Stadtgefühl
So fühlt sich Weiz an
Weiz verströmt die zukunftsorientierte und lebendige Atmosphäre einer innovativen Energiestadt im oststeirischen Hügelland. Auf dem modernen Hauptplatz treffen sich Bewohner und Studierende in sonnigen Gastgärten im Schatten des Kunsthauses. Die spätbarocke Wallfahrtskirche am Weizberg wacht wie ein leuchtendes Wahrzeichen über den Dächern der Stadt. In den Straßen spürt man den Puls internationaler Spitzenindustrie, die hochmoderne Transformatoren für den Weltmarkt entwickelt. Das Plätschern des Weizbachs begleitet Spaziergänger auf ihren Wegen durch die Uferanlagen. Die grünen Berghänge der Weizklamm bilden eine markante Kulisse direkt hinter den Wohnquartieren. In den traditionsreichen Gasthöfen wird bodenständige steirische Küche mit regionalen Produkten serviert. Diese harmonische Synthese aus moderner Technologie, lebendiger Baukultur und oststeirischer Natur prägt den Geist der Stadt.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Funde belegen eine Besiedlung des Weizer Beckens bereits in der Hallstatt- und Römerzeit. Im 12. Jahrhundert wurde der Ort unter dem Namen Weize erstmals urkundlich erwähnt und entwickelte sich zu einem bedeutenden Marktort. Die Taborkirche diente den Bürgern im Mittelalter als Zufluchtsort gegen kriegerische Überfälle. Unter den Grafen von Radmannsdorf entstand im 16. Jahrhundert das gleichnamige Renaissanceschloss. Der Bau der prächtigen Wallfahrtskirche am Weizberg im 18. Jahrhundert begründete den Ruf als überregionales Pilgerzentrum. Im späten 19. Jahrhundert gründete der Ingenieur Franz Pichler die Weizer Elektrizitätswerke und legte damit den Grundstein für die weltbekannte Transformatorenindustrie. Im Jahr 1932 erhob man die florierende Marktgemeinde offiziell zur Stadt. Heute präsentiert sich Weiz als internationales Vorzeigezentrum für erneuerbare Energien und Innovation mit reicher Kulturgeschichte.