Denkmal
Turm der Juche-Ideologie (Juche-Turm)
Das einhundertsiebzig Meter hohe Granitmonument erhebt sich am Ostufer des Taedong-Flusses genau gegenüber dem Kim-Il-sung-Platz. Der vierkantige Obelisk besteht aus über fünfundzwanzigtausend weißen Steinblöcken, gekrönt von einer zwanzig Meter hohen beleuchteten Fackel aus rotem Glas. Ein schneller Aufzug befördert Besucher zur Aussichtsplattform unterhalb der Flamme für den besten Rundblick über die Metropole.
Taedonggang-guyok, Pyongyang
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Platz
Kim-Il-sung-Platz (Kim Il-sung Square)
Der monumentale Granitplatz im Herzen der Hauptstadt dient als weltberühmte Bühne für staatliche Militärparaden und Massenaufmärsche. Umrahmt von neoklassizistischen Monumentalbauten wie der Großen Studienhalle des Volkes und Ministeriengebäuden, fällt der Blick über das Flussbett zum Juche-Turm. Weiße Markierungspunkte im Pflaster koordinieren die präzisen Marschformationen.
Chung-guyok, Pyongyang
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Denkmal
Großmonument Mansudae (Mansu Hill Grand Monument)
Die über zwanzig Meter hohen monumentalen Bronzestatuen der Staatsführer Kim Il-sung und Kim Jong-il überragen das Stadtzentrum auf dem Mansu-Hügel. Dahinter erstreckt sich ein gewaltiges Wandmosaik des Berges Paektu auf der Fassade des Revolutionsmuseums. Flankiert werden die Figuren von zwei monumentalen Skulpturengruppen aus Granit, die den revolutionären Kampf darstellen.
Mansudae, Chung-guyok, Pyongyang
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Mausoleum
Kumsusan-Palast der Sonne (Kumsusan Memorial Palace)
Das monumentale Mausoleum im Nordosten war die einstige offizielle Residenz von Präsident Kim Il-sung und birgt heute die einbalsamierten Leichname der beiden verstorbenen Staatsführer. Besucher durchqueren auf langen Fahrsteigen prunkvolle Hallen aus Marmor, gesäumt von Orden und Staatsgeschenken. Der weitläufige Schlossplatz wird von tiefen Wassergräben und Ziergärten umgeben.
Taesong-guyok, Pyongyang
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Kultureinrichtung
Große Studienhalle des Volkes (Grand People's Study House)
Die monumentale Nationalbibliothek im traditionellen koreanischen Palaststil dominiert die Westseite des Kim-Il-sung-Platzes mit geschwungenen blauen Ziegeldächern. Das Gebäude beherbergt über dreißig Millionen Bücher, Lesesäle für tausende Besucher und Vortragssäle. Von der zentralen Freiluftterrasse bietet sich der klassische Ausblick auf den Aufmarschplatz.
Chung-guyok, Pyongyang
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Denkmal
Triumphbogen von Pyongyang (Arch of Triumph)
Der sechzig Meter hohe Monumentalbogen aus weißem Granit wurde 1982 errichtet und übertrifft sein Pariser Vorbild in den Abmessungen deutlich. Das Bauwerk erinnert an die Rückkehr von Kim Il-sung und die Befreiung Koreas von der japanischen Kolonialherrschaft im Jahr 1945. Reliefs aus Bronze zieren die vier wuchtigen Torpfeiler am Fuße des Moran-Hügels.
Moranbong-guyok, Pyongyang
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Verkehrsbauwerk
Metro Pyongyang (Pjöngjang U-Bahn)
Das tiefste U-Bahn-Netz der Erde verläuft über einhundert Meter unter der Erdoberfläche und dient im Ernstfall als atombombensicherer Schutzraum. Stationen wie Puhung und Yonggwang sind als unterirdische Paläste mit monumentalen Deckenkronleuchtern, Marmorsäulen und Mosaiken gestaltet. Fahrten in den historischen Waggons gehören zu den festen Programmpunkten geführter Reisen.
Station Puhung, Pyongchon-guyok, Pyongyang
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Park
Moran-Hügel (Moranbong Park)
Der bewaldete Höhenzug erhebt sich direkt am Ufer des Taedong-Flusses und fungiert als beliebteste Parkanlage der Hauptstadt. Entlang schattiger Kiefern- und Kirschbaumalleen stehen historische Festungstore und Pavillons aus der Goguryeo-Dynastie. An Feiertagen versammeln sich hier einheimische Familien zum gemeinsamen Picknick und Tanz.
Moranbong-guyok, Pyongyang
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Museum
Museum über den Vaterländischen Befreiungskrieg
Der gigantische Museumskomplex widmet sich der nordkoreanischen Sichtweise auf den Verlauf des Koreakrieges von 1950 bis 1953. Im Außenbereich sind erbeutete amerikanische Panzer, Flugzeuge und das 1968 gekaperte US-Spionageschiff USS Pueblo ausgestellt. Ein riesiges rotierendes Panoramagemälde veranschaulicht die Schlacht um Daejeon mit Sound- und Lichteffekten.
Sosong-guyok, Pyongyang
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Denkmal
Denkmal zur Gründung der Partei der Arbeit Koreas
Das fünfzig Meter hohe Monument zeigt drei monumentale Hände aus Beton, die Hammer, Sichel und Pinsel als Symbole für Arbeiter, Bauern und Intellektuelle emporhalten. Ein kreisrunder Steingürtel umschließt die drei Pfeiler und trägt Inschriften zur Einheit des Volkes. Das Areal liegt im Zentrum einer symmetrisch angelegten Parkachse.
Munsu Street, Taedonggang-guyok, Pyongyang
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Architektur
Ryugyŏng-Hotel
Die pyramidenförmige Landmarke ragt mit einhundertfünf Stockwerken und über dreihundert Metern Höhe als höchstes Gebäude des Landes in den Himmel. Die schimmernde Glasfassade ist mit tausenden LED-Leuchten ausgestattet, die nachts monumentale Animationen über der Silhouette abspielen. Das monolithische Bauwerk prägt die Skyline aus jeder Himmelsrichtung.
Potonggang-guyok, Pyongyang
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Sportstätte
Stadion Erster Mai (Rungrado May Day Stadium)
Die gigantische Sportarena auf der Flussinsel Rungra fasst rund einhundertfünfzigtausend Zuschauer und gilt als eines der größten Stadien der Welt. Das geschwungene Dach erinnert an die Blütenblätter einer offenen Magnolie über dem Taedong-Fluss. Das Stadion dient als Schauplatz für die weltberühmten gymnastischen Massenspiele Arirang.
Rungra Island, Pyongyang
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Historische Stätte
Geburtshaus von Kim Il-sung in Mangyongdae
Die reetgedeckte Bauernkate liegt rund zwölf Kilometer südwestlich des Zentrums inmitten eines gepflegten Parks mit uralten Bäumen. In den Lehmräumen sind historische Haushaltsgegenstände, Ackergeräte und Strohmatten der Familie ausgestellt. Ein geschützter Brunnen auf dem Gelände spendet Quellwasser für Besucher.
Mangyongdae-guyok, Pyongyang
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Kultureinrichtung
Schülerpalast Mangyongdae (Mangyongdae Children's Palace)
Die halbkreisförmige Bildungs- und Kultureinrichtung umfasst Hunderte Fachräume für die außerschulische Förderung begabter Kinder in Musik, Tanz und Sport. Besucher können Unterrichtsstunden im Akkordeonspiel, traditioneller Kalligrafie und Turnen beiwohnen. Der Rundgang schließt regelmäßig mit einer meisterhaften Musik- und Tanzgala im schuleigenen Theatersaal ab.
Mangyongdae-guyok, Pyongyang
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Straße
Mirae Scientists Street (Straße der Zukunftswissenschaftler)
Der futuristische Prachtboulevard am Ufer des Taedong-Flusses wurde für Universitätsdozenten und Wissenschaftler errichtet. Bunt verglaste Wohntürme mit gewundenen Fassaden und atomförmigen Skulpturen prägen die moderne Vorzeigearchitektur. Breite Fußgängerzonen mit Beleuchtung säumen die Ladenfronten.
Chung-guyok, Pyongyang
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Handwerksstätte
Mansudae-Kunststudio (Mansudae Art Studio)
Das staatliche Kunstzentrum ist die größte Produktionsstätte für Monumentalkunst, Mosaiken, Gemälde und Skulpturen in Nordkorea. In den lichten Ateliers fertigen Meisterkünstler monumentale Statuen und Ölgemälde im Stil des sozialistischen Realismus. Im angeschlossenen Ausstellungssaal können Besucher handgefertigte Stickereien und Grafiken erwerben.
Pyongchon-guyok, Pyongyang
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Historisches Tor
Taedong-Tor (Taedongmun)
Das historische Festungstor aus dem sechsten Jahrhundert bildete das östliche Hauptportal der antiken Stadtmauer des Goguryeo-Reiches. Der zweistöckige Holzpavillon mit geschwungenem Pagodendach ruht auf einem mächtigen Sockel aus behauenem Granit direkt am Flussufer. Das Denkmal gehört zu den wenigen erhaltenen vorkolonialen Bauwerken.
Taedongmun Street, Chung-guyok, Pyongyang
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Historisches Bauwerk
Pyongyang Glockenturm (Pyongyang Bell)
Der offene Holzpavillon unmittelbar neben dem Taedong-Tor birgt die über dreizehn Tonnen schwere historische Bronzeglocke aus dem achtzehnten Jahrhundert. Die Glocke schlug einst Alarm bei feindlichen Angriffen und kündete von der Öffnung der Stadttore. Reliefs von Himmelsgöttern und Drachen zieren das geschwungene Metall.
Chung-guyok, Pyongyang
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Museum
Koreanische Revolutionsmuseum
Das monumentale Museumsgebäude hinter den Mansudae-Statuen erstreckt sich über hunderte Meter Länge mit einem Paektu-Bergmosaik. Über achtzig Säle dokumentieren die Geschichte des anti-japanischen Guerillakampfes und die Entwicklung des sozialistischen Staates. Das Museum veranschaulicht die offizielle Staatsdoktrin im monumentalen Maßstab.
Mansu Hill, Chung-guyok, Pyongyang
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Archäologische Stätte
Grab von König Tongmyong
Die monumentale Grabanlage liegt rund zwanzig Kilometer südöstlich der Stadt und birgt die letzte Ruhestätte des Gründers des antiken Goguryeo-Reiches. Steinfiguren von Kriegern und Beamten flankieren den aufgeschütteten Grabhügel inmitten eines dichten Kiefernwaldes. Die UNESCO-Welterbestätte umfasst zudem den buddhistischen Chongrungsa-Tempel.
Ryongsan-ri, Ryokpo-guyok, Pyongyang
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Theater
Zirkus von Pyongyang (Pyongyang Circus)
Das markante Kuppeltheater auf der Kwangbok-Straße bietet Platz für dreitausend Zuschauer und dient als Bühne für weltberühmte Akrobatik. Die Aufführungen umfassen waghalsige Flugtrapez-Nummern, Seiltanz und Jonglage auf höchstem artistischem Niveau. Das Gebäude fällt durch seine geschwungene Betonkuppel auf.
Kwangbok Street, Mangyongdae-guyok, Pyongyang
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Wissenschaftszentrum
Wissenschafts- und Technikkomplex (Sci-Tech Complex)
Das futuristische Bildungszentrum auf der Flussinsel Suk erstreckt sich in Form eines gigantischen Atoms über das Wasser. Tausende Computerarbeitsplätze und interaktive Experimentierzonen stehen Schülern und Forschern zur Verfügung. In der zentralen Halle ist das maßstabsgetreue Modell einer Unha-Rakete ausgestellt.
Suk Island, Taedonggang, Pyongyang
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Kaufhaus
Kwangbok Kaufhaus (Kwangbok Area Shopping Center)
Das moderne dreistöckige Warenhaus im Westen der Stadt ist eine der wenigen Einrichtungen, in denen ausländische Gäste direkt mit lokalen Won-Währungen einkaufen können. Im Erdgeschoss erstreckt sich ein riesiger Supermarkt mit einheimischen und chinesischen Lebensmitteln. Eine Imbissetage im Obergeschoss serviert traditionelle Nudel- und Teiggerichte.
Kwangbok Street, Mangyongdae-guyok, Pyongyang
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Denkmal
Denkmal für die Wiedervereinigung (Chongryon Denkmal)
Der monumentale Bogen über der Tongil-Autobahn im Süden zeigte zwei über die Fahrbahn gebeugte Frauen in traditioneller Tracht, die eine Karte des vereinten Koreas halten. Das Bauwerk symbolisierte das offizielle Staatsziel der friedlichen Wiedervereinigung. Das Monument bildete das monumentale Südtor der Stadt.
Tongil Street, Rangnang-guyok, Pyongyang
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Promenade
Taedong-Fluss Uferpromenade
Die gepflegte Promenade zieht sich entlang beider Ufer des Stroms und wird von alten Trauerweiden und Bänken gesäumt. Am Flussufer liegen traditionelle Restaurantschiffe vor Anker, während Ruderer über das ruhige Wasser gleiten. Von den Uferwegen bieten sich unverstellte Blicke auf die Brückenbauten der Metropole.
Riverside Walk, Chung-guyok, Pyongyang
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