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Ecuador · Provinz Pichincha

Quito

Quito empfängt Reisende auf über zweitausendachthundert Metern Höhe mit dem UNESCO-geschützten Centro Histórico, Seilbahnen und kolonialer Pracht.

Willkommen in

Über Quito

Die ecuadorianische Hauptstadt Quito erstreckt sich als langgezogenes Band in einem schmalen Anden-Hochtal auf einer durchschnittlichen Meereshöhe von über zweitausendachthundert Metern. Unmittelbar an den östlichen Hängen des aktiven Stratovulkans Pichincha gelegen, bildet die Metropole die zweithöchstgelegene Hauptstadt der Erde und liegt nur rund zwanzig Kilometer südlich der Äquatorlinie. Weiße Kolonialfassaden mit roten Ziegeldächern heben sich eindrucksvoll von den steilen, oft nebelverhangenen Gebirgskämmen ab. Das historische Herz der Stadt, das Centro Histórico, wurde 1978 als eines der ersten beiden Kulturdenkmäler weltweit in das UNESCO-Welterbe aufgenommen. Auf Kopfsteinpflasterstraßen reihen sich prunkvolle Paläste, Klöster und Sakralbauten aneinander, deren Innenräume vom Reichtum der traditionsreichen Quitenischen Schule zeugen. Den markantesten topografischen Orientierungspunkt bildet der Hügel El Panecillo, auf dessen Kuppe die geflügelte Jungfrau von Quito schützend über die Altstadt blickt. Nördlich des kolonialen Kerns erstreckt sich das moderne Quito mit weitläufigen Grünanlagen, Geschäftsvierteln und lebendigen Ausgehmeilen wie La Mariscal. Moderne Seilbahnanlagen wie der TelefériQo befördern Besucher in wenigen Minuten auf über viertausend Meter Höhe an die Flanken des Rucu Pichincha. Für Entdecker fungiert die Andenmetropole gleichermaßen als architektonisches Freiluftmuseum und als logistischer Ausgangspunkt zur Erkundung der Allee der Vulkane.

Passt besonders zu
KulturliebhaberArchitekturbegeisterteGeschichtsinteressierteBerg- und Wanderfreunde
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Das Lebensgefühl von Quito

Stadtgefühl

So fühlt sich Quito an

In Quito verschmelzen die feierliche Würde einer geschichtsträchtigen Kolonialresidenz und die lebendige Energie eines andinen Marktzentrums zu einem einzigartigen Lebensgefühl. Am frühen Morgen liegt die Bergluft glasklar und kühl über den Hängen, während die Sonnenstrahlen die vergoldeten Turmspitzen der Barockkirchen zum Leuchten bringen. Auf den Straßen der Altstadt mischt sich das geschäftige Rufen der Straßenhändler mit dem rhythmischen Schlagen der Schuhputzerbürsten an der Plaza Grande. Der verführerische Duft von frisch gebratenen Käsestrudeln und wärmendem Canelazo zieht durch die Gassen, untermalt vom fernen Klang traditioneller Panflöten. Trotz der modernen Hektik in den Bankenvierteln des Nordens begegnen die Quiteños Besuchern mit vornehmer Höflichkeit und herzlicher andiner Wärme. Quito verströmt die zeitlose Erhabenheit einer Stadt, die zwischen schneebedeckten Vulkanen seit Jahrhunderten ihr reiches Kulturerbe voller Stolz bewahrt.

Geschichte & Kultur

Zwischen Vergangenheit und Gegenwart

Quito blickt auf eine jahrtausendealte Siedlungsgeschichte zurück, die mit den indigenen Kulturen der Quitu und Caras in der fruchtbaren Hochebene begann. Im fünfzehnten Jahrhundert eroberten die Inka unter Huayna Cápac die Region und machten Quito zur bedeutenden nördlichen Hauptstadt ihres riesigen Reiches Tahuantinsuyo. Als spanische Truppen unter Sebastián de Belalcázar 1534 heranrückten, brannte der Inka-General Rumiñahui die Stadt nieder, woraufhin die Spanier San Francisco de Quito auf den Trümmern neu gründeten. Während der Kolonialepoche blühte die berühmte Quitenische Schule Escuela Quiteña auf, in der indigene und spanische Künstler einzigartige Barockmeisterwerke schufen. Am 10. August 1809 erfolgte hier der historische Erste Schrei der Unabhängigkeit Primer Grito de Independencia, der den südamerikanischen Befreiungskampf einläutete. 1822 besiegelte die Schlacht am Pichincha unter General Antonio José de Sucre die endgültige Befreiung. Dieses heroische Erbe und das Verschmelzen indigener Kosmologie mit christlichem Barock prägen die Identität der Stadt bis heute.

Highlights auf einen Blick

Sakralbau

Iglesia de la Compañía de Jesús

Die Jesuitenkirche aus dem frühen siebzehnten Jahrhundert gilt als meisterhafter Höhepunkt des lateinamerikanischen Barocks. Die kunstvoll aus dunklem Vulkangestein gemeißelte Fassade verbirgt ein dreischiffiges Kirchenschiff, das fast vollständig mit feinstem Blattgold überzogen ist. Mudejar-Schnitzereien an den Gewölben und monumentale Ölgemälde schaffen eine unvergleichliche Pracht.

García Moreno y Sucre, Centro Histórico, Quito

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Platz

Plaza Grande (Plaza de la Independencia)

Der zentrale Platz bildet das politische und geschichtliche Herz der Nation, gesäumt von Palästen und der Kathedrale. In der Mitte des begrünten Platzes erinnert das monumentale Unabhängigkeitsdenkmal an die Befreiung von der spanischen Kolonialherrschaft. Schattige Bänke laden zum Beobachten der Einheimischen und der traditionellen Schuhputzer ein.

Chile y Venezuela, Centro Histórico, Quito

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Sakralbau

Basílica del Voto Nacional

Die monumentale neugotische Basilika ragt mit ihren über einhundert Meter hohen Zwillingstürmen auf einem Hügelkamm nördlich der Altstadt auf. Statt klassischer Wasserspeier zieren endemische Tiere Ecuadors wie Schildkröten, Leguane, Kondore und Pumas die steilen Außenfassaden. Schwindelfreie Besucher können über steile Holzleitern bis in die Dachreiter aufsteigen.

Carchi y Venezuela, Centro Histórico, Quito

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Klosteranlage

Kloster San Francisco (Iglesia y Convento de San Francisco)

Der weitläufige Gebäudekomplex aus dem sechzehnten Jahrhundert umfasst Kirchen, Kreuzgänge und Museen auf einer Fläche von drei Hektar. Die steinerne Fassade öffnet sich zu einem weiten, leicht ansteigenden Kopfsteinpflasterplatz mit Blick auf die Vulkankämme. Im Inneren beherbergt das Chorgestühl kostbare Holzskulpturen der Jungfrau von Quito.

Cuenca 477 y Sucre, Centro Histórico, Quito

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Aussichtspunkt

El Panecillo und die geflügelte Jungfrau

Der natürliche Vulkankegel erhebt sich zweihundert Meter über die Dächer der Altstadt und wird von einer monumentalen Aluminiumstatue gekrönt. Die fünfundvierzig Meter hohe Figur der Virgen de Quito besteht aus über siebentausend Einzelplatten und zertritt eine Schlange. Vom Sockel eröffnet sich ein uneingeschränkter 360-Grad-Blick über die gesamte Metropole.

Cima del Panecillo, Centro Histórico, Quito

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Bergbahn

TelefériQo Seilbahn

Die Seilbahn befördert Fahrgäste von der Talstation in knapp zehn Minuten auf über viertausend Meter Höhe an die Flanke des Vulkans Pichincha. Von der Bergstation Cruz Loma bieten sich bei klarer Sicht fantastische Ausblicke auf das schneebedeckte Massiv des Cotopaxi und Cayambe. Oben starten Wanderpfade zum felsigen Gipfel des Rucu Pichincha.

Fulgencio Araújo, Vulqano Park, Quito

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Denkmal

Mitad del Mundo (Äquatordenkmal)

Das monumentale Denkmal aus Andesitgestein liegt rund fünfundzwanzig Kilometer nördlich der Stadt exakt auf der von französischen Geodäten im achtzehnten Jahrhundert berechneten Äquatorlinie. Besucher können mit einem Bein auf der Nord- und mit dem anderen auf der Südhalbkugel der Erde stehen. Ein Pavillondorf bietet Handwerksläden und Schauvorführungen physikalischer Experimente.

Avenida Manuel Córdova Galarza KM 13.5, San Antonio de Pichincha

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Historische Straße

Calle La Ronda (Calle Juan de Dios Morales)

Die gewundene Kopfsteinpflastergasse im Süden der Altstadt gilt als Wiege der bohemischen Künstler- und Musikerszene Quitos. Hinter bunten Kolonialtoren verbergen sich Werkstätten für traditionelle Blechblasinstrumente, handgemachte Holzspielzeuge und Schokoladenmanufakturen. Am Abend erleuchten schmiedeeiserne Laternen die historische Gasse.

Calle Morales, Centro Histórico, Quito

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Regierungsgebäude

Palacio de Carondelet (Präsidentenpalast)

Der Amtssitz des Präsidenten der Republik Ecuador flankiert die Westseite der Plaza Grande mit einer klassizistischen Säulenkolonnade. Das Treppenhaus wird von einem gewaltigen Mosaikwandbild des Malers Oswaldo Guayasamín geschmückt, das die Entdeckung des Amazonas darstellt. Jeden Montagvormittag vollzieht die Ehrengarde der Granaderos de Tarqui den zeremoniellen Wachwechsel.

García Moreno y Chile, Centro Histórico, Quito

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Museum

Museo Guayasamín und Capilla del Hombre

Der monumentale Museumsbau im Stadtteil Bellavista wurde vom weltbekannten Künstler Oswaldo Guayasamín als Hommage an die Völker Amerikas konzipiert. In der kupfergedeckten Kapelle des Menschen sind monumentale Gemälde zu Unterdrückung, Leid und menschlicher Hoffnung ausgestellt. Das angrenzende Wohnhaus des Meisters zeigt seine private Sammlung präkolumbischer Keramik.

Mariano Calvache E18-94 y Lorenzo Chávez, Bellavista, Quito

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Museum

Museo de la Ciudad

Das Stadtmuseum residiert in den weitläufigen Hallen und Innenhöfen des 1565 gegründeten ehemaligen Hospitals San Juan de Dios. Interaktive Dioramen und historische Artefakte führen durch das alltägliche Leben Quitos von der vorspanischen Zeit bis ins zwanzigste Jahrhundert. Heilkräutergärten in den Innenhöfen veranschaulichen traditionelle Klostermedizin.

García Moreno S1-47 y Rocafuerte, Centro Histórico, Quito

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Sakralbau

Kloster Santo Domingo (Convento de Santo Domingo)

Die dominikanische Klosteranlage aus dem späten sechzehnten Jahrhundert besticht durch ihre reich verzierte Barockkapelle Virgen del Rosario. Geschnitzte Holzdecken im Mudejar-Stil und vergoldete Altäre spiegeln den Einfluss der Quitenischen Schule wider. Der angrenzende Platz wird von einem Denkmal des Generals Antonio José de Sucre geschmückt.

Flores y Bolívar, Centro Histórico, Quito

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Park

Parque La Carolina

Die über sechzig Hektar große Parkanlage im modernen Norden bildet das urbane Freizeit- und Sportzentrum der Metropole. Neben einem künstlichen See mit Ruderbootverleih beherbergt der Park einen modernen botanischen Garten und ein Dinosaurier-Vivarium. Am Wochenende füllen sich die Basketball- und Ecuavóley-Plätze mit Einheimischen.

Avenida de los Shyris y Naciones Unidas, Quito

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Botanischer Garten

Jardín Botánico de Quito

Der botanische Garten im Parque La Carolina präsentiert die außergewöhnliche Pflanzenvielfalt der verschiedenen Vegetationszonen Ecuadors. Zwei moderne Glashäuser beherbergen tausende blühende Orchideenarten sowie fleischfressende Pflanzen und Bromelien. Ein Lehrpfad führt durch nachgebildete andine Hochlandmoore Páramo.

Pasaje Rumipamba y Shyris, Parque La Carolina, Quito

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Museum

Museo Nacional del Ecuador (MUNA)

Das Nationalmuseum im postmodernen Gebäude der Casa de la Cultura Ecuatoriana zeigt archäologische Meisterwerke präkolumbischer Kulturen. Zu den Prunkstücken zählt die berühmte goldene Sonnenmaske der La-Tolita-Kultur aus gehärtetem Platin und Feingold. Weitere Abteilungen widmen sich kolonialer Kunst und der zeitgenössischen Malerei.

Avenida Patria y 6 de Diciembre, Quito

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Park

Parque El Ejido

Der historische Übergangspark zwischen der kolonialen Altstadt und den modernen Nordbezirken ist an Wochenenden ein beliebter Kunstmarkt. Maler stellen hunderte Ölgemälde entlang der Alleen aus, während Kunsthandwerker Alpakapullover und Silberschmuck anbieten. Uralte Zypressen spenden Schatten über den gepflasterten Promenaden.

Avenida Patria y Guayaquil, Quito

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Park

Parque Itchimbía und Palacio de Cristal

Der Höhenpark auf einem Hügelkamm östlich der Altstadt bietet erstklassige Panoramablicke auf die historischen Kathedralen und den Pichincha. Im Zentrum steht der Palacio de Cristal, eine historische Eisen-Glas-Konstruktion, die im späten neunzehnten Jahrhundert aus Belgien importiert wurde. Weite Wiesenflächen laden zu Spaziergängen ein.

Calle Iquique, Itchimbía, Quito

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Theater

Plaza del Teatro und Teatro Sucre

Der historische Platz wird vom neoklassizistischen Theaterbau des Teatro Nacional Sucre aus den 1880er-Jahren beherrscht. Eine elegante Säulenfassade und reich verzierte Logenränge verleihen dem Opernhaus ein nobles Ambiente. Der Vorplatz dient als Treffpunkt für Straßenkünstler und Musikliebhaber.

Guayaquil y Manabí, Centro Histórico, Quito

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Freilichtmuseum

Museo Intiñan

Das private Völkerkundemuseum liegt nur wenige hundert Meter neben dem offiziellen Äquatorpark direkt auf der GPS-gemessenen Null-Grad-Linie. Besucher können hier verblüffende physikalische Experimente wie den Corioliseffekt beim Wasserabfluss oder das Balancieren eines rohen Eies auf einem Nagel testen. Nachgebaute Hütten indigener Amazonasstämme ergänzen die Anlage.

Autopista Manuel Córdova Galarza, San Antonio de Pichincha

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Markt

Mercado Central de Quito

Die zweistöckige städtische Markthalle am Rande der Altstadt ist das kulinarische Zentrum für traditionelle Andenspezialitäten. An dampfenden Ständen werden Hornado-Krustenschwein, Kartoffelpuffer Llapingachos und frische Fruchtsäfte serviert. Das Untergeschoss beherbergt einen farbenfrohen Blumenmarkt mit exportfrischen Rosen.

Av. Pichincha y Manabí, Centro Histórico, Quito

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Sakralbau

Catedral Metropolitana de Quito

Die Bischofskirche an der Südseite der Plaza Grande vereint Gotik, Mudejar-Stil und Barock unter einem Dach. An den Außenwänden erinnern Marmortafeln an die Gründerväter der Stadt und den Nationalhelden Marschall Sucre, dessen Mausoleum im Inneren ruht. Die steinernen Kuppeln bieten einen hervorragenden Blick auf das Herz der Hauptstadt.

Plaza de la Independencia, Centro Histórico, Quito

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Naturpark

Parque Metropolitano Guangüiltagua

Das über fünfhundert Hektar große Waldreservat an den östlichen Hängen ist das größte Naherholungsgebiet innerhalb des Stadtgebiets. Ausgedehnte Eukalyptuswälder und markierte Mountainbiketrails eröffnen Blicke auf das Tal von Cumbayá. Familien nutzen die Holzpavillons für Wochenendpicknicks.

Calle Guangüiltagua, Bellavista, Quito

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Highlight

La Mariscal (Plaza Foch)

Das lebendige Stadtviertel bildet das touristische und gastronomische Zentrum mit hunderten Restaurants, Cafés und Reisebüros. Rund um die zentrale Plaza Foch treffen sich internationale Reisende und Einheimische am Abend zum Essen und Ausgehen. Historische Villen im Tudor- und Neorenaissancestil prägen die Straßenfluchten.

Plaza Foch, La Mariscal, Quito

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Klosteranlage

Iglesia de San Agustín

Das Klosterensemble aus dem sechzehnten Jahrhundert besticht durch seinen quadratischen Kreuzgang mit spanischen Zedernholzschnitzereien. In den Wandelgängen hängen monumentale Gemälde von Miguel de Santiago, die das Leben des Kirchenvaters Augustinus darstellen. Im Kapitelsaal wurde 1809 die erste Unabhängigkeitserklärung unterzeichnet.

Chile y Guayaquil, Centro Histórico, Quito

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Aussichtspunkt

Aussichtspunkt Cruz Loma

Die Bergstation der Seilbahn liegt auf knapp viertausend einhundert Metern Höhe und bietet ein gigantisches Hochgebirgspanorama. Wanderpfade führen durch alpine Tussockgras-Fluren, während die Stadt als schmales Band tief unten im Kessel liegt. Die Höhenluft verlangt langsame Schritte und warme Kleidung.

Bergstation TelefériQo, Quito

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Kulinarische Besonderheiten in Quito

Die traditionelle Hochlandküche in Quito basiert auf uralten andinen Knollenfrüchten, zartem Mais und herzhaften Fleischspezialitäten. Ein unbestrittenes Aushängeschild ist Locro de Papa, eine sämige Kartoffelsuppe mit Käse, die mit frischen Avocadoscheiben und geröstetem Mais Tostado serviert wird. Fleischliebhaber schätzen Hornado, saftig im Holzofen geröstetes Schweinefleisch mit knuspriger Schwarte, begleitet von gebratenen Kartoffelpuffern Llapingachos und Zwiebel-Tomaten-Salat. Eine beliebte Zwischenmahlzeit sind Empanadas de Viento, hauchdünne, luftig frittierte Maisteigtaschen mit Käsefüllung, die heiß mit feinem Kristallzucker bestreut werden. Als wärmendes Traditionsgetränk dient Canelazo, ein heißer Gewürzpunsch aus gekochtem Zimtwasser, Narangillasaft und Zuckerrohrschnaps Puntas. Zum Dessert wird süßes Feigenkompott Dulce de Higos mit einer Scheibe salzigem Frischkäse gereicht.

Wissenswertes für Ihre Reise

Anreise

Quito bildet den zentralen Verkehrsknotenpunkt Ecuadors mit direkten Straßen- und Flugverbindungen in sämtliche Landesteile. Die legendäre Panamericana durchzieht das Andental und verbindet die Hauptstadt mit Otavalo im Norden und den Vulkanen des Südens. Zwei moderne Busbahnhöfe, Terminal Quitumbe im Süden und Terminal Carcelén im Norden, wickeln täglich hunderte Überlandbusse ab. Für die Weiterfahrt im Stadtgebiet stehen zehntausende registrierte gelbe Taxis und die modernen Züge der U-Bahn bereit. Der internationale Flugverkehr wird über den modernen Aeropuerto Internacional Mariscal Sucre in Tababela abgewickelt, der den IATA-Code UIO führt.

Unterwegs vor Ort

Die neue U-Bahn-Linie Metro de Quito verbindet den Norden in knapp dreißig Minuten staufrei mit der Altstadt und den südlichen Stadtbezirken. Ergänzend bedienen moderne Oberleitungsbusse wie der Trolebús eigene Fahrspuren entlang der Hauptverkehrsachsen. Das historische Centro Histórico lässt sich dank kompakter Abmessungen hervorragend zu Fuß erkunden, verlangt wegen der Höhenlage jedoch anfänglich gemächliches Tempo. Für Fahrten mit dem Kinderwagen sind die Promenaden im Parque La Carolina ideal, während unebenes Kopfsteinpflaster in der Altstadt Aufmerksamkeit erfordert. Hundehalter müssen ihre Tiere stets an der kurzen Leine führen, da der dichte Verkehr in den Straßen Vorsicht gebietet.

Beste Reisezeit

Die trockenere Jahreszeit von Juni bis September gilt als die beste Reisezeit für einen Besuch in Quito mit sonnigen Tagen und klarem Gebirgshimmel. In diesen Monaten bieten sich die besten Fernsichten auf die umliegenden Vulkangipfel der Anden. Durch die Äquatornähe herrscht ganzjährig ein frühlingshaftes Klima mit Tagestemperaturen um zwanzig Grad Celsius, während die Nächte spürbar auf zehn Grad abkühlen. Von Oktober bis Mai kommt es häufig zu kräftigen Nachmittagsschauern, die Vormittage bleiben jedoch meist sonnig.

Orientierung vor Ort

Bereiche und Stadtteile

Quito erstreckt sich als schmales Band über mehr als vierzig Kilometer von Norden nach Süden zwischen den Flanken des Vulkans Pichincha und östlichen Taleinschnitten. Das historische Herz bildet das koloniale Centro Histórico mit seinen Plätzen und Kirchen. Nördlich schließen sich das Ausgehviertel La Mariscal und das moderne Finanzzentrum rund um den Parque La Carolina an, während sich nach Süden ausgedehnte Wohnbezirke bis zum Fuße des Pasochoa erstrecken.

Altstadt

Centro Histórico

Das koloniale Herz der Stadt besticht durch spanische Barockkirchen, Klöster und schmale Pflastergassen rund um die Plaza Grande. Hier befinden sich der Präsidentenpalast und bedeutende Museen in jahrhundertealten Kolonialhäusern. Die Straßen sind verkehrsberuhigt und lassen sich hervorragend zu Fuß erkunden.

Centro Histórico, Quito

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Stadtteil

La Mariscal

Das lebendige Quartier nördlich der Altstadt fungiert als touristisches Zentrum mit Hotels, Sprachschulen, Bars und Reisebüros. Rund um die Plaza Foch reihen sich historische Villen an moderne Gastronomiebetriebe. Das Viertel ist tagsüber geschäftig und abends voller Musik.

La Mariscal, Quito

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Wohnviertel

Bellavista und González Suárez

Das vornehme Wohnviertel schmiegt sich an die östlichen Hangkanten und beherbergt das Guayasamín-Museum sowie Botschaften. Moderne Apartmenttürme bieten spektakuläre Weitblicke auf das grüne Tal von Cumbayá. Die Straßen sind ruhig, baumbestanden und gepflegt.

Bellavista, Quito

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Altstadt

San Marcos

Das ruhige Künstler- und Handwerkerviertel liegt am östlichen Rand der Altstadt rund um einen intimen Kirchplatz. Maler, Restauratoren und Bildhauer betreiben hier kleine Ateliers in bunten Kolonialgebäuden. Die Atmosphäre ist beschaulich und vom Nachbarschaftsleben geprägt.

Barrio San Marcos, Quito

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Draußen unterwegs

Natur und Outdoor

Berglandschaft

Pichincha-Vulkanmassiv

Die Hänge oberhalb der Stadt bieten weite alpine Páramo-Grasländer und spektakuläre Felsenpfade auf über viertausend Metern Höhe. Von der Seilbahnstation aus lassen sich Kondore und Falken im Aufwind entlang der Klippen beobachten. Hunde finden auf den Naturpfaden guten Halt an der Leine.

Andine Hochgebirgsfluren und Felsgipfel

Cruz Loma, Pichincha, Quito

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Waldgebiet

Parque Metropolitano Guangüiltagua Waldstrecke

Das Waldgebiet auf dem Hügelkamm bietet schattige Naturwege mit freiem Blick auf das Tal und die fernen Vulkangipfel. Familien können auf den breiten Schotterwegen wandern und hölzerne Picknickpavillons nutzen. Angeleinte Hunde dürfen auf dem gesamten Areal mitgeführt werden.

Ausgedehnte Eukalyptus- und Kiefernwälder

Calle Guangüiltagua, Quito

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Naturreservat

Pululahua Geobotanisches Reservat

Der riesige eingestürzte Vulkankrater nördlich der Stadt birgt fruchtbare Felder und dichte Nebelwälder auf dem Kraterboden. Vom Aussichtspunkt am Kraterrand führt ein Serpentinenpfad hinab in die von Wolken umspielte Kesselwelt. Hunde finden auf dem Abstiegspfad angenehmen Naturuntergrund.

Bewohnte Vulkancaldera mit reicher Flora

Calacalí, nördlich von Quito

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Aktiv reisen

Sport und Bewegung

Sport in Quito wird maßgeblich von den fordernden Hochgebirgsbedingungen auf über zweitausendachthundert Metern Höhe geprägt. Bergsportler und Bergwanderer finden an den Flanken des Vulkans Pichincha anspruchsvolle Naturpfade, die von Cruz Loma bis zum felsigen Gipfelgrat des Rucu Pichincha führen. Die weitläufigen Parks La Carolina und Metropolitano Guangüiltagua bieten kilometerlange befestigte Asphalt- und Schotterstrecken für Läufer und Mountainbiker. In öffentlichen Sportanlagen wie dem Complejo Deportivo El Batan stehen wettkampftaugliche Fünfzig-Meter-Hallenbecken für das sportliche Bahnschwimmen bereit. Eine lokale Besonderheit bildet Ecuavóley, eine traditionelle Volleyballvariante mit drei Spielern und einem schwereren Ball, die auf unzähligen Freiplätzen praktiziert wird, während Wintersportanlagen trotz der hohen Berge naturgemäß fehlen.

Bergwandern

Rucu Pichincha Gipfeltrail

Der fordernde Pfad führt von der Seilbahnstation durch alpine Páramo-Grasfluren und steile Sandrinnen bis zum felsigen Gipfel. Für Kleinkinder ist die Tour wegen der extremen Höhenluft, steiler Felsabstürze und plötzlicher Wetterwechsel gänzlich ungeeignet. Hunde finden auf dem Naturpfad guten Halt, müssen aufgrund des Naturschutzgebietes jedoch an der Leine geführt werden.

Hochgebirgswanderung auf über 4.690 Meter Höhe

Bergstation TelefériQo, Cruz Loma, Quito

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Laufsport und Ecuavóley

Parque La Carolina Lauf- und Sportparcours

Der Park bietet breite, verkehrsfreie Rundwege für Ausdauerläufe und abgetrennte Bahnen für Inlineskater auf vollkommen flachem Terrain. Familien können mit Kinderwagen auf den gepflasterten Promenaden spazieren oder die offenen Ballsportplätze nutzen. Angeleinte Hunde dürfen auf den ausgewiesenen Wegen des Parks mitgeführt werden.

Flache Asphalt- und Kunststoffstrecken im Park

Avenida de los Shyris, Quito

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Mountainbiken und Trailrunning

Parque Metropolitano Mountainbike-Trails

Das Schutzgebiet bietet markierte Trails unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade über sandige Kämme mit Blick auf die fernen Vulkane. Familien mit sportlichen Kindern können einfache Schotterwege für Radausflüge nutzen. Hunde finden auf den weitläufigen Waldflächen hervorragenden Auslauf an der Leine.

Hügelige Waldwege durch dichten Eukalyptuswald

Calle Guangüiltagua, Bellavista, Quito

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Schwimmsport

Complejo Deportivo El Batán Hallenbad

Die städtische Sportstätte verfügt über ein normiertes Fünfzig-Meter-Becken mit beheiztem Wasser für das sportliche Bahnschwimmen. Schwimmlehrer bieten strukturierte Trainingseinheiten für Jugendliche und Kinder auf abgetrennten Bahnen an. Haustiere dürfen das Sportgebäude aus hygienischen Gründen nicht betreten.

Olympisches 50-Meter-Hallenbecken

Avenida Gaspar de Villarroel, Quito

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Bummeln & entdecken

Shopping

Markt

Mercado Artesanal La Mariscal

In der überdachten Marktanlage verkaufen indigene Kunsthandwerker gewebte Schals, bunte Hängematten, Silberschmuck und Ledertaschen zu verhandelbaren Preisen. Die Gänge sind befestigt und ermöglichen ein geschütztes Einkaufen abseits des Straßenverkehrs. Haustiere sind auf dem Marktgelände nicht gestattet.

Alpakapullover, Panamahüte und handgewebte Decken

Jorge Washington y Juan León Mera, La Mariscal, Quito

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Einkaufsstraße

Calle La Ronda Kunsthandwerkerstuben

In den historischen Kolonialhäusern fertigen Meisterhandwerker filigranes Holzspielzeug, Zinnfiguren und hochwertige Kakaoprodukte vor den Augen der Besucher. Breite Gehsteige und die verkehrsfreie Lage machen das Schlendern mit Kindern besonders angenehm. Angeleinte Hunde dürfen auf der gepflasterten Gasse mitgeführt werden.

Edelschokolade, traditionelle Holzspielzeuge und Zinnkunst

Calle Morales, Centro Histórico, Quito

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Einkaufszentrum

Quicentro Shopping

Das moderne Center im Geschäftsviertel beherbergt hunderte Fachgeschäfte, Kinosäle und Buchhandlungen unter vollklimatisierten Dächern. Breite Passagen und moderne Aufzüge gewährleisten einen barrierefreien Einkaufsbummel mit Kinderwagen. Tiere sind im Center mit Ausnahme von Assistenzhunden nicht zugelassen.

Internationale Modemarken, Elektronik und Gastronomie

Avenida Naciones Unidas y 6 de Diciembre, Quito

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Ausflüge

Tagesausflüge ab Quito

Nationalpark

Nationalpark Cotopaxi

Das Schutzgebiet umschließt den majestätischen, fast sechstausend Meter hohen schneebedeckten Bilderbuchvulkan Cotopaxi. Auf den weiten Hochebenen rund um die Limpiopungo-Lagune grasen wilde Pferde und Andenmöwen nisten im Schilf. Ein markierter Schotterweg führt hinauf zur Schutzhütte José Rivas am Rande des Gletschereises.

Etwa 50 Kilometer südlich von Quito entlang der Allee der Vulkane

Parque Nacional Cotopaxi, Cotopaxi

Kulturstadt

Otavalo Indigener Kunsthandwerksmarkt

Der weltberühmte Markt auf der Plaza de Ponchos ist das größte indigene Handelszentrum der Anden für Webtextilien und Lederwaren. Frauen der Otavalo-Kultur in traditionellen Trachten verkaufen Alpakapullover, bunte Decken und Musikinstrumente. Der Ausflug lässt sich hervorragend mit einem Besuch des Kratersees Cuicocha verbinden.

Rund 90 Kilometer nördlich durch das Andenhochland

Plaza de Ponchos, Otavalo, Imbabura

Naturreservat

Nebelwald von Mindo (Mindo Cloud Forest)

Das artenreiche Schutzgebiet schmiegt sich an subtropische Berghänge und gilt als weltweites Paradies für Vogelbeobachter. Hunderte Kolibriarten flattern in Schaukelgärten, während Seilbahnen Tarabitas über tiefe Flusstäler zu rauschenden Wasserfällen schweben. Schokoladentouren führen durch traditionelle Kakaowerkstätten im Ort.

Ungefähr 80 Kilometer nordwestlich an den Pazifik-Abhängen der Anden

Mindo, Pichincha

Thermalbad

Thermen von Papallacta

Die mineralhaltigen heißen Quellen speisen natürliche Steinbecken inmitten der kühlen, nebelverhangenen Páramo-Bergwelt auf über dreitausend Metern Höhe. Das Thermalwasser entspringt tiefen vulkanischen Schichten und sorgt für vollkommene Entspannung der Muskulatur. Wanderpfade führen entlang eines klaren Gebirgsbaches durch das Schutzgebiet.

Zirka 65 Kilometer östlich auf dem Hochpass zum Amazonasbecken

Papallacta, Provinz Napo

Mit Kindern reisen

Familienangebote in Quito

Familien mit Kindern finden in Quito eine faszinierende Hochlandmetropole mit abwechslungsreichen Aktivitäten zwischen Kultur und Bergen. Für Babys und Kleinkinder eignen sich die asphaltierten Wege im Parque La Carolina und die Fußgängerzonen der Altstadt hervorragend für Fahrten mit dem Kinderwagen. Schulkinder lassen sich von den interaktiven Experimenten auf der Äquatorlinie im Museo Intiñan oder von der Seilbahnfahrt mit dem TelefériQo auf über viertausend Meter Höhe begeistern. Jugendliche und Teenager finden beim Erklimmen der Aussichtstürme der Basílica del Voto Nacional oder bei Mountainbiketouren im Parque Metropolitano packende Abenteuer. Als Schlechtwetter-Alternative bei typischen andinen Nachmittagsschauern bieten das interaktive Museo de la Ciudad und das Nationalmuseum MUNA lehrreichen Schutz, während sonnige Vormittage den weiten Parkanlagen gehören.

Mitmachmuseum

Museo Intiñan Äquatorexperimente

Kinder können eigenhändig ausprobieren, wie Wasser auf der Äquatorlinie ohne Strudel abfließt oder ein Ei auf einem Nagelkopf balanciert wird. Einheimische Führer erklären die Kultur der Ureinwohner und die Funktionsweise von Sonnenuhren. Der Rundgang findet auf befestigten Wegen im Freien statt.

Physikalische Tests direkt auf der Äquatorlinie

Autopista Manuel Córdova Galarza, San Antonio de Pichincha

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Bergbahn

TelefériQo Seilbahn-Bergfahrt

Geschlossene Kabinen befördern Eltern und Kinder sicher an den steilen Berghängen hinauf zur Bergstation Cruz Loma. Oben bieten sich weite Ausblicke über die Miniaturwelt der Stadt und die Vulkane. Warme Kleidung ist wegen des kühlen Gebirgswindes unverzichtbar.

Gondelfahrt auf viertausend Meter Höhe

Fulgencio Araújo, Vulqano Park, Quito

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Botanischer Garten

Jardín Botánico Orchideenhäuser

In den warmen Schaugewächshäusern bestaunen Kinder fleischfressende Pflanzen und tausende bunte Blütenformen auf Augenhöhe. Breite Holzstege führen schwellenlos durch die Pflanzensammlungen und sind für Kinderwagen optimal geeignet. Ein kleiner Teich mit Fischen lädt zu kurzen Pausen ein.

Bunte Orchideen und Schmetterlinge für Kinder

Parque La Carolina, Quito

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Barrierefrei unterwegs

Barrierefreiheit in Quito

Die Barrierefreiheit in Quito hat sich durch die Eröffnung der unterirdischen Metro de Quito und die Sanierung zentraler Plätze spürbar verbessert. Die neue U-Bahn-Linie ist vollständig barrierefrei ausgebaut mit modernen Aufzugsanlagen, taktilen Blindenleitsystemen und niveaugleichem Einstieg an sämtlichen Stationen. Die Plaza Grande, die Fußgängerzone der Calle García Moreno und die Promenaden im Parque La Carolina sind durchgehend eben und ohne störende Schwellen befahrbar. Im hügeligen Centro Histórico und an historischen Klostereingängen verlangen Kopfsteinpflastergassen und steile Rampen jedoch Begleitpersonen. Moderne Kulturzentren wie das MUNA und die Capilla del Hombre verfügen über vorbildliche Rampen und behindertengerechte Sanitäranlagen.

Verkehrsstation

Metro-Station San Francisco

Moderne Personenaufzüge verbinden die Oberfläche des historischen Platzes direkt mit den Bahnsteigen der U-Bahn. Taktile Rillen im Bodenbelag unterstützen sehbehinderte Fahrgäste zuverlässig bis zu den Zugtüren. Das Bahnhofspersonal leistet mobilitätseingeschränkten Reisenden Hilfestellung beim Einsteigen.

Stufenlose Aufzüge und taktile Bodenleitsysteme

Plaza de San Francisco, Centro Histórico, Quito

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Flanierbereich

Plaza Grande Fußgängerzone

Der zentrale Hauptplatz ist autofrei und lässt sich mit Rollstühlen und Kinderwagen schwellenlos befahren. Abgeflachte Auffahrten an allen Eckpunkten verbinden die Bürgersteige barrierefrei mit den Arkadengängen. Zahlreiche feste Bänke bieten regelmäßige Ruhemöglichkeiten im Schatten.

Ebenes Pflaster und abgeschrägte Bordsteinkanten

Plaza de la Independencia, Quito

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Museumsgebäude

Museo Nacional del Ecuador (MUNA) Haupteingang

Der Eingangsbereich des Nationalmuseums verfügt über eine flach ansteigende Zugangsrampe mit festen Handläufen. Sämtliche Galeriesäle sind schwellenlos miteinander verbunden und bieten breite Wendeflächen für Aktiv- und Elektrorollstühle. Behindertengerechte Toiletten stehen im Foyer zur Verfügung.

Breite Betonrampen und stufenlose Säle

Avenida Patria y 6 de Diciembre, Quito

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Reiseideen

Vorgeschlagene Routen

halber Tag

Vergoldeter Kolonialbarock und Panoramablicke auf dem Panecillo

Die Tour beginnt am Vormittag an der prachtvollen Plaza Grande mit einem Rundgang entlang der Arkaden des Präsidentenpalastes und der Kathedrale. Anschließend führt der Spaziergang durch die Pflastergassen zur Iglesia de la Compañía de Jesús, um das vollständig vergoldete barocke Kirchenschiff zu bestaunen. Weiter geht der Weg über den weiten Vorplatz des Klosters San Francisco zur Besichtigung der historischen Chorschnitzereien. Ein Fahrzeug bringt die Besucher danach hinauf auf den Hügel El Panecillo direkt vor die geflügelte Jungfrauenstatue. Vom Aussichtsplateau eröffnet sich ein atemberaubender Blick über die gesamte Altstadt und die Hänge des Pichincha. Bei einer Tasse heißem Gewürzpunsch Canelazo in einem Café an der Calle La Ronda klingt dieser Vormittag entspannt aus.

1 Tag

Quito kompakt: Sakrale Höhepunkte, Seilbahnfahrt und Äquatorlinie

Der Vormittag startet mit dem Aufstieg auf die neugotischen Türme der Basílica del Voto Nacional für einen weiten Blick auf das koloniale Häusermeer. Anschließend führt ein Rundgang durch das historische Centro Histórico vorbei an der Plaza Grande und der vergoldeten Jesuitenkirche. Zur Mittagszeit lockt der traditionelle Mercado Central für eine dampfende Schale andine Kartoffelsuppe Locro de Papa mit Avocado. Am frühen Nachmittag bringt ein Taxi die Gäste zur Talstation des TelefériQo für eine Gondelfahrt auf viertausend Meter Höhe an die Flanke des Pichincha. Gegen fünfzehn Uhr geht die Fahrt weiter nach Norden zum Äquatorpark Mitad del Mundo und dem interaktiven Museo Intiñan. Der Tag schließt mit einem Abendessen in einem traditionellen Restaurant an der Plaza Foch im Viertel La Mariscal ab.

mehrere Tage

Große Anden-Hauptstadttour: Weltkulturerbe, Meisterkunst und Vulkane

Der erste Tag widmet sich ganz den Monumenten der Altstadt mit La Compañía, San Francisco und dem Museo de la Ciudad. Am zweiten Tag erleben die Reisenden das Schaffen von Oswaldo Guayasamín in der Capilla del Hombre und wandern durch den Parque Metropolitano. Tag drei steht im Zeichen eines ganztägigen Ausflugs zum Nationalpark Cotopaxi mit Wanderung an der Limpiopungo-Lagune unter dem schneebedeckten Vulkankegel. Am vierten Tag führt eine Exkursion über den Hochlandpass zu den entspannenden Thermalbecken von Papallacta im Nebelwald. Tag fünf bietet Zeit für den Besuch des Nationalmuseums MUNA, die Fahrt mit der Seilbahn TelefériQo und das bunte Treiben auf dem Kunsthandwerksmarkt La Mariscal. Die Reise endet am sechsten Tag mit einer Tour zu den Kraterwänden des Pululahua-Reservats.

halber Tag

Auf den Spuren der Quitenischen Schule und Freiheitskämpfer

Frühmorgens beginnt die kunsthistorische Route am Kloster Santo Domingo mit der Besichtigung der geschnitzten Mudejar-Decken und der Rosenkranzkapelle. Zu Fuß wandert man durch die Gassen zum Kloster San Agustín, wo im historischen Kapitelsaal 1809 die Unabhängigkeitserklärung unterzeichnet wurde. Der Spaziergang führt anschließend über die Plaza Grande zur Kathedrale, um das Marmormausoleum von Marschall Sucre zu besichtigen. Im Museo de la Ciudad verdeutlichen historische Dioramen das bürgerliche Leben der Kolonialzeit. Den Abschluss bildet ein Besuch der Handwerkerwerkstätten in der historischen Gasse La Ronda. Bei traditionellen warmen Empanadas de Viento in einer historischen Stube endet dieser kulturgeschichtliche Rundgang.

1 Tag

Vulkanflanken, Aussichtskämme und Andenpanoramen

Die Naturroute startet am Morgen an der Talstation des TelefériQo mit einer Gondelfahrt hinauf zur Bergstation Cruz Loma auf viertausend Meter Höhe. Auf befestigten Naturpfaden wandern die Besucher durch die alpine Páramo-Landschaft mit spektakulären Ausblicken auf das Andenbecken. Nach der Talfahrt führt die Route zum Parque Itchimbía zur Besichtigung des gläsernen Palacio de Cristal und des Stadtpanoramas. Zur Mittagszeit stärkt man sich bei knusprigem Hornado-Krustenschwein in einem Traditionslokal am Parkrand. Am Nachmittag geht es weiter zum Botanischen Garten im Parque La Carolina zur Erkundung der Orchideengewächshäuser. Zum Sonnenuntergang bietet der Gipfel des Hügels El Panecillo den perfekten Rahmen, um das Erstrahlen der beleuchteten Kathedralen im Abendlicht zu bewundern.