Stadtgefühl
So fühlt sich Capaccio Paestum an
In Capaccio Paestum verbindet sich die ehrwürdige Magie antiker griechischer Tempel mit der sonnigen Leichtigkeit eines modernen Strandparadieses. Vor den mächtigen dorischen Säulen weht ein sanfter Wind über die weiten Wiesen, auf denen im Frühjahr wilde Blumen blühen. In den umliegenden Molkereien und Bauernhöfen duftet es nach frisch hergestelltem Büffelmozzarella. Von den Hügeln des Bergdorfes schweift der Blick über das blaue Meer bis zum Kap von Palinuro. Die Bürger pflegen eine aufgeschlossene, gastfreundliche Lebensart. Capaccio Paestum wirkt geschichtsbewusst, maritim und gastfreundlich.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Capaccio Paestum geht auf die antike griechische Stadt Poseidonia zurück, die im sechsten Jahrhundert vor Christus von Kolonisten aus Sybaris gegründet wurde. Die Griechen erbauten die monumentalen dorischen Tempel, die zu den Höhepunkten der abendländischen Baukunst zählen. Später eroberten die Lukaner und danach die Römer die Stadt, die den Namen Paestum annahm. Im Mittelalter wurde die Küste durch Malaria und Sarazenenüberfälle entvölkert, woraufhin die Bewohner das sichere Bergdorf Capaccio gründeten. Die Wiederentdeckung der Tempel im 18. Jahrhundert machte Paestum zu einer Pflichtstation der Grand Tour für europäische Künstler wie Goethe und Piranesi. Das alljährliche Kulturfestival im Sommer feiert das antike Erbe mit Konzerten und Aufführungen direkt vor den Tempeln.