Stadtgefühl
So fühlt sich Tettnang an
Tettnang verzaubert durch eine unverwechselbare Atmosphäre aus fürstlicher Rokoko-Pracht, bodenständiger Hopfenbauernkultur und heiterer Bodenseegemütlichkeit. Das monumentale Neue Schloss verleiht der Altstadt ein repräsentatives und prunkvolles Gesicht von europäischem Rang. In den Straßen und Straßencafés rund um den Bärenplatz herrscht an Markttagen ein reges, freundliches Treiben unter sonnigem Himmel. Im Spätsommer ragen die meterhohen Hopfenstangen rund um die Stadt empor und verströmen einen feinen, würzigen Duft über den Tälern. In den Traditionsgasthäusern und Brauereigasthöfen genießen Einheimische und Gäste regionale Bierspezialitäten und oberschwäbische Gerichte in herzlicher Runde. Der weite Blick über das Schussental bis zu den schneebedeckten Alpengipfeln schenkt der Stadt ein spektakuläres landschaftliches Panorama. Hier treffen barocke Adelsgeschichte, weltberühmtes Brauhandwerk und süddeutsche Lebensfreude harmonisch aufeinander.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Erstmals im Jahr 882 in einer Urkunde des Klosters Sankt Gallen erwähnt, stieg Tettnang unter den Grafen von Montfort im 13. Jahrhundert zur befestigten Residenzstadt auf. Nach einem verheerenden Brand ließ Graf Anton III. von Montfort ab 1712 das Neue Schloss als monumentales barockes Residenzschloss errichten, das von Meistern wie Joseph Anton Feuchtmayer vollendet wurde. Durch die Verschuldung der Grafen fiel die Herrschaft 1780 an Vorderösterreich und 1805 an das Königreich Württemberg. Im Jahr 1844 pflanzte Johann Nepomuk von Schussenried erstmals Hopfen in Tettnang an und begründete damit den weltweiten Ruf des Tettnanger Aromahopfens. Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs die Stadt durch die Ansiedlung innovativer Elektronikunternehmen zu einer modernen Großen Kreisstadt heran. Museen wie das Hopfenmuseum und das Schlossmuseum halten diese reiche gräfliche und landwirtschaftliche Geschichte lebendig. Bis heute pflegt Tettnang sein Montfort- und Hopfenerbe mit großem Stolz.