Stadtgefühl
So fühlt sich Schwetzingen an
Schwetzingen verströmt die heitere, vornehme Eleganz einer kurfürstlichen Sommerresidenz, verbunden mit kurpfälzischer Lebensfreude und feinem Genuss. Die monumentale Schlossfassade und die weiten Zirkelbauten verleihen dem Schlossplatz ein repräsentatives und prachtvolles Gesicht. Auf den sonnigen Terrassen der Straßencafés herrscht ein reges, freundliches Treiben unter freiem Himmel. Im Schlossgarten schenken plätschernde Brunnen, exotische Tempel und der Duft blühender Orangerien tiefe Ruhe und Erholung. Zur Spargelzeit erfüllt der Duft regionaler Köstlichkeiten die Straßen und Traditionsgasthäuser. In den Weinstuben genießen Einheimische und Gäste kurpfälzische Spezialitäten und badische Weine in herzlicher Runde. Hier begegnen sich weltbekannte Gartenbaukunst, barocke Fürstentradition und süddeutsche Gastfreundschaft auf vollendete Weise.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Erstmals im Jahr 766 im Lorscher Codex urkundlich erwähnt, wandelte sich die ehemalige Wasserburg im 18. Jahrhundert unter Kurfürst Carl Theodor zur glanzvollen kurpfälzischen Sommerresidenz. Nach den Entwürfen von Nicolas de Pigage entstand der weltberühmte Schlossgarten als Gesamtkunstwerk der Aufklärung mit seiner einzigartigen Moschee und dem Schlosstheater. Im Jahr 1753 pflanzte der kurfürstliche Hofgärtner Johann Michael Zeyher erstmals Spargel im Schlossgarten an und begründete damit die Tradition der Spargelstadt. Wolfgang Amadeus Mozart und Voltaire weilten als Gäste am kurfürstlichen Hof und trugen zum internationalen Kulturruhm bei. Im 19. Jahrhundert fiel Schwetzingen an das Großherzogtum Baden und entwickelte sich zu einem Zentrum des Tabakhandels und der Konservenindustrie. Die Gründung der Schwetzinger Festspiele im Jahr 1952 belebte die fürstliche Theatertradition zu neuem Weltruf. Museen, Schloss und Baudenkmäler halten diese reiche kurfürstliche und kulinarische Geschichte lebendig. Bis heute pflegt Schwetzingen sein Erbe mit großem Stolz.