Stadtgefühl
So fühlt sich Enns an
Enns verströmt das geschichtsbewusste und gastfreundliche Flair der ältesten Stadt Österreichs an einem großen Fluss. Der mächtige Stadtturm ragt stolz über den Dächern auf und bildet das unverkennbare Wahrzeichen am Hauptplatz. In den sonnigen Schanigärten sitzen Bürger und Besucher zum gemütlichen Plausch im Schatten historischer Arkadenhäuser. Das Rauschen der Enns und der Donau begleitet Spaziergänger auf ihren Wegen durch die ruhigen Auenlandschaften. Die Überreste der Römerzeit verleihen der Altstadt eine faszinierende antike Tiefe. In den Traditionsgasthöfen wird bodenständige oberösterreichische Küche serviert. Dank der dichten Bahnverbindung ist das urbane Kulturleben von Linz in wenigen Minuten erreichbar. Diese gelungene Symbiose aus Römererbe, mittelalterlicher Baukunst und Flussidylle prägt das Gesicht der Stadt.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Funde von römischen Lagermauern belegen die frühe Bedeutung des Ortes als römisches Legionslager Lauriacum ab dem 2. Jahrhundert nach Christus, in dem zeitweise über sechstausend Soldaten stationiert waren. Im Jahr 1212 verlieh Herzog Leopold VI. der Glorreiche dem Ort das Stadtrecht, womit Enns offiziell zur ältesten urkundlich belegten Stadt auf dem Gebiet des heutigen Österreich wurde. Die Bürger erlangten im Mittelalter durch den Salz- und Eisenhandel über die Enns großen Wohlstand. Der Bau des monumentalen Stadtturms im 16. Jahrhundert zeugte vom bürgerlichen Selbstbewusstsein. Im späten 20. Jahrhundert widmete sich die Gemeinde der vorbildlichen Restaurierung ihres römischen und mittelalterlichen Erbes im Museum Lauriacum. Heute bewahrt Enns seine einzigartige historische Identität und behauptet sich als bedeutendes Kultur- und Bildungszentrum an der Donau.