Stadtgefühl
So fühlt sich Ariano Irpino an
In Ariano Irpino empfängt Besucher die erhabene, klare Bergluft und stolze Atmosphäre einer uneinnehmbaren Apenninenfestung. Von den Aussichtsterrassen der Villa Comunale schweift der Blick über ein weites Panorama sanfter Täler und ferner Gebirgszüge. Auf dem Corso Vittorio Emanuele schlendern Einheimische in gemächlichem Tempo und genießen die sommerliche Kühle der Höhe. In den traditionellen Bäckereien duftet es nach dem weltberühmten Brot von Ariano und herzhaften Backwaren. In den Werkstätten formen Keramikkünstler kunstvolle Majoliken an der Töpferscheibe. Die Bürger pflegen eine aufrichtige, bodenständige Gastfreundschaft. Ariano Irpino wirkt geschichtsbewusst, naturnah und erhaben.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Ariano Irpino entstand in vorrömischer Zeit als strategische Bergfestung der Hirtenvölker und wurde von den Römern als Stützpunkt an der Via Appia genutzt. Im Mittelalter errichteten die Normannen das mächtige Castello Normanno, das der Stadt ihren Namen und Wehrcharakter verlieh. Im Jahr 1140 hielt König Roger II. hier die berühmten Arianischen Assisen ab, ein wegweisendes Gesetzbuch des normannischen Königreichs Sizilien. Über die Jahrhunderte hinweg entwickelte sich die Stadt zu einem führenden Zentrum der Majolika-Keramik in Süditalien. Das alljährliche Internationale Keramikfestival im Sommer zieht Künstler aus der ganzen Welt in die Werkstätten. Diese Bräuche halten das reiche Erbe der Stadt lebendig.