Stadtgefühl
So fühlt sich Waiblingen an
Waiblingen verzaubert durch eine unverwechselbare Atmosphäre aus staufischer Bürgererhabenheit, weltbekannter Kunstkultur und heiterer Remstalromantik. Die prachtvoll gezimmerten Fachwerkgiebel rund um den Marktplatz schaffen eine der malerischsten historischen Kulissen Süddeutschlands. In den Fußgängerzonen und Straßencafés herrscht an Markttagen ein reges, freundliches Treiben zwischen Boutiquen und Traditionsbäckereien. Über den Dächern ragt majestätisch der Hochwachtturm auf und erinnert an die mittelalterliche Vergangenheit der Festungsstadt. Das sanfte Rauschen der Rems begleitet Spaziergänger durch die weitläufigen Parkanlagen der Talaue. In den Weinstuben und Traditionsgasthäusern genießen Einheimische und Gäste Remstäler Weine und schwäbische Spezialitäten in herzlicher Runde. Hier begegnen sich staufische Historie, moderne Papierkunst und schwäbische Lebensfreude auf harmonische Weise.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Erstmals im Jahr 885 in einer Urkunde von König Karl III. erwähnt, stieg Waiblingen unter den Saliern und Staufern zu einem bedeutenden Königshof und Herrschaftszentrum auf. Der Name der kaisertreuen Partei der Ghibellinen in den italienischen Reichskonflikten leitet sich historisch von Waiblingen ab. Im 13. Jahrhundert bauten die Grafen von Württemberg die Stadt zur mächtigen Landesfestung an der Rems aus. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde die Stadt 1634 fast völlig zerstört, woraufhin das bis heute geschlossene barocke Fachwerkensemble entstand. Im 19. Jahrhundert leitete die Eröffnung der Remsbahn 1861 die Industrialisierung ein. Andreas Stihl begründete ab 1926 mit der Erfindung der Motorsäge den Aufstieg des heutigen Weltkonzerns Stihl in Waiblingen. Die Eröffnung der Galerie Stihl im Jahr 2008 begründete den Ruf als international beachtete Kunststadt. Museen, Kirchen und Baudenkmäler halten diese reiche staufische und industrielle Geschichte lebendig. Bis heute pflegt Waiblingen sein Erbe mit großem Stolz.