Stadtgefühl
So fühlt sich Barão de São João an
In Barão de São João herrscht eine unkonventionelle, weltoffene und zugleich tiefenentspannte Atmosphäre. Der Duft von Eukalyptus und Holzfeuer liegt über den sonnenverwöhnten Gassen, in denen portugiesische Dorfbewohner und internationale Künstler Seite an Seite leben. Bunt bemalte Fassaden, kreative Mosaike an Hauswänden und kleine Skulpturengärten verleihen dem Ort einen unverwechselbaren Charakter. Auf den Terrassen der alternativen Cafés wird über Kunst, ökologischen Landbau und Musik philosophiert, während im Hintergrund Reggae- oder Fado-Klänge zu hören sind. Die Nähe zum dichten Staatswald schenkt dem Ort eine wohltuende, schattige Frische. Reisende erleben eine inspirierende Oase der Kreativität und gelebten Toleranz.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Die Besiedlung des Raumes um Barão de São João reicht bis in das 4. und 3. Jahrtausend vor Christus zurück, wie die neolithischen Menhire und Grabstätten im Waldgebiet bezeugen. Während des Mittelalters gehörte das Landgut zum Besitz des Adelsgeschlechts der Barone von São João, worauf der heutige Ortsname zurückgeht. Über Jahrhunderte lebte die ländliche Gemeinschaft von der Holzwirtschaft, der Holzkohlegewinnung und dem Anbau von Mandeln und Feigen. In den 1970er und 1980er Jahren entdeckten europäische Aussteiger, Maler und Bildhauer das verlassene Dorf und hauchten ihm neues Leben ein. Heute ist der Ort berühmt für das jährliche Kunstfestival Walk & Art Fest, das zeitgenössische Kunst und Wandern im Nationalwald harmonisch zusammenführt.