Stadtgefühl
So fühlt sich Feldkirch an
Feldkirch verströmt den ehrwürdigen Charme einer lebendigen mittelalterlichen Residenz- und Domstadt. Über den Dächern wacht die wuchtige Schattenburg und verleiht der Kulisse eine historische Erhabenheit. In den schattigen Laubengängen der Marktgasse flanieren Studenten, Bürger und Gäste zwischen Fachgeschäften und Buchhandlungen. Das Rauschen der Ill begleitet Spaziergänger auf ihren Wegen entlang der alten Wehrmauern. Auf dem Montfortplatz setzen moderne Architektur und Kulturveranstaltungen zeitgemäße Akzente. Die Nähe zu Liechtenstein und der Schweiz bringt eine internationale Gelassenheit in den städtischen Alltag. In den traditionellen Gasthäusern wird regionale Vorarlberger Küche in gemütlichen Holzstuben serviert. Diese harmonische Verbindung von Geschichte, Bildung und Kultur prägt den besonderen Geist der Stadt.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Die Stadtgründung geht auf Hugo I. von Montfort zurück, der um 1200 die Schattenburg errichten ließ und die Siedlung am Fuße des Burgfelsens planmäßig anlegte. Dank ihrer strategischen Lage am Ausgang der Illschlucht entwickelte sich Feldkirch rasch zu einem blühenden Handelszentrum. Im Jahr 1375 ging die Herrschaft an das Haus Habsburg über, woraufhin die Stadt zum Verwaltungsmittelpunkt der Herrschaft vor dem Arlberg wurde. Die Errichtung der Stadtbefestigung mit vier Toren und zahlreichen Wehrtürmen sicherte den Wohlstand der Bürgerschaft. Im 17. Jahrhundert begründete der Jesuitenorden mit dem Kollegium Stella Matutina eine europaweit renommierte Bildungsstätte. Im Jahr 1968 wurde die Stadt zum Bischofssitz der neu gegründeten Diözese Feldkirch erhoben. Bis heute gilt Feldkirch als geistiges und juristisches Herz Vorarlbergs mit einem reichhaltigen kulturellen Erbe.