Stadtgefühl
So fühlt sich Altdorf an
Altdorf verströmt den stolzen, geschichtsträchtigen Charakter eines alpenländischen Hauptortes mit fast südländischem Charme. Auf dem Rathausplatz unter den schattigen Bäumen begegnen sich Einheimische, Wanderer und Kulturreisende in entspannter Ruhe. Die herrschaftlichen Patrizierhäuser und die engen Gassen spiegeln den Reichtum der historischen Gotthard-Transitgemeinde wider. Über allem thronen die steilen Felswände der Urner Alpen, die dem Tal eine dramatische und erhabene Kulisse verleihen. In den traditionellen Gasthöfen wird bodenständige Gastfreundschaft gepflegt. Die Stadt wirkt überschaubar, sauber und tief in den eidgenössischen Traditionen verwurzelt. An den Wochenenden bricht man von hier aus zu alpinen Touren und Seilbahnfahrten auf. An den Abenden herrscht in den historischen Gassen eine friedliche und behagliche Stille.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Die Geschichte von Altdorf ist eng mit der strategischen Bedeutung des Gotthardpasses als wichtigstem Alpentransit verbunden. Archäologische Funde belegen eine Besiedlung des Raumes seit der Bronzezeit und der römischen Epoche. Die urkundliche Ersterwähnung erfolgte im Jahr 1223, und im Jahr 1307 schwor man der Sage nach auf dem Rütli den Eid der Eidgenossenschaft. Altdorf stieg rasch zum Hauptort des unabhängigen Standes Uri auf. Der Gotthardverkehr brachte Wohlstand, was sich in den prachtvollen Patrizierhäusern der Altstadt widerspiegelt. Weltberühmt wurde die Stadt durch Friedrich Schillers Drama Wilhelm Tell, das die Sage literarisch unsterblich machte. Das Uri Museum bewahrt dieses reiche Erbe an Kunst, Urgeschichte und Urner Politikgeschichte. Bis heute pflegt die Gemeinde ihre historischen Traditionen und das reiche Brauchtum mit großem Stolz.