Stadtgefühl
So fühlt sich Viterbo an
In Viterbo empfängt Besucher die erhabene Stille und geheimnisvolle Würde einer mittelalterlichen Papstresidenz. In den engen Gassen aus dunklem Peperino-Gestein hallen die Schritte auf dem Steinpflaster wider. Auf der Piazza del Plebiscito genießen Einheimische ihren Espresso unter dem Wappenturm des Rathauses. Aus den Bäckereien strömt der Duft von frischem Haselnussgebäck Tozzetti der Monti Cimini. Der warme Dampf der Thermalquellen steigt am Stadtrand in den Morgenhimmel auf. Die Bürger pflegen eine stolze, herzliche Gastfreundschaft. Viterbo wirkt authentisch, geschichtsträchtig und unverfälscht.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Viterbo entstand als etruskische Siedlung Surrena und stieg im Mittelalter zu einer mächtigen freien Stadtrepublik auf. Im 13. Jahrhundert verlegten die Päpste ihre Residenz hierher, um den Unruhen in Rom zu entgehen. Im Papstpalast fand von 1268 bis 1271 das längste Konklave der Kirchengeschichte statt, bei dem das Dach abgedeckt wurde, um die Wahl zu beschleunigen. Das Fest der Macchina di Santa Rosa am 3. September gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe, bei dem ein dreißig Meter hoher beleuchteter Turm von hundert Männern durch die engen Gassen getragen wird. Diese Tradition prägt die Identität der Stadt bis heute.