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Malta · Valletta

Valletta

Valletta begeistert auf einer Halbinsel im Mittelmeer als UNESCO-Welterbestadt mit der St. John's Co-Cathedral, dem Großmeisterpalast und den Barrakka Gardens.

Willkommen in

Über Valletta

Auf der schmalen, felsigen Landzunge des Mount Sceberras erhebt sich Valletta zwischen den beiden tief eingeschnittenen Naturhäfen Grand Harbour und Marsamxett Harbour mitten im zentralen Mittelmeer. Die maltesische Hauptstadt wurde nach der Großen Belagerung von 1565 von den Rittern des Johanniterordens als uneinnehmbare Festungsstadt aus honigfarbenem Globigerinen-Kalkstein planmäßig auf dem Reißbrett entworfen. Gewaltige Bastionen, Kurtinen und tiefe Trockengräben riegeln die Stadt nach allen Seiten zum Meer hin ab. Das subtropisch-mediterrane Klima schenkt der Stadt heiße, trockene Sommermonate mit stetem Seewind und milde Wintertage mit reichlich Sonnenschein. Das urbane Gefüge folgt einem streng rechtwinkligen Schachbrettmuster, das von Großmeister Jean Parisot de la Valette und dem Festungsbaumeister Francesco Laparelli angelegt wurde. Schmale, stufenreiche Querstraßen fallen steil zu den beiden Häfen hinab und fangen die kühle Meeresbrise ein. Entlang der Hauptachsen Republic Street und Merchants Street reihen sich barocke Paläste, die Auberges der verschiedenen Ordenszungen, mit ihren charakteristischen bunten Holz-Erkern (Gallarijas) aneinander. Im Zentrum öffnet sich der Vorplatz des Großmeisterpalastes mit seinen gepflasterten Freiflächen und Wasserspielen. Oberhalb der Festungsmauern laden die terrassierten Upper Barrakka Gardens mit ihren Bogengängen zum Verweilen im Schatten alter Bäume ein. Als politisches, administratives und kulturelles Herz Maltas steht die gesamte Stadt als geschlossenes Gesamtkunstwerk unter dem Schutz des UNESCO-Welterbes. In der St. John's Co-Cathedral verbirgt sich hinter einer wehrhaften Fassade eines der opulentesten barocken Kirchenschiffe der Erde mit meisterhaften Gemälden von Caravaggio. Das alltägliche Leben ist geprägt von einer lebendigen Straßencafékultur, bei der sich Politiker, Künstler und Kaufleute auf den Plätzen begegnen. Der verlockende Duft von ofenfrischen Pastizzi-Blätterteigtaschen mit Ricotta, gebratenem Kaninchenfleisch und wildem Fenchel zieht durch die Gassen. Bei Sonnenuntergang leuchten die massiven Festungsmauern in warmem Goldgelb über dem tiefblauen Wasser des Naturhafens. Nach Süden und Osten hin eröffnet sich der Blick auf die Drei Alten Städte Vittoriosa, Senglea und Cospicua jenseits des großen Hafenbeckens. Traditionelle Holzboote namens Dghajsa und moderne Fähren verbinden die Festungshalbinsel im Minutentakt mit den gegenüberliegenden Ufern. Die historische Stadtmauer wurde am City Gate durch den Stararchitekten Renzo Piano mit dem modernen Parlamentsgebäude und einem offenen Freilufttheater meisterhaft in die Gegenwart überführt. Valletta bleibt eine monumentale Perle des Mittelmeeres, in der ritterlicher Stolz, barocke Pracht und südeuropäische Lebensfreude harmonisch aufeinandertreffen.

Passt besonders zu
Mittelalter- und BarockbegeisterteMilitär- und MarinehistorikerKunst- und Kulturliebhaber
Orientierung

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Das Lebensgefühl von Valletta

Stadtgefühl

So fühlt sich Valletta an

Valletta verzaubert Reisende mit einer majestätischen barocken Grandezza, die von der dramatischen Kulisse der tiefblauen Naturhäfen umrahmt wird. In den kühlen Morgenstunden leuchten die honigfarbenen Kalksteinfassaden im ersten Sonnenlicht, während der Hall von Kirchenglocken von den Festungsmauern widerhallt. Aus den offenen Backstuben strömt der unwiderstehliche Duft von heißem Ricottagebäck und kräftigem Espresso über die steilen Stufengassen. Die Malteser begegnen Fremden mit einer südeuropäischen Herzlichkeit, britischer Höflichkeit und unverfälschtem Stolz auf ihre ritterliche Geschichte. An den Straßenecken flattern bunte Festtagsfahnen im Seewind, während ältere Herren auf den Bänken der Barrakka Gardens das Einlaufen der Schiffe beobachten. Die steilen Gassen öffnen immer wieder überraschende Tiefblicke auf das glitzernde Meer am Ende der Häuserschluchten. Nach Einbruch der Dunkelheit verwandeln sich die engen Straßen wie die Strait Street in stimmungsvolle Freiluftsalons, in denen Gläser klirren und Musik durch die warmen Steinbögen weht. Valletta präsentiert sich nicht als erstarrte Festung, sondern als lebendiges Monument des Mittelmeeres, das barocke Pracht und maritime Lebenslust vollendet vereint.

Geschichte & Kultur

Zwischen Vergangenheit und Gegenwart

Die Halbinsel Mount Sceberras war während der Großen Belagerung von 1565 der Schauplatz erbitterter Kämpfe zwischen den Truppen des osmanischen Sultans Süleyman des Prächtigen und den Rittern des souveränen Malteserordens. Nach dem triumphalen Sieg beschloss Großmeister Jean Parisot de la Valette 1566 die Gründung einer modernen, uneinnehmbaren Planstadt, die nach ihm benannt wurde. Unterstützt von Päpsten und europäischen Königen errichtete der Baumeister Francesco Laparelli ein Meisterwerk der Renaissance-Festungsarchitektur mit tiefen Trockengräben und Kasematten. Im 17. und 18. Jahrhundert stieg Valletta zu einer der prachtvollsten Barockmetropolen Europas auf, bereichert durch Paläste der verschiedenen Landesabteilungen (Auberges) des Ordens. Im Jahr 1798 kapitulierte der Orden kampflos vor den Truppen Napoleons Bonaparte, bevor die Malteser mit britischer Unterstützung die Franzosen 1800 wieder vertrieben. Unter britischer Kolonialherrschaft wurde der Grand Harbour zum wichtigsten Marinestützpunkt im Mittelmeer ausgebaut. Im Zweiten Weltkrieg ertrug die Stadt schwerste deutsche und italienische Bombardements während der Zweiten Großen Belagerung, wofür König Georg VI. der gesamten Bevölkerung 1942 das Georgskreuz verlieh. Am 21. September 1964 erlangte Malta die Unabhängigkeit mit Valletta als Hauptstadt. Kulturell ist Valletta berühmt für die farbenprächtigen Dorffeste (Festas) mit Feuerwerken, das barocke Notte-Bianca-Festival und die traditionellen Dghajsa-Bootsregatten.

Highlights auf einen Blick

Sakralbau / UNESCO-Welterbe

St. John's Co-Cathedral (Konkathedrale St. Johannes)

Die Hauptkirche des Malteserordens wurde im 16. Jahrhundert von Gerolamo Cassar erbaut und birgt hinter schlichter Fassade ein überbordend vergoldetes barockes Meisterwerk. Der gesamte Marmorfußboden besteht aus über vierhundert kunstvoll eingelegten Grabplatten der Ordensritter. Im Oratorium hängt Caravaggios weltberühmtes monumentales Ölgemälde Die Enthauptung Johannes des Täufers aus dem Jahr 1608.

St. John Street, Valletta

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Gartenanlage / Aussichtspunkt

Upper Barrakka Gardens

Die öffentliche Gartenanlage liegt auf der höchsten Bastion der Stadtbefestigung und diente den italienischen Rittern einst als privater Exerzierplatz. Von den offenen Arkaden eröffnet sich der spektakulärste Panoramablick über den Grand Harbour auf die Drei Städte und Fort St. Angelo. Auf der darunter liegenden Saluting Battery feuern Kanoniere täglich um zwölf und sechzehn Uhr historische Salutschüsse ab.

St. Ursula Street, Valletta

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Historischer Palast / Museum

Großmeisterpalast (Grandmaster's Palace)

Der monumentale Palastkomplex im Herzen der Stadt war über zwei Jahrhunderte der Regierungssitz der Großmeister des Johanniterordens. Besucher besichtigen die opulent restaurierten Prunkräume mit Gobelinteppichen, Fresken zur Belagerung von 1565 und historischen Porträts. Die Palastwaffenkammer birgt eine der weltweit umfangreichsten Sammlungen an Originalrüstungen und Waffen der Ritterzeit.

Palace Square, Republic Street, Valletta

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Festung / Militärmuseum

Fort St. Elmo und Nationales Kriegsmuseum

Die sternförmige Festung an der äußersten Spitze der Halbinsel sicherte historisch die Einfahrt zu beiden Naturhäfen. Während der Großen Belagerung von 1565 leistete die kleine Besatzung wochenlang heldenhaften Widerstand gegen die osmanische Übermacht. Das darin untergebrachte National War Museum zeigt historische Fundstücke vom 16. Jahrhundert bis zum Georgskreuz des Zweiten Weltkriegs.

St. Elmo Place, Valletta

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Flaniermeile / Einkaufsstraße

Republic Street (Triq ir-Repubblika)

Die zentrale Fußgängerzone durchzieht Valletta schnurgerade vom Stadttor City Gate bis zum Fort St. Elmo an der Meeresspitze. Historische Paläste, traditionsreiche Cafés wie das Caffe Cordina, Buchhandlungen und Juweliere säumen die belebte Einkaufsmeile. Künstler, Musiker und Passanten beleben das Pflaster von den Vormittagsstunden bis in die Nacht.

Republic Street, Valletta

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Gartenanlage / Aussichtspunkt

Lower Barrakka Gardens

Die ruhigere Gartenanlage liegt weiter östlich auf der Bastion St. Christophe hoch über der Hafeneinfahrt. Das Zentrum bildet ein neoklassizistischer dorischer Tempelbau, der dem britischen Admiral Sir Alexander Ball gewidmet ist. Schattige Bänke unter Olivenbäumen und Palmen bieten einen friedlichen Blick auf das offene Meer und die Siege Bell.

Quarry Wharf, Valletta

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Historischer Palast / Museum

Casa Rocca Piccola

Der bewohnte Palast aus dem 16. Jahrhundert gehört seit Generationen der maltesischen Adelsfamilie De Piro und ist für Besucher zugänglich. Auf geführten Rundgängen durch die fünfzig Zimmer besichtigen Gäste kostbare Möbel, Silberbestecke und Gemälde. Im Fels unter dem Palast können die privaten unterirdischen Luftschutzbunker aus dem Zweiten Weltkrieg erkundet werden.

74 Republic Street, Valletta

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Historisches Theater / Kultur

Manoel Theatre (Teatru Manoel)

Das 1731 von Großmeister Manoel de Vilhena gestiftete Theater gilt als eines der ältesten noch bespielten Schauspielhäuser Europas. Der hufeisenförmige Saal mit drei Rängen aus kunstvoll geschnitztem, vergoldetem Holz besitzt eine berühmte akustische Deckenkuppel. Bis heute finden hier regelmäßig Konzerte, Opernaufführungen und Theaterfestivals statt.

Old Mint Street 115, Valletta

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Archäologisches Museum

Nationalmuseum für Archäologie

Das Museum residiert in der prachtvollen Auberge de Provence, der historischen Herberge der provenzalischen Ordensritter. Es beherbergt weltberühmte prähistorische Funde aus den megalithischen Tempelanlagen Maltas, darunter die Schlafende Dame aus dem Hypogäum. Filigran geschnitzte Tempelfriese und Fruchtbarkeitsstatuen belegen die frühe Hochkultur der Insel.

Republic Street, Valletta

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Uferpromenade / Gastronomie

Valletta Waterfront (Pinto Wharf)

Die historische Kaimauer am Fuße der Bastionen wird von neunzehn barocken Speicherhäusern aus dem 18. Jahrhundert mit farbigen Türen gesäumt. Wo einst Großmeister Manuel Pinto de Fonseca Waren lagern ließ, flanieren heute Besucher entlang von Restaurants und Cafés am Wasser. Große Kreuzfahrtschiffe machen direkt an der Promenade fest.

Pinto Wharf, Floriana/Valletta

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Sakralbau

St. Paul's Shipwreck Church

Die Pfarrkirche St. Pauli Schiffbruch gehört zu den ältesten und geschichtsträchtigsten Sakralbauten der Stadt. Sie erinnert an den biblischen Schiffbruch des Apostels Paulus an der Küste Maltas im Jahr 60 nach Christus. Im Inneren werden wertvolle Reliquien, darunter ein Knochenteil des Arms des Heiligen und Teile der Säule seiner Enthauptung, aufbewahrt.

St. Paul Street, Valletta

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Kriegsdenkmal / Aussichtspunkt

Siege Bell Memorial

Das monumentale Denkmal in Form eines neoklassizistischen Tempelpavillons steht auf einer Bastionsspitze über der Hafeneinfahrt. Es beherbergt eine gewaltige Bronzeglocke, die täglich um zwölf Uhr mittags zum Gedenken an die Gefallenen der Zweiten Großen Belagerung von 1940 bis 1943 läutet. Nebenan liegt eine bronzene Liegefigur eines unbekannten Soldaten über dem Meer.

Castille Bastion, Valletta

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Einkaufsstraße / Markt

Merchants Street (Triq il-Merkanti)

Die zweitwichtigste Hauptachse verläuft parallel zur Republic Street und wird von Kaufmannspalästen und Kirchen gesäumt. Am Vormittag bieten Händler an Freiluftständen Kleidung, Haushaltswaren und Souvenirs an. Schattige Straßencafés und Weinbars laden zu Pausen zwischen barocken Sandsteinfassaden ein.

Merchants Street, Valletta

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Regierungsgebäude / Barockpalast

Auberge de Castille

Das im 18. Jahrhundert von Großmeister Manuel Pinto de Fonseca erneuerte Gebäude gilt als der prunkvollste profane Barockpalast Maltas. Einst Herberge der Ritter aus Kastilien, León und Portugal, dient der monumentale Bau heute als Amtssitz des Premierministers von Malta. Die reich verzierte Fassade dominiert den Castille Place am Eingang der Stadt.

Castille Place, Valletta

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Brücke / Seepromenade

St. Elmo Bridge und Wellenbrecher

Die moderne bogenförmige Fußgängerbrücke aus Stahl überspannt den Einschnitt zwischen Fort St. Elmo und dem historischen Wellenbrecher des Grand Harbour. Spaziergänger können weit auf die Mole hinauslaufen und die Hafeneinfahrt aus nächster Nähe beobachten. Am Ende des Wellenbrechers steht ein kleiner Leuchtturm vor den Wellen des offenen Meeres.

St. Elmo Breakwater, Valletta

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Kunstmuseum / Historischer Palast

MUŻA (Nationales Kunstmuseum)

Das Kunstmuseum residiert in der historischen Auberge d'Italie, dem ehemaligen Sitz der italienischen Ordensritter. Das moderne Museumskonzept verbindet historische Gemälde europäischer Meister mit zeitgenössischer maltesischer Kunst. Der begrünte Innenhof dient als lichter Treffpunkt mit Gastronomie mitten in der Stadt.

Merchants Street, Valletta

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Sakralbau / Landmarke

Our Lady of Mount Carmel Basilika

Die monumentale Kuppelkirche der Karmeliter prägt mit ihrer zweiundvierzig Meter hohen Kuppel die weltberühmte Silhouette von Valletta zur Marsamxett-Bucht hin. Nach Kriegszerstörungen im 20. Jahrhundert neu erbaut, besticht der ovale Innenraum durch weißen Kalkstein und korinthische Säulen. Das Gotteshaus ist das meistfotografierte Wahrzeichen der Stadt von Sliema aus.

Old Theater Street, Valletta

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Stadtpark / Aussichtspunkt

Hastings Gardens

Die ruhige Parkanlage erstreckt sich auf der St. John's Bastion über dem Stadttor mit Blick auf den Marsamxett Harbour und Floriana. Ein Denkmal ehrt Lord Hastings, einen ehemaligen britischen Gouverneur der Insel. Schattige Pinien und Bänke machen den Garten zu einem friedlichen Rückzugsort abseits der geschäftigen Einkaufsstraßen.

Windmill Street, Valletta

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Moderne Architektur / Kultur

City Gate und Freilufttheater (Pjazza Teatru Rjal)

Das moderne Stadttor und die Ruinen der im Krieg zerstörten Königlichen Oper wurden von Stararchitekt Renzo Piano neu gestaltet. Das Parlamentsgebäude ruht auf schlanken Stelzen und besticht durch lasergeschnittene Kalksteinfassaden. Das offene Freilufttheater nutzt die erhaltenen korinthischen Säulen als stimmungsvolle Bühne.

Republic Street, City Gate, Valletta

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Historisches Tor / Bauwerk

Victoria Gate

Das 1885 von den Briten errichtete Stadttor bildet den historischen Zugang vom Hafenbecken hinauf in die Stadt. Der kunstvolle Bau aus Kalkstein besitzt zwei Rundbögen für Fußgänger und Fuhrwerke und wird vom britischen Wappen gekrönt. Über steile Treppenwege gelangen Besucher von hier direkt zur Merchants Street.

St. Bormla Street, Valletta

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Markthalle / Gastronomie

Is-Suq Tal-Belt (Markthalle von Valletta)

Die viktorianische Markthalle aus Gusseisen und Glas aus dem 19. Jahrhundert wurde umfassend saniert und zu einem Gourmet-Zentrum umgestaltet. Im Untergeschoss und Erdgeschoss bieten Stände frische mediterrane Spezialitäten, Wein und Käse an. Der offene Innenbereich lädt zum direkten Verkosten an Stehtischen ein.

Merchants Street, Valletta

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Historischer Platz

St. George's Square (Palace Square)

Der zentrale Platz vor dem Großmeisterpalast bildet das historische und moderne Forum für öffentliche Zeremonien. Im Boden eingelassene Wasserspiele bieten an heißen Tagen eine willkommene optische Erfrischung. Rund um den Platz patrouillieren die Wachen vor dem Regierungssitz.

Republic Street, Valletta

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Historisches Tunnelsystem

Underground Valletta (Unterirdisches Tunnelsystem)

Das weit verzweigte Netz aus unterirdischen Stollen, Zisternen und Tunneln wurde von den Rittern tief in den Fels des Mount Sceberras gehauen. Im Zweiten Weltkrieg dienten die Tunnel Hunderttausenden Bewohnern als bombensicherer Zufluchtsort während der Luftangriffe. Geführte Touren erschließen die kühlen Felsenräume mit Schutzräumen und alten Wasserleitungen.

St. John Square, Valletta

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Militärhistorische Stätte

Saluting Battery

Die historische Geschützplattform liegt direkt unterhalb der Upper Barrakka Gardens und ist die älteste noch aktive Salutsalven-Batterie der Welt. Täglich um Punkt zwölf und sechzehn Uhr feuern Kanoniere in historischen Uniformen des 19. Jahrhunderts Pulverladungen über den Hafen ab. Ein kleines Museum erläutert die Ballistik und die maritime Signalgeschichte.

Battery Street, Valletta

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Historische Straße / Ausgehmeile

Strait Street (Strada Stretta)

Die schmalste Gasse der Stadt war während der Kolonialzeit die legendäre Amüsiermeile für britische und amerikanische Marinesoldaten. Historische Musikbars, Jazzclubs und Kabaretts wurden in den vergangenen Jahren zu trendigen Weinbars und Restaurants restauriert. Am Abend herrscht in der engen Schlucht zwischen den Mauern lebendige Geselligkeit.

Strait Street, Valletta

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Kulinarische Besonderheiten in Valletta

Die maltesische Gastronomie in Valletta spiegelt die reiche Schnittstellenlage des Archipels wider und vereint sizilianische, britische und nordafrikanische Einflüsse. Als inoffizielles Nationalgericht gilt Fenkata, ein Festmahl aus geschmortem Kaninchenfleisch, das langsam in reichlich Rotwein, Tomaten, Knoblauch und Lorbeerblättern gegart und mit Nudeln oder Bratkartoffeln serviert wird. Ein allgegenwärtiger Snack für zwischendurch sind Pastizzi, knusprige Teigtaschen aus feinstem Blätterteig, die dampfend heiß mit gewürztem Ricotta-Käse oder pürierten Erbsen gefüllt aus der Hand gegessen werden. Beliebt ist zudem Ftira, ein traditionelles rundes Sauerteigbrot mit knuspriger Kruste, das reichhaltig mit Tomatenmark, Thunfisch, Kapern, Oliven und Zwiebeln belegt wird. Aus dem nahen Mittelmeer stammen frische Fische wie Alalunga-Thunfisch und Lampuki (Goldmakrele), die zur herbstlichen Fangzeit in Tomaten-Kräuter-Saucen geschmort werden. Begleitet werden die Speisen von Kinnie, einer erfrischenden bitter-süßen Limonade aus Bitterorangen und Wermutkräutern, oder lokalen Weinen der Rebsorten Gellewza und Ghirgentina.

Wissenswertes für Ihre Reise

Anreise

Die Anreise nach Valletta auf dem Straßenweg führt über den zentralen Verkehrsknotenpunkt am Tritonenbrunnen direkt vor dem Stadttor City Gate. Der große Busbahnhof Valletta Bus Station bildet den Ausgangspunkt des dichten nationalen Busnetzes von Malta Public Transport, das alle Dörfer und Strände der Insel zuverlässig mit der Hauptstadt verbindet. Schnelle Passagierfähren verkehren im Halbstundentakt über die Naturhäfen direkt von Sliema zum Marsamxett-Kai und von den Drei Städten zum Grand Harbour. Für Autofahrer stehen vor den Toren Florianas große Parkhäuser wie das MCP Car Park zur Verfügung, da das historische Zentrum autofrei und für Fremdfahrzeuge gebührenpflichtig ist. Der internationale Flughafen Malta International Airport, erfasst unter dem IATA-Code MLA, liegt rund acht Kilometer südlich der Stadt bei Luqa und ist mit Expressbussen der Linie X4 oder Taxis in knapp zwanzig Fahrminuten erreichbar.

Unterwegs vor Ort

Die historische Festungsstadt Valletta lässt sich dank ihrer kompakten Ausmaße von weniger als einem Quadratkilometer hervorragend zu Fuß erkunden. Für die Bewältigung der steilen Höhenunterschiede zwischen den Häfen und den oberen Bastionen stehen der moderne Barrakka Lift und kleine elektrische Minibusse (Tallinja On Demand) zur Verfügung. Traditionelle Wassertaxis (Dghajsas) bieten eine charmante und schnelle Fortbewegung über das Wasser des Grand Harbour. Das Mitführen von Hunden an der kurzen Leine ist auf allen öffentlichen Straßen und Plätzen problemlos gestattet, in Linienbussen jedoch nur in geschlossenen Taschen erlaubt. Mit einem Kinderwagen lassen sich die Hauptachsen Republic Street und Merchants Street optimal befahren, während steile Treppenquergassen über Parallelstraßen umgangen werden sollten.

Beste Reisezeit

Die angenehmste Reisezeit für Valletta erstreckt sich von April bis Juni sowie von September bis November. In diesen Frühlings- und Herbstmonaten herrschen milde bis warme Tagestemperaturen zwischen 20 und 26 Grad bei reichlich Sonnenschein und angenehmen Meeresbrisen für Stadtrundgänge. Im Hochsommer im Juli und August kann das Thermometer über 35 Grad klettern, weshalb Besichtigungen am besten in die kühlen Morgenstunden gelegt werden. Die Wintermonate von Dezember bis Februar sind mit Tagestemperaturen um 15 bis 17 Grad außergewöhnlich mild und eignen sich hervorragend für Kultur- und Museumsreisen. Ein kultureller Jahreshöhepunkt ist das Fest des Schiffbruchs des Heiligen Paulus am 10. Februar, wenn Prozessionen und Papierschnipselparaden die Republic Street füllen.

Orientierung vor Ort

Bereiche und Stadtteile

Valletta liegt auf einer schmalen, fingerförmigen Landzunge zwischen zwei großen Naturhäfen und folgt einem strengen rechtwinkligen Straßenraster. Das City Gate und die Auberge de Castille bilden das südwestliche Eingangstor von Floriana her. Die Längsachsen Republic Street und Merchants Street durchziehen die Halbinsel bis zur Festungsspitze Fort St. Elmo. Steile Querstraßen mit Treppenstufen fallen nach Norden zum Marsamxett Harbour und nach Süden zum Grand Harbour ab.

Zentrum

Republic Street Achse

Die verkehrsberuhigte Hauptschlagader der Stadt konzentriert Ministerien, Theater, Museen und die Konkathedrale. Breite Pflasterzonen und barocke Paläste prägen das repräsentative Straßenbild. Hier schlägt das Herz des maltesischen Handels und Tourismus.

Republic Street, Valletta

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Altstadt

St. Elmo Viertel

Das nordöstliche Ende der Halbinsel wird von der mächtigen Sternfestung und historischen Kasernenbauten dominiert. Ruhige Gassen mit Wäscheleinen zwischen den Fenstern spiegeln das einfache Wohnleben der Altstadtbewohner wider. Die Gegend bietet spektakuläre Ausblicke auf die offene See.

St. Elmo, Valletta

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Aussichtspunkt

Barrakka Höhenzone

Die oberen Bastionsflächen über dem Grand Harbour umfassen die berühmten Gartenanlagen und Regierungspaläste. Schattige Kolonnaden und Aussichtsterrassen ziehen Besucher zu jeder Tageszeit an. Das Areal bildet das landschaftliche Wahrzeichen der Festungsstadt.

Upper Barrakka, Valletta

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Wohnviertel

Marsamxett Flanke

Die steil zur nördlichen Bucht abfallenden Hänge werden von Wohnhäusern mit bunten Holzbalkonen und Kirchen geprägt. Stufenstraßen führen hinab zu den Fähranlegern nach Sliema. Der Bezirk bewahrt eine ruhige, nachbarschaftliche Wohnatmosphäre.

St. Mark Street, Valletta

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Uferbereich

Grand Harbour Waterfront

Die Uferzone unterhalb der Festungsmauern umfasst historische Kaimauern, barocke Warenhäuser und Kreuzfahrtterminals. Restaurants direkt am Wasser bieten Plätze mit Blick auf vorbeiziehende Schiffe. Hier pulsiert das maritime Nachtleben der Stadt.

Pinto Wharf, Valletta

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Draußen unterwegs

Natur und Outdoor

Historischer Stadtpark

Upper Barrakka Gardens

Die gepflegte Gartenanlage bietet dichten Schatten unter Palmen, Eukalyptus- und Bougainvilleenbäumen auf der höchsten Bastion der Stadt. Spaziergänger wandern durch die historischen Steinarkaden mit Blick auf die Festungswerke der Drei Städte. Bänke rund um den zentralen Brunnen laden zu Pausen in kühler Meeresbrise ein. Angeleinte Hunde dürfen auf allen befestigten Wegen mitgeführt werden.

Terrassengarten auf Bastionsmauern mit Panoramablick

St. Ursula Street, Valletta

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Stadtpark / Bastion

Hastings Gardens

Die parkähnliche Bastion bietet weitläufige Spazierwege im Schatten alter Pinien und Olivenbäume abseits der belebten Geschäftsstraßen. Von der Brüstung reicht der Blick weit über die Jachthäfen von Msida und die Skyline von Sliema. Schulkinder können hier sicher über die weiten Festungsflächen laufen. Hunde finden auf den schattigen Kieswegen reichlich Auslauf.

Ruhiger Aussichtspark über dem Marsamxett-Hafen

Windmill Street, Valletta

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Aktiv reisen

Sport und Bewegung

Sportbegeisterte finden in Valletta durch die exponierte Halbinsellage und die beiden tiefen Naturhäfen ideale Bedingungen für Wassersport und Laufsport. Das historische Ta' Qali National Stadium im Landesinneren dient als zentrale Arena für internationale Fußballländerspiele. Für Schwimmer steht im National Pool Complex im nahen Tal-Qroqq ein normiertes olympisches 50-Meter-Hallen- und Freibecken für Ausdauerschwimmer bereit. Entlang der befestigten Festungsmauern und der Uferzone der Valletta Waterfront trainieren Läufer auf anspruchsvollen Pflaster- und Asphaltstrecken mit stetem Meerblick. Die tiefen Gewässer des Grand Harbour und Marsamxett Harbour bieten ganzjährig hervorragende Bedingungen für Segelregatten, traditionelles Küstenrudern und Tauchen an historischen Schiffswracks. Wintersport existiert aufgrund des milden subtropischen Klimas auf dem maltesischen Archipel überhaupt nicht.

Laufsport

Laufsport entlang der Festungsmauern und Waterfront

Die befestigte Uferstrecke führt entlang der gewaltigen Bastionsmauern einmal um die Spitze der Halbinsel herum. Läufer überwinden moderate Steigungen und genießen den ständigen Blick auf das Wasser des Grand Harbour. Angeleinte Hunde können auf den Gehwegen problemlos mitgeführt werden. Für Eltern mit geländegängigen Sportkinderwagen bietet die asphaltierte Uferpromenade beste Bedingungen abseits der steilen Altstadttreppen.

Anspruchsvolle Panoramarunde mit Steigungen und Meerblick

Quarry Wharf bis Pinto Wharf, Valletta

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Wassersport

Schwimmen im National Pool Complex Tal-Qroqq

Das nationale Schwimmzentrum verfügt über ein wettkampftaugliches Becken für Bahnenzieher und Wasserballmannschaften. Professionelle Rettungsschwimmer überwachen den Schwimmbetrieb während der täglichen öffentlichen Öffnungszeiten. Für Kinder und Anfänger steht ein separates kleineres Becken für Schwimmunterricht zur Verfügung. Das Mitbringen von Haustieren ist im gesamten Innenbereich aus hygienischen Gründen streng untersagt.

Olympisches 50-Meter-Wettkampfbecken

Tal-Qroqq, Msida (nahe Valletta)

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Wassersport

Segeln und traditionelles Rudern im Grand Harbour

Die geschützten Buchten der Häfen bieten anspruchsvolle Wind- und Wasserverhältnisse für Segler aller Leistungsklassen. Lokale Segelclubs bieten Kurse und Bootscharter für Törns entlang der Festungsküste an. Ältere Schulkinder können an begleiteten Jugendsegelkursen teilnehmen, sofern sie Schwimmwesten tragen. Aus Sicherheitsgründen dürfen Tiere nicht mit auf die Sportsegelboote genommen werden.

Regattatraining zwischen historischen Festungsmauern

Royal Malta Yacht Club, Ta' Xbiex / Grand Harbour, Valletta

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Tauchsport

Tauchen an historischen Wracks vor Fort St. Elmo

Direkt vor den Festungsmauern liegt das 1942 versenkte Kriegsschiff HMS Maori in nur vierzehn Metern Tiefe auf dem Meeresgrund. Taucher erkunden die bewachsenen Stahlträger und begegnen Tintenfischen, Muränen und Seebbarschen im klaren Wasser. Aufgrund der Tiefe und wechselnder Strömungen ist der Tauchgang nur für zertifizierte Taucher mit Ausrüstung geeignet. Für Kinder ist diese Sportart nicht zugelassen.

Wracktauchen am Zerstörer HMS Maori aus dem Zweiten Weltkrieg

St. Elmo Bay, Valletta

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Bummeln & entdecken

Shopping

Markthalle / Delikatessen

Is-Suq Tal-Belt Feinkostmarkt

In der restaurierten viktorianischen Markthalle bieten Händler sonnengetrocknete Tomaten, eingelegten Ziegenkäse und Thymianhonig aus Gozo an. Fachgeschäfte halten lokale Weine und traditionellen Kaktusfeigenlikör Bajtra in Probiergrößen bereit. Die Marktgänge sind stufenlos erschlossen und lassen sich bequem mit Kinderwagen passieren. Angeleinte Hunde dürfen ihre Halter im Erdgeschoss begleiten.

Maltesischer Honig, Kapern, Ziegenkäse Gbejna und Olivenöl

Merchants Street, Valletta

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Traditionelles Kunsthandwerk

Silberfiligran- und Goldschmiedegeschäfte

Entlang der Fußgängerzone fertigen Goldschmiede kunstvolle Anhänger in Form des achtspitzigen Malteserkreuzes nach jahrhundertealten Vorlagen. Auch traditionelle Spitzenklöppelarbeiten aus Baumwolle und mundgeblasenes Mdina-Glas werden in den Vitrinen präsentiert. Die Geschäfte sind ebenerdig erreichbar und laden zum entspannten Stöbern ein. Hunde können an der Leine problemlos mitgeführt werden.

Handgefertigter Malteserkreuz-Schmuck aus feinstem Silberdraht

Republic Street, Valletta

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Ausflüge

Tagesausflüge ab Valletta

Mittelalterliche Festungsstädte

Die Drei Städte (Vittoriosa, Senglea und Cospicua)

Die drei befestigten Halbinseln gegenüber von Valletta waren der erste Stützpunkt der Johanniter auf Malta vor dem Bau der Hauptstadt. In den engen Gassen von Vittoriosa (Birgu) besichtigen Besucher den Inquisitorenpalast und die mächtige Seefestung Fort St. Angelo. Von der Gardjola-Bastion in Senglea öffnet sich der berühmte Blick aus dem Wachturm mit Auge und Ohr auf Valletta. Traditionelle Holzboote Dghajsas bieten malerische Überfahrten über das Hafenbecken an.

Etwa 10 Minuten mit der traditionellen Fähre über den Grand Harbour

Birgu Waterfront, Vittoriosa

Mittelalterliche Festungsstadt / UNESCO-Kandidat

Alte Hauptstadt Mdina (Die Stille Stadt)

Die ehemalige Hauptstadt Maltas thront als autofreie Festung auf einem Hügel und bezaubert durch ihre zeitlose Stille. Schmale Sandsteingassen führen vorbei an Adelspalästen und der barocken St. Paul's Cathedral. Von den Bastionsmauern reicht der Panoramablick über die gesamte Insel bis zum Meer. Am Abend wird die Stadt stimmungsvoll mit Laternen beleuchtet.

Rund 12 Kilometer westlich im Landesinneren auf einem Felsplateau

Mdina Gate, Mdina

UNESCO-Weltkulturerbe / Prähistorie

Megalithische Tempel von Ħaġar Qim und Mnajdra

Die monumentalen Steintempel wurden vor über fünftausend Jahren aus riesigen Kalksteinblöcken errichtet und sind älter als die ägyptischen Pyramiden. Die Anlagen wurden nach dem Sonnenstand der Tagundnachtgleiche astronomisch exakt ausgerichtet. Ein modernes Besucherzentrum mit 4D-Kino erklärt die Bauweise der neolithischen Baumeister. Von den Klippen blickt man auf die unbewohnte Felseninsel Filfla.

Zirka 15 Kilometer südwestlich an den Klippen über dem Mittelmeer

Triq Hagar Qim, Qrendi

Traditionelles Fischerdorf / Naturpool

Fischerdorf Marsaxlokk und St. Peter's Pool

Im Hafen von Marsaxlokk schaukeln hunderte bunte Holzfischerboote (Luzzus), deren Buge mit dem traditionellen schützenden Horusauge bemalt sind. Sonntags zieht der Fischmarkt Besucher an, die fangfrischen Fisch direkt an der Uferpromenade kaufen. Wenige Kilometer entfernt lädt der natürliche Kalksteinpool St. Peter's Pool zu gewagten Sprüngen in glasklares türkisfarbenes Wasser ein. Lokale Restaurants servieren frischen Fisch direkt am Kai.

Etwa 11 Kilometer südöstlich an einer geschützten Bucht

Xatt is-Sajjieda, Marsaxlokk

Mit Kindern reisen

Familienangebote in Valletta

Für Kleinkinder und Eltern mit Kinderwagen bieten die vollkommen ebenen Flaniermeilen der Republic Street und die Upper Barrakka Gardens hervorragende Bedingungen für entspannte Tage. Schulkinder begeistern sich für das ohrenbetäubende Abfeuern der Mittagskanone auf der Saluting Battery, das Ritterrüstzeug im Großmeisterpalast und Bootsfahrten mit den bunten Dghajsa-Booten. Jugendliche schätzen die Erkundung der unterirdischen Kriegstunnel in Underground Valletta, die multimedialen 5D-Kinoshows zur Geschichte Maltas und das Baden an den Felsküsten. Bei sonnigem Wetter laden die schattigen Parkbänke in den Hastings Gardens zu Pausen im Freien ein. Sollte an heißen Sommertagen die Sonne brennen, bieten die klimatisierten Hallen des Archäologischen Museums und die Prunkräume der St. John's Co-Cathedral willkommene Schlechtwetter- und Hitzeschutz-Alternativen.

Militärhistorisches Erlebnis

Kanonendonner auf der Saluting Battery miterleben

Kinder können Kanonieren in historischen britischen Uniformen des 19. Jahrhunderts beim Laden und Abfeuern echter Kanonen zusehen. Der laute Knall über dem Hafenbecken fasziniert junge Zuschauer nachhaltig. Vor der Salve erklärt ein Kommandant die Signalfunktion der Schüsse für die historische Schifffahrt. Die Aussichtsplattform der Upper Barrakka Gardens bietet beste Sicht auf das Schauspiel.

Tägliches Abfeuern historischer Kanonen um Punkt zwölf Uhr

Battery Street, Valletta

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Historisches Abenteuer

Ritterabenteuer in der Palastwaffenkammer

In den historischen Hallen des Großmeisterpalastes bestaunen Kinder Hunderte glänzende Ritterrüstungen, Schilde, Schwerter und alte Kanonen. Eigene Kinderaudioguides schildern das Leben der Ordensritter und die Belagerungskämpfe spannend und verständlich. Die Ausstellungsräume sind vollkommen eben angelegt und für Kinderwagen gut passierbar. Ein Besuch lässt sich ideal mit einer Pause auf dem belebten Palastplatz verbinden.

Echte Rüstungen von Großmeistern und Turnierwaffen

Palace Square, Republic Street, Valletta

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Maritimes Abenteuer

Hafenrundfahrt mit dem traditionellen Dghajsa-Boot

Familien besteigen die traditionellen, schmalen Holzboote mit ihren hoch aufragenden Steven und gleiten geräuschlos über das Wasser des Naturhafens. Bootsführer steuern nahe an die gewaltigen Festungsmauern von Fort St. Angelo und riesige Kreuzfahrtschiffe heran. Das Schaukeln auf den sanften Wellen begeistert Kinder jeden Alters. Schwimmwesten für Kinder stehen an Bord zur Verfügung.

Fahrt im bunten Holzboot über den Grand Harbour

Customs House Pier, Valletta

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Barrierefrei unterwegs

Barrierefreiheit in Valletta

Valletta hat durch umfassende Restaurierungsmaßnahmen und den Einbau moderner Aufzugsanlagen große Fortschritte bei der städtischen Barrierefreiheit erzielt. Die Hauptachse Republic Street und die Plätze sind vollkommen eben gepflastert und verfügen über abgeflachte Bordsteinkanten. Die steilen Querstraßen mit ihren historischen Steinstufen bleiben für Rollstuhlnutzer zwar unpassierbar, werden jedoch durch alternative Rampenführungen und den modernen Barrakka Lift umgangen. Dieser Großraumaufzug überwindet die sechzig Meter hohe Festungswand von der Hafenpromenade zu den Upper Barrakka Gardens vollkommen stufenlos. Große Museen wie die St. John's Co-Cathedral und der Großmeisterpalast sind vorbildlich mit Rampen und Liften erschlossen. Die modernen Niederflurbusse des Hauptbusbahnhofs vor dem Stadttor verfügen über Klapprampen für Rollstuhlfahrer.

Infrastruktur

Barrakka Lift Vertikalverbindung

Der moderne sechzig Meter hohe Panoramaaufzug verbindet die Anlegestellen der Fähren an der Hafenpromenade stufenlos mit den Upper Barrakka Gardens. Rollstuhlnutzer und Familien mit Kinderwagen überwinden den gewaltigen Höhenunterschied der Festungsmauer in weniger als dreißig Sekunden. Die Zugänge an der Tal- und Bergstation sind breit, schwellenlos und eben gestaltet. Der Lift ist voll verglast und bietet während der Fahrt Ausblicke auf das Wasser.

Schnellaufzug von der Hafenkai-Promenade zur Oberstadt

Lascaris Wharf, Valletta

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Verkehrsraum / Fußgängerzone

Stufenlose Flaniermeile Republic Street

Die zentrale Einkaufsstraße ist durchgehend autofrei und mit glatten Kalksteinplatten ohne störende Stufenhindernisse belegt. Sanft geneigte Rampen verbinden die Straße stufenlos mit den Querwegen und Palastvorplätzen. Zahlreiche Bänke ermöglichen regelmäßige Erholungspausen im Schatten der Gebäude. Rollstuhlnutzer können die gesamte Länge der Straße vom Stadttor bis zum Fort St. Elmo selbstständig befahren.

Ebene Plattenwege ohne Querungsstufen

Republic Street, Valletta

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Kultureinrichtung

Rampenzugang in der St. John's Co-Cathedral

Das historische Hauptportal verfügt über eine feste Rampe für Rollstühle und Gehhilfen. Der gesamte Innenraum mit seinen berühmten Marmorgrabplatten ist vollkommen eben und schwellenlos befahrbar. Auch das Oratorium mit dem Caravaggio-Gemälde ist über flache Rampen uneingeschränkt zugänglich. Das Museumspersonal unterstützt mobilitätseingeschränkte Besucher aufmerksam beim Einlass.

Schwellenloser Eingang und glatter Marmorfußboden

St. John Street, Valletta

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Reiseideen

Vorgeschlagene Routen

halber Tag

Barocke Ordenspracht und Panoramagärten

Die Tour beginnt am City Gate, wo Sie das moderne Parlamentsgebäude von Renzo Piano und das Freilufttheater bewundern. Anschließend spazieren Sie über die belebte Republic Street zur weltberühmten St. John's Co-Cathedral. Im Inneren bestaunen Sie die vergoldeten Gewölbe, die Marmorgrabplatten und Caravaggios Gemälde Die Enthauptung Johannes des Täufers. Der Weg führt weiter durch schattige Gassen zur Auberge de Castille, dem heutigen Amtssitz des Premierministers. Gleich nebenan betreten Sie die Upper Barrakka Gardens und genießen den atemberaubenden Blick über den Grand Harbour auf die Drei Städte. Zum Abschluss nehmen Sie den gläsernen Barrakka Lift hinab zur Hafenpromenade für einen erfrischenden Spaziergang am Wasser.

halber Tag

Ritterpaläste, Festungsspitze und Seefahrtsgeschichte

Dieser Rundgang startet am St. George's Square vor der imposanten Fassade des Großmeisterpalastes. Sie besichtigen die Prunkräume und die historische Palastwaffenkammer mit hunderten Originalrüstungen der Ordensritter. Anschließend schlendern Sie durch die Republic Street zum bewohnten Adelspalast Casa Rocca Piccola und erkunden die historischen Salons. Weiter führt der Weg hinab zur äußersten Spitze der Halbinsel zum Fort St. Elmo. Hier besichtigen Sie das Nationale Kriegsmuseum und wandern über die Wehrmauern mit Blick auf das offene Mittelmeer. Der halbe Tag endet mit einer Kaffeepause im traditionsreichen Caffe Cordina unter den Fresken des historischen Saals.

1 Tag

Die große UNESCO-Welterbe- und Hafenroute

Am Vormittag erkunden Sie das Nationale Archäologische Museum in der Auberge de Provence und bestaunen die prähistorische Statue der Schlafenden Dame. Danach schlendern Sie durch die Merchants Street und stöbern in den Feinkostständen der historischen Markthalle Is-Suq Tal-Belt. Pünktlich um zwölf Uhr mittags sichern Sie sich einen Platz auf den Upper Barrakka Gardens, um das Abfeuern der historischen Kanone auf der Saluting Battery zu erleben. Zur Mittagszeit kehren Sie in eine traditionelle Taverne in der Strait Street ein und probieren geschmortes Kaninchenfleisch mit Rotweinsauce. Am Nachmittag spazieren Sie zu den Lower Barrakka Gardens und verweilen am dorischen Tempelpavillon über dem Meer. Vor Sonnenuntergang besteigen Sie ein traditionelles Dghajsa-Holzboot zu einer Hafenrundfahrt durch die Buchten des Grand Harbour.

1 Tag

Maltas Wiege: Valletta und die Drei Städte

Der Tag beginnt mit einem Spaziergang durch die ruhigen Hastings Gardens mit Blick auf den Marsamxett Harbour und Sliema. Anschließend besichtigen Sie die St. Paul's Shipwreck Church mit ihren Reliquien des Apostels Paulus. Gegen Mittag fahren Sie mit dem Barrakka Lift hinab zum Fähranleger und setzen mit der Personenfähre über den Grand Harbour nach Vittoriosa (Birgu) über. Sie spazieren durch die malerischen mittelalterlichen Gassen der Ordensritter und besichtigen den Inquisitorenpalast. Danach wandern Sie zur Seefestung Fort St. Angelo und genießen den unverstellten Gegenblick auf die Festungsmauern von Valletta. Am späten Nachmittag kehren Sie mit dem Boot zur Valletta Waterfront zurück und lassen den Tag bei Meeresfrüchten direkt am Kai ausklingen.

mehrere Tage

Valletta, Megalithtempel und das Herz Maltas

Die ersten beiden Tage verbringen Sie in Valletta mit der ausführlichen Erkundung der Konkathedrale, der Festungen St. Elmo und St. Angelo sowie der Museen und Gärten. Am dritten Tag unternehmen Sie eine Fährfahrt über das Hafenbecken in die Drei Städte Vittoriosa, Senglea und Cospicua mit Museumsbesuchen. Der vierte Tag führt Sie in die alte Inselhauptstadt Mdina mit ihren stillen Gassen und zur prähistorischen Tempelanlage Ħaġar Qim an den Klippen. Am fünften Tag besuchen Sie das farbenfrohe Fischerdorf Marsaxlokk und wandern zum natürlichen Felsenbecken St. Peter's Pool. Den sechsten Tag nutzen Sie für eine Bootsfahrt zur Blauen Grotte und den Einkauf von filigranem Silberschmuck in den Handwerksläden der Republic Street. Zum Abschluss genießen Sie ein festliches mediterranes Menü mit Fenkata und lokalem Wein auf einer Panoramaterrasse mit Blick auf den erleuchteten Grand Harbour.