Stadtgefühl
So fühlt sich Bordeira an
In Bordeira herrscht die tiefe, unberührte Ruhe eines abgeschiedenen Dorfes an der wilden Atlantikküste. Das ferne Grollen der Meeresbrandung und das Rauschen des Windes in der Küstenheide bilden die ständige Geräuschkulisse. Auf den weiß getünchten Straßen begegnen sich Einheimische und naturverbundene Surfer in entspannter Eintracht. Der Duft von Meersalz, Zistrosen und Holzfeuer liegt in der klaren Luft. Hektik und kommerzieller Massentourismus sind diesem friedlichen Ort völlig fremd. Reisende finden hier eine Oase der Beschaulichkeit und eine unmittelbare Nähe zu den gewaltigen Kräften der Natur.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Die Besiedlungsgeschichte von Bordeira reicht bis in die maurische Zeit zurück, als die fruchtbaren Talauen entlang des Flusslaufes landwirtschaftlich erschlossen wurden. Nach der Reconquista im 13. Jahrhundert konsolidierte sich der Ort als ländliche Gemeinde, die vom Getreideanbau, der Schafzucht und dem Sammeln von Meeresfrüchten lebte. Die im 16. Jahrhundert errichtete Pfarrkirche Nossa Senhora da Encarnação überstand das schwere Erdbeben von 1755 mit geringen Schäden und bewahrt wertvolle manuelinische Bauelemente. Über Jahrhunderte hinweg bildete die gefährliche Ernte von Entenmuscheln an den Steilklippen eine wichtige Lebensgrundlage. Bis heute pflegen die Bewohner stolz ihre ländlichen Traditionen und den Schutz ihrer einzigartigen Naturlandschaft.