Stadtgefühl
So fühlt sich Leonding an
Leonding verströmt die dynamische und freundliche Atmosphäre einer modernen, wachsenden Großgemeinde im direkten Umland von Linz. Am modernen Hauptplatz im Ortsteil Hart treffen sich Bürger in sonnigen Gastgärten zum Austausch und Einkauf. Der alte Ortskern rund um die Kirche bewahrt eine ruhige, dörfliche Idylle mit historischen Höfen. Das geschichtsträchtige Gemäuer des Turms 37 erinnert an die strategische Vergangenheit der Stadt. Die bewaldeten Hänge des Kürnberg-Waldes bilden eine grüne Oase der Ruhe direkt am Rande der Wohngebiete. In den gemütlichen Wirtshäusern wird bodenständige oberösterreichische Küche serviert. Dank der dichten Straßenbahnverbindung ist das pulsierende Kulturleben von Linz nur wenige Minuten entfernt. Diese gelungene Mischung aus städtischer Infrastruktur, historischem Erbe und naturnahem Wohnen prägt das Gesicht der Stadt.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Funde von Gräberfeldern belegen eine frühe Besiedlung des Leondinger Raumes bereits in der Jungsteinzeit und in der Römerzeit. Im 9. Jahrhundert wurde der Ort unter dem Namen Liunodinga erstmals urkundlich erwähnt. Die spätgotische Stadtpfarrkirche St. Michael entstand im späten Mittelalter als geistlicher Mittelpunkt der bäuerlichen Siedlung. Im 19. Jahrhundert errichtete die Habsburgermonarchie den berühmten Befestigungsgürtel rund um Linz, zu dem auch die dreißig maximilianischen Wehrtürme in Leonding zählten. Im frühen 20. Jahrhundert verbrachte Adolf Hitler seine Jugendjahre in Leonding, weshalb der alte Friedhof historische Beachtung fand. Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs die Gemeinde durch den Zuzug aus Linz rasant zur viertgrößten Stadt Oberösterreichs an. Im Jahr 1975 erhob die Landesregierung die florierende Gemeinde offiziell zur Stadt. Heute bewahrt Leonding seine historische Identität und behauptet sich als moderner, lebenswerter Vorort der Landeshauptstadt.