Lebensgefühl
So fühlt sich die Reise an
Appenzell Innerrhoden vermittelt ein tief verwurzeltes, ursprüngliches und stolzes Lebensgefühl der Schweizer Alptal-Kultur. Die bunt bemalten Häuser, das Läuten der Kuhglocken, die unberührten Alpwiesen und die schroffen Felsen des Alpsteins strahlen eine unvergleichliche Authentizität aus. Das Alltagsleben ist stark von Traditionen, dem Glauben und direktdemokratischen Werten geprägt. Die Appenzeller sprechen einen markanten alemannischen Dialekt und tragen zu festlichen Anlässen stolz die traditionelle Tracht. Die frische Bergluft bestimmt die atmosphärische Stimmung.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Die Geschichte Innerrhodens ist eng mit der Unabhängigkeit des Appenzellerlandes, den Kämpfen gegen die Fürstäbte von St. Gallen und dem Beitritt zur Eidgenossenschaft im Jahr 1513 verknüpft. Der Kanton spaltete sich 1597 aus konfessionellen Gründen in die Halbkantone Ausserrhoden und Innerrhoden. Bis heute pflegt Innerrhoden als einziger Schweizer Kanton (neben Glarus) die Landsgemeinde, bei der die stimmberechtigten Bürger jährlich auf dem Landsgemeindeplatz in Appenzell per Handzeichen (und dem obligatorischen Zeigermesser der Männer) über Gesetze abstimmen.