Stadtgefühl
So fühlt sich Kirchheim unter Teck an
Kirchheim unter Teck verströmt die gemütliche Wärme und den Stolz einer historisch gewachsenen schwäbischen Fachwerkstadt. Die meisterhaft gezimmerten Giebel rund um den Marktplatz schaffen eine malerische und einladende Kulisse. Auf den Straßen herrscht ein reges, freundliches Treiben zwischen inhabergeführten Fachgeschäften und Straßencafés. Über den Dächern ragt unverwechselbar die Silhouette der Burg Teck auf und erinnert ständig an die Nähe der Schwäbischen Alb. Das Grün der Alleenstraßen umgibt den Stadtkern wie ein schützender Ring und sorgt für eine angenehme Frische. In den traditionsreichen Gasthäusern genießt man schwäbische Spezialitäten in herzlicher Atmosphäre. Hier verbinden sich landschaftliche Schönheit, fürstliche Historie und schwäbische Schaffenskraft zu einem harmonischen Lebensgefühl.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Die Besiedlung des Kirchheimer Raumes reicht bis in die Jungsteinzeit und die Römerzeit zurück, während die erste urkundliche Erwähnung im Jahr 960 erfolgte. Im 12. Jahrhundert erhielten die Herzöge von Teck die Herrschaft und bauten den Ort zur befestigten Stadt aus. Nach dem Übergang an das Haus Württemberg im 14. Jahrhundert wurde Kirchheim im 16. Jahrhundert zur Landesfestung mit mächtigen Bastionen und dem Renaissanceschloss ausgebaut. Über Jahrhunderte diente das Schloss als glanzvoller Witwensitz für württembergische Herzoginnen wie Franziska von Hohenheim. Ein verheerender Stadtbrand im Jahr 1690 führte zum geschlossenen barocken Wiederaufbau in prachtvoller Fachwerkbauweise, die das Stadtbild bis heute prägt. Im 19. Jahrhundert hielt mit der Textil- und Maschinenbauindustrie der wirtschaftliche Aufschwung Einzug. Kulturdenkmäler wie das Kornhaus und die Martinskirche halten diese reiche Festungs- und Residenzgeschichte lebendig. Bis heute pflegt die Stadt ihr meisterhaftes Fachwerk- und Kulturerbe mit großem Stolz.