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Chile · Región Metropolitana de Santiago

Santiago de Chile

Santiago de Chile beeindruckt im Schatten der mächtigen Anden mit der historischen Plaza de Armas, lebendigen Barrios und weitläufigen Stadtparks.

Willkommen in

Über Santiago de Chile

In einem weiten Talkessel am Fuße der gewaltigen Andenkordillere breitet sich Santiago de Chile auf rund 570 Metern Höhe aus. Die chilenische Hauptstadt wird im Osten von fast sechstausend Meter hohen, oft schneebedeckten Berggipfeln eingerahmt, während westlich das chilenische Küstengebirge den Horizont begrenzt. Das mediterrane Klima beschert der Metropole trockene, sonnenreiche Sommer und milde Winter mit gelegentlichen Niederschlägen. Durch das Stadtgebiet zieht sich das Flussbett des Río Mapocho, der frisches Schmelzwasser aus den Hochtälern der Kordillere durch die Stadtbezirke leitet. Das historische Zentrum folgt dem klassischen spanischen Schachbrettmuster, das Konquistador Pedro de Valdivia bei der Stadtgründung im Jahr 1541 anlegte. Rund um die zentrale Plaza de Armas reihen sich koloniale Repräsentationsbauten, neoklassizistische Arkadengänge und moderne Bürokomplexe aneinander. Lebhafte Fußgängerzonen wie der Paseo Ahumada und der Paseo Huérfanos durchziehen das Geschäftszentrum und verbinden Bankhäuser mit traditionsreichen Kaffeehäusern. Historische Monumentalbauten wie der Präsidentenpalast La Moneda erinnern an entscheidende Wendepunkte der nationalen Geschichte. Als kultureller und wirtschaftlicher Mittelpunkt Chiles vereint die Metropole traditionsreiche Bildungsinstitutionen, renommierte Museen und avantgardistische Kunstzentren. Präkolumbische Schätze indigener Völker Amerikas stehen im Dialog mit zeitgenössischer lateinamerikanischer Malerei. In charaktervollen Stadtvierteln wie Lastarria und Bellavista prägen Kopfsteinpflastergassen, Straßencafés, Buchhandlungen und Wandgemälde das urbane Lebensgefühl. Überall in der Stadt eröffnet sich zwischen den Häuserschluchten immer wieder der unverstellte Blick auf die steil aufragende Felswand der Anden. Markante Inselberge wie der Cerro Santa Lucía und der Cerro San Cristóbal erheben sich unvermittelt aus dem Häusermeer und dienen als grüne Naherholungsräume. Nach Osten hin wächst die Stadt mit modernen Finanzzentren wie El Golf, das wegen seiner Glasfassaden oft als Sanhattan bezeichnet wird. Santiago bildet das dynamische Scharnier des Landes, von dem aus Weinanbaugebiete, Pazifikstrände und alpine Hochgebirgsregionen binnen kurzer Zeit erreichbar sind.

Passt besonders zu
Kultur- und KunstbegeisterteWein- und GastronomieliebhaberStädtereisende und Architekturfreunde
Orientierung

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Das Lebensgefühl von Santiago de Chile

Stadtgefühl

So fühlt sich Santiago de Chile an

Santiago de Chile empfängt Besucher mit der dynamischen Energie einer kosmopolitischen Metropole, die von der majestätischen Naturkulisse der Anden geerdet wird. Auf den Avenidas des Zentrums herrscht morgens emsige Geschäftigkeit, wenn Pendler zu den Büros eilen und Straßenverkäufer frisch gepressten Orangensaft anbieten. Gleichzeitig spürt man in Vierteln wie Lastarria eine entspannte Gelassenheit, wo Menschen stundenlang im Freien sitzen, Espresso trinken und in Büchern blättern. Die Chilenen begegnen Fremden mit einer höflichen Zurückhaltung, die bei näherem Gespräch rasch in aufrichtige Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft umschlägt. Architekturbegeisterte erleben einen faszinierenden Dialog zwischen kolonialen Sandsteinkirchen, herrschaftlichen Residenzen des 19. Jahrhunderts und hochmodernen Glastürmen. Das Licht der Anden verleiht dem Stadtbild am späten Nachmittag eine klare Kontur, wenn die Felswände in warmen Rottönen aufleuchten. Nach Sonnenuntergang füllen sich die Terrassen der Restaurants mit lebhaftem Stimmengewirr bei Wein und Pisco Sour. Santiago präsentiert sich als selbstbewusste lateinamerikanische Hauptstadt, die Modernität und Traditionsbewusstsein harmonisch miteinander verbindet.

Geschichte & Kultur

Zwischen Vergangenheit und Gegenwart

Gegründet wurde Santiago am 12. Februar 1541 vom spanischen Eroberer Pedro de Valdivia am Ufer des Río Mapocho unter dem Namen Santiago de la Nueva Extremadura. Der Konquistador wählte die Lage am Fuße des Hügels Huelén, dem heutigen Cerro Santa Lucía, wegen der strategischen Verteidigungsmöglichkeiten gegen die indigenen Picunche. Während der Kolonialzeit entwickelte sich die Stadt langsam zum administrativen Zentrum des Generalkapitanats Chile innerhalb des spanischen Vizekönigreichs Peru. Im September 1810 wurde hier die Erste Regierungsjunta ausgerufen, was den Unabhängigkeitsprozess einleitete, der 1818 unter Bernardo O'Higgins siegreich endete. Der wirtschaftliche Boom durch den Salpeter- und Kupferabbau im 19. und frühen 20. Jahrhundert verwandelte die Kleinstadt in eine stolze Metropole mit europäischen Prachtbauten und Parks. Das 20. Jahrhundert brachte tiefe gesellschaftliche Umbrüche mit sich, die im Staatsstreich vom 11. September 1973 und der Bombardierung des Präsidentenpalastes La Moneda gipfelten. Die Rückkehr zur Demokratie im Jahr 1990 leitete eine Phase stabiler wirtschaftlicher und städtebaulicher Entwicklung ein. Kulturell ist Santiago geprägt durch seine Nobelpreisträger Gabriela Mistral und Pablo Neruda, die lebendige Nueva-Canción-Musikbewegung und eine florierende zeitgenössische Theater- und Kunstszene.

Highlights auf einen Blick

Regierungsgebäude

Palacio de La Moneda

Der neoklassizistische Prachtbau im Herzen des Regierungsviertels diente ursprünglich als königliche Münzprägeanstalt und fungiert heute als Sitz des chilenischen Präsidenten. Weitläufige Innenhöfe wie der Patio de los Naranjos mit seinen historischen Brunnen und Orangenbäumen können im Rahmen geführter Rundgänge besichtigt werden. Unter dem Vorplatz befindet sich das unterirdische Kulturzentrum Centro Cultural La Moneda mit wechselnden Kunstausstellungen.

Plaza de la Ciudadanía 26, Santiago

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Historischer Platz

Plaza de Armas

Der historische Gründungsplatz bildet das schlagende Herz der Hauptstadt und wird von Palmen und schattigen Kolonnaden gesäumt. Straßenmaler, Schachspieler und Musikanten beleben das Pflaster zwischen der Kathedrale und dem historischen Hauptpostamt. Ein bronzenes Denkmal erinnert an den Stadtgründer Pedro de Valdivia hoch zu Ross.

Plaza de Armas, Santiago

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Sakralbau

Catedral Metropolitana de Santiago

Die neoklassizistische Hauptkathedrale an der Westseite der Plaza de Armas beeindruckt durch ihre monumentale Doppelturmfassade aus Naturstein. Das dreischiffige Innere besticht durch reich verzierte Stuckdecken, Marmoraltäre und kunstvolle Freskenmalereien biblischer Szenen. In der Krypta unter dem Hauptaltar ruhen bedeutende Bischöfe und historische Persönlichkeiten Chiles.

Plaza de Armas, Santiago

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Park / Aussichtspunkt

Cerro Santa Lucía

Der markante Basalthügel erhebt sich mitten im Stadtzentrum und war der historische Ort der Stadtgründung im 16. Jahrhundert. Im späten 19. Jahrhundert wurde der Felsen in eine romantische Parkanlage mit neogotischen Festungstoren, Marmorbrunnen und Balustraden verwandelt. Von der obersten Aussichtsplattform Torre Benjamín Vicuña Mackenna reicht der Panoramablick über die Innenstadt.

Avenida Libertador Bernardo O'Higgins, Santiago

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Naturpark / Aussichtspunkt

Cerro San Cristóbal (Parque Metropolitano)

Mit über 700 Hektar Fläche bildet der Hausberg die größte städtische Parkanlage Lateinamerikas und überragt das Stadtgebiet um mehrere hundert Meter. Auf dem Gipfel thront die weithin sichtbare weiße Statue der Virgen de la Inmaculada Concepción über einer kleinen Wallfahrtskapelle. Besucher erreichen das Plateau bequem mit einer historischen Standseilbahn oder modernen Seilbahnkabinen.

Pío Nono 450, Recoleta, Santiago

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Museum

Museo Chileno de Arte Precolombino

Das Museum in einem eleganten Kolonialgebäude nahe dem Hauptplatz beherbergt eine der erlesensten Sammlungen indigener Kunstwerke des amerikanischen Doppelkontinents. Zu sehen sind filigrane Textilien der Paracas-Kultur, monumentale Holzskulpturen der Mapuche und uralte Chinchorro-Mumien aus der Atacama-Wüste. Moderne Schautafeln und Lichtinstallationen setzen die rituellen Artefakte meisterhaft in Szene.

Bandera 361, Santiago

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Museum / Dichterhaus

La Chascona (Pablo-Neruda-Wohnhaus)

Das verwinkelte Wohnhaus des chilenischen Literaturnobelpreisträgers Pablo Neruda schmiegt sich an die steilen Hänge des Cerro San Cristóbal im Viertel Bellavista. Erbaut für seine Geliebte Matilde Urrutia, birgt das Anwesen maritime Kuriositäten, Gemälde von Diego Rivera und persönliche Reiseandenken. Die terrassierten Räume und Gärten spiegeln die poetische Exzentrik des Schriftstellers wider.

Fernando Márquez de la Plata 0192, Bellavista, Santiago

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Gedenkstätte / Museum

Museo de la Memoria y los Derechos Humanos

Das eindrucksvolle Museum widmet sich dem Gedenken an die Opfer der chilenischen Militärdiktatur unter Augusto Pinochet von 1973 bis 1990. Der avantgardistische Glaskubus im Stadtteil Yungay beherbergt multimediale Installationen, historische Tondokumente, Briefe und Fotografien. Die Ausstellung fördert die Reflexion über Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit und demokratische Verantwortung.

Matucana 501, Santiago

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Markt

Mercado Central de Santiago

Die historische Fischmarkthalle zeichnet sich durch eine mächtige Gusseisenkonstruktion aus, die Ende des 19. Jahrhunderts in England gefertigt und per Schiff importiert wurde. Im Inneren bieten Händler fangfrische Meeresfrüchte aus dem kalten Humboldtstrom feil, darunter Riesenkrabben, Picorocos und Seebarsche. Zahlreiche rustikale Restaurants servieren traditionelle Fischsuppen direkt vor den Augen der Gäste.

San Pablo 943, Santiago

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Museum / Kunst

Museo Nacional de Bellas Artes

Das älteste Kunstmuseum Südamerikas residiert im neoklassizistischen Palacio de Bellas Artes am Rande des Parque Forestal. Das Gebäude wird von einer monumentalen Glaskuppel gekrönt, die den zentralen Skulpturensaal in natürliches Tageslicht taucht. Die Sammlung umfasst herausragende Gemälde und Plastiken chilenischer sowie europäischer Meister vom 19. Jahrhundert bis zur Moderne.

José Miguel de la Barra 650, Santiago

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Stadtviertel / Kultur

Barrio Lastarria

Das historische Viertel begeistert durch seine intime Atmosphäre mit kopfsteingepflasterten Gassen, Jugendstilfassaden und schattigen Straßencafés. Straßenhändler bieten Antiquitäten, alte Bücher und handgefertigten Schmuck auf kleinen Plätzen wie der Plaza Mulato Gil de Castro an. Unabhängige Kinos, Weinstuben und Galerien machen das Quartier zum kulturellen Treffpunkt.

José Victorino Lastarria, Santiago

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Aussichtspunkt

Sky Costanera Aussichtsplattform

Auf der Spitze des dreihundert Meter hohen Gran Torre Santiago im Viertel Providencia befindet sich die höchste Aussichtsplattform Südamerikas. Ein Expressaufzug befördert Besucher in weniger als einer Minute in den 61. und 62. Stock des gläsernen Wolkenkratzers. Der 360-Grad-Rundumblick auf das Andengebirge und das endlose Häusermeer ist besonders bei klarem Wetter spektakulär.

Avenida Andrés Bello 2425, Providencia, Santiago

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Stadtviertel / Gastronomie

Barrio Bellavista

Das traditionsreiche Künstlerviertel erstreckt sich zwischen dem Fluss Río Mapocho und dem Fuß des Cerro San Cristóbal. Farbenfrohe Wandgemälde, lebhafte Bars und traditionelle Restaurants prägen das Bild entlang der Straßen Pío Nono und Constitución. Am Abend verwandelt sich das Areal in die beliebteste Ausgehmeile der chilenischen Hauptstadt.

Pío Nono, Recoleta, Santiago

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Park

Parque Forestal

Der langgestreckte Stadtpark zieht sich entlang des südlichen Ufers des Río Mapocho und bildet eine grüne Oase mitten im Zentrum. Mächtige Platanenalleen spenden im Sommer tiefen Schatten über geschwungenen Spazier- und Joggingwegen. An den Parkrändern laden Wiesen und Skulpturengruppen zum Verweilen und Picknicken im Freien ein.

Ismael Valdés Vergara, Santiago

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Kulturzentrum

Centro Cultural Gabriela Mistral (GAM)

Der markante Gebäudekomplex aus verrostetem Cortenstahl und Glas widmet sich darstellenden Künsten, Tanz und Musik. Das Bauwerk blickt auf eine bewegte Geschichte als Regierungssitz der Junta zurück und dient heute als offener Begegnungsraum. Vor den großen Glasflächen trainieren täglich junge Tanzgruppen, was dem Areal eine pulsierende Dynamik verleiht.

Avenida Libertador Bernardo O'Higgins 227, Santiago

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Architektur / Stadtviertel

Barrio Paris-Londres

Die beiden namensgebenden Straßen bilden ein winziges, architektonisch geschlossenes Viertel mit europäischem Flair aus den 1920er-Jahren. Kopfsteinpflaster, geschwungene Gassen und elegante Stadthäuser erinnern an französische und englische Vorbilder. Das Haus Londres 38 mahnt als historische Gedenkstätte an die Opfer politischer Verfolgung.

Calle Londres, Santiago

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Sakralbau / Museum

Iglesia de San Francisco

Die Franziskanerkirche wurde Ende des 16. Jahrhunderts geweiht und gilt als das älteste erhaltene Kolonialbauwerk der Stadt. Dank dicker Natursteinmauern widerstand das Gotteshaus allen schweren Erdbeben der vergangenen Jahrhunderte. Im angeschlossenen Klostermuseum werden sakrale Kolonialkunst und wertvolle historische Holzaltäre präsentiert.

Avenida Libertador Bernardo O'Higgins 834, Santiago

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Theater / Kultur

Teatro Municipal de Santiago

Das 1857 eröffnete Opernhaus präsentiert sich im prächtigen Stil des französischen Neoklassizismus mit korinthischen Säulen. Der hufeisenförmige Saal besticht durch rote Samtsessel, prunkvolle Stucklogen und einen schweren Kristallleuchter. Es dient als ständiger Aufführungsort für das Philharmonische Orchester und das Nationalballett Chiles.

Agustinas 794, Santiago

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Einkaufsstraße

Paseo Ahumada

Die zentrale Fußgängerzone verbindet die Plaza de Armas mit der Hauptverkehrsader Alameda über mehrere Häuserblocks. Geschäftshäuser, Buchhandlungen, Schuhgeschäfte und traditionsreiche Cafés con Piernas säumen den stets belebten Boulevard. Straßenkünstler und Händler sorgen tagsüber für ein lebhaftes großstädtisches Panorama.

Paseo Ahumada, Santiago

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Park

Parque Bicentenario

Die weitläufige, moderne Parkanlage im Stadtteil Vitacura besticht durch gepflegte Rasenflächen und künstlich angelegte Lagunen. Besucher können dort rosafarbene Flamingos und schwarzhalsige Schwäne beobachten oder auf Liegestühlen entspannen. Breite Asphaltwege und moderne Spielplätze machen das Areal zu einem beliebten Treffpunkt für Familien.

Avenida Bicentenario 3800, Vitacura, Santiago

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Museum

Museo Histórico Nacional

Untergebracht im historischen Palast der Königlichen Audienz an der Plaza de Armas, dokumentiert das Museum Chiles Weg zur Unabhängigkeit. Ausgestellt sind historische Waffen, Gemälde von Freiheitskämpfern wie Bernardo O'Higgins und Alltagsgegenstände der Kolonialzeit. Vom Uhrturm des Gebäudes bietet sich ein hervorragender Blick auf den belebten Hauptplatz.

Plaza de Armas 951, Santiago

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Stadtviertel / Kultur

Barrio Yungay

Das historische Arbeiterviertel im Westen des Zentrums zeichnet sich durch farbenfrohe Stadthäuser, Eckkneipen und Nachbarschaftsmärkte aus. Rund um die Plaza Yungay mit dem Denkmal für den chilenischen Soldaten blüht eine lebendige alternative Kunst- und Theaterszene. Alte Bäckereien und traditionelle Friseursalons bewahren den Charme des frühen 20. Jahrhunderts.

Plaza Yungay, Santiago

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Park

Parque Quinta Normal

Der historische Volkspark wurde im 19. Jahrhundert als landwirtschaftlicher Versuchsgarten angelegt und beherbergt heute mehrere renommierte Museen. Ein idyllischer See lädt zum Ruderbootfahren ein, während uralte exotische Bäume tiefen Schatten spenden. Vor allem an Sonntagen füllt sich das Gelände mit Familien, Musikern und Picknickgruppen.

Matucana 520, Santiago

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Sakralbau

Basílica de la Merced

Das neobarocke Gotteshaus im Zentrum wurde nach mehreren Erdbebenschäden im späten 18. Jahrhundert in seiner heutigen Form vollendet. Die prächtige rote Fassade mit ihren Glockentürmen setzt einen warmen architektonischen Akzent im Straßenbild. Im angeschlossenen Museum können seltene Kultobjekte von den Osterinseln besichtigt werden.

Mac Iver 341, Santiago

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Markt

Persa Bío Bío Flohmarkt

Der riesige Marktkomplex im Stadtteil Franklin erstreckt sich über mehrere alte Industriehallen und offene Straßenabschnitte. Hier finden Sammler alles von antiken Möbeln, Schallplatten und Vintage-Kleidung bis zu handgefertigtem Kunsthandwerk. Dazwischen haben sich innovative Gourmetstände und traditionelle Grillstuben mit internationaler Küche etabliert.

Calle Placer, Franklin, Santiago

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Kulinarische Besonderheiten in Santiago de Chile

Die Gastronomie von Santiago de Chile vereint maritime Spezialitäten des Pazifiks mit den herzhaften Traditionen der ländlichen Criollo-Küche. Als klassischer Snack für zwischendurch gilt die Empanada de Pino, eine im Ofen goldbraun gebackene Teigtasche, die mit gewürztem Rinderhackfleisch, Zwiebeln, einer Rosine, einer schwarzen Olive und einem Stück hartgekochtem Ei gefüllt ist. Zur Mittagszeit erfreut sich das Pastel de Choclo großer Beliebtheit, ein herzhafter Auflauf aus einer süßlichen Maiscreme über einer Schicht aus Huhn, Hackfleisch und Gewürzen. Im Winter wärmt eine Cazuela de Vacuno, ein kräftiger Rindfleischeintopf mit Maiskolben, Kürbisstücken, Kartoffeln und Koriander. Straßenstände verkaufen zudem den beliebten Completo Italiano, ein üppig belegtes Heißwürstchen im Brötchen mit gehackten Tomaten, zerdrückter Avocado und einer dicken Mayonnaiselinie in den Farben der italienischen Flagge. An warmen Nachmittagen trinken Einheimische gerne Mote con Huesillo, ein süßes Erfrischungsgetränk aus gekochten Weizengraupen und getrockneten Pfirsichen in aromatischem Karamellsud.

Wissenswertes für Ihre Reise

Anreise

Die wichtigste Verkehrsader für den Fernverkehr bildet die Panamericana (Ruta 5), die Chile von Norden nach Süden durchquert und direkt durch Santiago führt. Moderne Langstreckenbusse verbinden die Hauptstadt zuverlässig mit allen Landesteilen sowie mit Mendoza in Argentinien über die Terminals Pajaritos, Alameda und Santiago Sur. Für Autofahrer bietet das mautpflichtige Stadtautobahnsystem Autopista Central eine zügige Umfahrung des dichten Innenstadtverkehrs. Die letzte Etappe ins Stadtzentrum lässt sich hervorragend mit der modernen Metrolinie 1 zurücklegen, die alle wichtigen Verkehrsknotenpunkte miteinander verbindet. Flugreisende erreichen die Metropole über den internationalen Flughafen Arturo Merino Benítez, der unter dem IATA-Code SCL registriert ist und etwa fünfzehn Kilometer nordwestlich des Zentrums liegt.

Unterwegs vor Ort

Das Rückgrat des städtischen Nahverkehrs bildet das integrierte Verkehrssystem Red Movilidad, das die Metro de Santiago mit Tausenden modernen Stadtbussen verbindet. Fahrten müssen bargeldlos mit der wiederaufladbaren Bip-Karte bezahlt werden, die an allen Metrostationen erhältlich ist. Taxis mit Taxameter sind am schwarz-gelben Farbkleid erkennbar und bieten eine preiswerte und sichere Alternative vor allem in den Abendstunden. Die Mitnahme von Hunden ist in der Metro und in Linienbussen mit Ausnahme von Blindenhunden untersagt, weshalb Tierhalter auf Taxis oder Spaziergänge angewiesen sind. Mit Kinderwagen lässt sich das Zentrum dank breiter Fußgängerzonen und schwellenloser Metroaufzüge auf den Hauptlinien sehr komfortabel befahren.

Beste Reisezeit

Die optimale Reisezeit für Santiago de Chile reicht von Oktober bis April während des Frühlings und Sommers der Südhalbkugel. In diesen Monaten herrschen angenehme Tagestemperaturen zwischen 22 und 30 Grad bei blauem Himmel und minimaler Niederschlagswahrscheinlichkeit. Der Herbst von März bis Mai begeistert mit bunten Laubfärbungen in den Parks und der Weinlese in den umliegenden Tälern. In den Wintermonaten von Juni bis August wird es im Talkessel empfindlicher kühl mit Temperaturen um 15 Grad am Tag und gelegentlichem Regen. Für Wintersportler ist genau diese Phase ideal, da die Skigebiete in den Anden dann beste Schneebedingungen bieten.

Orientierung vor Ort

Bereiche und Stadtteile

Santiago erstreckt sich über ein weites Becken und ist verkehrstechnisch entlang der großen Ost-West-Achse Alameda (Avenida Bernardo O'Higgins) und des Río Mapocho strukturiert. Das historische Zentrum Santiago Centro konzentriert Kolonialbauten und Regierungsstellen, während im Osten moderne Geschäftsviertel wie Providencia und Las Condes anschließen. Im Norden erheben sich der Cerro San Cristóbal und das Ausgehviertel Bellavista, während im Westen traditionsreiche Arbeiterviertel liegen.

Zentrum

Santiago Centro

Der historische Stadtbezirk beherbergt die Plaza de Armas, den Präsidentenpalast La Moneda und die wichtigsten Ministerien Chiles. Ein dichtes Netz aus Fußgängerzonen, Bankhäusern und Museen sorgt tagsüber für intensive Geschäftigkeit. Schattige Arkadengänge und monumentale Kolonialbauten prägen die Straßenfluchten.

Plaza de Armas, Santiago

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Altstadt

Barrio Lastarria

Das kleine Dreiecksviertel am Fuße des Cerro Santa Lucía gilt als architektonische Perle mit europäischem Flair. Kunstgalerien, Weinbars, Programmkinos und Straßenmärkte ziehen ein kulturinteressiertes Publikum an. Kopfsteingepflasterte Gassen laden zum verkehrsberuhigten Bummeln ein.

José Victorino Lastarria, Santiago

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Stadtteil

Barrio Bellavista

Das Künstlerviertel nördlich des Flusses zeichnet sich durch bunt bemalte Hausfassaden, kleine Theater und Bars aus. Hier befindet sich das Pablo-Neruda-Haus La Chascona direkt am Übergang zum Nationalpark des Stadtbergs. Abends erwacht das Quartier zu einem der lebendigsten Ausgehzentren Südamerikas.

Calle Constitución, Recoleta, Santiago

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Stadtteil

El Golf (Las Condes)

Das moderne Geschäftszentrum im Osten der Stadt wird wegen seiner gläsernen Bürotürme auch als Sanhattan bezeichnet. Breite Boulevards wie die Avenida Isidora Goyenechea bieten gehobene Gastronomie, Luxushotels und Freiluft-Skulpturenausstellungen. Das Viertel präsentiert das wohlhabende, moderne Gesicht Chiles.

Avenida Isidora Goyenechea, Las Condes, Santiago

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Uferbereich

Río Mapocho Uferzone

Der Flussraum durchquert die Stadt von Ost nach West und wird von ausgedehnten Grünzügen wie dem Parque Forestal gesäumt. Moderne Radschnellwege und Fußgängerbrücken begleiten das teils kanalisierte Flussbett durch mehrere Stadtbezirke. Das Areal verbindet unterschiedliche Stadtteile zu einem durchgängigen Naherholungskorridor.

Avenida Santa María, Santiago

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Draußen unterwegs

Natur und Outdoor

Stadtpark / Berg

Parque Metropolitano de Santiago

Mit seinen ausgedehnten Eukalyptus- und Akazienhainen bietet der Stadtberg ein weitläufiges Rückzugsgebiet mitten in der Metropole. Wanderer und Spaziergänger nutzen asphaltierte Wege und Pfade mit spektakulären Panoramablicken auf die Andenkette. Familien profitieren von schattigen Picknickplätzen, Aussichtsterrassen und der modernen Seilbahn. Angeleinte Hunde sind auf den Freiflächen des Parks herzlich willkommen.

Umfassender Naturpark mit Aussichtsgipfeln und Seilbahn

Pío Nono 450, Recoleta, Santiago

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Historischer Stadtpark

Cerro Santa Lucía Parkanlagen

Der Felsenhügel im Stadtzentrum besticht durch seine üppige Bepflanzung mit Bougainvilleen, Palmen und exotischen Ziergehölzen. Schattige Treppenaufgänge, kaskadierende Springbrunnen und versteckte Terrassen bieten Erholung vom Straßenverkehr. Schulkinder erforschen die alten Festungsmauern und Kanonen mit Begeisterung. Hunde dürfen an der Leine auf allen Wegen mitgeführt werden.

Romantische Terrassengärten und historische Bastionen

Avenida Libertador Bernardo O'Higgins, Santiago

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Aktiv reisen

Sport und Bewegung

Sportbegeisterte finden in Santiago de Chile ein hervorragend ausgebautes Angebot für Laufsport, Radfahren und alpine Bergsportarten. In den Sommermonaten stehen öffentliche Freibäder wie das traditionsreiche Piscina Tupahue auf dem Cerro San Cristóbal zur Verfügung. Im Estadio Nacional de Chile trainieren Leichtathleten auf modernen Anlagen, die auch bei internationalen Wettbewerben genutzt werden. Die Hänge der nahen Anden bieten herausragende Routen für Mountainbiker und Bergwanderer mit anspruchsvollen Höhenprofilen. In den Wintermonaten von Juni bis September verwandeln sich die nahegelegenen Skigebiete wie Valle Nevado und El Colorado in erstklassige Zentren für alpinen Skisport und Snowboarden.

Radsport / Laufsport

Rennradfahren und Laufen am Cerro San Cristóbal

Die ansteigenden Serpentinenstraßen hinauf zur Marienstatue sind an Wochenendvormittagen exklusiv für Radfahrer und Läufer reserviert. Sportler überwinden auf asphaltierten Strecken rund dreihundert Höhenmeter bei moderater bis sportlicher Steigung. Angeleinte Hunde können auf den Gehwegen mitgeführt werden und finden an den Aussichtspunkten Trinkwasserbrunnen. Für sportliche Eltern mit Kinderwagen bietet die asphaltierte Haupttrasse hervorragende Trainingsbedingungen.

Asphaltierte Bergstraße mit Panoramablick

Parque Metropolitano, Santiago

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Wassersport

Schwimmen in der Piscina Tupahue

Das monumentale Freibadbecken wurde in die natürlichen Felsen des Parks integriert und wird von einem Wandmosaik des Künstlers Juan O'Gorman geschmückt. Während der Sommermonate können Schwimmer hier ihre Bahnen unter freiem Himmel ziehen und den Weitblick auf die Anden genießen. Ausgebildete Rettungsschwimmer sorgen für einen sicheren Badebetrieb für die ganze Familie. Das Mitbringen von Haustieren ist im gesamten Schwimmbadbereich untersagt.

Freibecken mit Blick auf die Stadt

Cerro San Cristóbal, Parque Metropolitano, Santiago

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Wintersport

Alpiner Skisport im Skigebiet Valle Nevado

Nur rund sechzig Kilometer östlich der Hauptstadt erstreckt sich eines der modernsten Wintersportzentren Südamerikas in den Anden. Skifahrer und Snowboarder finden dort von Juni bis Oktober bestens präparierte Pisten aller Schwierigkeitsgrade oberhalb der Baumgrenze vor. Skischulen bieten qualifizierten Unterricht für Kinder und Anfänger auf gesicherten Übungshängen an. Hunde sind auf den Skipisten und in den Liftanlagen nicht gestattet.

Abfahrtspisten auf über 3.000 Metern Höhe

Camino a Farellones, Lo Barnechea, Región Metropolitana

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Radsport

Mountainbiken im Parque Mahuida

Der Naturpark an den östlichen Berghängen bietet anspruchsvolle Naturtrails mit Schotterpassagen, Anliegern und Steilkurven. Fahrer trainieren auf markierten Singletrails mit unterschiedlichen Gefällestufen und spektakulärem Blick auf das Tal. Hunde dürfen auf den Wegen an der Leine mitgeführt werden, müssen vor schnellen Mountainbikern jedoch geschützt werden. Ein Rodelbahn-Areal im Park bietet zudem Spaß für jüngere Familienmitglieder.

Naturtrails an den Ausläufern der Kordillere

Avenida Larraín 11095, La Reina, Santiago

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Bummeln & entdecken

Shopping

Kunsthandwerkermarkt

Centro Artesanal Los Dominicos

Das Kunsthandwerkerdorf wurde im Stil einer traditionellen Kolonialsiedlung mit weiß getünchten Lehmbauten und schattigen Innenhöfen errichtet. Über hundert Meisterwerkstätten bieten handgefertigten Schmuck aus blauem Lapislazuli, Alpakawolle und getriebene Kupferplatten an. Die breiten Kieswege lassen sich mit Kinderwagen gut befahren und laden zum entspannten Schlendern ein. Angeleinte Hunde dürfen ihre Halter über das dörfliche Außengelände begleiten.

Lapislazuli-Schmuck, Kupferwaren und Textilien

Avenida Apoquindo 9085, Las Condes, Santiago

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Lebensmittelmarkt

Mercado Central Fischhallen

In der historischen Eisenmarkthalle werden die Schätze des chilenischen Pazifiks auf Eisblöcken frisch dargeboten. Neben Edelfischen erstehen Feinschmecker hier geräucherte Chilischoten, das traditionelle Merkén-Gewürz und chilenischen Seetang. Die Gänge sind teils feucht und dicht bevölkert, sodass beim Besuch mit Kindern feste Schuhe ratsam sind. Haustiere haben aus hygienischen Gründen keinen Zutritt zu den Lebensmittelzonen.

Frische Meeresfrüchte und Gewürze

San Pablo 943, Santiago

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Ausflüge

Tagesausflüge ab Santiago de Chile

UNESCO-Weltkulturerbe / Küste

Valparaíso und Pazifikküste

Die historische Hafenstadt erstreckt sich über Dutzende steile Hügel, die mit bunten Wellblechhäusern und fantastischen Wandgemälden bedeckt sind. Altehrwürdige Standseilbahnen, die Ascensores, befördern Besucher seit über einem Jahrhundert auf die aussichtsreichen Höhen der Cerros Alegre und Concepción. In den engen Gassen finden sich Cafés, Kunstgalerien und das ehemalige Wohnhaus Pablo Nerudas, La Sebastiana. Moderne Fernbusse verbinden Santiago im Zehn-Minuten-Takt mit der Küstenmetropole.

Etwa 115 Kilometer nordwestlich am Pazifischen Ozean

Plaza Sotomayor, Valparaíso

Weinregion / Gastronomie

Weintal Valle de Colchagua

Das sonnenverwöhnte Flusstal gilt als eines der weltweit führenden Anbaugebiete für vollmundige Rotweine der Rebsorten Carménère und Cabernet Sauvignon. Traditionsreiche Weingüter bieten Führungen durch historische Rebgärten, Barriquekeller und moderne Verkostungsräume an. Das Regionalmuseum von Santa Cruz präsentiert zudem eine der reichhaltigsten Sammlungen zur chilenischen Geschichte und Volkskunst. Eine Anreise per Mietwagen oder gebuchter Tagestour ermöglicht entspannte Degustationen.

Rund 140 Kilometer südwestlich in der Zentralregion

Santa Cruz, Región de O'Higgins

Hochgebirge / Naturlandschaft

Cajón del Maipo und El Yeso Stausee

Die tiefe Schlucht windet sich entlang des reißenden Río Maipo tief in das felsige Hochgebirge der Anden hinein. Ziel vieler Ausflügler ist der türkisblaue Stausee Embalse El Yeso, der spektakulär von schneebedeckten Viertausendern eingerahmt wird. Unterwegs laden rustikale Berggasthäuser zu Empanadas und heißer Schokolade in alpiner Höhenluft ein. Feste Schuhe und warme Windkleidung sind für diesen Gebirgsausflug unverzichtbar.

Zirka 75 Kilometer südöstlich in den Anden

Embalse El Yeso, San José de Maipo

Weinkultur

Weingut Concha y Toro im Maipo-Tal

Das historische Weingut wurde 1883 gegründet und zählt zu den weltweit bekanntesten Weinproduzenten Chiles. Besucher spazieren durch die prachtvollen Parkanlagen des Gründerpalastes und besichtigen den sagenumwobenen Keller Casillero del Diablo. Sommelier-Führungen erklären die Rebsortenvielfalt des Tals und bieten geführte Weinproben an. Das Anwesen lässt sich von Santiago aus unkompliziert mit der Metrolinie 4 und einem kurzen Taxitransfer erreichen.

Etwa 30 Kilometer südlich nahe Pirque

Avenida Virginia Subercaseaux 210, Pirque

Mit Kindern reisen

Familienangebote in Santiago de Chile

Für Kleinkinder und Eltern mit Buggys bieten die glatt asphaltierten Wege im Parque Bicentenario und Parque Forestal ideale Bedingungen für entspannte Nachmittage. Schulkinder begeistern sich für die Fahrt mit der historischen Seilbahn auf den Cerro San Cristóbal und den Besuch der bunten Fischhallen im Mercado Central. Jugendliche schätzen die Street-Art-Führungen im Viertel Bellavista und den spektakulären Weitblick von der Plattform Sky Costanera. Bei sonnigem Wetter laden die weitläufigen Rasenflächen und Spielplätze im Parque Quinta Normal zu Unternehmungen im Freien ein. Sollte es an kühlen Wintertagen regnen, stellen das interaktive Kulturzentrum Centro Cultural La Moneda und das Eisenbahnmuseum hervorragende Schlechtwetter-Alternativen dar.

Freizeit und Panorama

Fahrt mit Seilbahn und Standseilbahn auf den San Cristóbal

Die Kombination aus historischer Zahnrad-Standseilbahn und modernen Panoramagondeln begeistert Kinder jeden Alters. Auf dem Gipfel angekommen, können Familien die Aussicht auf die schneebedeckten Anden genießen und ein traditionelles Mote con Huesillo probieren. Die Seilbahnkabinen bieten ausreichend Platz für zusammengeklappte Kinderwagen. An den Stationen stehen barrierefreie Zugänge und Sanitärräume bereit.

Historische Standseilbahn und moderne Gondeln

Pío Nono 450, Recoleta, Santiago

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Natur und Kultur

Erlebnis im Park Quinta Normal

Auf dem zentralen See des Volksparks können Familien bunte Ruderboote mieten und geruhsam über das Wasser gleiten. Gleich nebenan lockt das Naturkundemuseum mit einem echten Walskelett, das Schulkinder nachhaltig fasziniert. Die breiten Alleen sind schattig und hervorragend für Laufräder und Kinderwagen geeignet. Zahlreiche Picknickplätze laden zu einer gemeinsamen Pause im Grünen ein.

Tretbootfahren und Naturkundemuseum

Matucana 520, Santiago

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Modernes Abenteuer

Aussichtserlebnis auf dem Sky Costanera

Der rasante Aufzug befördert Familien in knapp fünfzig Sekunden in eine Höhe von dreihundert Metern über dem Straßenniveau. Interaktive Bildschirme auf der Aussichtsetage erklären Kindern die markanten Berge der Anden und die Wahrzeichen der Stadt. Durch vollverglaste Fronten lässt sich das Spiel der Miniatur-Autos auf den Straßen beobachten. Das Areal ist klimatisiert, wetterunabhängig und vollständig barrierefrei erschlossen.

Höchste Aussichtsplattform Südamerikas

Avenida Andrés Bello 2425, Providencia, Santiago

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Barrierefrei unterwegs

Barrierefreiheit in Santiago de Chile

Santiago de Chile zählt zu den fortschrittlichsten Städten Südamerikas hinsichtlich der barrierefreien Infrastruktur im öffentlichen Raum. Das hochmoderne U-Bahn-Netz Metro de Santiago verfügt auf den neueren Linien 3 und 6 über durchgehende Aufzugsanlagen, taktile Bodenleitsysteme und breite Durchgänge. Wichtige Gehwege in den Geschäftszentren Providencia und Las Condes sind mit ebenen Asphalt- oder Plattenbelägen und abgesenkten Bordsteinen versehen. Große Museen wie das Centro Cultural La Moneda und das Museo de la Memoria sind vorbildlich barrierefrei mit Rampen und Liften ausgestattet. In historischen Vierteln wie Bellavista und Lastarria können holpriges Kopfsteinpflaster und schmale Bürgersteige die Fortbewegung mit dem Rollstuhl jedoch stellenweise erschweren.

Öffentlicher Nahverkehr

Barrierefreie Metrostationen der Linien 3 und 6

Die modernen Linien der U-Bahn bieten einen vollständig stufenlosen Zugang vom Straßenraum bis direkt in die Züge. Breite Aufzugsanlagen, akustische Ansagen und Noppenleitstreifen erleichtern mobilitätseingeschränkten und sehbehinderten Fahrgästen die Orientierung. Zwischen Bahnsteigkante und Waggon existieren nur minimale Spalten, die sich mit Rollstühlen mühelos überwinden lassen. Das Stationspersonal leistet bei Bedarf zuverlässige Hilfestellung beim Einsteigen.

Aufzüge, taktile Leitsysteme und schwellenlose Züge

Metro de Santiago, Santiago

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Kulturzentrum

Schwellenlose Zugänge Centro Cultural La Moneda

Das unterirdische Kulturzentrum unter dem Präsidentenpalast ist über flach geneigte Außenrampen von den Plätzen aus erreichbar. Fahrstühle verbinden sämtliche Ausstellungsebenen, Vortragssäle und die dortigen Gastronomiebereiche stufenlos miteinander. Die Ausstellungsräume sind großzügig dimensioniert und erlauben das problemlose Manövrieren auch mit großen Elektrorollstühlen. Behindertengerechte Toiletten stehen auf allen Etagen zur Verfügung.

Rampenanlagen und geräumige Personenaufzüge

Plaza de la Ciudadanía 26, Santiago

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Park

Ebene Flanierwege im Parque Bicentenario

Die Promenaden entlang der künstlichen Seen sind vollkommen eben angelegt und frei von Treppen oder gefährlichen Kanten. Rollstuhlnutzer können das gesamte Parkgelände über mehrere Kilometer hinweg selbstständig und ohne Hindernisse befahren. Ausgewiesene Behindertenparkplätze befinden sich unmittelbar an den schwellenlosen Eingangsportalen des Parks. Zahlreiche schattenreiche Rastplätze mit festen Bänken säumen die Wege.

Durchgehend asphaltierte Hauptwege ohne Treppen

Avenida Bicentenario 3800, Vitacura, Santiago

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Reiseideen

Vorgeschlagene Routen

halber Tag

Historisches Zentrum und Koloniales Bauerbe

Die Entdeckungstour startet an der geschichtsträchtigen Plaza de Armas vor der prachtvollen Fassade der Catedral Metropolitana. Nach der Besichtigung des kühlen Kirchenschiffs spazieren Sie über den Paseo Ahumada zu den Arkaden des Palacio de La Moneda. Hier schlendern Sie durch die offenen Innenhöfe des Präsidentenpalastes und besichtigen das unterirdische Kulturzentrum. Anschließend führt der Weg durch das malerische Pariser Viertel Barrio Paris-Londres mit seinen geschwungenen Pflastergassen. Vorbei an der ehrwürdigen Kirche San Francisco gelangen Sie zum Felsenberg Cerro Santa Lucía. Über monumentale Steintreppen steigen Sie zum Aussichtsturm hinauf, um den Blick über die Stadt zu genießen.

halber Tag

Boheme, Poesie und Stadtberg San Cristóbal

Dieser Spaziergang beginnt im charmanten Barrio Lastarria mit seinen kleinen Kunstgalerien und Buchläden. Über die Fußgängerbrücke am Río Mapocho queren Sie den Fluss und gelangen in das bunte Künstlerviertel Bellavista. Hier besuchen Sie das Haus La Chascona, das ehemalige Domizil des Dichters Pablo Neruda am Fuße des Hügels. Danach steigen Sie an der Station Pío Nono in die historische Standseilbahn und fahren hinauf zur Marienstatue auf dem Cerro San Cristóbal. Vom Aussichtsplateau eröffnet sich ein herrlicher Blick auf die Skyline der Stadt und die Anden. Zum Ausklang schweben Sie mit der modernen Seilbahn über die Baumkronen des Parks hinab in Richtung Providencia.

1 Tag

Die große Kultur- und Panoramaroute

Am Morgen erkunden Sie das Museo Chileno de Arte Precolombino und bestaunen die einzigartigen Textilien und Goldarbeiten indigener Völker. Danach schlendern Sie zum Mercado Central, um das Treiben der Fischhändler zu erleben und eine traditionelle Meeresfrüchtesuppe zu kosten. Am Nachmittag spazieren Sie durch den schattigen Parque Forestal zum Palacio de Bellas Artes und besichtigen die dortigen Kunstsammlungen. Anschließend fahren Sie mit der Metro nach Providencia und nehmen den Expressaufzug auf die Aussichtsplattform Sky Costanera im höchsten Wolkenkratzer des Kontinents. Vor Sonnenuntergang bietet der 360-Grad-Rundumblick auf das Andenmassiv ein unvergessliches Farbenspiel. Den Abend lassen Sie bei einem Glas chilenischem Carménère in den Weinbars des Barrio Lastarria ausklingen.

1 Tag

Geschichte, Menschenrechte und Stadtleben

Der Tag beginnt im traditionellen Viertel Yungay mit einem Besuch des bewegenden Museo de la Memoria y los Derechos Humanos. Nach dem Rundgang durch die multimediale Ausstellung spazieren Sie durch den benachbarten Park Quinta Normal und besuchen den See. Zur Mittagszeit kehren Sie in eine traditionelle Bäckerei im Viertel ein, um frisch gebackene Empanadas de Pino zu verkosten. Am Nachmittag fahren Sie mit der Metro in den Stadtteil Franklin und tauchen in das bunte Flohmarkttreiben des Persa Bío Bío ein. Hier stöbern Sie nach Antiquitäten und probieren Spezialitäten an den Street-Food-Ständen. Zum Sonnenuntergang bietet sich ein entspannter Spaziergang durch den modernen Parque Bicentenario mit seinen Flamingoteichen an.

mehrere Tage

Santiago, Andengipfel und Pazifikküste

Die ersten beiden Tage verbringen Sie in Santiago mit der Erkundung des historischen Zentrums, der Museen und der Stadtberge Santa Lucía und San Cristóbal. Am dritten Tag unternehmen Sie einen Tagesausflug in die farbenfrohe Hafenstadt Valparaíso am Pazifik und fahren mit den historischen Seilbahnen. Der vierte Tag führt Sie tief in die Anden zum malerischen Stausee Embalse El Yeso im Cajón del Maipo mit seinen schneebedeckten Gipfeln. Am fünften Tag besichtigen Sie die traditionsreichen Weinkeller von Concha y Toro im Maipo-Tal und verkosten erlesene Weine. Den sechsten Tag widmen Sie den modernen Einkaufsvierteln von Las Condes und dem Kunsthandwerkerdorf Los Dominicos. Den Abschluss bildet ein festliches Abendessen mit Blick auf die beleuchteten Hänge der Andenkordillere.