Sakralbau
Iglesia de la Compañía de Jesús
Die Jesuitenkirche aus dem frühen siebzehnten Jahrhundert gilt als meisterhafter Höhepunkt des lateinamerikanischen Barocks. Die kunstvoll aus dunklem Vulkangestein gemeißelte Fassade verbirgt ein dreischiffiges Kirchenschiff, das fast vollständig mit feinstem Blattgold überzogen ist. Mudejar-Schnitzereien an den Gewölben und monumentale Ölgemälde schaffen eine unvergleichliche Pracht.
García Moreno y Sucre, Centro Histórico, Quito
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Platz
Plaza Grande (Plaza de la Independencia)
Der zentrale Platz bildet das politische und geschichtliche Herz der Nation, gesäumt von Palästen und der Kathedrale. In der Mitte des begrünten Platzes erinnert das monumentale Unabhängigkeitsdenkmal an die Befreiung von der spanischen Kolonialherrschaft. Schattige Bänke laden zum Beobachten der Einheimischen und der traditionellen Schuhputzer ein.
Chile y Venezuela, Centro Histórico, Quito
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Sakralbau
Basílica del Voto Nacional
Die monumentale neugotische Basilika ragt mit ihren über einhundert Meter hohen Zwillingstürmen auf einem Hügelkamm nördlich der Altstadt auf. Statt klassischer Wasserspeier zieren endemische Tiere Ecuadors wie Schildkröten, Leguane, Kondore und Pumas die steilen Außenfassaden. Schwindelfreie Besucher können über steile Holzleitern bis in die Dachreiter aufsteigen.
Carchi y Venezuela, Centro Histórico, Quito
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Klosteranlage
Kloster San Francisco (Iglesia y Convento de San Francisco)
Der weitläufige Gebäudekomplex aus dem sechzehnten Jahrhundert umfasst Kirchen, Kreuzgänge und Museen auf einer Fläche von drei Hektar. Die steinerne Fassade öffnet sich zu einem weiten, leicht ansteigenden Kopfsteinpflasterplatz mit Blick auf die Vulkankämme. Im Inneren beherbergt das Chorgestühl kostbare Holzskulpturen der Jungfrau von Quito.
Cuenca 477 y Sucre, Centro Histórico, Quito
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Aussichtspunkt
El Panecillo und die geflügelte Jungfrau
Der natürliche Vulkankegel erhebt sich zweihundert Meter über die Dächer der Altstadt und wird von einer monumentalen Aluminiumstatue gekrönt. Die fünfundvierzig Meter hohe Figur der Virgen de Quito besteht aus über siebentausend Einzelplatten und zertritt eine Schlange. Vom Sockel eröffnet sich ein uneingeschränkter 360-Grad-Blick über die gesamte Metropole.
Cima del Panecillo, Centro Histórico, Quito
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Bergbahn
TelefériQo Seilbahn
Die Seilbahn befördert Fahrgäste von der Talstation in knapp zehn Minuten auf über viertausend Meter Höhe an die Flanke des Vulkans Pichincha. Von der Bergstation Cruz Loma bieten sich bei klarer Sicht fantastische Ausblicke auf das schneebedeckte Massiv des Cotopaxi und Cayambe. Oben starten Wanderpfade zum felsigen Gipfel des Rucu Pichincha.
Fulgencio Araújo, Vulqano Park, Quito
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Denkmal
Mitad del Mundo (Äquatordenkmal)
Das monumentale Denkmal aus Andesitgestein liegt rund fünfundzwanzig Kilometer nördlich der Stadt exakt auf der von französischen Geodäten im achtzehnten Jahrhundert berechneten Äquatorlinie. Besucher können mit einem Bein auf der Nord- und mit dem anderen auf der Südhalbkugel der Erde stehen. Ein Pavillondorf bietet Handwerksläden und Schauvorführungen physikalischer Experimente.
Avenida Manuel Córdova Galarza KM 13.5, San Antonio de Pichincha
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Historische Straße
Calle La Ronda (Calle Juan de Dios Morales)
Die gewundene Kopfsteinpflastergasse im Süden der Altstadt gilt als Wiege der bohemischen Künstler- und Musikerszene Quitos. Hinter bunten Kolonialtoren verbergen sich Werkstätten für traditionelle Blechblasinstrumente, handgemachte Holzspielzeuge und Schokoladenmanufakturen. Am Abend erleuchten schmiedeeiserne Laternen die historische Gasse.
Calle Morales, Centro Histórico, Quito
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Regierungsgebäude
Palacio de Carondelet (Präsidentenpalast)
Der Amtssitz des Präsidenten der Republik Ecuador flankiert die Westseite der Plaza Grande mit einer klassizistischen Säulenkolonnade. Das Treppenhaus wird von einem gewaltigen Mosaikwandbild des Malers Oswaldo Guayasamín geschmückt, das die Entdeckung des Amazonas darstellt. Jeden Montagvormittag vollzieht die Ehrengarde der Granaderos de Tarqui den zeremoniellen Wachwechsel.
García Moreno y Chile, Centro Histórico, Quito
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Museum
Museo Guayasamín und Capilla del Hombre
Der monumentale Museumsbau im Stadtteil Bellavista wurde vom weltbekannten Künstler Oswaldo Guayasamín als Hommage an die Völker Amerikas konzipiert. In der kupfergedeckten Kapelle des Menschen sind monumentale Gemälde zu Unterdrückung, Leid und menschlicher Hoffnung ausgestellt. Das angrenzende Wohnhaus des Meisters zeigt seine private Sammlung präkolumbischer Keramik.
Mariano Calvache E18-94 y Lorenzo Chávez, Bellavista, Quito
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Museum
Museo de la Ciudad
Das Stadtmuseum residiert in den weitläufigen Hallen und Innenhöfen des 1565 gegründeten ehemaligen Hospitals San Juan de Dios. Interaktive Dioramen und historische Artefakte führen durch das alltägliche Leben Quitos von der vorspanischen Zeit bis ins zwanzigste Jahrhundert. Heilkräutergärten in den Innenhöfen veranschaulichen traditionelle Klostermedizin.
García Moreno S1-47 y Rocafuerte, Centro Histórico, Quito
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Sakralbau
Kloster Santo Domingo (Convento de Santo Domingo)
Die dominikanische Klosteranlage aus dem späten sechzehnten Jahrhundert besticht durch ihre reich verzierte Barockkapelle Virgen del Rosario. Geschnitzte Holzdecken im Mudejar-Stil und vergoldete Altäre spiegeln den Einfluss der Quitenischen Schule wider. Der angrenzende Platz wird von einem Denkmal des Generals Antonio José de Sucre geschmückt.
Flores y Bolívar, Centro Histórico, Quito
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Park
Parque La Carolina
Die über sechzig Hektar große Parkanlage im modernen Norden bildet das urbane Freizeit- und Sportzentrum der Metropole. Neben einem künstlichen See mit Ruderbootverleih beherbergt der Park einen modernen botanischen Garten und ein Dinosaurier-Vivarium. Am Wochenende füllen sich die Basketball- und Ecuavóley-Plätze mit Einheimischen.
Avenida de los Shyris y Naciones Unidas, Quito
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Botanischer Garten
Jardín Botánico de Quito
Der botanische Garten im Parque La Carolina präsentiert die außergewöhnliche Pflanzenvielfalt der verschiedenen Vegetationszonen Ecuadors. Zwei moderne Glashäuser beherbergen tausende blühende Orchideenarten sowie fleischfressende Pflanzen und Bromelien. Ein Lehrpfad führt durch nachgebildete andine Hochlandmoore Páramo.
Pasaje Rumipamba y Shyris, Parque La Carolina, Quito
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Museum
Museo Nacional del Ecuador (MUNA)
Das Nationalmuseum im postmodernen Gebäude der Casa de la Cultura Ecuatoriana zeigt archäologische Meisterwerke präkolumbischer Kulturen. Zu den Prunkstücken zählt die berühmte goldene Sonnenmaske der La-Tolita-Kultur aus gehärtetem Platin und Feingold. Weitere Abteilungen widmen sich kolonialer Kunst und der zeitgenössischen Malerei.
Avenida Patria y 6 de Diciembre, Quito
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Park
Parque El Ejido
Der historische Übergangspark zwischen der kolonialen Altstadt und den modernen Nordbezirken ist an Wochenenden ein beliebter Kunstmarkt. Maler stellen hunderte Ölgemälde entlang der Alleen aus, während Kunsthandwerker Alpakapullover und Silberschmuck anbieten. Uralte Zypressen spenden Schatten über den gepflasterten Promenaden.
Avenida Patria y Guayaquil, Quito
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Park
Parque Itchimbía und Palacio de Cristal
Der Höhenpark auf einem Hügelkamm östlich der Altstadt bietet erstklassige Panoramablicke auf die historischen Kathedralen und den Pichincha. Im Zentrum steht der Palacio de Cristal, eine historische Eisen-Glas-Konstruktion, die im späten neunzehnten Jahrhundert aus Belgien importiert wurde. Weite Wiesenflächen laden zu Spaziergängen ein.
Calle Iquique, Itchimbía, Quito
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Theater
Plaza del Teatro und Teatro Sucre
Der historische Platz wird vom neoklassizistischen Theaterbau des Teatro Nacional Sucre aus den 1880er-Jahren beherrscht. Eine elegante Säulenfassade und reich verzierte Logenränge verleihen dem Opernhaus ein nobles Ambiente. Der Vorplatz dient als Treffpunkt für Straßenkünstler und Musikliebhaber.
Guayaquil y Manabí, Centro Histórico, Quito
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Freilichtmuseum
Museo Intiñan
Das private Völkerkundemuseum liegt nur wenige hundert Meter neben dem offiziellen Äquatorpark direkt auf der GPS-gemessenen Null-Grad-Linie. Besucher können hier verblüffende physikalische Experimente wie den Corioliseffekt beim Wasserabfluss oder das Balancieren eines rohen Eies auf einem Nagel testen. Nachgebaute Hütten indigener Amazonasstämme ergänzen die Anlage.
Autopista Manuel Córdova Galarza, San Antonio de Pichincha
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Markt
Mercado Central de Quito
Die zweistöckige städtische Markthalle am Rande der Altstadt ist das kulinarische Zentrum für traditionelle Andenspezialitäten. An dampfenden Ständen werden Hornado-Krustenschwein, Kartoffelpuffer Llapingachos und frische Fruchtsäfte serviert. Das Untergeschoss beherbergt einen farbenfrohen Blumenmarkt mit exportfrischen Rosen.
Av. Pichincha y Manabí, Centro Histórico, Quito
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Sakralbau
Catedral Metropolitana de Quito
Die Bischofskirche an der Südseite der Plaza Grande vereint Gotik, Mudejar-Stil und Barock unter einem Dach. An den Außenwänden erinnern Marmortafeln an die Gründerväter der Stadt und den Nationalhelden Marschall Sucre, dessen Mausoleum im Inneren ruht. Die steinernen Kuppeln bieten einen hervorragenden Blick auf das Herz der Hauptstadt.
Plaza de la Independencia, Centro Histórico, Quito
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Naturpark
Parque Metropolitano Guangüiltagua
Das über fünfhundert Hektar große Waldreservat an den östlichen Hängen ist das größte Naherholungsgebiet innerhalb des Stadtgebiets. Ausgedehnte Eukalyptuswälder und markierte Mountainbiketrails eröffnen Blicke auf das Tal von Cumbayá. Familien nutzen die Holzpavillons für Wochenendpicknicks.
Calle Guangüiltagua, Bellavista, Quito
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Highlight
La Mariscal (Plaza Foch)
Das lebendige Stadtviertel bildet das touristische und gastronomische Zentrum mit hunderten Restaurants, Cafés und Reisebüros. Rund um die zentrale Plaza Foch treffen sich internationale Reisende und Einheimische am Abend zum Essen und Ausgehen. Historische Villen im Tudor- und Neorenaissancestil prägen die Straßenfluchten.
Plaza Foch, La Mariscal, Quito
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Klosteranlage
Iglesia de San Agustín
Das Klosterensemble aus dem sechzehnten Jahrhundert besticht durch seinen quadratischen Kreuzgang mit spanischen Zedernholzschnitzereien. In den Wandelgängen hängen monumentale Gemälde von Miguel de Santiago, die das Leben des Kirchenvaters Augustinus darstellen. Im Kapitelsaal wurde 1809 die erste Unabhängigkeitserklärung unterzeichnet.
Chile y Guayaquil, Centro Histórico, Quito
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Aussichtspunkt
Aussichtspunkt Cruz Loma
Die Bergstation der Seilbahn liegt auf knapp viertausend einhundert Metern Höhe und bietet ein gigantisches Hochgebirgspanorama. Wanderpfade führen durch alpine Tussockgras-Fluren, während die Stadt als schmales Band tief unten im Kessel liegt. Die Höhenluft verlangt langsame Schritte und warme Kleidung.
Bergstation TelefériQo, Quito
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