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Dominikanische Republik · Distrito Nacional

Santo Domingo

Santo Domingo begeistert am Ufer des Río Ozama mit der historischen Zona Colonial, prächtigen Palästen der spanischen Krone und lebendiger karibischer Kultur.

Willkommen in

Über Santo Domingo

An der Mündung des Río Ozama in das Karibische Meer erstreckt sich Santo Domingo als älteste ununterbrochen bewohnte europäische Siedlung auf dem amerikanischen Kontinent. Die dominikanische Hauptstadt verbindet ein monumentales Erbe aus der Zeit der ersten Konquistadoren mit dem pulsierenden Rhythmus einer modernen karibischen Metropole. Korallenkalkbauten mit gotischen Spitzbögen und wuchtigen Wehrmauern prägen das Straßenbild der historischen Kernzone. Tropische Seewinde mildern die ganzjährig warmen Temperaturen, während das Leben auf schattigen Plätzen und entlang der langen Uferstraße Malecón pulsiert. Das historische Zentrum, die sogenannte Zona Colonial, folgt dem ersten planmäßig angelegten Schachbrettmuster der Neuen Welt. Schmale Pflastergassen wie die Calle Las Damas werden von schattenspendenden Mandelbäumen und herrschaftlichen Adelspalästen aus dem 16. Jahrhundert gesäumt. Massive Befestigungsanlagen wie die Fortaleza Ozama zeugen von den frühen Bemühungen der spanischen Krone, den Seehafen gegen Piratenüberfälle zu sichern. Dazwischen öffnen sich begrünte Innenhöfe mit blühenden Bougainvilleen, kleinen Brunnen und filigranen schmiedeeisernen Toren. Die gesamte Kolonialstadt steht als herausragendes Gesamtkunstwerk unter dem Schutz des UNESCO-Welterbes. Als politisches, finanzielles und geistiges Zentrum beherbergt Santo Domingo die älteste Universität sowie das älteste Krankenhaus Amerikas. Neben den kolonialen Monumenten spiegeln moderne Viertel wie Piantini und Naco den wirtschaftlichen Aufschwung der Republik wider. In den Museen am Plaza de la Cultura begegnen Besucher den Zeugnissen der indigenen Taíno-Kultur ebenso wie herausragenden Werken moderner dominikanischer Malerei. Das alltägliche Leben wird von Merengue- und Bachata-Rhythmen begleitet, die aus offenen Kolonialhäusern und Eckläden über die Straßen wehen. Nach Westen hin dehnt sich die Stadt entlang der felsigen Küstenlinie aus und geht in moderne Wohn- und Geschäftsviertel über. Grüne Pufferzonen wie der Parque Mirador del Sur bieten weite Erholungsräume für Sportler und Spaziergänger oberhalb natürlicher Kalksteinklippen. Die Uferpromenade Malecón bildet das maritime Rückgrat der Metropole, an dem sich Bewohner am Abend zur kühlen Meeresbrise versammeln. Santo Domingo bleibt der lebendige Ausgangspunkt der modernen hispanoamerikanischen Geschichte, an dem historische Schwere und karibische Leichtigkeit aufeinandertreffen.

Passt besonders zu
Kultur- und GeschichtsinteressierteArchitektur- und FotografiebegeisterteStädtereisende und Musikliebhaber
Orientierung

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Das Lebensgefühl von Santo Domingo

Stadtgefühl

So fühlt sich Santo Domingo an

Santo Domingo empfängt Reisende mit einer mitreißenden Lebensfreude, die sich untrennbar mit dem kolonialen Erbe der Jahrhunderte verbindet. An den Straßenecken erklingt das rhythmische Klappern von Dominosteinen, während aus kleinen Nachbarschaftsläden, den Colmados, unverfälschter Bachata und Merengue ertönt. Die Bewohner begegnen Gästen mit offener Herzlichkeit, spontanem Humor und einer gastfreundlichen Neugier. Trotz des dichten Großstadtverkehrs auf den Hauptachsen bewahrt die Kolonialzone eine fast dörfliche Beschaulichkeit im Schatten alter Kirchenmauern. Der Duft von geröstetem Kaffee, Meersalz und frittierten Kochbananen liegt beständig in der warmen Tropenluft. Die Architektur erzählt auf Schritt und Tritt von der ersten Begegnung zwischen der Alten und der Neuen Welt. Sobald die Sonne im Karibischen Meer versinkt, verwandelt sich die Uferpromenade in ein lebhaftes Forum unter freiem Himmel, auf dem Familien und Freunde das Leben feiern.

Geschichte & Kultur

Zwischen Vergangenheit und Gegenwart

Gegründet wurde Santo Domingo im Jahr 1496 von Bartolomeo Kolumbus, dem Bruder des Seefahrers, zunächst am Ostufer des Río Ozama unter dem Namen La Nueva Isabela. Nach der Zerstörung durch einen verheerenden Hurrikan verlegte Gouverneur Nicolás de Ovando die Stadt 1502 an das geschützte Westufer und errichtete sie planmäßig aus Stein. Als erster Sitz der spanischen Krone in Amerika war Santo Domingo der Ausgangspunkt für die Eroberungszüge nach Mexiko, Peru und Kuba. Hier entstanden die erste Kathedrale, das erste Hospital und die erste Universität der Neuen Welt, was der Stadt den Beinamen Wiege Amerikas einbrachte. Im Laufe des 17. Jahrhunderts verlor der Stützpunkt an geopolitischer Bedeutung und litt unter Piratenangriffen wie der Plünderung durch Francis Drake im Jahr 1586. Nach wechselnden Herrschaften unter Spaniern, Franzosen und Haitianern rief die Geheimgesellschaft La Trinitaria unter Juan Pablo Duarte 1844 am Puerta del Conde die Unabhängigkeit aus. Das 20. Jahrhundert war von der langen Diktatur Rafael Trujillos geprägt, der die Stadt zeitweise in Ciudad Trujillo umbenannte. Kulturell spiegelt die Stadt eine lebendige Verschmelzung aus hispanischen Traditionen, westafrikanischen Rhythmen und indigenen Wurzeln wider, die sich in Kunst, Karneval und Musik manifestiert.

Highlights auf einen Blick

Sakralbau

Catedral Primada de América

Die zwischen 1514 und 1540 errichtete Basilika Santa María la Menor gilt als die älteste Kathedrale des amerikanischen Kontinents. Ihre Fassade vereint spätgotische Elemente mit kunstvollen Plateresk-Verzierungen aus goldfarbenem Korallenkalkstein. Im dreischiffigen Innenraum ruhen historische Grabmäler, geschnitzte Holzaltäre und ein wertvoller Kirchenschatz.

Calle Arzobispo Meriño, Zona Colonial, Santo Domingo

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Historischer Palast / Museum

Alcázar de Colón

Der gotisch-frührenaissanceartige Palast diente Diego Kolumbus, dem Sohn des Entdeckers, ab 1510 als Residenz und Vizekönigssitz. Aus Korallensteinblöcken ohne die Verwendung eines einzigen Eisennagels erbaut, beherbergt der Bau heute ein Museum mit Originalmöbeln und Wandteppichen des 16. Jahrhunderts. Die offenen Arkadengänge bieten einen weiten Blick über die Plaza de España und den Río Ozama.

Plaza de España, Calle La Atarazana, Santo Domingo

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Festung

Fortaleza Ozama

Die Festung an der Mündung des Flusses ist das älteste erhaltene europäische Militärbauwerk auf amerikanischem Boden. Kernstück der Anlage ist der mächtige Torre del Homenaje, dessen Zinnen einst der Verteidigung gegen feindliche Flotten dienten. Das Innere birgt historische Waffenkammern, Pulvermagazine und ein weitläufiges Außengelände mit alten Kanonenrohren.

Calle Las Damas, Zona Colonial, Santo Domingo

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Historische Straße

Calle Las Damas

Die gepflasterte Straße wurde um 1502 angelegt und gilt als die älteste befestigte Straße der Neuen Welt. Benannt nach den Hofdamen von Diego Kolumbus' Ehefrau María de Toledo, wird sie von historischen Adelspalästen und Residenzen gesäumt. Schattenspendende Bäume und Gaslaternen verleihen dem Straßenzug ein stimmungsvolles Kolonialflair.

Calle Las Damas, Zona Colonial, Santo Domingo

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Historischer Platz

Parque Colón

Der von schattigen Mahagonibäumen bestandene Hauptplatz bildet das pulsierende gesellschaftliche Herz der Kolonialstadt. In der Mitte erhebt sich ein großes Bronzedenkmal von Christoph Kolumbus, der mit ausgestrecktem Arm nach Nordwesten weist. Straßencafés, Musiker und historische Gebäude wie das alte Rathaus säumen das Areal.

Calle El Conde, Zona Colonial, Santo Domingo

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Museum

Museo de las Casas Reales

Der monumentale Gebäudekomplex aus zwei Palästen beherbergte einst den Königlichen Gerichtshof und den Sitz der spanischen Gouverneure. Heute dokumentieren die originalgetreu eingerichteten Säle die Entdeckungsgeschichte, koloniale Verwaltung und Seefahrt jener Epoche. Eine bemerkenswerte Waffensammlung und historische Seekarten ergänzen die Dauerausstellung.

Calle Las Damas, Ecke Calle Mercedes, Santo Domingo

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Historische Stätte

Monasterio de San Francisco Ruinen

Das Kloster war das erste Franziskanerkloster der Neuen Welt und wurde zu Beginn des 16. Jahrhunderts auf einem Hügel errichtet. Erdbeben, Wirbelstürme und der Angriff von Francis Drake im Jahr 1586 verwandelten den Bau im Laufe der Zeit in eine monumentale Ruine. Heute dienen die erhaltenen Mauern und Rundbögen als spektakuläre Freilichtbühne für sonntägliche Live-Konzerte.

Calle Hostos, Zona Colonial, Santo Domingo

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Gedenkstätte / Sakralbau

Panteón de la Patria

Die ehemalige Jesuitenkirche aus dem 18. Jahrhundert dient seit der Mitte des 20. Jahrhunderts als nationales Mausoleum für die Helden der Republik. Im Inneren wacht eine ständige Ehrengarde unter einem monumentalen Kronleuchter über die Gräber der Nationalpatrioten. Ein ewiges Feuer im Altarraum erinnert an den unermüdlichen Kampf um Unabhängigkeit und Souveränität.

Calle Las Damas, Zona Colonial, Santo Domingo

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Einkaufsstraße

Calle El Conde Fußgängerzone

Die traditionelle Einkaufsmeile durchschneidet die Kolonialzone von Osten nach Westen und verbindet den Parque Colón mit dem Puerta del Conde. Zahlreiche Kunsthandwerksläden, Buchhandlungen, Kioske und Cafés reihen sich dicht an dicht entlang der autofreien Straße. Straßenmaler stellen ihre farbenfrohen Leinwände direkt an den historischen Fassaden aus.

Calle El Conde, Santo Domingo

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Historische Stätte / Park

Puerta del Conde und Parque Independencia

Das historische Stadttor bildete den Hauptzugang der westlichen Wehrmauer und war 1844 der Schauplatz der Ausrufung der dominikanischen Unabhängigkeit. Im dahinterliegenden Park Independencia erhebt sich das Altar de la Patria, ein Mausoleum aus weißem Marmor für die Gründerväter Duarte, Sánchez und Mella. Die Parkwege sind von gepflegten Rasenflächen und Gedenksteinen eingefasst.

Calle Palo Hincado, Santo Domingo

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Denkmal / Mausoleum

Faro a Colón (Kolumbus-Leuchtturm)

Das monumentale Bauwerk in Form eines liegenden Kreuzes wurde 1992 anlässlich des 500. Jahrestags der Entdeckung Amerikas eingeweiht. Der über achthundert Meter lange Betonkomplex birgt ein Mausoleum, in dem die Überreste von Christoph Kolumbus ruhen sollen, sowie Ausstellungsräume verschiedener Nationen. Nachts werfen starke Scheinwerfer ein riesiges Lichtkreuz in den tropischen Himmel.

Avenida Boulevard del Faro, Santo Domingo Este

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Natursehenswürdigkeit

Los Tres Ojos Naturhöhlen

Das geschützte Höhlensystem im Parque Mirador del Este umfasst drei offene Süßwasserlagunen in eingestürzten Kalksteindolinen. Über steinerne Stiegen steigen Besucher in die üppig mit Farnen und Tropfsteinen bewachsenen Höhlenkessel hinab. Eine kleine Seilfähre befördert Gäste über den Schwefelsee zu einer vierten, nach oben offenen Lagune.

Avenida Las Américas, Santo Domingo Este

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Promenade

Malecón (Avenida George Washington)

Die kilometerlange Uferpromenade zieht sich entlang der zerklüfteten Felsenküste und bildet die Flaniermeile der Metropole. Bänke unter Palmen, Denkmäler und offene Pavillons bieten einen unverstellten Blick auf die Brandung des Karibischen Meeres. Zu den Abendstunden versammeln sich hier Spaziergänger und Sportler zum Sonnenuntergang.

Avenida George Washington, Santo Domingo

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Botanischer Garten

Jardín Botánico Nacional Dr. Rafael M. Moscoso

Mit über zweihundert Hektar Fläche zählt der botanische Garten zu den größten und artenreichsten Parkanlagen der Karibik. Zu den Höhepunkten gehören ein weitläufiger Japanischer Garten, eine riesige Orchideensammlung und naturbelassene Waldabschnitte mit endemischen Baumarten. Ein kleiner Bummelzug verbindet die verschiedenen Themengärten miteinander.

Avenida República de Colombia, Santo Domingo

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Museum

Museo del Hombre Dominicano

Das anthropologische Museum an der Plaza de la Cultura widmet sich der Geschichte der indigenen Taíno-Urbevölkerung sowie den afrikanischen Wurzeln der Dominikaner. Zu sehen sind herausragende Holzschnitzereien, Steinskulpturen, Zeremonialäxte und traditionelle Trachten. Interaktive Schautafeln erläutern die vielschichtige ethnische Identität der Karibikinsel.

Plaza de la Cultura, Calle Pedro Henríquez Ureña, Santo Domingo

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Museum / Kunst

Museo de Arte Moderno

Die Galerie beherbergt die führende staatliche Sammlung dominikanischer Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts auf vier weitläufigen Etagen. Ausgestellt sind Werke bedeutender Meister wie Jaime Colson, Yoryi Morel und Celeste Woss y Gil. Regelmäßig stattfindende Kunstbiennalen und Sonderausstellungen spiegeln die lebendige zeitgenössische Szene wider.

Plaza de la Cultura, Avenida Máximo Gómez, Santo Domingo

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Historische Stätte

Hospital San Nicolás de Bari Ruinen

Gegründet um 1503 auf Geheiß von Gouverneur Nicolás de Ovando, gilt der Bau als das erste Krankenhaus der Neuen Welt. Die erhaltenen Ziegel- und Steinbögen lassen die einst gewaltige dreischiffige Anlage mit ihrer zentralen Kapelle gut erkennen. Informationstafeln schildern die medizinische Versorgung und die verheerenden Seuchen der frühen Kolonialzeit.

Calle Hostos, Zona Colonial, Santo Domingo

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Sakralbau / Historische Stätte

Iglesia y Convento de los Dominicos

Das 1510 gegründete Dominikanerkloster war die Geburtsstätte der ersten Universität Amerikas, der Universidad Santo Tomás de Aquino. Hier hielt Pater Antonio de Montesinos 1511 seine berühmte Adventspredigt, die die Versklavung der indigenen Bevölkerung scharf anprangerte. Die reich verzierte Fassade besticht durch Symbole der Astrologie und der Sonne.

Calle Padre Billini, Zona Colonial, Santo Domingo

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Museum

Museo del Larimar

Das kleine Privatmuseum in der Kolonialzone widmet sich dem seltenen, türkisblauen Halbedelstein Larimar, der weltweit ausschließlich in der Dominikanischen Republik vorkommt. Die Ausstellung zeigt Rohsteine, geologische Entstehungsprozesse und historische Bergbaugeräte. In der angeschlossenen Werkstatt können Besucher Kunstschleifern bei der Bearbeitung zusehen.

Calle Isabel La Católica 54, Zona Colonial, Santo Domingo

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Museum

Museo del Ámbar Dominicano

Untergebracht in einer neoklassizistischen Kolonialvilla, präsentiert das Museum eine außergewöhnliche Sammlung fossiler Baumharze mit seltenen Einschlüssen. Millionen Jahre alte Insekten, Spinnen und Pflanzenteile sind im klaren Bernstein perfekt konserviert. Mikroskope ermöglichen Besuchern detaillierte Einblicke in die urzeitliche Tierwelt der Insel.

Calle Arzobispo Meriño 452, Zona Colonial, Santo Domingo

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Historischer Platz

Plaza de España

Der weitläufige Platz am Rande der alten Stadtmauer öffnet sich direkt vor dem prächtigen Alcázar de Colón. Gesäumt von historischen Kolonialhäusern, in denen traditionsreiche Gasthäuser residieren, dient das Areal häufig als Kulisse für Kulturfeste. Bei Nacht wird der Platz stimmungsvoll angestrahlt und bietet eine romantische Kulisse über dem Hafen.

Calle La Atarazana, Santo Domingo

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Regierungsgebäude

Palacio Nacional de la República Dominicana

Der monumentale Regierungssitz wurde in den 1940er-Jahren im Stil des italienischen Neoklassizismus aus heimischem Marmor errichtet. Eine majestätische Kuppel und korinthische Säulenkolonnaden verleihen dem Amtssitz des Staatspräsidenten eine würdevolle Ausstrahlung. Das Gebäude ist von weitläufigen, streng bewachten Gartenanlagen umgeben.

Avenida México, Santo Domingo

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Park

Parque Mirador del Sur

Der über sechs Kilometer lange Natur- und Stadtpark erstreckt sich auf einer erhöhten Kalksteinterrasse parallel zur Küste. Natürliche Höhlen, dichter Laubbaumbestand und weite Rasenflächen bieten Raum für Ausdauersport und Picknicks. Am späten Nachmittag wird die breite Parkstraße für Kraftfahrzeuge gesperrt und den Freizeitsportlern überlassen.

Avenida Anacaona, Santo Domingo

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Stadtviertel / Sakralbau

Barrio Santa Bárbara und Festungskirche

Das historische Arbeiterviertel der Steinmetze schmiegt sich an den nördlichen Rand der alten Stadtmauer. Die dortige Festungskirche aus dem 16. Jahrhundert zeichnet sich durch zinnenbewehrte Mauern und markante Wehrtürme aus. In den vergangenen Jahren haben bunte Wandgemälde internationaler Street-Art-Künstler den Straßenzügen neues Leben eingehaucht.

Calle Isabel La Católica, Santo Domingo

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Theater / Kultur

Teatro Nacional Eduardo Brito

Das führende Opern- und Schauspielhaus des Landes dominiert die Ostseite der weitläufigen Plaza de la Cultura. Mit seiner Marmorfassade und den Säulenarkaden bildet der Bau das Zentrum für klassische Konzerte, Opernaufführungen und Ballettabende. Der große Hauptsaal Sala Carlos Piantini bietet herausragende Akustik für internationale Ensembles.

Avenida Máximo Gómez 35, Santo Domingo

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Kulinarische Besonderheiten in Santo Domingo

Die dominikanische Küche in Santo Domingo ist das Ergebnis einer facettenreichen Verschmelzung indigener Taíno-Zutaten, spanischer Rezepturen und westafrikanischer Kochtraditionen. Als traditionelles Mittagsgericht dominiert La Bandera Dominicana, bestehend aus weißem Langkornreis, geschmorten roten Bohnen und saftigem Hühner- oder Rindfleisch, serviert mit frittierten Kochbananenscheiben. Zu besonderen Festtagen schätzen die Einwohner den Sancocho, einen gehaltvollen Wurzeleintopf aus verschiedenen Fleischsorten, Yuca, Yautía, Maiskolben und Koriander. Als beliebter Straßensnack gilt Mangú, ein sämiges Püree aus gekochten grünen Kochbananen mit roten Zwiebeln, das zusammen mit gebratenem Schnittkäse, Salami und Spiegeleiern gegessen wird. Frischer Fisch und Garnelen werden an der Küste häufig mit einer würzigen Kokosmilchsauce zubereitet. Abgerundet wird das Mahl meist mit einer Schale süßem Bohnenpudding Habichuelas con Dulce oder einem Glas frisch gepresstem Passionsfruchtsaft.

Wissenswertes für Ihre Reise

Anreise

Das überregionale Straßennetz der Dominikanischen Republik läuft sternförmig auf Santo Domingo zu, darunter die Autopista Duarte aus dem Norden und die Autovía del Este aus den östlichen Urlaubsregionen. Moderne klimatisierte Fernbusse von Unternehmen wie Metro Tours und Caribe Tours verbinden die Hauptstadt zuverlässig mit Santiago, Puerto Plata und Punta Cana. Für die letzte Etappe von den Busterminals ins Stadtzentrum empfehlen sich registrierte Taxis oder fahrgastbasierte App-Dienste, um den teils dichten Berufsverkehr stressfrei zu umfahren. Als wichtigstes Luftfahrt-Drehkreuz dient der internationale Flughafen Las Américas, der unter dem IATA-Code SDQ registriert ist und rund dreißig Kilometer östlich des Zentrums an der Küste liegt.

Unterwegs vor Ort

Die historische Zona Colonial lässt sich aufgrund der kurzen Wege und der verkehrsberuhigten Gassen ideal zu Fuß erkunden. Für Fahrten in die modernen Geschäftsviertel bietet die Metro de Santo Domingo eine schnelle, klimatisierte und staufreie Verbindung auf zwei Linien. Öffentliche Sammeltaxis, die Carros Públicos, bedienen feste Routen entlang der Hauptstraßen, sind jedoch für Ortsunkundige oft unübersichtlich und eng. Das Mitführen von Hunden im öffentlichen Nahverkehr und in Taxis ist grundsätzlich nicht gestattet, ausgenommen sind zertifizierte Assistenzhunde. Mit einem Kinderwagen sind die Hauptboulevards der Kolonialzone und die Parks gut befahrbar, während beschädigte Gehsteige in den Nebenstraßen erhöhte Aufmerksamkeit verlangen.

Beste Reisezeit

Die angenehmste Reisezeit für Santo Domingo liegt zwischen Dezember und April während der trockeneren Winter- und Frühlingsmonate. In dieser Periode herrschen sonnige Tage mit Höchsttemperaturen um 28 bis 30 Grad und einer moderaten Luftfeuchtigkeit. Von Mai bis November dauert die feuchtere Jahreszeit, in der es häufiger zu kurzen, aber kräftigen tropischen Regengüssen am Nachmittag kommt. Zwischen August und Oktober herrscht im karibischen Becken Hurrikansaison, was eine erhöhte Aufmerksamkeit für Wetterwarnungen erfordert. Ein kultureller Jahreshöhepunkt ist der bunte Karneval im Februar, wenn farbenprächtige Paraden mit traditionellen Teufelsmasken über den Malecón ziehen.

Orientierung vor Ort

Bereiche und Stadtteile

Santo Domingo erstreckt sich entlang der Karibikküste und wird durch den Río Ozama in einen westlichen Hauptteil und den östlichen Bezirk Santo Domingo Este unterteilt. Die historische Zona Colonial liegt unmittelbar am Westufer des Flussdeltas und dient als kultureller Bezugspunkt. Nach Westen schließen sich moderne Geschäftsviertel wie Gazcue, Piantini und Bella Vista an, während breite Avenuen wie die 27 de Febrero und die John F. Kennedy die Stadt von Ost nach West durchziehen.

Altstadt

Zona Colonial

Das historische Kerngebiet konzentriert die ältesten Sakral- und Profanbauten Amerikas in einem strengen Straßenraster. Kopfsteingassen, koloniale Adelshöfe und kleine Plätze prägen das authentische architektonische Bild. Tagsüber flanieren Kulturliebhaber durch die Gassen, während abends Musik aus den Lokalen tönt.

Zona Colonial, Santo Domingo

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Wohnviertel

Gazcue

Das traditionsreiche Viertel westlich der Kolonialzone wurde im frühen 20. Jahrhundert als elegantes Gartenwohngebiet angelegt. Hier befinden sich der neoklassizistische Präsidentenpalast und die parkähnliche Plaza de la Cultura mit ihren Museen. Breite, von uralten Mangobäumen gesäumte Straßen verleihen dem Stadtteil ein gediegenes Ambiente.

Avenida México, Gazcue, Santo Domingo

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Zentrum

Piantini

Das moderne Finanz- und Wirtschaftszentrum zeichnet sich durch gläserne Hochhaustürme, gehobene Einkaufszentren und internationale Banken aus. Entlang der Prachtstraßen finden sich exklusive Restaurants, Luxusboutiquen und Dachterrassenbars. Der Bezirk verkörpert das dynamische, kosmopolitische Gesicht der Metropole.

Avenida Winston Churchill, Piantini, Santo Domingo

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Uferbereich

Malecón Uferstreifen

Der Küstenboulevard begleitet die Felsenlinie des Karibischen Meeres über viele Kilometer hinweg. Internationale Hotels, Unterhaltungszentren und offene Pavillons säumen die meerzugewandte Seite der Straße. An den Wochenenden verwandelt sich die Trasse in eine lebendige Freiluftpromenade für die Stadtbevölkerung.

Avenida George Washington, Santo Domingo

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Stadtteil

Santo Domingo Este

Der jenseits des Flusses gelegene Großbezirk beherbergt monumentale Sehenswürdigkeiten wie den Kolumbus-Leuchtturm und die Höhlen von Los Tres Ojos. Ausgedehnte Wohnquartiere wechseln sich mit weitläufigen Grünanlagen ab. Über mehrere Hänge- und Hebebrücken ist der Stadtteil eng mit dem historischen Zentrum verbunden.

Santo Domingo Este, Santo Domingo

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Draußen unterwegs

Natur und Outdoor

Botanischer Garten

Jardín Botánico Nacional Dr. Rafael M. Moscoso

Die ausgedehnte Parkanlage bewahrt intakte Waldfragmente der ursprünglichen Inselvegetation mit mächtigen Königspalmen und Ceibabäumen. Im Japanischen Garten laden geschwungene Holzbrücken über Seerosenteichen zu entspannten Spaziergängen ein. Familien nutzen gerne den schattigen Panoramazug für Rundfahrten durch das weitläufige Gelände. Zum Schutz der seltenen Pflanzenarten und freilebenden Vögel sind Haustiere im Park nicht erlaubt.

Tropischer Regenwald, Orchideen und Japanischer Garten

Avenida República de Colombia, Santo Domingo

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Naturpark

Parque Mirador del Sur

Der langgestreckte Höhenpark liegt auf einer natürlichen Klippe und bietet weite Blicke auf das glitzernde Karibische Meer. Alte Ficus- und Flammenbäume spenden tiefen Schatten über verschlungenen Fußwegen und Picknickplätzen. Hunde können an der Leine auf allen Wegen ausgeführt werden und finden ausreichend Freiraum. Kinderwagen lassen sich auf den ebenen Asphalt- und Schotterwegen mühelos schieben.

Kalksteinterrassen und schattige Alleen

Avenida Anacaona, Santo Domingo

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Aktiv reisen

Sport und Bewegung

Sport in Santo Domingo wird unangefochten von der nationalen Leidenschaft für Baseball, lokal Pelota genannt, dominiert. Im traditionsreichen Estadio Quisqueya Juan Marichal tragen die Hauptstadtclubs Tigres del Licey und Leones del Escogido ihre Meisterschaftsspiele aus. Entlang der Uferpromenade Malecón und im Parque Mirador del Sur finden Läufer und Radsportler asphaltierte Strecken mit Blick auf das Karibische Meer. Für den Schwimmsport stehen die wettkampftauglichen Schwimmbecken des Centro Olímpico Juan Pablo Duarte für Vereine und Freizeitsportler offen. Natürliche Strände zum Baden existieren im Stadtgebiet wegen der schroffen Felsküste nicht; Wassersportler weichen an die nahegelegenen Sandstrände von Boca Chica aus. Aufgrund des tropischen Klimas gibt es in der Dominikanischen Republik keinerlei Wintersportinfrastruktur.

Ballsport / Baseball

Baseball im Estadio Quisqueya Juan Marichal

Das Stadion fasst über vierzehntausend Zuschauer und bietet bei den Ligaspielen zwischen Oktober und Januar eine mitreißende karibische Sportatmosphäre. Familien schätzen die sicheren, überdachten Tribünenbereiche und das bunte Rahmenprogramm mit Musik und Maskottchen. Für Kinder ist das Verfolgen der Spiele ein unvergessliches Kulturerlebnis. Haustiere dürfen aus Sicherheitsgründen nicht mit in das Stadion genommen werden.

Professionelle Winter-Baseballliga mit Weltklasse-Spielern

Avenida Tiradentes, Ensanche La Fe, Santo Domingo

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Laufsport / Radsport

Laufsport und Radfahren im Parque Mirador del Sur

Der Park bietet eine durchgehend asphaltierte, mehrere Kilometer lange Strecke im Schatten mächtiger tropischer Bäume. Täglich ab 16 Uhr wird die Hauptstraße exklusiv für Sportler, Inlineskater und Spaziergänger gesperrt. Hunde können an der Leine auf den breiten Seitenstreifen problemlos mitgeführt werden. Eltern mit Sportbuggys finden optimale Bedingungen ohne störenden Autoverkehr vor.

Asphaltierte Rundstrecke entlang der Felsplateaus

Avenida Anacaona, Santo Domingo

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Wassersport

Schwimmen im Centro Olímpico Juan Pablo Duarte

Der zentrale olympische Sportkomplex verfügt über mehrere normierte Schwimmbecken für Trainingseinheiten und Bahnenziehen. Zu ausgewiesenen öffentlichen Öffnungszeiten können Freizeitschwimmer unter Aufsicht lizensierter Rettungsschwimmer trainieren. Für Kinder werden spezielle Schwimmkurse in flacheren Bereichen angeboten. Das Mitbringen von Haustieren ist auf dem gesamten Gelände des Wassersportzentrums untersagt.

Olympisches 50-Meter-Wettkampfbecken

Avenida 27 de Febrero, Santo Domingo

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Laufsport / Fitnesstraining

Fitness und Joggen an der Uferpromenade Malecón

Die breite Promenade bietet einen weiten Blick auf die Brandung und wird in den Morgen- und Abendstunden von vielen Joggern genutzt. Öffentliche Fitnessgeräte aus Metall ermöglichen ergänzende Kraftübungen an der frischen Meeresluft. Hunde dürfen an der kurzen Leine mitgeführt werden, sollten wegen der Sonne jedoch vor allem am frühen Vormittag laufen. Für Kinderwagen ist der glatte Bodenbelag der Promenade bestens geeignet.

Meerblick-Laufstrecke entlang des Karibischen Meeres

Avenida George Washington, Santo Domingo

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Bummeln & entdecken

Shopping

Traditioneller Markt

Mercado Modelo

Die historische Markthalle bietet eine riesige Auswahl an traditioneller Handwerkskunst, geschnitzten Holzmasken und lokalen Likören wie Mamajuana. Händler präsentieren handgerollte dominikanische Zigarren und fertigen individuellen Schmuck aus türkisblauem Larimar an. Die Gänge im Obergeschoss sind schmal und erfordern bei einem Besuch mit Kindern Aufmerksamkeit. Haustiere sind in den Hallen des Marktes nicht gestattet.

Bernsteinschmuck, Larimar, Gemälde und Zigarren

Avenida Mella, Santo Domingo

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Einkaufsstraße

Kunsthandwerksläden an der Calle El Conde

Entlang der Fußgängerzone verkaufen zahlreiche kleine Boutiquen die berühmten gesichtslosen Keramikpuppen Muñecas Limé, die als Nationalsymbol gelten. Zudem erhalten Besucher röstfrischen Bio-Kaffee aus dem Hochland und handgeschöpfte Schokolade. Die Straße ist verkehrsberuhigt und lässt sich mühelos mit Kinderwagen befahren. Angeleinte Hunde können ihre Halter beim Bummel durch die Fußgängerzone begleiten.

Keramikpuppen ohne Gesicht, Kaffee und Kakao

Calle El Conde, Zona Colonial, Santo Domingo

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Ausflüge

Tagesausflüge ab Santo Domingo

Küstenlandschaft / Strand

Boca Chica Sandstrand

Die geschützte Lagune von Boca Chica zeichnet sich durch feinen weißen Korallensand und extrem flaches, türkisblaues Wasser aus. Ein vorgelagertes Riff hält hohe Brandungswellen ab, wodurch der Strand einem riesigen natürlichen Schwimmbecken gleicht. Rustikale Strandrestaurants servieren frisch frittierten Schnapper mit Kochbananen direkt am Meeresufer. Für Familien mit kleinen Kindern bietet die Bucht sichere Badebedingungen ohne gefährliche Strömungen.

Etwa 35 Kilometer östlich entlang der Küstenautobahn

Boca Chica, Santo Domingo

Kulturdorf / Architektur

Künstlerdorf Altos de Chavón

Das hoch über dem Río Chavón thronende Dorf wurde in den 1970er-Jahren als minutiöse Nachbildung eines mediterranen Steindorfes des 16. Jahrhunderts erbaut. Künstlerateliers, Kunsthandwerksgalerien und ein renommiertes archäologisches Museum säumen die kopfsteingepflasterten Gassen. Das Herzstück bildet ein monumentales Amphitheater im griechischen Stil, in dem internationale Musikstars auftreten. Von den Klippen eröffnen sich atemberaubende Ausblicke auf das tropische Flusstal.

Rund 110 Kilometer östlich nahe La Romana

Altos de Chavón, La Romana

Traditionsstadt / Baseballkultur

San Pedro de Macorís

Die historische Hafenstadt erlebte im späten 19. Jahrhundert durch den Zuckerrohrboom eine goldene Ära, die prächtige viktorianische Villen hinterließ. Weltweit berühmt ist der Ort als Wiege zahlreicher herausragender Baseball-Profis der nordamerikanischen Major League. Ein Besuch der historischen Zuckerfabriken vermittelt fundierte Einblicke in die agrarische Wirtschaftsgeschichte der Insel. Die Uferpromenade am Fluss lädt zu ruhigen Spaziergängen abseits der Touristenpfade ein.

Zirka 70 Kilometer östlich an der Küste

Parque Duarte, San Pedro de Macorís

Nationalpark / Regenwald

Naturpark Los Haitises

Der Nationalpark besticht durch Hunderte aus dem Meer ragende, kegelförmige Kalksteinhügel, sogenannte Mogotes, die dicht mit Regenwald bewachsen sind. Bootstouren führen durch ausgedehnte Mangrovenwälder zu verborgenen Höhlen mit Felszeichnungen der indigenen Taíno. Pelikane, Fregattvögel und Reiher nisten in großer Zahl auf den unberührten Felsinseln. Feste Schuhe und Regenkleidung sind für die Erkundung der feuchten Höhlenpfade empfehlenswert.

Etwa 120 Kilometer nordöstlich an der Bucht von Samaná

Parque Nacional Los Haitises, Sabana de la Mar

Mit Kindern reisen

Familienangebote in Santo Domingo

Für Kleinkinder und Eltern mit Kinderwagen eignen sich die asphaltierten Wege im Botanischen Garten und im Parque Mirador del Sur hervorragend für ruhige Ausflüge im Grünen. Schulkinder begeistern sich für die alten Kanonentürme der Fortaleza Ozama und eine abenteuerliche Höhlenbootsfahrt in den Tropfsteingrotten von Los Tres Ojos. Jugendliche schätzen die Street-Art-Rundgänge im Viertel Santa Bárbara und die bunten Einkaufszonen entlang der Calle El Conde. Bei sonnigem Wetter locken die schattigen Alleen des Parque Colón mit Eisständen und Taubenfüttern unter freiem Himmel. Sollte am Nachmittag ein kräftiger tropischer Regenguss einsetzen, bieten das Museo de las Casas Reales und das Museo del Hombre Dominicano informative Schlechtwetter-Alternativen in klimatisierten Räumen.

Naturerlebnis

Höhlenexpedition Los Tres Ojos

Kinder steigen über feste Steinstufen in den Felskessel hinab und bestaunen das türkisblaue Wasser der drei Lagunen. Die kurze Fahrt auf einer handgezogenen Holzplattform über den See fasziniert junge Abenteurer besonders. Informationstafeln erklären die Entstehung der Höhlen und der Tropfsteine auf verständliche Art. Feste Schuhe mit gutem Profil sind wegen feuchter Stufen unbedingt erforderlich.

Unterirdische Seen und kleine Holzfähre

Avenida Las Américas, Santo Domingo Este

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Natur und Freizeit

Rundfahrt im Jardín Botánico Nacional

Ein offener Bummelzug befördert Familien bequem durch die riesige Anlage und stoppt am Japanischen Garten und am Orchideenhaus. Kinder können bunte Schmetterlinge und Schildkröten an den Wasserläufen beobachten. Die Wege rund um die Stationen sind barrierefrei gestaltet und ideal für Buggys geeignet. Zahlreiche schattige Wiesen laden zu einem entspannten Picknick im Grünen ein.

Bummelzugfahrt durch tropische Pflanzensammlungen

Avenida República de Colombia, Santo Domingo

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Historisches Erlebnis

Ritter- und Festungsabenteuer in der Fortaleza Ozama

Auf dem weitläufigen Festungsareal können Kinder alte Kanonenkugeln bestaunen und über die befestigten Wehrgänge laufen. Der Aufstieg auf den Torre del Homenaje belohnt mit einem Rundumblick auf Schiffe im Flussdelta. Schautafeln schildern Piratenangriffe und die Verteidigung der Stadt für Schulkinder spannend und anschaulich. Die Rasenflächen im Innenhof bieten sicheren Auslauf abseits des städtischen Verkehrs.

Besteigung des Wehrturms und Erkundung alter Kanonen

Calle Las Damas, Zona Colonial, Santo Domingo

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Barrierefrei unterwegs

Barrierefreiheit in Santo Domingo

Santo Domingo hat in den vergangenen Jahren spürbare Anstrengungen unternommen, um wichtige Kulturdenkmäler barriereärmer zu gestalten. In der Zona Colonial wurden zahlreiche Fußgängerbereiche wie die Calle El Conde mit abgesenkten Bordsteinkanten und glatteren Pflasterstreifen versehen. Große Museen wie das Museo de las Casas Reales und der Alcázar de Colón verfügen über Rampen im Erdgeschoss, historische Obergeschosse sind jedoch meist nur über Treppen erreichbar. Die U-Bahn Metro de Santo Domingo ist auf ihren modernen Linien vollständig barrierefrei mit Aufzügen und taktilen Leitsystemen ausgebaut. In den Außenbezirken und abseits der Hauptachsen erschweren unebene Bürgersteige, tiefe Entwässerungsrinnen und parkende Autos das Fortkommen mit dem Rollstuhl erheblich.

Öffentlicher Nahverkehr

Barrierefreie Metrostationen der Linien 1 und 2

Die U-Bahn-Stationen verfügen über Aufzüge von der Straßenebene direkt zu den Bahnsteigen. Taktile Leitstreifen am Boden unterstützen sehbehinderte Reisende bei der Orientierung im Bahnhofsbereich. Die Züge schließen fast bündig an die Bahnsteigkante an, sodass Rollstühle schwellenlos einfahren können. Das Stationspersonal steht mobilitätseingeschränkten Fahrgästen bei Bedarf hilfsbereit zur Seite.

Aufzugsanlagen, breite Drehkreuze und stufenlose Züge

Metro de Santo Domingo, Santo Domingo

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Verkehrsraum

Stufenlose Promenade Calle El Conde

Die zentrale Fußgängerzone ist durchgehend autofrei und weist einen festen Plattenbelag ohne hohe Stufen auf. An allen Querungsstraßen verbinden sanft geneigte Rampen die Gehwegzonen stufenlos miteinander. Zahlreiche Bänke und Außencafés ermöglichen regelmäßige Ruhepausen entlang der Strecke. Rollstuhlnutzer können die gesamte Länge der Kolonialstraße selbstständig und barrierearm befahren.

Ebene Flaniermeile mit abgesenkten Querungen

Calle El Conde, Santo Domingo

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Kultureinrichtung

Ebenerdiger Zugangsbereich Alcázar de Colón

Der weitläufige Vorplatz Plaza de España ist stufenlos gepflastert und schließt über eine feste Rampe an das Palastportal an. Die historischen Ausstellungssäle im Erdgeschoss lassen sich mit Rollstühlen schwellenlos besichtigen. Breite Rundbogentüren ermöglichen das problemlose Manövrieren auch mit größeren Rollstühlen. Eine behindertengerechte Toilettenanlage ist im Eingangsbereich des Museums vorhanden.

Rampenzugang zum Erdgeschoss und zur Plaza de España

Plaza de España, Santo Domingo

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Reiseideen

Vorgeschlagene Routen

halber Tag

Auf den Spuren der ersten Kolonisatoren

Die Route beginnt am geschichtsträchtigen Parque Colón vor der monumentalen Fassade der Catedral Primada de América. Nach der Besichtigung des gotischen Kirchenschiffs spazieren Sie über die kopfsteingepflasterte Calle Las Damas, die älteste Straße Amerikas. Unterwegs passieren Sie das Panteón de la Patria und werfen einen Blick auf die Wachablösung der Ehrengarde. Der Weg führt weiter zur wehrhaften Fortaleza Ozama, wo Sie den Torre del Homenaje besteigen und die Aussicht auf den Fluss genießen. Anschließend besuchen Sie das Museo de las Casas Reales, um die königlichen Gerichtssäle und antiken Seekarten zu bewundern. Zum Abschluss schlendern Sie zur Plaza de España und genießen einen frischen Fruchtsaft mit Blick auf den Alcázar de Colón.

halber Tag

Kunst, Bernstein und Fußgängerflair

Dieser Rundgang startet am historischen Stadttor Puerta del Conde im Parque Independencia, dem Ort der Unabhängigkeitserklärung. Sie schlendern gemütlich über die belebte Fußgängerzone Calle El Conde in Richtung Osten und stöbern in den Kunsthandwerksläden. Ein Abstecher führt Sie in das Museo del Ámbar Dominicano, um urzeitliche Fossilien im klaren Baumharz unter dem Mikroskop zu betrachten. Danach besuchen Sie das Museo del Larimar und lernen die Besonderheiten des seltenen blauen Halbedelsteins kennen. Weiter geht es zu den ehrwürdigen Ruinen des Klosters San Francisco, die sich malerisch auf einer Anhöhe erheben. Die Tour endet am Parque Colón in einem der schattigen Cafés bei einer Tasse aromatischem Hochlandkaffee.

1 Tag

Große Kultur- und Naturrunde durch die Metropole

Am Vormittag erkunden Sie ausführlich die historische Zona Colonial mit einer Führung durch den prächtigen Palast Alcázar de Colón. Danach fahren Sie über den Río Ozama nach Santo Domingo Este und steigen in die faszinierenden Naturhöhlen von Los Tres Ojos hinab. Mit einer Holzfähre gleiten Sie über das türkisblaue Wasser der unterirdischen Lagunen inmitten üppiger Tropfsteinformationen. Mittags kehren Sie in ein traditionelles Gasthaus ein, um eine echte Bandera Dominicana mit Huhn, Reis und roten Bohnen zu genießen. Am Nachmittag besichtigen Sie das gigantische Denkmal Faro a Colón und werfen einen Blick auf die dortigen Länderausstellungen. Vor Sonnenuntergang spazieren Sie über die belebte Uferpromenade Malecón, um die Brandung des Karibischen Meeres zu beobachten.

1 Tag

Vom tropischen Gartenparadies zur modernen Kunst

Der Tag beginnt mit einer geruhsamen Fahrt im Bummelzug durch den riesigen Jardín Botánico Nacional im Norden der Stadt. Sie spazieren durch den idyllischen Japanischen Garten und bewundern hunderte exotische Blüten im Orchideenhaus. Zur Mittagszeit fahren Sie in das elegante Viertel Gazcue und stärken sich in einem traditionellen Restaurant mit einem herzhaften Sancocho-Eintopf. Nachmittags besuchen Sie die weitläufige Plaza de la Cultura und besichtigen die herausragenden Sammlungen im Museo de Arte Moderno. Anschließend schlendern Sie durch das Museo del Hombre Dominicano, um die Steinskulpturen und Kultgegenstände der indigenen Taíno zu bestaunen. Den Abend lassen Sie bei karibischer Live-Musik und kühlen Getränken an den Ruinen von San Francisco ausklingen.

mehrere Tage

Santo Domingo und die Schätze des karibischen Südens

Die ersten beiden Tage widmen Sie intensiv der UNESCO-geschützten Zona Colonial, ihren Palästen, Kirchen und erstklassigen Museen. Am dritten Tag erkunden Sie die modernen Viertel Piantini und Gazcue sowie die weitläufigen Naturparks Jardín Botánico und Los Tres Ojos. Der vierte Tag führt Sie zu einem entspannten Badeausflug an den weißen Sandstrand und die seichte Lagune von Boca Chica. Am fünften Tag unternehmen Sie eine Tagestour in das faszinierende Steindorf Altos de Chavón hoch über dem Fluss und besuchen die dortigen Künstlerwerkstätten. Den sechsten Tag nutzen Sie für einen Ausflug in die Baseball- und Kolonialstadt San Pedro de Macorís mit ihren historischen Zuckerbauten. Zum Abschluss kehren Sie nach Santo Domingo zurück, um bei einem festlichen kreolischen Abendessen an der Plaza de España die Reise Revue passieren zu lassen.