Stadtgefühl
So fühlt sich Kitzbühel an
Kitzbühel verströmt das exklusive und zugleich bodenständige Flair einer traditionsreichen Tiroler Alpenstadt. Die farbenfrohen Fassaden der Altstadt leuchten im warmen Sonnenlicht vor den mächtigen Felswänden der Berge. In den Straßencafés der Vorderstadt begegnen sich internationale Besucher und Einheimische zum gemütlichen Austausch. Das Rauschen der Kitzbüheler Ache begleitet Spaziergänger auf Schritt und Tritt durch den Talboden. Auf den Almen und Hochebenen herrscht eine wohltuende alpine Ruhe mit weiter Sicht auf die Berggipfel. In den Wintermonaten erfüllt sportliche Begeisterung die Straßen, wenn die Skirennläufer die Pisten hinabsausen. An milden Sommerabenden spiegeln sich die Bergketten im ruhigen Wasser des Schwarzsees. Diese gelungene Symbiose aus Tiroler Tradition, Spitzenhotellerie und alpiner Natur macht den weltweiten Ruf des Ortes aus.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Funde von Schmelzöfen belegen den Kupfer- und Silberbergbau in den Kitzbüheler Bergen bereits in der späten Bronzezeit. Im 13. Jahrhundert verlieh Herzog Ludwig II. von Oberbayern dem Ort die Stadtrechte, woraufhin die planmäßige Stadtanlage entstand. Durch den florierenden Bergbau im 16. Jahrhundert erlebte Kitzbühel eine wirtschaftliche und kulturelle Blütezeit, die das heutige Altstadtbild schuf. Im Jahr 1875 brachte die Eröffnung der Salzburg-Tiroler-Bahn den Anschluss an das moderne Eisenbahnnetz. Skipionier Franz Reisch unternahm 1893 am Kitzbüheler Horn die ersten Skifahrten und begründete damit die Tradition des Wintersports. Der Künstler Alfons Walde prägte im frühen 20. Jahrhundert mit seinen ikonischen Bildern das winterliche Image der Stadt. Heute verbindet Kitzbühel seine traditionsreiche Bergbau- und Sporthistorie mit zeitgemäßer alpiner Lebenskultur.