Stadtgefühl
So fühlt sich St. Georgen im Schwarzwald an
St. Georgen im Schwarzwald verzaubert durch eine unverwechselbare Atmosphäre aus pionierhaftem Erfindergeist, klösterlicher Ruhe und frischer Schwarzwaldhöhenluft. Die sonnige Hochebene schenkt der Bergstadt ein lichtes, weites Raumgefühl unter klarem Himmel. In den Straßen der Innenstadt herrscht ein geschäftiges, freundliches Treiben zwischen Traditionsgeschäften und Cafés. Die Klänge historischer Grammophone im Phonomuseum erinnern an die Zeit als weltbekannte Phono-Metropole. Der Klosterpark und die Brigachauen bieten friedvolle Oasen der Stille unter alten Baumkronen. In den Traditionsgasthäusern genießen Einheimische und Gäste Schwarzwälder Spezialitäten in herzlicher Runde. Die dichten Tannenwälder umschließen das Stadtgebiet und schaffen ein gesundes Mittelgebirgsklima. Hier begegnen sich Jahrhunderte der Klostergeschichte, moderne Feinwerktechnik und gelebte Gastfreundschaft auf harmonische Weise.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Die Geschichte der Stadt begann im Jahr 1084 mit der Gründung des Benediktinerklosters Sankt Georgen durch Hezelo und Hesso von Hirrlingen. Das Kloster stieg unter Abt Theoger zu einem der einflussreichsten geistlichen Zentren der Hirsauer Reformbewegung in Europa auf. Nach der Reformation und den Zerstörungen im Dreißigjährigen Krieg entwickelte sich der Ort zu einer bedeutenden Bauern- und Uhrmachergemeinde im Schwarzwald. Im 20. Jahrhundert revolutionierten Unternehmen wie Dual und Perpetuum-Ebner von St. Georgen aus die weltweite Phonoindustrie und machten die Stadt zur Welthauptstadt der Plattenspielerfertigung. Nach dem Strukturwandel wandelte sich die Stadt zu einem Hochtechnologiezentrum für Mikrosystemtechnik und Feinwerktechnik. Museen, das Lapidarium und historische Sakralbauten halten diese reiche klösterliche und industrielle Geschichte lebendig. Bis heute pflegt St. Georgen sein kulturelles Erbe mit großem Stolz.