Stadtgefühl
So fühlt sich Queenstown an
Queenstown vermittelt eine dramatische, raue und geschichtsträchtige Atmosphäre, die stark von den kupferroten, kahlen Bergen und dem tiefen Erbe des Tagebaus geprägt ist. Die viktorianischen Gebäude wie das Empire Hotel und die steilen Straßenschluchten verleihen der Stadt einen unvergesslichen, fast filmreifen Charakter. Hektik weicht hier oft einer robusten, gastfreundlichen Betriebsamkeit der Bergleute und Abenteurer. Reisende erleben eine saubere, aber kompromisslose Wildnis-Stadt, in der sich Bergbaugeschichte und unberührter Regenwald direkt berühren. Die herzliche Art der Einheimischen macht den Aufenthalt zu einem tiefen Erlebnis.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Das Gebiet von Queenstown war ursprünglich die Heimat der Aborigines vom Stamm der Selander and Toogee, die die wilden Täler der Westküste durchstreiften. Im späten 19. Jahrhundert entdeckten Goldsucher und Geologen gigantische Vorkommen an Kupfer, Gold und Silber im Mount Lyell, was einen der heftigsten Bergbaurafschlüse Australiens auslöste. Die Stadt wuchs rasant, während saure Dämpfe aus den Schmelzöfen und Abholzungen die umliegenden Berge komplett kahl fressend kahl frassen und die ikonische rote Landschaft schufen. Im 20. Jahrhundert erlebte die Stadt enorme Höhen und Tiefen durch den Weltmarktpreis für Kupfer. Heute verbindet Queenstown dieses radikale industrielle Erbe mit einer modernen Identität als touristisches Tor zur wilden Westküste.