Street, Mangyongdae-guyok, Pyongyang

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Fachgeschäft

Briefmarkengeschäft von Pyongyang (Korea Stamp Shop)

Das Fachgeschäft führt eine gewaltige Sammlung philatelistischer Ausgaben mit Motiven der Raumfahrt, Staatsjubiläen und Landesflora. Sammler können seltene Sonderstempel, Postkarten und gebundene Sammleralben erwerben. Die klimatisierten Räume laden zum ruhigen Stöbern in Schaukästen ein.

Historische Briefmarken, Münzen und Propagandapostkarten

Chung-guyok, nahe Koryo Hotel, Pyongyang

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Kunstgalerie

Mansudae Kunstladen

Die staatliche Verkaufsstelle präsentiert handgefertigte Kunstwerke renommierter Künstler im Stil des sozialistischen Realismus. Neben Landschaftsbildern des Paektu-Gebirges werden zarte Celadon-Keramiken und Holzschnitzereien angeboten. Käufer erhalten offizielle Ausfuhrzertifikate für den Zoll.

Originale Ölgemälde, Seidenstickereien und Keramik

Mansudae Art Studio, Pyongchon-guyok, Pyongyang

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Ausflüge

Tagesausflüge ab Pyongyang

Gebirgslandschaft und Kulturstätte

Myohyang-Berge (Hyangsan)

Das Gebirge der geheimnisvollen Düfte besticht durch spektakuläre Granitfelsen, tosende Wasserfälle und dichte Nadelwälder. Hier befindet sich die Internationale Freundschaftsausstellung, die zehntausende Staatsgeschenke aus aller Welt in unterirdischen Bunkerhallen birgt. Der historische Pohyon-Tempel aus dem elften Jahrhundert zeigt meisterhafte Pagodenbauten.

Etwa 150 Kilometer nördlich von Pyongyang gelegen

Hyangsan, Provinz Pyongan-pukto

Kanalbauwerk

Westmeer-Staudamm (Nampo West Sea Barrage)

Der acht Kilometer lange monumentale Damm trennt das Mündungswasser des Taedong-Flusses vom offenen Gelben Meer ab. Ein System aus Schleusenkammern und Wehren reguliert den Wasserstand und ermöglicht die Durchfahrt großer Frachtschiffe. Ein Besucherzentrum auf einer Insel bietet Dokumentarfilme über das Bauwerk.

Rund 60 Kilometer südwestlich an der Gelben Meer Mündung

Nampo, Provinz Pyongan-namdo

Historische Stadt und Demarkationslinie

Historische Königsstadt Kaesong und Panmunjom

Die frühere Koryo-Hauptstadt Kaesong verzaubert durch unversehrte historische Stadtviertel mit traditionellen Ziegelhäusern und die Koryo-Akademie. Wenige Kilometer südlich liegt der Grenzort Panmunjom in der Demilitarisierten Zone mit den blauen Verhandlungshütten. Der Ausflug gewährt tiefe Einblicke in die Teilungsgeschichte Koreas.

Ungefähr 160 Kilometer südlich an der Demilitarisierte Zone

Kaesong, Hwanghae-pukto

UNESCO-Weltkulturerbe

Goguryeo-Gräberkomplex in Kangso

Die antiken Hügelgräber der Drei Gräber von Kangso bergen herausragende Wandmalereien aus dem siebten Jahrhundert nach Christus. Dargestellt sind die vier mythologischen Schutzgottheiten Blauer Drache, Weißer Tiger, Roter Phönix und Schwarze Schildkröte in vollendeter Pinselführung. Die Gräber gelten als Meilenstein ostasiatischer Kunstgeschichte.

Zirka 35 Kilometer südwestlich von Pyongyang

Sammyo-ri, Kangso-guyok, Nampo

Mit Kindern reisen

Familienangebote in Pyongyang

Reisen mit der Familie nach Pyongyang erfolgen im Rahmen fest strukturierter staatlicher Reiseprogramme mit eigenem Reisebus und ständiger Führung. Für Babys und Kleinkinder bieten die weitläufigen, vollständig asphaltierten Monumentalplätze und Parkanlagen am Moran-Hügel ebene Strecken für den Kinderwagen. Schulkinder lassen sich von den Vorführungen im Staatlichen Zirkus von Pyongyang, den Modelleisenbahnen im Schülerpalast und den Bootstouren auf dem Taedong-Fluss faszinieren. Jugendliche und Teenager finden beim Erkunden der prunkvollen U-Bahn-Stationen oder beim Betrachten der Raumfahrtmodelle im Wissenschaftskomplex spannende Eindrücke. Als Schlechtwetter-Alternative bei Regen bieten die ausgedehnten Hallen des Kriegsmuseums und der Großen Studienhalle des Volkes Schutz, während an sonnigen Tagen die Ausblicke vom Juche-Turm begeistern.

Kultureinrichtung

Schülerpalast Mangyongdae Vorführungen

Familien können Schulklassen bei Akrobatik-, Tanz- und Musikproben auf traditionellen Instrumenten wie dem Gayageum beobachten. Die wöchentlichen Galavorstellungen im Theatersaal bieten ein meisterhaftes Bühnenprogramm für Groß und Klein. Das Gebäude ist barrierefrei und wettergeschützt.

Künstlerische Gala-Aufführungen von Jugendlichen

Mangyongdae-guyok, Pyongyang

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Theater

Pyongyang Circus Akrobatikschau

Die Zirkusvorstellungen begeistern Kinder aller Altersstufen mit waghalsigen Sprüngen, Seiltanz und clownesken Zwischenspielen. Der Rundbau bietet bequeme Polstersitze und beste Sicht von allen Rängen auf die Manegenfläche. Eine klassische Familienattraktion im Rahmen der geführten Tour.

Spektakuläre Flugtrapez-Shows

Kwangbok Street, Pyongyang

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Wissenschaftszentrum

Sci-Tech Complex Science Center

Kinder können in den modernen Ausstellungshallen Modelle von Raketen erforschen und grundlegende physikalische Gesetze an Bildschirmen ausprobieren. Das weitläufige Gebäude auf der Flussinsel ist vollkommen stufenlos angelegt und vollklimatisiert. Ein faszinierender Einblick in die staatliche Bildungsförderung.

Interaktive Technikstationen und Raumfahrtmodelle

Suk Island, Taedonggang, Pyongyang

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Barrierefrei unterwegs

Barrierefreiheit in Pyongyang

Die Barrierefreiheit in Pyongyang ist in den modernen Vorzeigegebäuden und auf den monumentalen Plätzen auf hohem Niveau umgesetzt, weist im öffentlichen Nahverkehr jedoch Einschränkungen auf. Der zentrale Kim-Il-sung-Platz, die Aufmarschflächen und der Vorplatz der Union Buildings sind vollkommen eben gepflastert und schwellenlos befahrbar. Monumentale Kultureinrichtungen wie der Kumsusan-Palast der Sonne verfügen über kilometerlange, stufenlose Fahrsteige und moderne Aufzüge. Das historische U-Bahn-Netz verläuft jedoch extrem tief im Erdreich und ist ausschließlich über sehr lange, steile Rolltreppen ohne Personenaufzüge erreichbar. Die geführten Reisegruppen nutzen private Reisebusse, die keine Hebelifte besitzen, sodass für Rollstuhlfahrer Begleitpersonen für den Einstieg erforderlich sind.

Denkmal

Juche-Turm Aussichtsplattform

Der Zugang zum Monument erfolgt über eine flache Rampe vom Vorplatz aus direkt in die Eingangshalle. Ein moderner Hochgeschwindigkeitsaufzug befördert mobilitätseingeschränkte Personen schwellenlos auf die verglaste Aussichtsebene unterhalb der Fackel. Die Vorplätze am Flussufer sind eben gepflastert.

Stufenlose Aufzugsfahrt zur Turmspitze

Taedonggang-guyok, Pyongyang

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Platzanlage

Kim-Il-sung-Platz Flanierbereich

Der riesige Granitplatz ist vollkommen autofrei und ohne störende Treppenstufen angelegt, was ein barrierefreies Befahren ermöglicht. Zufahrten von den Uferpromenaden sind mit abgeflachten Schwellen versehen. Feste Steinbrüstungen bieten Orientierung mit Blick auf den Fluss.

Vollkommen ebene Granitfläche ohne Stufen

Chung-guyok, Pyongyang

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Reiseideen

Vorgeschlagene Routen

halber Tag

Monumentales Zentrum und Revolutionsarchitektur

Die Tour beginnt am Vormittag auf dem weitläufigen Kim-Il-sung-Platz mit einem Rundgang über das Granitpflaster und dem Blick auf die Monumentalbauten. Anschließend führt der Spaziergang zur Großen Studienhalle des Volkes zur Besichtigung der Lesesäle und der Aussichtsterrasse. Danach bringt das Fahrzeug die Besucher hinauf zum Mansu-Hügel zu den monumentalen Bronzestatuen der Staatsführer für eine feierliche Blumenzeremonie. Weiter geht die Fahrt zum sechzig Meter hohen Triumphbogen am Fuße des Moran-Hügels. Im Anschluss wird das Mosaikdenkmal der Parteigründung mit seinen drei Betonhänden besichtigt. Bei einem traditionellen Mittagessen mit kalten Pyongyang-Naengmyeon-Nudeln in einem Hotelrestaurant klingt dieser geschichtliche Vormittag aus.

1 Tag

Pyongyang kompakt: Juche-Turm, U-Bahn-Paläste und Moran-Park

Der Vormittag startet am Ostufer des Taedong-Flusses mit der Auffahrt auf den einhundertsiebzig Meter hohen Juche-Turm für ein weites Stadtpanorama. Anschließend steigen die Besucher über steile Rolltreppen in die Tiefen der Metro Pyongyang hinab und fahren zwischen den prunkvollen Stationen Puhung und Yonggwang. Zur Mittagszeit stärkt man sich bei einem traditionellen Duck-Barbecue auf einem Restaurantschiff auf dem Fluss. Am frühen Nachmittag führt ein Spaziergang durch die schattigen Kiefernwälder des Moran-Hügels vorbei an historischen Toren der Goguryeo-Dynastie. Gegen fünfzehn Uhr geht die Fahrt zum Museum über den Vaterländischen Befreiungskrieg zur Besichtigung der USS Pueblo. Der Tag schließt mit dem Besuch einer künstlerischen Akrobatikschau im Staatlichen Zirkus ab.

mehrere Tage

Große Nordkorea-Hauptstadttour: Staatsmausoleum, Kultur und Umland

Der erste Tag widmet sich ganz den Monumenten des Zentrums mit dem Kim-Il-sung-Platz, dem Juche-Turm und den Mansudae-Großstatuen. Am zweiten Tag besuchen die Reisenden in formeller Kleidung den Kumsusan-Palast der Sonne und besichtigen den Friedhof der Revolutionshelden. Tag drei steht im Zeichen eines ganztägigen Ausflugs nach Nampo zum monumentalen Westmeer-Staudamm mit anschließender Besichtigung der antiken Goguryeo-Gräber. Am vierten Tag führt eine Exkursion über die Autobahn nach Kaesong und in die Demilitarisierte Zone nach Panmunjom. Tag fünf bietet Zeit für den Besuch des Schülerpalasts Mangyongdae, der Mirae Scientists Street und des Kunststudios Mansudae. Die Reise endet am sechsten Tag mit einer Auffahrt auf den Taesongsan-Berg und einem Abschiedsessen im Taedonggang Diplomatic Club.

halber Tag

Auf den Spuren der Goguryeo-Dynastie und der Befreiung

Frühmorgens beginnt die historische Route am Taedong-Tor und dem antiken Glockenturm direkt an der Promenade des Flusses. Ein Spaziergang führt hinauf zu den verbliebenen Festungswällen auf dem Moran-Hügel, wo historische Pavillons Einblicke in die frühe Festungsbaukunst bieten. Anschließend bringt das Fahrzeug die Reisegruppe zum Monumentalbogen des Triumphbogens zur Betrachtung der bronzenen Reliefs. Weiter geht der Weg zum Museum über den Vaterländischen Befreiungskrieg, um das rotierende Schlachtengemälde im Inneren zu studieren. An der Anlegestelle der USS Pueblo erläutern Guides die historischen Hintergründe des Kalten Krieges. Mit einer Schale heißem Grüntee in einem traditionellen Teepavillon endet dieser zeitgeschichtliche Vormittagsausflug.

1 Tag

Flusspanoramen, Zukunftsboulevards und Wissenschaftswelten

Die Architekturroute startet am Morgen am Ufer des Taedong-Flusses mit einem Spaziergang entlang der futuristischen Mirae Scientists Street. Danach führt die Fahrt über die Flussbrücke zum Sci-Tech Complex auf der Insel Suk zur Besichtigung des atomförmigen Bildungsgebäudes. Zur Mittagszeit steht eine Verkostung von traditionellem Pyongyang Onban in einem Spezialitätenrestaurant auf dem Plan. Am Nachmittag widmet sich die Erkundung den Werkstätten des Mansudae-Kunststudios zur Betrachtung monumentaler Ölgemälde und Skulpturen. Weiter geht es zu Fuß über die Rungra-Insel mit Blick auf das gewaltige Stadion Erster Mai. Zum Sonnenuntergang bietet die Uferpromenade am Taedong-Fluss den perfekten Rahmen, um die leuchtenden Monumente und Fassaden der Stadt im Abendlicht zu bewundern.