Stadtgefühl
So fühlt sich Fellbach an
Fellbach verbindet auf einzigartige Weise schwäbischen Fleiß, anspruchsvolle Genusskultur und weltoffene Kongressatmosphäre. In den Straßen rund um die Neue Kelter und den Kappelberg ist die jahrhundertealte Weinbautradition allgegenwärtig spürbar. Moderne Kunstwerke und Skulpturen im öffentlichen Raum setzen überall im Stadtgebiet spannende visuelle Akzente. An sonnigen Tagen zieht es Besucher und Einheimische gleichermaßen in die Weinberge, um den Feierabend mit Weitblick zu genießen. Die Fußgängerzonen laden mit gepflegten Geschäften und Gaststätten zum unaufgeregten Verweilen ein. Die unmittelbare Nachbarschaft zur Großstadt Stuttgart sorgt für urbane Lebendigkeit, während der kleinstädtische Zusammenhalt gewahrt bleibt. Man spürt die Lebensfreude einer selbstbewussten Genussregion.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Erstmals im Jahr 1121 urkundlich erwähnt, entwickelte sich Fellbach über die Jahrhunderte von einem bedeutenden Weinbauerndorf zur modernen Stadt. Der Weinbau bildete seit jeher das wirtschaftliche Rückgrat der Gemeinde und prägte das soziale Leben. Im 19. und 20. Jahrhundert brachte die Industrialisierung ein rasantes Bevölkerungswachstum und den Ausbau moderner Infrastruktur. Die Vereinigung mit den traditionsreichen Nachbarorten Schmiden und Oeffingen schuf in den 1970er Jahren die heutige Große Kreisstadt. Mit dem Bau der Schwabenlandhalle etablierte sich Fellbach als führender Kongress- und Kulturstandort im Stuttgarter Raum. Die renommierte Triennale für Kleinplastik verschaffte der Stadt internationale Anerkennung in der zeitgenössischen Kunstwelt. Zahlreiche historische Keltern und Fachwerkhöfe zeugen bis heute von der handwerklichen Meisterschaft früherer Generationen. Kulturvereine und die Winzerschaft halten die regionalen Bräuche bis heute mit großer Leidenschaft lebendig.